New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Die Mission New Horizons der NASA fliegt mit einem MIPS R3000 zum Pluto und jener Prozessor wurde auch in der Playstation 1 eingesetzt. Ein interessanter Funfact, der einmal mehr deutlich macht: Zuverlässigkeit ist stets das oberste Gebot.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Großartig:lol:

2006 war der Start:what:

thx for the Info PCGH:daumen:


gruß -Moof-
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Wie man sieht: die NASA benutzt nur High-End und immer nur das neueste vom neuen :lol:
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Nur 9 Jahre später die News?

Sinn?

Nur weil da ein PS Prozessor verbaut ist als eine News posten?
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Nur 9 Jahre später die News?

Sinn?

Nur weil da ein PS Prozessor verbaut ist als eine News posten?

Was ist dein Problem? Ich finde sowas sehr interessant.

@Topic:

Sind PS 1 CPUs echt so unverwüstlich? Wusst das nicht. Klar dass sie keinen i7 5960x @5ghz reinbauen. :ugly: Aber nen heruntergetakteten DualCore hätte ich mir 2006 schon erwartet. Aber gut, solange die CPU reicht passt es ja.

Ich finde die New Horizons Mission übrigends sehr geil und toll, wie eigentlich alles im All. :daumen:
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Ich weiß auch nicht was das soll @xiiMaRcLeoN. Ich fand die Info über den verbauten Prozessor sehr interessant und wusste das bisher nicht. Ist doch ein sehr nettes und erwähnenswertes Detail!
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Sind PS 1 CPUs echt so unverwüstlich? Wusst das nicht. Klar dass sie keinen i7 5960x @5ghz reinbauen. :ugly: Aber nen heruntergetakteten DualCore hätte ich mir 2006 schon erwartet. Aber gut, solange die CPU reicht passt es ja.

Auch ein heruntergetakteter DualCore wäre ziemlicher Overkill. Denke auch an den Stromverbrauch. Diese Sonden müssen im Bestfall Jahrzehnte laufen.
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Aber es jetzt als News zu posten, ganze 6 Jahre später.

Soll jetzt auch kein Angriff sein. (Ich verstehe nur den Sinn dahinter nicht)
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Auch ein heruntergetakteter DualCore wäre ziemlicher Overkill. Denke auch an den Stromverbrauch. Diese Sonden müssen im Bestfall Jahrzehnte laufen.

Ja gut, hast Recht. Da ist jedes Watt mehr zu viel.

Was haben die Teiler eigentlich welch Akkus? Auch Voyeur, welches seit gut 30 Jahre noch sendet..

Aber es jetzt als News zu posten, ganze 6 Jahre später.

Soll jetzt auch kein Angriff sein. (Ich verstehe nur den Sinn dahinter nicht)

Wieso 6 Jaher später (eher 9 :ugly: )? New Horizons ist aktueller den je. Bis jetzt hat er ja nur im Weltall geschlafen und ist mit 50k km/h zum Pluto gerast. Keine Angst, fühle mich nicht angegriffen. Mir gefällt die News jedenfalls sehr.
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Ich glaub bis vorgestern wussten 90% aller Leute nichtmehr, dass die Sonde unterwegs war. Ich glaube wenn die NASA den exakten Tag und sogar die Stunden/Minuten der Ankunft ausrechnen konnten, konnten sie auch bei der Wahl des Prozessors die beste Möglichkeit erarbeiten
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Aloha :-)

Curiosity (der aktuelle Mars Rover) hat 256MB RAM die von zwei RAD750 CPUs "befeuert" werden die auf dem PowerPC 750 basieren der wiederum im erstem iMac (so in den 90er Jahren) aktuell war ;)
Die "alte" Technik ist also gar nicht soo veraltet wie man vermutet. Halten soll sie und zuverlässig sein - mehr nicht.

