Neue Bundesregierung 2025

Es sind auch jetzt schon längere Arbeitszeiten möglich, aber nur unter Auflagen.
Eben, die aktuelle Flexibilität ist völlig ausreichend. Die harten Grenzen die es gibt sind auch Selbstschutz für die Arbeitnehmer. Das ist schlicht unfassbar in meinen Augen und dass die SPD das auch noch möchte setzt dem ganzen die Krone auf. Es gibt genau eine Gruppe die davon profitiert und das sind ausbeuterische Betriebe. Tesla und Co dürften sich schon die Hände reiben.
 
Das sehe ich anders:

Quelle:

Das ist ja auch kein neues Modell mehr.
Richtig neu ist das Model nicht. Bei mir galten sogar noch ganz andere Zeiten. Aber es war immer so das die wöchentliche Arbeitszeit, einschließlich aller Überstunden, im Jahresschnitt nicht über 48 Std liegen darf. Wohlgemerkt bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 46 Stunden, tatsächlich waren es 41. Erst darüber, 46 Std, wurde überhaupt die geleistete Überstunde berücksichtigt.


Da sehen wir beide das Gesetz doch unterschiedlich. Hier nochmal §7
"
(1) In einem Tarifvertrag oder auf Grund eines Tarifvertrags in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung kann zugelassen werden,1.
abweichend von § 3a)
die Arbeitszeit über zehn Stunden werktäglich zu verlängern, wenn in die Arbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst fällt,
b)
einen anderen Ausgleichszeitraum festzulegen,
c)
(weggefallen)"

Wir werden beide schlauer sein wenn die Änderung in der Beratung ist. Wenn es jetzt schon möglich ist braucht es ja eigentlich keine Änderung.
 
Richtig neu ist das Model nicht. Bei mir galten sogar noch ganz andere Zeiten. Aber es war immer so das die wöchentliche Arbeitszeit, einschließlich aller Überstunden, im Jahresschnitt nicht über 48 Std liegen darf. Wohlgemerkt bei einer Wöchentlichen Arbeitszeit von 46 Stunden. Erst darüber wurde überhaupt die geleistete Überstunde berücksichtigt.


Da sehen wir beide das Gesetz doch unterschiedlich. Hier nochmal §7
"
(1) In einem Tarifvertrag oder auf Grund eines Tarifvertrags in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung kann zugelassen werden,1.
abweichend von § 3a)
die Arbeitszeit über zehn Stunden werktäglich zu verlängern, wenn in die Arbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst fällt,
b)
einen anderen Ausgleichszeitraum festzulegen,
c)
(weggefallen)"

Wir werden beide schlauer sein wenn die Änderung in der Beratung ist. Wenn es jetzt schon möglich ist braucht es ja eigentlich keine Änderung.
Naja, die 10h Grenze ist in jedem Fall sehr hart. Da kommst du nur in Spezialfällen, wie bei Ärzten, drüber. Mit dem neuen Gesetz wäre da mehr möglich. Mir ist nur nicht klar wieso das für Arbeitgeber positiv sein soll :ugly:
 
Naja, die 10h Grenze ist in jedem Fall sehr hart. Da kommst du nur in Spezialfällen, wie bei Ärzten, drüber. Mit dem neuen Gesetz wäre da mehr möglich. Mir ist nur nicht klar wieso das für Arbeitgeber positiv sein soll :ugly:
Mir erschlißt sich nicht warum das notwendig ist. Dauerhaft 10 Stunden 9 1/4 Arbeitszeit plus 45 Minuten Pause, ist eine echte Hausnummer auch wenn es den Freitag früher nach Hause geht. Ich fand das nicht so dolle.
 
Mir erschlißt sich nicht warum das notwendig ist. Dauerhaft 10 Stunden 9 1/4 Arbeitszeit plus 45 Minuten Pause, ist eine echte Hausnummer auch wenn es den Freitag früher nach Hause geht. Ich fand das nicht so dolle.
Es sind ja sogar 10h plus die 45 Minuten Pause. Die 10h beziehen sich auf die reine Arbeitszeit. Dazu dann noch die Fahrzeit und man ist den halben Tag mit der Arbeit beschäftigt. Bei 6 bis 8h Schlafzeit hat man dann immerhin gute 4h Freizeit. Klingt nach einem guten Deal :haha:
 
Eben, die aktuelle Flexibilität ist völlig ausreichend
Und wenn man mal einen schüchternen Blick darauf wirft, was selbst von einem Institut der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie zur aktuellen Gesetzlage zu Schichtsystem mit 12h Schichten geschrieben wird:
Das Arbeitszeitgesetz bietet mehrere Möglichkeiten, 12-Stunden-Schichten zu etablieren.
Ob diese realisierbar sind, hängt unter anderem vom Tarifvertrag ab. Gesetzliche Voraussetzung für eine Verlängerung der Arbeitszeit über zehn Stunden werktäglich hinaus ist, dass »in die Arbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst fällt« (§ 7 Absatz 1, Nr. 1 und 4). Zudem ist es gesetzlich zulässig, »die Arbeitszeit in vollkontinuierlichen Schichtbetrieben an Sonn- und Feiertagen auf bis zu zwölf Stunden zu verlängern, wenn dadurch zusätzliche freie Schichten an Sonn- und Feiertagen erreicht werden«. (§ 12 Nr. 4 ArbZG). Darüber hinaus kann die Aufsichtsbehörde »für kontinuierliche Schichtbetriebe zur Erreichung zusätzlicher Freischichten« eine längere tägliche Arbeitszeit bewilligen (§ 15 Absatz 1, Nr. 1. a) ArbZG). In der chemischen Industrie ist eine Schichtlänge von 12 Stunden unter bestimmten tariflichen Voraussetzungen zulässig.
 
