Neue Bundesregierung 2025

Und meinst du der Staat müsste das nicht anders kompensieren? Wenn die Mehrwertsteuer gesenkt wird?
Kompensiert der Staat die derzeitige Steuerentlastung? Tut er nicht diese entlastung hat auch keine Lenkungswirkung sondern fördert ein weiter so. Hier bei mir im Schwarzwald gab es ende letzter Woche zwei Tankstellen die kein Diesel mehr hatten. Lenkungswirkung wäre gewesen den Menschen dazu zu bringen weniger Öl Produkte zu konsumieren.
Ein 9 Euro Ticket bringt auch den ganzen Autofahrern nichts.
Diese könnten umsteige. Ja und man wird nicht jeden entlasten können. Mir bringt zum Beispiel die derzeitige Steuererleichterung nicht. Ein 9€ Ticket auch nichts aber es wird halt nicht jeder entlastet werden können.
Aber wir sind ja in Autoschland da muss ja immer der Aurofahrer berücksichtigt werden.
Schau dir mal den Spitzensteuersatz aus den 90´ern und heute an. Heute ist der deutlich niedriger.
Das ändert jedoch nichts daran, dass Menschen mit hohen Einkommen die meisten Steuern zahlen. Gut 30% der Menschen mit Erwerbseinkommen zahlen gar keinen Lohn/Einkomensteuer.
Ich wäre dafür das man die Bemessungsgrenze erhöht. Das die Einkommen ab 70-80K Euro noch nicht soviel zahlen müssen. Und ab 150K im Jahr der Steuersatz deutlich angehoben wird.
Mit welchen Auswirkungen rechnest Du?
Ich verstehe nicht warum nicht an der Kapitalertragssteuer (25%) etwas geändert wird.
Die gehört weg und die Erträge sind als Einkommen zu versteuern mit dem individuellen Steuersatz.
 
@RyzA :
Wie lange glaubst du, wird das Geld reichen, wenn du alle oberen 10% auf einen Schlag enteignen würdest?
Keine fünf Jahre... und dann?
Kein Problem damit, wenn paar % additiv bei welcher Grenze auch immer mehr eingezogen werden.
Da die Masse aber beim Median liegt, müsste man ab da schon 5 oder 10% draufschlagen.
Es ging mir nicht um Enteignung sondern das die Bonzen mehr bezahlen sollen.
Strukturprobleme werden wirtschaftlich immer am besten mit Leistungsminderungen erzielt.
Ist ja klar, du gibst ja auch nicht mehr aus, als du verdienst oder du elbst über deine Verhältnisse - völlig simple Sache.
Und warum sollen die Menschen mit wenig Einkommen auf immer mehr verzichten? Und andere häufen ihr Geld an und machen sich ein schönes Leben?
Kompensiert der Staat die derzeitige Steuerentlastung? Tut er nicht diese entlastung hat auch keine Lenkungswirkung sondern fördert ein weiter so. Hier bei mir im Schwarzwald gab es ende letzter Woche zwei Tankstellen die kein Diesel mehr hatten. Lenkungswirkung wäre gewesen den Menschen dazu zu bringen weniger Öl Produkte zu konsumieren.
Du hattest kritisiert das der Staat geringere Lohnkosten nicht kompensieren könne. Eine gesenkte Mehrwertssteuer wären noch viel größere steuerliche Ausfälle. Weil sie alle betrifft.
Diese könnten umsteige. Ja und man wird nicht jeden entlasten können. Mir bringt zum Beispiel die derzeitige Steuererleichterung nicht. Ein 9€ Ticket auch nichts aber es wird halt nicht jeder entlastet werden können.
Aber wir sind ja in Autoschland da muss ja immer der Aurofahrer berücksichtigt werden.
Ich finde eine gezielte Entlastung der arbeitenden Mittelschicht besser. Dann würden auch mehr Arbeiter bei der SPD bleiben oder wieder zurück kommen.
Mit welchen Auswirkungen rechnest Du?
Was meinst du? Es geht darum die Mittelschicht zu entlasten. Und das diejenigen welche mehr haben auch mehr zahlen.
 
