Neue Bundesregierung 2025

Man kann nicht einfach rechnen das 10% den Rest tragen und fertig. Oder da einfach eine Grenze ziehen.
Dafür gibt es ja die Steuerprogression und dann wird es aber komplizierter.
Ich bin auch kein Mathematik oder Steuerexperte.
Doch kann man. 10% der Menschen welche Lohn bzw Einkommensteuer zahlen erbringen 50% dieser Steuern. 25% der Einnahmen aus diesen Steuern erbringen im übrigen lediglich 2,3% der Menschen. Gut 30% der Menschen welche Erwerbseinkommen haben zahlen übrigens gar keine Steuern auf ihr Einkommen.
 
Doch kann man. 10% der Menschen welche Lohn bzw Einkommensteuer zahlen erbringen 50% dieser Steuern.
Und? Tut ihnen das weh? Ich finde es gerecht wenn die stärksten Schultern auch am meisten tragen.
25% der Einnahmen aus diesen Steuern erbringen im übrigen lediglich 2,3% der Menschen.
Die Superreichen?
Gut 30% der Menschen welche Erwerbseinkommen haben zahlen übrigens gar keine Steuern auf ihr Einkommen.
Wer soll das sein?
 
Ich bin auch kein Mathematik oder Steuerexperte.
Das verlangt ja auch niemand.
Man sollte sich (nicht auf dich bezogen) aber von Ideologien bei dieser Sache trennen.
Selbst ein Reicher, wird sich kaum dagegen wehren, wenn er statt 48% dann vielleicht 50 oder gar 55% Steuern zahlen müsste.
Aber das wird nicht reichen - nichtz mal im Ansatz.
Mit dem "gewonnen" Geld könnte man den von dir erwähnten 500 Mrd. Kredit gegenfinanzieren, den opuletne BW Topf additiv schon nicht mehr.
Es wird aber neverever die Strukturprobleme einer alternen Gesellschaft, gewaltige Standortnachteile wegen zu hoher Steuerlast und Energiepreise oder auch zu hohe Kosten des Sozialstaates allgemein lösen können. Natürlich müssen andere Themen auch auf den Schirm, nicht nur das riesige Paket Arbeit + Soziales.
Aber auch hier - wo was wegnehmen, ohne dass der Staaat als solches Dysfunktional wird - tricky, echt jetzt.
Und? Tut ihnen das weh? Ich finde es gerecht wenn die stärksten Schultern auch am meisten tragen.
Einer, der bei 150.000 € liegt und 2 Kiddies hat, vielleicht schon, jenem der 1 Mio. hat, weniger.
Aber dann reden wir von << 1% der Bevölkerung
Die Superreichen?
Wenn man so will, ja.
Wer soll das sein?
Alle, die unterhalb des Grundfreibetrages liegen, ledige = 12.348 €/anno, Verheiratete = 24.696 €/anno.
Tatsächlich sind das ca. 30% der Arbeitnehmer, meist Teilzeitjobs oder eben Pizzabote & Co..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es gerecht wenn die stärksten Schultern auch am meisten tragen.
Ja durchaus. Aber wie hoch soll bzw darf die Belastung sein? Wie bewertest Du es das 10% der Menschen 50 % der entrechenden Steuern zahlen. Wie viel mehr meinst Du kann man diesem Personenkreis zumuten.
Die Superreichen?
Vermutlich die Einkommenssuperreichen. Das sind 83Mrd für etwas mehr als eine Millionen Menschen. Was vereinfacht etwa 83000€ entspricht. Nun kann man das mit seiner Einkommensteuer vergleichen. ;)
Wer soll das sein?
Diejenigen welcher unter die Freigrenze fallen.
Wer wirklich reich ist zahlt keine Lohnsteuer.
Die tauchen ja auch nicht in diesen zahlen auf.
Irgendwem wird man bei den notwendigen Reformen immer ans Bein pinkeln.
Ja so wie man auch nicht jeden entlasten kann, wie zum Beispiel die Autofahrer aber andere nicht. Hatten wir vor einigen Beiträgen.
Aber das wird nicht reichen - nichtz mal im Ansatz.
Mein reden, zumindest nicht so einfach wie die Forderung, die Reichen sollen mehr zahlen suggeriert.
 