Es sind ja sogar 10h plus die 45 Minuten Pause. Die 10h beziehen sich auf die reine Arbeitszeit. Dazu dann noch die Fahrzeit und man ist den halben Tag mit der Arbeit beschäftigt. Bei 6 bis 8h Schlafzeit hat man dann immerhin gute 4h Freizeit. Klingt nach einem guten Deal :haha:
Warum nicht dann gleich noch in der Firma übernachten? Oder Wohnungen auf dem Betriebsgelände machen. Alles für die Firma, alles für den Job! :schief:

In einigen asiatischen Ländern arbeiten die übrigens 12-14 Stunden täglich für Hungerlöhne. Dabei gibt es einen Korrelation mit der Suizidrate.
 
Mittlerweile sollte dann auch der letzte mitbekommen haben das von der Union nur heiße Luft kommt. Beim Austeilen große Töne spucken und nachher nichts hinbekommen. Wenn jetzt dann auch der 8 Stunden Tag fällt wars das komplett. Mann sollte/muss sich mittlerweile auch mit einer BR mit AfD Beteiligung auseinandersetzen. Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen!
 
Eine Bundesregierung mit AfD Beteiligung kommt gar nicht in Frage.
Wobei ich mir bei der Union nicht 100% sicher bin ob sie bei der Brandmauer bleiben.
Wenn es darum geht Arbeitnehmerrechte zu beschneiden und den Sozialstaat abzubauen, hätten Union und AfD aber viele Gemeinsamkeiten. Auch bei der Bevorzugung von Reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo, deswegen setzt sich die SPD für die Besteuerung von Erben und Vermögen ein.

Edit: Mir ist auch egal was die SPD im stillen Kämmerchen fordert, relevant ist was in der Realität ankommt. Die SPD ist ja nicht das erste Mal in der Regierung.
Mit den Grünen und Linken als Partner wäre das möglich. Mit Union, FDP und AfD nicht.
 
Man könnte sich ja mal klar positionieren und nicht ständig jeden Mist der Union mittragen, nur damit man auf Krampf in der Regierung ist.

Da muss sich niemand in der Partei wundern wenn sie keiner mehr wählt.
Was wäre denn passiert wenn die SPD in die Opposition gegangen wäre?

Union mit Grüne wäre schwieriger gewesen.
Union mit Linke noch schwieriger.
Union mit FDP ginge nicht.
Union mit AfD will (noch) niemand haben.
 
Tja, Neuwahlen. Das hätte aber bedeutet die SPD hätte sich integer verhalten müssen, ganz offensichtlich ist das aber nicht ihr Ding ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Was würde dann passieren nach Neuwahlen? Dann wäre die Situation nicht leichter. Eher noch schlimmer.
 
Da muss sich niemand in der Partei wundern wenn sie keiner mehr wählt.
Trägt ja auch fleißig den Kurs der Intransparenz mit:
„Der Stellenwert, den diese Regierung Transparenz einräumt, ist sehr gering“, schreibt uns etwa Sarah Schönewolf, Pressesprecherin des Portals Abgeordnetenwatch. „Der politische Wille, Transparenz zu priorisieren und zu stärken, ist in der Regierung Merz praktisch nicht vorhanden“, heißt es auch von FragDenStaat. Die Organisation Lobbycontrol sieht mit Blick auf „die Informationspolitik der schwarz-roten Bundesregierung und den Umgang mit Fragen aus Parlament, Presse und Öffentlichkeit“ sogar „einen neuen Tiefpunkt“ erreicht.
 
Was würde dann passieren nach Neuwahlen? Dann wäre die Situation nicht leichter. Eher noch schlimmer.
Das kommt halt davon wenn man über Jahre am Volk vorbeiregiert, permanent Stunk gegen Leute macht die Lösungen bieten wollen (Habeck anyone??) und selbst absolut nichts geschissen bekommt.

Wenn das Einzige was für dich spricht ist dass andere potenziell noch beschissener sind ist das dünn, richtig dünn.
 
Das kommt halt davon wenn man über Jahre am Volk vorbeiregiert, permanent Stunk gegen Leute macht die Lösungen bieten wollen (Habeck anyone??) und selbst absolut nichts geschissen bekommt.

Wenn das Einzige was für dich spricht ist dass andere potenziell noch beschissener sind ist das dünn, richtig dünn.
Früher hatte die SPD die Gelegenheit für Rot-Rot-Grün. Hatte sie aus Arroganz immer abgelehnt. Weil die Linke ja die achso böse SED-Nachfolgepartei ist.

Wir können nur hoffen das die Union weiter bei ihrer Brandmauer bleibt. Was die AfD angeht.
 
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