Schau dir mal den Spitzensteuersatz aus den 90´ern und heute an. Heute ist der deutlich niedriger.
Du musst das bitte im Gesamtkontext betrachten.
Der Spitzensteuersatz greift bei Einkommen ab 60.000 € - also heutiger Mittelstand.
Du kannst nicht Menschen mit "nur" 60.000 € brutto z. B. mit 37% wie in 1986 belasten.
Im Gegenzug wurden die Kosten "verallgemeinert"
Mehrwertsteuer etc..
Selbst die Rentenversicherung und Arbeitslosenversichung sind billiger geworden.
Die Grafik zeigt das ganz gut.
1778501416380.png
 
Du musst das bitte im Gesamtkontext betrachten.
Der Spitzensteuersatz greift bei Einkommen ab 60.000 € - also heutiger Mittelstand.
Du kannst nicht Menschen mit "nur" 60.000 € brutto z. B. mit 37% wie in 1986 belasten.
Guck mal was ich hier dazu geschrieben habe:


Vielleicht war auch "Beitragsbemessungsgrenze" der falsche Ausdruck. ;)

Nochmal: es geht darum die arbeitenden Mittelschicht zu entlasten. Und die Reichen etwas mehr zu belasten.
 
Du hattest kritisiert das der Staat geringere Lohnkosten nicht kompensieren könne. Eine gesenkte Mehrwertssteuer wären noch viel größere steuerliche Ausfälle. Weil sie alle betrifft.
Ich glaube jetzt reden wir aneinander vorbei. Das eine ist die derzeitige Entlastung welche nicht dauerhaft ist und das andere wie geht man die struckturellen Probleme an und wie sind Steuerausfälle zu kompensieren.

Ich finde eine gezielte Entlastung der arbeitenden Mittelschicht besser.
Ich finde es muss aber keine gezielte Entlastung der Aurofahrer sein.
Was meinst du? Es geht darum die Mittelschicht zu entlasten. Und das diejenigen welche mehr haben auch mehr zahlen.
Ja das was Dein Ziel ist das ist mir schon klar. Aber welche Auswirkungen siehst Du abseits diesee Mittelschicht? Zum Beispiel bei denjenigen deren Steuertarif erhöht wird bzw welche höhere Beiträge aufgrund der erhöhten Bemessungsgrenze zahlen zu haben? Hast Du mal überschlagen was Deine Entlastung kostet?
 
Ja das was Dein Ziel ist das ist mir schon klar. Aber welche Auswirkungen siehst Du abseits diesee Mittelschicht? Zum Beispiel bei denjenigen deren Steuertarif erhöht wird bzw welche höhere Beiträge aufgrund der erhöhten Bemessungsgrenze zahlen zu haben?
Das Märchen davon das alle Reichen dann Deutschland verlassen werden?
Hast Du mal überschlagen was Deine Entlastung kostet?
Ich hatte doch geschrieben dass sie zu mehr Kaufkraft führt. Spätestens dann wenn mehr Arbeitskräfte eingestellt werden. Also wenn man die Lohnnebenkosten senkt.

Bei einer Entlastung der Einkommenststeuer für die Mittelschicht holt man das Geld wieder durch die höheren Beträge für die Besserverdiener rein. Oder vielleicht noch mehr.

Eine Entlastung bei der Einkommenssteuer kann außerdem woanders wieder zu mehr Kaufkraft führen.
 
Das Märchen davon das alle Reichen dann Deutschland verlassen werden?
Machen wir nun in Polemik?
Ich hatte doch geschrieben, dass sie zu mehr Kaufkraft führt. Spätestens dann wenn mehr Arbeitskräfte eingestellt werden. Also wenn man die Lohnnebenkosten senkt.
Und ich hatte doch schon erwidert, dass ich derzeit nicht sehe, dass die Unternehmen mehr Absetzen könnten und daher mehr produzieren werden. Meiner Ansicht auch nicht wenn die Löhne günstiger werden. Unsere Wirtschaft ist ja exportorientiert. Unser Binnenmarkt hat leider kaum Auswirkungen auf unsere Wirtschaft. Ebenso bleibt ja das Problem der notwendigen Fachkräfte welche man ja eventuell doch einstellen möchte weil die Nebenkosten nun so günstig werden.
Welche Lohnnebenkosten wollen wir den Senken? Senken wir diese muss der Staat diese ja kompensieren wenn nicht Leistungen gekürzt werden sollen.
Bei ein Entlastung der Einkommenststeuer für die Mittelschicht holt man das Geld wieder durch die höheren Beträge für die Besserverdiener rein. Oder vielleicht noch mehr.
Ja schöner Gedankengang, hatte ich auch schon. Zeige mir doch bitte die nackten zahlen auf die das untermauern.
Eine Entlastung bei der Einkommenssteuer kann außerdem woanders wieder zu mehr Kaufkraft führen.
Ja natürlich wird diese das tun. Aber wo kommt das Geld dafür her?
 
