News Neues Steuergesetz: Private Verkäufe können ans Finanzamt gemeldet werden

So, ich bin erstmal raus aus der DIskussion...

Einige verstehen es... andere verstehen es nicht.... Ich für meinen Teil werde mich an keinen Verkauf mehr erinnern können.... :ka:... funktioniert an anderen Stellen bestens....

Haben wir hier einen Scalper? :devil:

P.S.: Völlig egal, ob du dich daran erinnerst! Die Verkaufsplattform, deine Bank und das Finanzamt tut es bestimmt! :kuss:
 
@DarkWing13 Nö... ich scalpe nix... mir reicht mein Job! Der Aufwand für den Karten oder Playstations hinterher zu hecheln lohnt sich für mich nicht...

Wenn ich Barzahlung bei Übergabe vereinbare erinnert sich nur ein Käufer.. selbst der im Mail verhandelte Preis ist dann irrelevant, da dem Käufer ja noch Mängel aufgefallen sein können bei Abholung.
Daher sind wir mal gespannt, wie lange das böse Bargeld noch existiert... Dessen Abschaffung ist ja schließlich für "die gute Sache"... und wer die Stimme erhebt, ist wohl Scalper, Terrorist, Gefährder oder Reichsbürger... :ka:
 
Daher sind wir mal gespannt, wie lange das böse Bargeld noch existiert... Dessen Abschaffung ist ja schließlich für "die gute Sache"... und wer die Stimme erhebt, ist wohl Scalper, Terrorist, Gefährder oder Reichsbürger... :ka:
Nicht unüblicherweise kommen solche gezogenen und gestrikten Argumentations"logiken" gerne aus der Richtung.
Man muss sicher kein Fan von Bargeldabschaffung sein, bin / wäre ich auch nicht, aber das eine hat nicht automatisch etwas mit dem anderen zu tun, nur weil man beim anderen Thema Gegenwind hat, außer eben... :schief:
 
Das Bargeld wird sowieso nicht abgeschafft in Deutschland.
Dafür hängen viel zu viele daran.
Aber die können von mir aus das "rote" Geld abschaffen. 1,2 und 5 Cent Stücke.
Und den Handel dazu zwingen runde Preise zu machen.
 
Das Bargeld wird sowieso nicht abgeschafft in Deutschland.
Dafür hängen viel zu viele daran.

Wenn es um die Überwachung geht, dann werden viele Heilige Kühe geschlachtet.

Aber die können von mir aus das "rote" Geld abschaffen. 1,2 und 5 Cent Stücke.
Und den Handel dazu zwingen runde Preise zu machen.

Warum?

Kann doch jetzt schon jeder machen. Keiner zwingt die Geschäfte krumme Preise zu machen und als Kunde kannst du das rote Geld einfach dem Kassenpersonal schenken.
 
Warum?

Kann doch jetzt schon jeder machen. Keiner zwingt die Geschäfte krumme Preise zu machen und als Kunde kannst du das rote Geld einfach dem Kassenpersonal schenken.
Die machen ja extra solche Preise um die Verbraucher zu beeinflussen.
7,95€ liest sich (deutlich) weniger als 8 €.
Das rote Geld schmeisse ich dann lieber ins Sparschwein.
Dennoch halte ich es für überflüssig.
 
Und den Handel dazu zwingen runde Preise zu machen.
Na, dann erklär mir mal, wie man "runde" Preise bei Artikeln hinbekommen will, die auf das Gramm genau gewogen werden? :rollen:

Das Kilo Kartoffeln für 1€?
Kein Problem.

Blöd nur, wenn man dann 893 Gramm auf der Waage hat :ka:
Auf-/Abrunden?
Dann erklär mal dem typisch deutschen Pfennigfuchser, warum er für 893 Gramm Kartoffeln dann 0,90€ bezahlen muss :motz::ugly:

Andere Lösung:
Alles schön (in Plastik) abgepackt und abgewogen in diversen Größen von 100g/200g/300g/400g/500g bei Wurst/Käse?

