Neues Internet: An einem PC schnell am anderen langsam ??

The_Trasher

Software-Overclocker(in)
Hallo,

ich habe jetzt endlich den Speedport W 920 V für 16000er Internet. Der eine PC steht direkt neben dem Router, also mit kurzer LAN Verbindung. Der andere im 1. Stock, vernetzt über Powerline.
Ich mein am Router kanns doch auch nicht liegen, das ist der Beste, den die Telekom momentan anzubieten hat und ist mit 140 € auch nicht gerade billig.....

Kann es jetzt sein, das die Powerline daran Schuld ist, das das Internet im 1. Stock total langsam ist ?




Danke, für Tipps und Hilfe, Trasher
 
mal getestet wie der durchsatz der Lanverbindung is? Einfach mal ne Datei von PC1 zu PC2 schieben ;) (Möglichst groß)
 
Powerline ist D-LAN verstehe ich das richtig?
Sprich Daten auf der Stromleitung...

Meine Erfahrung mit D-LAN ist folgende:

  • Der Paketverlust ist hoch
  • Der Ping ist hoch
  • Die Geschwindigkeit ein wenig geringer
Wie wärs wenn du einfach mal ein LAN-Kabel zum PC legst und prüfst wie schnell die Verbindung dann ist?
 
Vor allem würde ich mal schauen, ob du einen Stromkreis benutzt. Hängen beide Adapter an der selben Haussicherung?
Wenn nicht könnte das auch dein Problem sein.
Viele sagen zwar, dass es nichts mehr ausmacht, wenn die Adapter in verschiedenen Stromkreisen stecken. Das ist aber nur bedingt richtig. Bei Häusern mit älteren Leitungen und Sicherungskästen muss dann durch einen Elektriker eine Brücke gesetzt werden.
 
Vor allem würde ich mal schauen, ob du einen Stromkreis benutzt. Hängen beide Adapter an der selben Haussicherung?
Wenn nicht könnte das auch dein Problem sein.
Viele sagen zwar, dass es nichts mehr ausmacht, wenn die Adapter in verschiedenen Stromkreisen stecken. Das ist aber nur bedingt richtig. Bei Häusern mit älteren Leitungen und Sicherungskästen muss dann durch einen Elektriker eine Brücke gesetzt werden.

Ding. Es wäre mir neu, wenn Lan per Steckdose über eine Sicherung des Stromkreises hinaus gehen würde. Das wäre ja fatal. Bisher hatte ich diverse Häuser und Wohnungen wo es schon reichte, dass bspw. Die Stromverteilung für die Feuchträume (Internet im Bad, oh man...) ist in der Regel vom Rest getrennt, sprich Steckdosen Flur und Bad zwei Stromkreise. Nix mit Lan über die Steckdose. Ähnliches Problem wenn die Stromkreise für jede Etage ne einzelne Sicherung haben. Auch immer so gar kein Erfolg mit. Was hier der Fall sein kann ist, dass die Leitung über die Sicherung geschleift werden. Dann haste zwar Kontakt, aber der ist so schlecht, wie oben beschrieben.

Anderer Fall wäre, dass einer der Adapter defekt ist oder aber die Wege zu lang sind oder aber bspw. der Adapter in einer Steckdoseleiste steckt oder aber andere Verbraucher die Frequenz auf dem Weg von oben nach unten stören.
 
@Desmodontidae
Das DLan Signal kann sehr wohl über den Stromkreis deiner Wohnung hinaus gehen. Und dein Nachbar könnte sich dann mit einen DLan-Adapter einklinken. Ist ja nich umsonst so, dass du dein DLan genau so sichern musst, wie WLan.

@The_Trasher
Wie schon gesagt, das Signal bei dir kann deshalb schlecht sein, weil deine Steckdosen vielleicht an verschiedenen Sicherungen hängen. Wenn alle Adapter einwandfrei arbeiten, würde ich einfach mal einen Elektriker kommen lassen.

Übrigens wäre es auch mal gut zu erfahren, welche DLan-Adapter du hast. Wieviel mbit haben die?
 
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@Desmodontidae
Das DLan Signal kann sehr wohl über den Stromkreis deiner Wohnung hinaus gehen. Und dein Nachbar könnte sich dann mit einen DLan-Adapter einklinken. Ist ja nich umsonst so, dass du dein DLan genau so sichern musst, wie WLan.
Die Verschlüsselung dient primär der Sicherung des Abstrahlungsradius, da es sich bei PLC um sogenannten Drahtfunk mit Trägerfrequenzmodulation handelt. Des Weiteren bräuchtest du als Nachbar den gleichen PLC Adapter und die Kennung. Grundsätzlich können sich diese Frequenzmodulationen auch über einen Stromzähler und einen FI Schalter hinaus bewegen. Allerdings ist die extreme Dämpfung so groß, dass es nur noch Stückelung in anderen Stromnetzen ankommt. Gerade wenn man bedenkt, dass es ja über die eigene, die Haussicherung und die es Nachbarn geht. Daher auch meine Aussage. Aber es stimmt, sie war nicht so ganz richtig. Allerdings erachte ich das, was dann dabei ankommt, nicht mehr wirklich als Verbindung.^^

Wie gesagt, bisher hatte ich noch keinen Fall, speziell in Mehrfamilienhäusern, wo es zu einer Verbindung innerhalb von bspw. zwei oder drei Mietparteien, mit dem Wunsch nach nur einem DSL Anschluss gab, kam.

Da ist man schon fast besser dran, sich mit nem Trägerfrequenzempfänger direkt an die Außenwand des Hauses zu stellen und die Frequenzmodulation abzugreifen. Gerade bei der aktuellen 500Mbit Modulation wird dies nicht so schwer sein, da man hier sogar eine sehr starke Störung innerhalb vieler Frequenzbereiche fürchtet, bspw. DVB-T und Kurzwelle für Hobbyfunker.

Aber eben genau darin besteht ja sein Problem. Die schlechte Verbindung, die hier der Themeneröffner beschrieben hat, wird aus einer zu hohen Dämpfung, durch entweder Sicherungen oder andere E-Geräte, her rühren...
 
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