Machen wir nun in Polemik?
Nö. Ich kann es nur einfach nicht mehr hören.
Ist genauso wie bei der Einführung des Mindestlohns damals.
Da hatten Arbeitgeber damit gedroht, dass sie Leute entlassen werden müssen, wenn er denn kommt.
Ist bis heute nicht passiert!
Und es gibt auch Reiche die selber sagen das sie ruhig mehr zahlen können.
Auch wenn das (noch) eine Minderheit ist.
Und ich hatte doch schon erwidert, dass ich derzeit nicht sehe, dass die Unternehmen mehr Absetzen könnten und daher mehr produzieren werden. Meiner Ansicht auch nicht wenn die Löhne günstiger werden. Unsere Wirtschaft ist ja exportorientiert. Unser Binnenmarkt hat leider kaum Auswirkungen auf unsere Wirtschaft. Ebenso bleibt ja das Problem der notwendigen Fachkräfte welche man ja eventuell doch einstellen möchte weil die Nebenkosten nun so günstig werden.
Dann würden auch mehr Firmen in den Standort Deutschland investieren.
Welche Lohnnebenkosten wollen wir den Senken? Senken wir diese muss der Staat diese ja kompensieren wenn nicht Leistungen gekürzt werden sollen.
Höhere Kaufkraft durch positives Konsumverhalten.
Ja schöner Gedankengang, hatte ich auch schon. Zeige mir doch bitte die nackten zahlen auf die das untermauern.
Kann ich jetzt nicht. Aber ich kann später mal die KI befragen.
Ja natürlich wird diese das tun. Aber wo kommt das Geld dafür her?
Siehe oben! Es wird dann mehr konsumiert.
 
Nö. Ich kann es nur einfach nicht mehr hören.
Ich kann halt diese vermeintliche einfache Lösung, mehr Steuern für Reiche, nicht mehr hören. Das ist leider kaum darstellbar. Ebenso wenig wie das niedrigere Lohnnebenkosten automatisch zu mehr Beschäftigten führt. Wenn eine höher Kaufkraft vorhanden ist so wird auch mehr konsumiert. Das ist unstrittig. Nur bleibt das nicht einmal im Ansatz 1:1 bei der hiesigen Wirtschaft hängen. Und nochmal, der Binnenkonsum ist keine wirkliche Größe in Deutschland. Deutschland lebt vom Export. Wenn der US oder die Märkte in Asien nicht mehr deutsche Produkte nachfragen so werden Unternehmen auch nicht mehr Beschäftigte einstellen. Warum schreit den derzeit kaum jemand anders als vor wenigen Jahren nach Fachkräften?
 
Ich kann halt diese vermeintliche einfache Lösung, mehr Steuern für Reiche, nicht mehr hören. Das ist leider kaum darstellbar.
Das ist darstellbar wenn man denn will!

Früher war das ja auch möglich. Siehe Spitzensteuersatz in den 90´ern.

Fakt ist das über die ganzen Jahre Reiche immer Reicher geworden sind. Und Arme immer ärmer.
Das kann man überall nachlesen.

Ebenso wenig wie das niedrigere Lohnnebenkosten automatisch zu mehr Beschäftigten führt. Wenn eine höher Kaufkraft vorhanden ist so wird auch mehr konsumiert. Das ist unstrittig. Nur bleibt das nicht einmal im Ansatz 1:1 bei der hiesigen Wirtschaft hängen. Und nochmal, der Binnenkonsum ist keine wirkliche Größe in Deutschland. Deutschland lebt vom Export. Wenn der US oder die Märkte in Asien nicht mehr deutsche Produkte nachfragen so werden Unternehmen auch nicht mehr Beschäftigte einstellen. Warum schreit den derzeit kaum jemand anders als vor wenigen Jahren nach Fachkräften?
Es würden dann aber bestimmt mehr ausländische Unternehmen in den Standort Deutschland investieren.
 
Warum nicht? In der Schweiz geht es z.B. auch.
Gut dann zeige mir doch bitte auf mit welcher Summe Du die Mittelschicht entlasten möchtest und wie hoch die daraus erhöhten Steuern für die "Reichen" aussehen.