Wird hier aber leider, auch durch mich jetzt, etwas OT hier Leute... :crazy:

Bitte nicht mehr all zu weit vom Thema entfernen, ansonsten gehts da weiter:
 
Na, dann erklär mir mal, wie man "runde" Preise bei Artikeln hinbekommen will, die auf das Gramm genau gewogen werden? :rollen:

Das Kilo Kartoffeln für 1€?
Kein Problem.

Blöd nur, wenn man dann 893 Gramm auf der Waage hat :ka:
Auf-/Abrunden?
Dann erklär mal dem typisch deutschen Pfennigfuchser, warum er für 893 Gramm Kartoffeln dann 0,90€ bezahlen muss :motz::ugly:
Ich meinte eher Preise die man aufrunden könnte.

0,95 oder 0,99 kann man aufrunden. Wird aber extra nicht gemacht.
 
Da man aber nun mal nicht "problemlos" alle Preise auf oder abrunden kann, bringt dann die Abschaffung der 1-5 cent Münzen irgendwas?

Was erzählst du einem Kunden, der nicht einsieht, dass er statt 0,89€ doch 0,90€ für die 893g Kartoffeln zahlen muss, weil: "Kupfergeld gibts ja nicht mehr, Pech gehabt" ? ^^

Und genau diese Diskussion wird es dann täglich hundertfach im deutschen LEH geben, das garantier ich dir :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle Preise werden bereits heute problemlos auf 1 Cent Genauigkeit gerundet, obwohl z.B. 351 g Hack zu 9,99 das kg unter Verwendung von 6 Zehntelcent-Münzen, 4 Hunderstel-Cent und 9 Tausendstel-Cent bezahlt werden müssten. Tankstellen schreiben sogar ganz offiziell x,xx9-Euro-Preise aus, aber x,xx0-Rechnungen. ;-)

Genauso gut könnte man auch auf 5-Cent- oder 10-Cent-Genauigkeit runden. In Folge der Inflation gibt es ohnehin immer weniger Produkte, bei denen das relativ zum Gesamtpreis große Auswirkungen hätte. Früher™, als die Gummistiefel noch aus Holz waren und man für 5 Groschen noch eine Kugel Eis oder ein kleines Süßgebäck kaufen konnte, hätte es sich spürbar auf die Kaufkraft des Taschengeldes ausgewirkt, wenn diese Summen auf 30 Cent statt 25 Cent gerundet worde wären. Aber da es heute ohnehin 99 Cent bis 1,59 Euro sind, ist es fast egal, wenn da 100 Cent respektive 1,60 Euro draus werden. Die meisten Verkäufer machen für so etwas ohnehin schon glatte Preise, weil das Handling von 1- und 2-Cent-Münzen fast so viel Aufwand und Gebühren verursacht, wie sie wert sind. Unter Berücksichtigung der Arbeitszeit und der Bankgebühren ist es also luktrativer, Eis für 1,20 Euro statt für 1,23 Euro anzubieten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle Preise werden bereits heute problemlos auf 1 Cent Genauigkeit gerundet, obwohl z.B. 351 g Hack zu 9,99 das kg unter Verwendung von 6 Zehntelcent-Münzen, 4 Hunderstel-Cent und 9 Tausendstel-Cent bezahlt werden müssten.
Bist du gerade dabei das komplizierter zu machen als es ist? :D
Aber da es heute ohnehin 99 Cent bis 1,59 Euro sind, ist es fast egal, wenn da 100 Cent respektive 1,60 Euro draus werden. Die meisten Verkäufer machen für so etwas ohnehin schon glatte Preise, weil das Handling von 1- und 2-Cent-Münzen fast so viel Aufwand und Gebühren verursacht, wie sie wert sind. Unter Berücksichtigung der Arbeitszeit und der Bankgebühren ist es also luktrativer, Eis für 1,20 Euro statt für 1,23 Euro anzubieten.
Naja, Preise wie 1,95 oder 1,99 sieht man noch sehr häufig.

