News Neues Steuergesetz: Private Verkäufe können ans Finanzamt gemeldet werden

Hier mal die Amazon und Ebay Info zum Thema Umsatzsteuerpflicht und Gewerbliche Anmeldung:



Nur hat hat keiner im Neuland Internet prüfen können, ob sich die Leute auch wirklich gewerblich anmelden.

Und die die sich aufregen das es wieder nur in DE so ist, das ist eine EU Vorschrift die umgesetzt wurde. Was bedeutet alle EU Staaten werden das einführen. Zu Faul zu suchen welche das wie DE bereits umgesetzt haben.

@0ldN3rd einfach die Hardware nicht für mehr verkaufen, als du Gezahlt hast und bei der Menge aufpassen. Ab 30+ Artikeln und 500 EUR Gewinn wird es kritisch. War aber schon lange so ;)
Wird nur anscheinend in Zukunft mehr überprüft, wobei die Plattformen bisher halt nur auf Anfrage des Finanzamtes Auskunft geben mussten wenn ein Account 17.500 EUR Umsatz gemacht hat. Urteil vom 16. Mai 2013, Az. II R 15/12


Und so wie du hier argumentierst, hört es sich so an das du weißt das du dich gewerblich anmelden müsstest...
 
@Jairun_T nach etwa 30 Jahren Steuer gezahle... nem Betriebswirt auf dem zweiten Bildungsweg, weiß ich, dass ich es nicht muss!
Ich weiss aber auch, dass die "Grenzwerte" nach unten gehen werden, wie schon die letzten 30 Jahre alles im nachgang enger gesteckt wurde.

Es ist einfach ein Witz, das man es ein wenig niedlich verpacken muss und schon Jubeln alle darüber.....
Da fällt mir nur noch ein "von 12 bis Mittag" oder "Wo ist der Tellerrand?"....

So jetzt bin ich aber echt raus... sonst muss ich mich doch noch selbst defibrilieren....:ugly:
 
Einige verstehen es... andere verstehen es nicht.... Ich für meinen Teil werde mich an keinen Verkauf mehr erinnern können.... :ka:... funktioniert an anderen Stellen bestens....
Ja super, und mit dieser Aussage demonstrierst du ja, das du absichtlich unehrlich bist.
Genau solche Handlungen führen zu Gesetzesverschärfungen, die du ja gleichzeitig anprangerst. :daumen2:
 
Schön zusätzliche Arbeit leisten weil noch mehr Bürokratie aufgebaut wird. Ist echt super!
Bei der Grundsteuer macht man selbst auch die Arbeit des Finanzamtes.
Wofür zahl ich noch Steuern wenn ich doch die Arbeit der Finanzbeamten mache?

Der Steuerzahlergedenktag war 2022 am 13. Juli.
Erst ab dann arbeitete man rechnerisch für sich, alles vorher hat der Staat genommen.
Kann man bald alles abgeben und der Staat gewährt einem ein Taschengeld ist einfacher...

Was wäre denn deine Lösung für das Problem?

Es gibt einfach eine große "Grauzone" wo Leute gewerblich verkaufen, aber eben sich auf "privat" berufen und bisher macht niemand etwas dagegen, weil es sehr schwierig ist. Nun geht ohne viel Aufwand eben eine automatische Mitteilung ans Finanzamt, dass Person X über den Grenzen liegt.

Danach ist doch alles wie immer. Für 99,9% der Leute ändert sich gar nichts und der Rest ärgert sich, dass er nicht mehr illegal und ohne Steuern verkaufen kann. Privatverkäufer können auch weiterhin privat veräußern.
 
Woher weiß Ebay Kleinanzeigen, ob ich was verkauft habe. Ich verkaufe teilweise 30 Artikel im Monat, die ich nicht mehr brauche.
Verstehe ich nicht, haben unsere Politiker nichts besseres zu tun?
 
Sind Ferienwohnung nicht immer Zweckentfremdung von Wohnraum? Müssten die gewerblichen Anbieter jetzt nicht automatisch Probleme bekommen?
 
