News Neues Steuergesetz: Private Verkäufe können ans Finanzamt gemeldet werden

Je nach bargeldlosem Zahlungssystem haben einige auch schon festgestellt, dass es entweder doch nicht einfacher ist oder im Gegenteil so einfach, dass man sogar bezahlt, ohne es zu wollen, für Dinge, die dann jemand anders hat. :-)
 
Je nach bargeldlosem Zahlungssystem haben einige auch schon festgestellt, dass es entweder doch nicht einfacher ist oder im Gegenteil so einfach, dass man sogar bezahlt, ohne es zu wollen, für Dinge, die dann jemand anders hat. :-)
Nicht zu vergessen wie man "blöd dreingucken" kann, wenn das Zahlungssystem mal ausfällt, sei es weil der Strom weg ist, oder das System selber gehackt, wird, oder ein Update nicht wollte, wie es sollte, ect.

Mit dem "guten alten Bargeld" kannst du halt immer bezahlen, auch ohne Smartphone(-App), Strom und Updates und funktionierende E-Kassen, solange die Person an der Kasse, in der Schule, zumindest mal noch irgendwann Plus und Minus rechnen gelernt hat. :fresse:

Soll aber auch nicht heißen das elektronische Zahlsysteme nicht ihren Sinn haben.
Ich muss nun auch nicht unbedingt mit vierstelligen Beträgen aufwärts in der Geldbörse durch die Gegend laufen, um irgendwas zu kaufen, da bietet es sich schon an (kommt aber auch nicht dauernd vor), aber zumindest die normalen Dinge des Alltags kaufe ich dann doch lieber an der Kasse und noch auf die "altmodische Art", als für jeden 1,50€ Kaugummi und meinen Wocheneinkauf, im Supermarkt, oder irgendwo was auswärts essen zu gehen, direkt die EC-Karte / das Smartphone zücken zu müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die hat ja auch jeder Laden, nicht.
Und wie hole ich Geld ohne Strom?
Ohne Strom funktioniert heutzutage fast nichts mehr.
 
Birgt aber eine Gefahr, hat man letztes Jahr mit der Software für die Kartenterminals gesehen
Die Geschichte mit dem uralten EoL-Gerät? Welches übrigens nicht in jedem Laden hing.
Wenn irgendein Softwarefehler es dir nicht möglich macht mit Karte zu zahlen bist du froh, dass es noch Bargeld gibt
All diese modernen Kassen funktionieren bestimmt softwarefrei.


wenn das Zahlungssystem mal ausfällt, sei es weil der Strom weg ist
Dann zahl doch mal im Supermarkt bar, wenn das Licht aus ist.


Wie oft kommen denn bei euch diese zahlreichen ja aber wenn... Fälle vor?
Wo kommt das Geld her, wenn der Gedautomat keins ausspuckt?
Etwa weil er leer ist, völlig verrückt, einen Softwarefehler hat, ein nur für Kartenzahlung problematischer Stromausfall herrscht oder, was zur Zeit ja recht beliebt ist, mal wieder gesprengt wurde?

Irgendwas lässt sich immer konstruieren.
Ich würde ja annehmen, dass, wenn Kartenzahlung völlig dominiert, Händler und Dienstleister etwas mehr darauf achten, dass es läuft.

Es gibt noch manuelle Kassen.
In manchen Regionen kann man bestimmt noch mit Muscheln bezahlen. Relevanz im Alltag?Auch ~0.
 
Nicht zu vergessen wie man "blöd dreingucken" kann, wenn das Zahlungssystem mal ausfällt, sei es weil der Strom weg ist, oder das System selber gehackt, wird, oder ein Update nicht wollte, wie es sollte, ect.

Mit dem "guten alten Bargeld" kannst du halt immer bezahlen, auch ohne Smartphone(-App), Strom und Updates und funktionierende E-Kassen, solange die Person an der Kasse, in der Schule, zumindest mal noch irgendwann Plus und Minus rechnen gelernt hat. :fresse:

Soll aber auch nicht heißen das elektronische Zahlsysteme nicht ihren Sinn haben.
Ich muss nun auch nicht unbedingt mit vierstelligen Beträgen aufwärts in der Geldbörse durch die Gegend laufen, um irgendwas zu kaufen, da bietet es sich schon an (kommt aber auch nicht dauernd vor), aber zumindest die normalen Dinge des Alltags kaufe ich dann doch lieber an der Kasse und noch auf die "altmodische Art", als für jeden 1,50€ Kaugummi und meinen Wocheneinkauf, im Supermarkt, oder irgendwo was auswärts essen zu gehen, direkt die EC-Karte / das Smartphone zücken zu müssen.