Btw es ist nicht zwingend zielführend Deutschland mit anderen Ländern zu Vergleichen. Deutschland hat weder eine günstige Unternehmenssteuer wie die Schweiz, Deutschland hat eine höhere Mehrwertsteuer und hat ganz andere Staatsausgaben bzw Staatshaushalt. Mir ist durchaus bewusst, dass es Ansätze auch aus der Schweiz gibt über die man nachdenken kann und eventuell auch sollt. Aber das einfach 1:1 umzusetzen geht meisten nicht. Ist mit der Rente wie in Österreich oder Niederlande ja ganz ähnlich.

So Einfach wie es scheint ist es leider gar nicht.
Das ist darstellbar wenn man denn will!
Zeige mir das mit Zahlen auf. Danach sprechen wir ob es dafür auch Mehrheiten geben könnte auch abseits der derzeitigen Regierung.
Gut dann zeige mir doch bitte auf mit welcher Summe Du die Mittelschicht entlasten möchtest und wie hoch die daraus erhöhten Steuern für die "Reichen" aussehen.
Wiederholt da das für das was Du für darstellbar hällst wenn man will wichtig sit.
Es würden dann aber bestimmt mehr ausländische Unternehmen in den Standort Deutschland investieren.
Bestimmt? oder doch eher eventuell, vieleicht gegebenenfalls?
 
Zeige mir das mit Zahlen auf. Danach sprechen wir ob es dafür auch Mehrheiten geben könnte auch abseits der derzeitigen Regierung.

Wiederholt da das für das was Du für darstellbar hällst wenn man will wichtig sit.
Ich habe jetzt keine konkreten Zahlen. Dann müsste man erstmal festlegen ab welchen Einkommen man mehr belastet und um wieviel sich das dann weiter steigert.
Bestimmt? oder doch eher eventuell, vieleicht gegebenenfalls?
Nach Einschätzung vieler Politiker und Wirtschaftswissenschaftler ja.
 
Höhere Kaufkraft durch positives Konsumverhalten.
Das wird, je nachdem wie sehr die Lohnnebenkosten gesenkt werden würden, ordentlich mehr Leute in Lohnstuerpflichtigen berufen benötigen.

Schauen wir uns zunächst mal an, was denn genau Lohnnebenkosten sind:

Lohnnebenkosten in Deutschland betragen 2026 durchschnittlich ca. 21–22 % des Bruttolohns zusätzlich. Sie setzen sich primär aus Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung (Rente, Kranken, Pflege, Arbeitslosen) sowie Umlagen (U1/U2) und der Berufsgenossenschaft zusammen.

Um diese zu senken, wäre es einerseits notwendig, ebenso auf Arbeitnehmerseite all diese Kosten zu reduzieren.
Außer man will, dass die Arbeitnehmer höhere Beiträge als die Arbeitgeber bezahlen, bei Besserbezahlten heute schon Realität.
Andererseits müsste man viel, viel mehr Menschen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnise bringen als heute.

Womit wir schon wieder beim Thema sind:
Welches Niveau darf es denn bitte sein?
 
Das wird, je nachdem wie sehr die Lohnnebenkosten gesenkt werden würden, ordentlich mehr Leute in Lohnstuerpflichtigen berufen benötigen.

Schauen wir uns zunächst mal an, was denn genau Lohnnebenkosten sind:

Lohnnebenkosten in Deutschland betragen 2026 durchschnittlich ca. 21–22 % des Bruttolohns zusätzlich. Sie setzen sich primär aus Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung (Rente, Kranken, Pflege, Arbeitslosen) sowie Umlagen (U1/U2) und der Berufsgenossenschaft zusammen.

Um diese zu senken, wäre es einerseits notwendig, ebenso auf Arbeitnehmerseite all diese Kosten zu reduzieren.
Außer man will, dass die Arbeitnehmer höhere Beiträge als die Arbeitgeber bezahlen, bei Besserbezahlten heute schon Realität.
Andererseits müsste man viel, viel mehr Menschen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnise bringen als heute.

Womit wir schon wieder beim Thema sind:
Welches Niveau darf es denn bitte sein?
Ich weiß dass das Ganze nicht einfach ist.

Ich schrieb ja auch Lohnebenkosten oder Einkommenssteuer bzw Lohnsteuer senken.
Beides zusammen würde dem Staat deutlich mehr kosten.

Aber auf der anderen Seite wurden 500 Milliarden Schulden aufgenommen. Und man weiß bis jetzt nicht was damit eigentlich vernünftiges angestellt wurde oder wird.
 
Aber das einfach 1:1 umzusetzen geht meisten nicht.
Das verlange ich auch nicht und wie das im Detail funktionieren soll kann ich dir auch nicht sagen.

