Stefan@be quiet! schrieb:
Die Lüfter sind zum größten Teil die selben.
Wir haben aber die Lüfterkennlinie (der Lüfterregelung) überarbeitet.
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Öhm, nee.
Es hat nichts mit dem Design der Lüfterblätter zu tun.
Es ist einfach so, dass ein Lüfter eine gewisse Spannung braucht, damit die zugeführte Energie ausreichend ist, um eine Drehbewegung zu erzeugen. Unterschreitet man diesen Wert, hat man quasi ein semi passives Netzteil.
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Wie ich schrieb, ist es technisch nicht möglich, da der Regelbereich der Lüfter eingeschränkt ist. Hieran können wir auch nicht wirklich etwas ändern, es ist einfach eine technische Limitation.
Das ist vergleichbar mit Verbrennungsmotoren, die auch nur ein bestimmtes Drehzahlband haben.
Auch hier ist man im unteren Bereich limitiert. Senkt man die Drehzahl zu weit ab, stirbt der Motor ab (=geht aus).
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Es geht hier nicht um den Luftdurchsatz sondern den Regelbereich sowie den Operationsbereich des Netzteiles.
Unsere Netzteile können in einer Umgebung, die bis zu 40°C warm sein darf funktionieren und bringen hier ihre Nennleistung.
Das bedeutet, dass die Netzteile selbst bei maximaler Belastung bei der, laut Spezifikation, wärmst möglichen Umgebung noch zuverlässig funktionieren müssen.
Dieser Umstand führt aber zu einer notwendigen Überdimensionierung der Kühlleistung (sprich des Lüfters) im Netzteil.
Zu Punkt 1: Okay, die Antwort reicht mir.
Zu Punkt 2: War mir schon klar wie das funktioniert.
Zu Punkt 3: Aha, Motoren. Das Drehmoment eines nicht aufgeladenen Verbrennungsmotors liegt auch nicht über das komplette Drehzahlband an, sondern nur in einem gewissen Bereich. Und der wird auch überwiegend passend zum Auto designt...
Zu Punkt 4: Das NT darf nicht heißer als 40° werden und die Lüfter drehen so schnell/laut, weil sie im unteren Drehzahlbereich nicht genug Frischluft fördern (Luftdurchsatz, siehe Pkt. 3) wie im oberen, um die Temperatur so niedrig zu halten.
Ist das jetzt richtig gelesen?
Meinem Verständnis nach braucht eine Luftkühlung entsprechenden (Frisch-)Luftdurchsatz, um eine hohe Leistung zu erzielen.
Den bewerkstelligt man entweder über Drehzahl oder über ein entsprechendes Blatt-Design.
Was ist an dieser These jetzt falsch?
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poiu schrieb:
Unsinn, ein Großes Netzteil hat einen dementsprechend starken Lüfter außerdem ist die lüftersteuerung anders ausgelegt.
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Ein Großes netzteil kann aufgrund der Besseren Qualität leiser sein als ein kleines günstiges, muss es aber nicht.
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mit deinem Letzten Satz disqualifizierst du dich

ein Lüftermod ist nicht ungefährlich und sollte aufkeinem fall von ungeschulten personen durchgeführt werden.
1. das öffnen ist Lebensgefährlich
2. es erlischt die Betriebserlaubnis in D: viel spaß mit der Versicherung im Problemfall
Zu Punkt 1: Muss ja so sein, nur nicht zwangsläufig so laut, meiner bescheidenen Meinung nach.
Zu Punkt 2: Hast Du Recht.
Zu Punkt 3-1: In einem NT ist ja auch alles unisoliert und an die Pins der Kondensatoren kommt man ja ran, ohne die Platine ausbauen zu müssen...
Is Klar.
Ich bestreite nicht, dass man sich bei falscher Handhabung und Ausführung richtig einen verzwiebeln kann und danach unbedingt (!) in ärztliche Aufsicht begeben sollte.
Aber gleich tod umfallen?
Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich sowas bei Unsicherheit von jemandem machen zu lassen, der sich seiner Sache sicher ist.
Zu Punkt 3-2: Problemfall?
Würde ein Third-Party-Lüfter nicht genug Luft schaufeln und das NT zu warm, schaltet es einfach ab - richtig oder falsch?
Welcher Hersteller hat sowas nicht?
Wegen einem Lüfterumbau fackelt einem die Bude ab, weil das NT keinen Übertemperaturschutz hat...
Was soll denn passieren, wenn der Originallüfter die Grätsche macht?
Läuft das NT dann auch einfach bis zur Selbstentzündung weiter oder was?
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Sorry ihr zwei, nehmt es mir nicht krumm, aber da stehen doch noch genug offene Fragen im Raum...
@Sheriff: Noch eine Frage: Was ist zu laut? Der Luftstrom oder das Lager?