Nicht nur der Kassierer muss sich seiner Rechenkünste sicher sein, er muss zudem auch zu Verkäufen bereit sein, die weder korrekt im Warenbestandssystem eingebucht noch steuerrechtlich sicher protokolliert werden. Respektive der Kassierer muss das alles händisch lösen, was vermutlich schon beim fehlenden Rechnungsblock scheitert. Bereits in relativ kleinen Läden gilt daher: Keine digitale Kasse = kein Verkauf.

Vorteile hat Bargeld trotzdem, wenn man zählen kann, auf Kundenseite: Anonym, zuverlässig, redundant, skalier- und privat transferierbar. Auf Einzelhandelseite gilt dagegen nicht einmal "günstig", denn die meisten Kunden sind offensichtlich des Schnellzählens unfähig und somit hat man entweder Mehrkosten wegen zusätzlicher Kassen oder aber man muss ständig viel Kleingeld auf große Scheine rausgeben, was die Banken auch nicht gratis mitmachen. Letztere haben natürlich umgekehrt großes Interesse daran, ihre digitalen Dienstleistungen zu verkaufen und Staaten möchten das potenziell fälschbare, aufwendig herzustellende, schwarzmarkttaugliche, alte Zeug allgemein loswerden. Aber ich bin weder Staat noch Bank noch Laden, sondern eben Kunde und als solcher hänge ich an Sachen, die gut für mich sind. :-)
 
Wie oft kommen denn bei euch diese zahlreichen ja aber wenn... Fälle vor?
Kunden im Supermarkt, die an der Kasse stehen und nicht mit Karte bezahlen konnten und dann ihre Ware teilweise noch dalassen mussten, weil nicht mal 5 Euro Bargeld dabei, wo ich es mitbekomme, mehrmals im Jahr.
Wo kommt das Geld her, wenn der Gedautomat keins ausspuckt?
Am Bankschalter, stell dir vor, aber das geht, auch so, ganz ohne Automat. ;)

Irgendwas lässt sich immer konstruieren.
Ich würde ja annehmen, dass, wenn Kartenzahlung völlig dominiert, Händler und Dienstleister etwas mehr darauf achten, dass es läuft.
Du brauchst nur mal im Moment in die Ukraine schauen, dann weißt du das man da nicht viel konstruieren muss.
Ein Krieg (selbst wenn in Deutschland, vom momentanen Punkt nicht das wahrscheinlichste Szenario) reicht bereits aus und der Strom kann länger als mal ein paar Stunden und Tage großflächig weg sein, egal wieviel Redundanz du da vorher in die digitalen Bezahlsysteme investiert hattest.
In manchen Regionen kann man bestimmt noch mit Muscheln bezahlen. Relevanz im Alltag?Auch ~0.
Wie "tiefsinnig"...