Die tauchen ja auch nicht in diesen zahlen auf.
Eben, deswegen muss man an die dicken vermögen ran. Kann ja nicht sein dass die Abgabenlast erst steil ansteigt und dann für die richtig Reichen nahe Null ist. Das kommt mir irgendwie nicht richtig vor. Hier könnte man sich Z.B. an der Schweiz und ihrer Vermögenssteuer orientieren. Das ermöglicht dann gleichzeitig eine geringere Einkommenssteuer wodurch der Mittelstand entlastet wird.
 
Ja durchaus. Aber wie hoch soll bzw darf die Belastung sein? Wie bewertest Du es das 10% der Menschen 50 % der entrechenden Steuern zahlen. Wie viel mehr meinst Du kann man diesem Personenkreis zumuten.
Ich mache das jetzt an keiner Zahl fest. Ein paar Prozent mehr würde ihnen nicht weh tun.
Vermutlich die Einkommenssuperreichen. Das sind 83Mrd für etwas mehr als eine Millionen Menschen. Was vereinfacht etwa 83000€ entspricht. Nun kann man das mit seiner Einkommensteuer vergleichen. ;)
Mir kommen gleich die Tränen. :D
Diejenigen welcher unter die Freigrenze fallen.
Stimmt!
Ja so wie man auch nicht jeden entlasten kann, wie zum Beispiel die Autofahrer aber andere nicht. Hatten wir vor einigen Beiträgen.

Mein reden, zumindest nicht so einfach wie die Forderung, die Reichen sollen mehr zahlen suggeriert.
Es werden von Politikern hart arbeitende Arbeitnehmer indirekt als faul bezeichnet. Von Herr Merz und auch Klingbeil letztens. Er erwarte mehr Leistungsbereitschaft. Und es würde zuviel krank "gefeiert".
Das ist ein Schlag ins Gesicht der ganzen hart arbeitenden Menschen welche sich jeden Tag den Ar*** aufreissen!
Im internationalen Vergleich liegt Deutschland was Arbeitsstunden angeht im Mittelfeld.

Und das Arme Menschen nachweislich immer ärmer werden und Reiche reicher lässt sich auch anhand von Zahlen belegen. Es läuft vieles nicht gerecht ab!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wer viel Vermögen hat ist fein raus? Finde ich nicht fair.
Die Vermögenssteuer könnte auch überarbeitet werden.

Und ich hatte nochmal drüber nachgedacht wie man die Lohnnebenkosten und geringere Einkommenssteuer für die Mittelschicht gegenfinanzieren könnte:

Höhere Tabak, Alkohol - und eine Zuckersteuer.

Damit würde sogar noch was für das Gesundheitssystem indirekt getan.
 
Eben, deswegen muss man an die dicken vermögen ran.
Dann erläutere mir bitte wie man an die Vermögen ran kommt und ab wann diese als dicke Vermögen gelten.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen reines Vermögen, sprich nicht dessen Ertrag, zu besteuern. Aber wie viel bringt das in den Staatshaushalt. Bei der Schweiz sind das wenn ich richtig gelesen habe ca. 7Mrd CHF.

Ich rechne jetzt einmal.
13.200 Mrd Vermögen. Davon besitzen 10% der Menschen ca 60%. Das nehme ich nun der einfach halber als das Vermogen welches für eine entsprechende Steuer herngezogen wird. Das ist in Zahlen 7.920 Mrd oder einfach 8 Billionen. Davon, ich nehme an das diese Vermögen diejenigen sind welche mit dem höchsten Steuersatz belegt sind, den Steuersatz von 3,3 Promille. Entspricht 26,4 Mrd. Viel Geld. Welches den Menschen einfach so entzogen wird. Unabhängig davon ob das Vermögen etwas erwirtschaftet oder nicht.
Wir erinnern uns an meine vorherigen vereinfachte Rechnung oder schauen nach was derzeit bei den Sozial Versicherungen derzeit fehlt.
Ja 26 Mrd jährlich ist viel Geld und im Bezug zu den Aufgaben ist es dennoch nicht wirklich so viel wie man sich meistens vorstellt wenn man von dem Geld und Vermögen der Reichen spricht.