Verstanden worauf ich hinauswill?
Nimm einen Gegenstand, der nicht darunter fällt.
Prinzipiell schon. Das Finanzamt kann aber ohne weitere Angaben den Gewinn nicht genau berechnen, es kann sich maximal nach einer Bewertungstabelle (um bei Deinem Bespiel "Auto" zu bleiben) oder Schätzungen richten, um den Anschaffungswert zu bekommen. Und woher geht ohne Beleg hervor, das Du den Wagen überhaupt gekauft bzw. bezahlt hast ?

Da das Finanzamt nicht unbedingt für großzügige Rabattierungsaktionen in der Steuerberechnung bekannt ist, würde ich schon aus Eigeninteresse derartige Belege aufbewahren. Theoretisch kann es sich ja auch um eine Schenkung handeln, welche dann wieder anderen Regularien unterliegt. Und zukünftig wird wohl kaum einer belangt, der hin und wieder alte Gebrauchthardware hin- und herschubst.
 
Private Verkäufe können schnell 30 Artikel und 2000 Euro im Jahr überschreiten. Gerade, wenn ein Sammler seine Sammlung verkauft.

Das der Staat sich selber nicht an Gesetze und Abkommen (z.B. Europäisches Fürsorgeabkommen) hält, zeigt er doch immer wieder eindrucksvoll. Unzählige Pakete mit Geschenksendungen werden mit Steuer belegt obwohl sie unter der Freigrenze liegen und eindeutig als Geschenk gekennzeichnet sind. Dabei zahlen sicher viele einfach den illegal erhobenen Betrag, da Einspruch ein Krampf ist. Ich will nicht wissen wie viele Millionen der Staat mit dieser Masche illegal einnimmt.
 
Das Finanzamt kann aber ohne weitere Angaben den Gewinn nicht genau berechnen, es kann sich maximal nach einer Bewertungstabelle (um bei Deinem Bespiel "Auto" zu bleiben) oder Schätzungen richten, um den Anschaffungswert zu bekommen. Und woher geht ohne Beleg hervor, das Du den Wagen überhaupt gekauft bzw. bezahlt hast ?
Gut wiederholt, was ich in #22 geschrieben habe.
Und wieso sollten Sie es auch wissen? Geht die nichts an. Ich hab es privat gekauft und auch privat wieder verkauft. Selbst wenn ich es mit "Gewinn" verkauft habe (verglichen mit dem Einkaufspreis), woher kommt die Basis? Wenn ich Kosten für Instandhaltung/Reparatur etc hatte, muss das trotzdem keinen Gewinn bedeuten.

Udn es gibt ja auch mündliche Kaufverträge. Die sind rechtens, richtig?
Also wird einfach irgendwas angenommen/beschlossen und man darf zahlen. Wenn man was dagegen hat, einmal Hosen runter lassen.
Und zukünftig wird wohl kaum einer belangt, der hin und wieder alte Gebrauchthardware hin- und herschubst.
Beschränkt sich ja nicht auf Gebrauchthardware sondern auf alles, was du verkaufst.
Aber stimmt, die werden sich bestimmt gerne einen enormen Aufwand machen, um am Ende annähernd niemanden zu belangen. Gaaanz sicher ?
 
Also wird einfach irgendwas angenommen/beschlossen und man darf zahlen. Wenn man was dagegen hat, einmal Hosen runter lassen.
Letztlich bringt es das wohl auf den Punkt. :-D

Beschränkt sich ja nicht auf Gebrauchthardware sondern auf alles, was du verkaufst.
Aber stimmt, die werden sich bestimmt gerne einen enormen Aufwand machen, um am Ende annähernd niemanden zu belangen. Gaaanz sicher ?

Wenn ich jetzt z.B. meinen letzten aktuellen PC-Build in die Bucht reinsetzen würde (NP um die 5K) und würde ihn einfach mal für 3.5K verkaufen, liege ich locker über dem genannten Limit. Aber was soll passieren, wenn ich die Rechnungen habe, woraus hervorgeht, das der Ertrag sogar deutlich niedriger wäre als der ursprüngliche Anschaffungspreis. Ich zeige denen die Rechnungen und damit hat es sich. Deswegen der genannte Unterschied.
 