Nicht nur der Kassierer muss sich seiner Rechenkünste sicher sein, er muss zudem auch zu Verkäufen bereit sein, die weder korrekt im Warenbestandssystem eingebucht noch steuerrechtlich sicher protokolliert werden. Respektive der Kassierer muss das alles händisch lösen, was vermutlich schon beim fehlenden Rechnungsblock scheitert. Bereits in relativ kleinen Läden gilt daher: Keine digitale Kasse = kein Verkauf.
Ich weiß das es heutzutage in Wirtschaft und Gesellschaft sehr beliebt ist "keinen Plan B" mehr zu haben und sich von störanfälligen Systemen auf Gedeih und Verderb vollständig abhängig zu machen, aber wenn du halt nur noch digitale Währung hast mag das "gut kontrollierbar" und "bequem" sein, aber ich möchte da nicht den Tag erleben, wenn das System mal großflächig für Monate, oder gar Jahre, zusammenbricht (Krieg, Ausländische Sabotage, what ever), das würde dann nicht nur ein vorrübergehendes Chaos geben, sondern die gesamte Wirtschaft gleich mit in denn vollständigen Zusammenbruch treiben, da man ein einmal abgeschaftes System Bargeld halt nicht mal eben wieder, von heute auf morgen, neu einrichten kann, mit allen "analogen" Prozessen, die da immer noch zur Funktion dranhängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kunden im Supermarkt, die an der Kasse stehen und nicht mit Karte bezahlen konnten und dann ihre Ware teilweise noch dalassen mussten, weil nicht mal 5 Euro Bargeld dabei, wo ich es mitbekomme, mehrmals im Jahr.
Wenn ich das mal erlebt habe, lag es an der Karte oder mangelndem Geld auf dem Konto.
Ist aber vielleicht einmal im Jahr.
Am Bankschalter, stell dir vor, aber das geht, auch so, ganz ohne Automat. ;)
Probier das mal außerhalb der Öffnungszeiten.
Die meisten Banken haben immer kürzere Öffnungszeiten
Du brauchst nur mal im Moment in die Ukraine schauen, dann weißt du das man da nicht viel konstruieren muss.
Ein Krieg (selbst wenn in Deutschland, vom momentanen Punkt nicht das wahrscheinlichste Szenario) reicht bereits aus und der Strom kann länger als mal ein paar Stunden und Tage großflächig weg sein, egal wieviel Redundanz du da vorher in die digitalen Bezahlsysteme investiert hattest.
Und wieder hast du keinen Strom und es geht eh nix mehr.
 
Wurde eigentlich schon hier im Forum die Auswirkungen dieser Neuregelungen auf das Marktplatzangebot besprochen bzw gab es ein Statement? Habe feststellen müssen, das einige andere bekanntere Gebrauchtmarktplätze (ComputerBase, Luxx) entweder vorbeugend "dicht" gemacht haben bzw planen dies zu tun.
 
Gegenstände des täglichen Gebrauchs dürfen Privatverkäufer weiterhin steuerfrei verkaufen. Zu diesen Alltagsgegenständen zählen etwa Autos, Elektrogeräte. Im Zuge von Home-Office sollten auch PCs zu diesen Gegenständen des täglichen Gebrauchs zählen...

Dinge, wie z. B. Schmuck, Kunstwerke oder Waren, die mit Gewinnabsicht gekauft wurden (neu gekauft und gleich wieder verkauft), hingegen sind ab sofort steuerpflichtig, wenn man diese verkauft.

Da frag ich mich, wie das Finanzamt das prüfen soll.
Das muss ja eigentlich manuell gemacht werden, denn eBay oder Amazon wissen ja auch nicht, wann man die Sachen selbst gekauft hat.
 
Da frag ich mich, wie das Finanzamt das prüfen soll.
Das muss ja eigentlich manuell gemacht werden, denn eBay oder Amazon wissen ja auch nicht, wann man die Sachen selbst gekauft hat.
Wahrscheinlich muss man sich jetzt von jeden Shoce ne Kopie von der Rechnung machen und nen dicken Ordner anlegen...pro Jahr natürlich.
 
Wie soll das eigentlich bei Sammelkarten funktionieren? Die sind seit 2019 das neue Lieblingsspielzeug von Resellern.

Wenn ich nun alte Yugioh Karten im Keller finde, die mitunter sehr teuer geworden sind, sind die 2000€ mitunter schnell erreicht. Und wenn die Sammlung 5k Wert ist?
Also darf ich meine vielleicht 12 Jahre alte Sammlung nun nicht mehr online verkaufen aus Angst vor dem Fiskus?
 
Hatten wir oben schon: Bei Dingen, die sich ein Jahr oder länger in deinem Besitz befanden, bist du eigentlich fein raus. Der Verkaufsplattform gibt die Erlöse zwar zur Prüfung ans Finanzamt weiter, aber meinem beschränkten Wissen nach besteht da schlichtweg keine Steuerpflicht.
 
Hatten wir oben schon: Bei Dingen, die sich ein Jahr oder länger in deinem Besitz befanden, bist du eigentlich fein raus. Der Verkaufsplattform gibt die Erlöse zwar zur Prüfung ans Finanzamt weiter, aber meinem beschränkten Wissen nach besteht da schlichtweg keine Steuerpflicht.
Oh ok. Danke sehr für die Antwort^^
 
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