Mir kommen gleich die Tränen. :D
War mir nicht bewusst, dass Du mehr an Einkommensteuer zahlst. :P
Es werden von Politikern hart arbeitende Arbeitnehmer indirekt als faul bezeichnet.
Nö! Das machen diese doch ganz direkt.
Es läuft vieles nicht gerecht ab!
Bleibt immer die Frage was ist gerecht und ab wann fängt Gleichmacherrei an?
Und ich hatte nochmal drüber nachgedacht wie man die Lohnnebenkosten und geringere Einkommenssteuer für die Mittelschicht gegenfinanzieren könnte:

Höhere Tabak, Alkohol - und eine Zuckersteuer.
Bitte!
Warum nicht mit höheren Steuern auf Kraftstoff? Nun wird einem die Kippe und das Feierabendbier verboten.
 
War mir nicht bewusst, dass Du mehr an Einkommensteuer zahlst. :P
Ich meinte eigentlich damit dass das denen nicht wirklich weh tut. ;)
Nö! Das machen diese doch ganz direkt.
Was noch schlimmer ist!
Bleibt immer die Frage was ist gerecht und ab wann fängt Gleichmacherrei an?
Gleichmacherei wäre es wenn alle das selbe verdienen würden.
Bitte!
Warum nicht mit höheren Steuern auf Kraftstoff? Nun wird einem die Kippe und das Feierabendbier verboten.
Verboten nicht aber teurer. Funktioniert in anderen Ländern schon länger ganz gut.
 
Dann erläutere mir bitte wie man an die Vermögen ran kommt und ab wann diese als dicke Vermögen gelten.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen reines Vermögen, sprich nicht dessen Ertrag, zu besteuern. Aber wie viel bringt das in den Staatshaushalt. Bei der Schweiz sind das wenn ich richtig gelesen habe ca. 7Mrd CHF.
Na genau so wie in der Schweiz und es sind nicht 7Mrd sondern 7% des gesamten Steueraufkommen und das bei extrem niedrigen Sätzen. Die könntest du ohne Probleme vervielfachen.

Dazu kommt noch dass der Schweiz völlig Latte ist wo das Vermögen liegt. Da wird alles rangezogen. Wenn wir 8 Billionen an Vermögen hier rumliegen haben und du das zu 1% besteuerst muss ich glaube ich nicht erklären was für eine Summe dabei rumkommt. Das ist ein gewaltiges Potenzial was wir grundlos liegen lassen. Und ja mir ist klar dass das eine Milchmädchenrechnung ist, aber ich denke die Richtung ist klar.

Schon komisch dass denen gar nicht die Millionäre und Milliardäre wegrennen.

Geht nicht lasse ich nicht gelten, weil andere Länder vormachen wie es geht.
 
Verboten nicht aber teurer.
Ha! Wenn das alles noch teurer wird kommt das ja einen praktischen Verbot gleich.
Fakt ist das über die ganzen Jahre Reiche immer Reicher geworden sind. Und Arme immer ärmer.
Das kann man überall nachlesen.
Nachdem ich da gerade etwas gefunden habe möchte ich diesem wiedersprechen. Mir war klar, dass Weltweit die Armut zurück gegangen ist. Das gilt allerdings auch für Deutschland so. Sprich nicht nur die Reichen werden reicher sondern auch alle anderen.
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Wenn wir 8 Billionen an Vermögen hier rumliegen haben und du das zu 1% besteuerst muss ich glaube ich nicht erklären was für eine Summe dabei rumkommt.
Klar kannst Du jährlich 1% Vermögen entwerten. Aber beim Beispiel Schweiz sehen wir ja das dort der höchste Satz bei 3,3 Promille liegt. 1% ist da ja eine ganz andere Größe.
Bei 1 % ist nach 72 Jahren das Vermögen auf die hälfte geschrumpft.
Aber ja klingt natürlich sehr lukrativ 1/5 der Staatsausgaben darüber zu finanzieren.
 