Einerseits natürlich gut. Wobei ich aber auch denke das Scalper da irgendwie nen Weg finden werden trotzdem ohne Steuern zu zahlen zu verkaufen.

Andererseits hat diese Umkehr der Beweispflicht des Staates irgendwie nen bitteren Beigeschmack. Man stelle sich vor jemand hat seit 40 Jahren Lego-Figuren gesammelt und löst nun diese auf, weil er keinen Gefallen mehr dran findet. Selbstverständlich sind dann noch die meisten Figuren mehr wert als sie gekostet haben. Beweis mal das du die nicht wegen der Gewinnabsicht gekauft hast. Ist nicht möglich das zu beweisen. Geht nicht.
 
Das ist ja alles schön und gut. Dennoch bleibt am Ende die Frage wer das kontrollieren soll. Der Zoll ist seit Jahren gnadenlos überlastet. Die Finanzämter garantiert nicht. Die Plattformen selbst?- na klar. Da bleibt ja nur noch die Internetzpolizei mit Chuck Norris als Oberbrandmeister.
Das juckt die doch nicht ob die das erst nach 3jahren kontrollieren gemeldet wurde es dann ja.

Du wirst am ende beweisen müssen das sie unrecht haben wenn nicht bezahlst du halt ^^
 
Ich finds gut. Will gar nicht wissen, was so manche Scalper steuerfrei während Corona eingenommen haben ...
 
Ich finds gut. Will gar nicht wissen, was so manche Scalper steuerfrei während Corona eingenommen haben ...
Ich finde das auch gut. Scheinselbständigkeit ist hiermit ein Riegel vorgeschoben.

Bei Privaten gibt es aber noch eine vernünftige Grenze von 30 Verkäufen und 2000€.

Wenn irgendwann der digitale Euro kommen sollte, dann ist der Großteil der Schwarzzahlungen auch Geschichte.
 
Ich finde das auch gut. Scheinselbständigkeit ist hiermit ein Riegel vorgeschoben.

Du hast wohl keine Ahnung, was Scheinselbstständigkeit eigentlich ist.

Hier, zum nachlesen:

Wenn irgendwann der digitale Euro kommen sollte, dann ist der Großteil der Schwarzzahlungen auch Geschichte.

Ein hoch auf den Überwachungsstaat. Dann fehlt nur noch ein Sozialkreditsystem, wie in China und schon haben wir das ultimative Glück.
 
Deine Sprüche sind so alt, wie dein System.

Nein, ich meine es völlig ernst. Du hast wirklich keine Ahnung, was Scheinselbstständigkeit ist.

Bei einer Scheinselbstständigkeit soll ein reguläres Arbeitsverhältnis verschleiert werden, um Sozialbeiträge sowie zu hinterziehen sowie gegebenenfalls das Arbeitsrecht zu umgehen. Das ganze hat mit dem hier oder dem digitalen Euro nichts zu tun.
 
Mal wieder langt der Staat beim Normalbürger ordentlich zu, während Konzerne, Millionäre, sowie Politiker und deren Freunde und Familien sich weiterhin diverser Steuerschlupflöcher bedienen.
Scheint wirklich so gewollt zu sein.
 
Scheint wirklich so gewollt zu sein.
Natürlich

Irgendwie muss man das ja wieder einnehmen, was man die letzten Jahre (und nach wie vor) mit der Gießkanne an Steuergeldern verteilt. Wenn das nicht gemacht wird, dann passiert das gleiche wie in der Weimarer Republik mit dem Ruhrkampf > Hyperinflation.

Von den Großkonzernen kannst du nicht holen, weil die nicht so blöd sind ihr Vermögen in Deutschland zu parken.
Von den Rentnern und Sozialhilfempfängern kannst du auch nicht wirklich viel holen, die haben eh schon nicht viel.
Von den Normalbürgern hingegen gibt es (noch) recht viel zu holen, was teilweise über Generationen hinweg erarbeitet wurde und nach wie vor erarbeitet wird, daher > Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Einkommensteuer, CO² Steuer, Energiesteuer, ....

An das Vermögen von Millionären, Politikern und co. kommst du leider schlecht, außerdem wirst du als Politiker nicht dein eigenes Einkommen oder Vermögen hergeben ...
 
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