Kommt aber wohl auch auf die Branche an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Private Verkäufe können schnell 30 Artikel und 2000 Euro im Jahr überschreiten. Gerade, wenn ein Sammler seine Sammlung verkauft.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mehr als 99% der Bevölkerung betrifft aber was weiß ich.

So lange es hauptsächlich diese "Privatverkäufer" trifft, ist mir das auch recht.
Unzählige Pakete mit Geschenksendungen werden mit Steuer belegt obwohl sie unter der Freigrenze liegen und eindeutig als Geschenk gekennzeichnet sind.
Zeig mir eine Bestellung aus Fernost, auf dem nicht Gift angekreuzt ist.


und als Kunde kannst du das rote Geld einfach dem Kassenpersonal schenken
Wenn die das überhaupt fürfen.
Und selbst wenn, deshalb wird auch nicht weniger Geld für diese Metallschrott-Herstellung und den -Kreislauf verschwendet.


Wo genau versteckt sich das Problem, die Rechnung am Ende auf die nächsten 0,05 € zu runden?
Andere schaffen das auch, so kompliziert scheint das ja nicht zu sein. https://de.wikipedia.org/wiki/Euromünzen#Abschaffung_von_1-_und_2-Cent-Münzen

Wer geschickt rechnet, kann fantastische 0,02 € je Einkauf sparen und wer nicht, wird wohl durchschnittlich auch bei nicht erwähnenswert landen.
Was erzählst du einem Kunden, der nicht einsieht, dass er statt 0,89€ doch 0,90€ für die 893g Kartoffeln zahlen muss
Gar nichts! Wenn das von weiter oben so beschlossen ist, ist das so. Punkt.

Leider(wiki):
Da die 1- und 2-Cent-Münzen in der gesamten europäischen Währungsunion gesetzliches Zahlungsmittel sind, müssen sie aber von den Händlern angenommen werden.
Ohne eine Änderung wird das also eh nix, siehe Kleve.


Was die Herstellung der Müll-Münzen kostet und wer die bezahlt, ist wohl egal.
Keiner will die in der Tasche haben, noch weniger bezahlen damit aber aus obskuren Gründen wollen sie dann doch alle behalten. :klatsch:
 
Bist du gerade dabei das komplizierter zu machen als es ist? :D

Nein. Ich versuche dir eigentlich zu veranschaulichen, dass es schon heute sehr kompliziert wäre, wenn man nicht ohnehin durch Runden vereinfachen würde. Die Rundungsgrenze zu verschieben ist dabei reine Formsache. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, in den 90ern in Italien je ein 5-Lire-Stück gesehen zu haben. (Auch wenn es sie laut Wikipedia noch gab – im Gegensatz zu 1 und 2 Lire.) Selbst 10er, 20er und 50er waren selten. Aber natürlich gingen die Preise nicht automatisch auf. 1/3 kg Obst ist ein Drittel des Kilopreises wert und teilen durch drei führt bekanntermaßen schnell zu einer periodischen Zahl mit mathematisch unendlich vielen Nachkommastellen. Kaufmännisch wurde dann einfach ein auf 10 Lire gerundeter Preis berechnet und gut war.
 
Nein. Ich versuche dir eigentlich zu veranschaulichen, dass es schon heute sehr kompliziert wäre, wenn man nicht ohnehin durch Runden vereinfachen würde.
Man könnte es aber noch mehr vereinfachen. ;)

Wie gesagt gibt es noch unnötige Preise wie z.B. 5,95€ oder 5,99€ und die kann man ohne Probleme aufrunden.
 
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Man könnte auch einfach ohne Bargeld bezahlen, das würde es noch viel einfacher machen.
Hält dich doch keiner von ab das privat zu machen.

Birgt aber eine Gefahr, hat man letztes Jahr mit der Software für die Kartenterminals gesehen. Wenn irgendein Softwarefehler es dir nicht möglich macht mit Karte zu zahlen bist du froh, dass es noch Bargeld gibt. Eine Abschaffung des Bargeldes würde eine massive Gefährdung der Freiheit bedeuten.
 
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