Ha! Wenn das alles noch teurer wird kommt das ja einen praktischen Verbot gleich.
Spüre ich da einen ironischen Unterton? ;)
Nachdem ich da gerade etwas gefunden habe möchte ich diesem wiedersprechen. Mir war klar, dass Weltweit die Armut zurück gegangen ist. Das gilt allerdings auch für Deutschland so. Sprich nicht nur die Reichen werden reicher sondern auch alle anderen.
Anhang anzeigen 1523864
Dann erkläre mir mal das hier:


Die Statistik zeigt: Armut in Deutschland nimmt seit Jahren zu. 2023 galten 14,4 Prozent der Bevölkerung als armutsgefährdet, 2024 waren es bereits 15,5 Prozent, 2025 dann 16,1 Prozent. Besonders häufig betroffen sind Alleinerziehende, Alleinlebende, Arbeitslose und Menschen im Ruhestand. Bei Alleinerziehenden liegt die Armutsgefährdungsquote bei 28,7 Prozent, bei Alleinlebenden bei 30,9 Prozent, bei Arbeitslosen sogar bei 64,9 Prozent; 19,1 Prozent der Menschen im Ruhestand sind armutsgefährdet.
 
Klar kannst Du jährlich 1% Vermögen entwerten. Aber beim Beispiel Schweiz sehen wir ja das dort der höchste Satz bei 3,3 Promille liegt.
Wo hast du die Zahl her?

Hier ist alles aufgelistet:

Wie gesagt, ich weiß das meine Rechnung eine Milchmädchenrechnung ist, aber Fakt ist auch da liegen riesige Summen an die wir aus Gründen nicht rangehen. Gleichzeitig gehen die Abgaben für alle Menschen mit einem klassischen Einkommen immer weiter nach oben. Dagegen ist das ein hervorragender Hebel.
 
Spüre ich da einen ironischen Unterton? ;)
Bei mir? Niemlas!
Wo hast du die Zahl her?
Aus dem Internet. Aber auch Deine Zahlen sind im Promille Bereich und noch weit von einem Prozent entfernt. Interessant ist ja, dass es eine Mindeststeuer von 2,4 Promille gemäß §66 gibt. Auch gibt es ja eine Begrenzung sprich Steuerbremse auf maximal 25% des Ertrages.

Ich halte eine Erbschaftsteuer für einen Hebel für mehr Gerechtigkeit.
Dann erkläre mir mal das hier:
Na haben die unteren Vermögen nun mehr als noch vor Jahren oder weniger? Schau Dir meine Grafik an.
 
Die Superreichen?
Du versteifst dich viel zu sehr auf diese eine Gruppe.
Die "Superreichen" haben das Geld nicht einfach auf dem Konto liegen, oder verdienen Monatlich Millionen und zahlen Steuern darauf, das funktioniert in solchen Kreisen ganz anders.

Lohnnebenkosten senken hilft den Betrieben auch nur bediengt, den die haben ganz andere Probleme in Deutschland, und das sind die Energiepreise und fehlende Aufträge.

Die ganze Infrastruktur ist mist, das fängt schon mit dem lächerlichen Internet und Handy Empfang in Deutschland an.
In Norwegen bist du auf irgendeinem Berg und hast 20km um dich rum nichts außer Wald, trotzdem haben die Elche 5G Netz und können telefonieren.

Die ganze Bürokratie in Deutschland ist der absolute Horror, und setzt den Firmen zu, und schafft immense Hürden für neue Unternehmen.
Wen man schon nicht effizient ist, sollte man wenigstens schnell sein, beides trifft auf Deutschland nicht zu.
Und das ist eine Entwicklung die seit mehr als 10 Jahren ihren lauf nimmt.
 
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