Gruß,
Eco_F83R
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Ich glaub bis vorgestern wussten 90% aller Leute nichtmehr, dass die Sonde unterwegs war. Ich glaube wenn die NASA den exakten Tag und sogar die Stunden/Minuten der Ankunft ausrechnen konnten, konnten sie auch bei der Wahl des Prozessors die beste Möglichkeit erarbeiten

Die Umlaufbahn von Pluto zu berechnen war gar nicht so leicht wie man vielleicht denkt. Pluto braucht immerhin über 280 Jahre für einen Umlauf um die Sonne und seit seiner Entdeckung hat er vielleicht 1/3 davon zurück gelegt. Zudem kommt, dass die Daten erst ab den 90ern in verlässlichem Maße ausgewertet werden konnten.

Dass in solchen Sonden keine schnelleren Rechner zum Einsatz kommen ist doch ganz verständlich. Es wird nur das mitgenommen, was unbedingt nötig ist und da reicht einfach ein robuster 12 MHz-Chip aus der PS1 locker aus. Der Rechner aus den Apollo-Missionen würde heute gegen jeden Taschenrechner alt aussehen.

Und warum wird gerade heute, 9 Jahre nach dem Start davon berichtet? Gestern war das berechnete Rendezvous der Sonde New Horizons mit Pluto. Es wundert mich, wie man sowas nicht mitbekommen kann, wo doch heute jedes Kiddie ständig von Informationen überspült wird.
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Mir gefällt auch die Neuigkeit, die mit der hardwarelastigen Info auch gut hierher passt
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Oberst Klink;7552313. Es wundert mich schrieb:
von Informationen überspült[/B] wird.

Das ist auch wohl der Grund, zuviel Informationen, im Internet...
Wenn man sich nur mal die Tageschau einmal am Tag ansehen würde oder Nachrichten,
und damit meine ich nicht die auf RTL2:lol:ja dann würde man so was auch mal mit bekommen;)
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Das Hauptproblem bei Sonden etc. Ist nicht der Stromverbrauch sondern die Strahlungsbelastung. Und damit die Hardware die aushält nimmt man welche die in groben Strukturen gefertigt wurde. Für die Prozessgröße in der er gefertigt wurde ist der Prozzi überhaupt nicht schlecht.
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Das Hauptproblem bei Sonden etc. Ist nicht der Stromverbrauch sondern die Strahlungsbelastung. Und damit die Hardware die aushält nimmt man welche die in groben Strukturen gefertigt wurde. Für die Prozessgröße in der er gefertigt wurde ist der Prozzi überhaupt nicht schlecht.

Stimmt schon. Wobei die NASA wird ihre Sonden sicher gut isolieren und in den transneptunischen Bereichen wird die Strahlung jetzt auch nicht mehr so hoch sein wie z.B. in der Erdumlaufbahn.

Wäre doch mal ne Idee für PCGH-Extreme: Wie lange hält eine GeForce Titan im Weltall durch :D
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Die Rechenleistung ist dafür auch völlig ausreichend. So eine Sonde hat ja jetzt auch nicht so viel zu berechnen, es müssen ja nur die Daten komprimiert werden und die Flugmanöver verarbeitet, ich denke nicht das das sonderlich viel Rechenleistung benötigt.
Außerdem hat die Sonde vier mal diesen Prozessor (2*2 falls einer aussfällt) für zwei verschiedene systeme, eines für Daten und eins für Lagekontrolle.
Und Energie ist hier auch kein Problem, denn sie hat Plutonium dabei.
Das einzige was bei der Sonde ein Problem ist, ist dass es nun 40 Tage dauert bis die Daten bei uns sind, da sie nur mit 300 bis 600 bit überträgt....

Ich frage mich trotzdem warum sie nicht mal einen neuen schnelle super sicheren Prozessor entwickeln. Ich meine es wird doch wohl möglich sein einen Prozessor zu entwickeln der relativ modern ist und trotzdem 20 Jahre hält ohne defekt, völlig unrealistisch wird das ja jetzt wohl nicht sein.
 
AW: New Horizons: Mit einem "Playstation-Prozessor" zum Pluto

Wenn es um Leistung pro Takt bei optimierten Anwendungen geht ist die MIPS-Architektur verdammt gut. Ergo hat der "PlayStation Chip" da nicht viel Potenzial verschenkt. Und die Defektgefahr kommt wie gesagt aus der Strukturgröße, also kann man in die Richtung eh nicht weiter optimieren.
 
Zurück