Fakt ist aber, wenn wir nichts ändern wird es irgendwann krachen und ich denke da kann es nicht schaden zu gucken was der Rest um uns herum so treibt. Den Kopf in den Sand zu stecken wird auf jeden Fall nicht funktionieren ^^
 
Ich habe jetzt keine konkreten Zahlen. Dann müsste man erstmal festlegen ab welchen Einkommen man mehr belastet und um wieviel sich das dann weiter steigert.
Genau! Das sollte man zuerst festlegen anschließend durchrechnen und anschließend kann man sagen nimmt von den Reichen Betrag X bzw den Steuersatz X und entlasten Menschen bis zu einem Einkommen von X mit einem Betrag von X oder einen gesenkten Steuertarif um X Prozent oder einen erhöhten Freibetrag von X.

So ich rechne mal ganz einfach.
Ich nehme einfach das Jahr 2024, Werte gerundet.
Lohnsteuer 257 Mrd
Veranlagte Einkommensteuer 75 Mrd

Sind 332 Mrd Steuern aus Erwerbseinkommen.
10 % der Menschen, das sind vermeintlich die Reichen, zahlen davon 50%. Sprich 166 Mrd.
Erwerbstätige 2024 waren ca 46 Millionen. Das bedeutet 4,6 Millionen Menschen zahlen 166 Mrd an Steuern für Erwerbsarbeit. Bleiben also 41,4 Millionen Menschen welche ebenso viel zahlen. Das bedeutet für jeden dieser 41,4 Millonen einen Steuerbetrag von ca 4050€. Für die Reichen ergibt sich eine Steuerbelastung von ca 36100€.
So um wie viel mehr wollen wir die Reichen höher belasten bzw die nicht so reichen entlasten?
Nehmen wir einmal an wir wollen die Steuerlast der nicht so reichen um ein viertel reduzieren so das jeder 3000€ zahlt.
Somit zahlen diese 41,4 Millionen Menschen 124 Mrd. Das ergibt eine Differenz von 42 Mrd welche jetzt die 4,6 Millionen Reichen mehr zu zahlen haben. Das wären dann ca. 45200€.
Das bedeutet, dass die Reichen künftig 62% der Steuern zahlen. Wir reden dabei von 10% der Menschen mit Einkommen.

Das zeigt auf das es da einen sehr großen Hebel gibt. 25%, oder jede andere Zahl, mehr oder weniger sind sowohl für die einen wie auch für die anderen relevant.

Daher wer soll wie hoch entlastet werden? Wer wird belastet?


Fakt ist aber, wenn wir nichts ändern wird es irgendwann krachen und ich denke da kann es nicht schaden zu gucken was der Rest um uns herum so treibt. Den Kopf in den Sand zu stecken wird auf jeden Fall nicht funktionieren ^^
Dem kann und werde ich nicht widersprechen.
 
Genauer gesagt 500 Mrd. auf 10 Jahre rein für zusätzliche Investitionen, so der Plan.
Passiert ist m. E. bisher nix, außer anderweitige Haushaltslöcher zu stopfen.
Kann man machen, ist aber ausgesprochen blöd.
Hat aber damit nix zu tun, wie man den Staat schlanker, effizienter und damit günstiger für Alle macht.

Irgendwem wird man bei den notwendigen Reformen immer ans Bein pinkeln.
Das wird eben nicht funktionieren, einerseits abzufordern, effizienter als Staat und interessanter als Wirtschaftsstandort = Arbeitsplätze zu werden und andererseits bei allen liebgewordenen Pfründen keine Abstriche machen zu wollen.
 
Genau! Das sollte man zuerst festlegen anschließend durchrechnen und anschließend kann man sagen nimmt von den Reichen Betrag X bzw den Steuersatz X und entlasten Menschen bis zu einem Einkommen von X mit einem Betrag von X oder einen gesenkten Steuertarif um X Prozent oder einen erhöhten Freibetrag von X.

So ich rechne mal ganz einfach.
Ich nehme einfach das Jahr 2024, Werte gerundet.
Lohnsteuer 257 Mrd
Veranlagte Einkommensteuer 75 Mrd

Sind 332 Mrd Steuern aus Erwerbseinkommen.
10 % der Menschen, das sind vermeintlich die Reichen, zahlen davon 50%. Sprich 166 Mrd.
Erwerbstätige 2024 waren ca 46 Millionen. Das bedeutet 4,6 Millionen Menschen zahlen 166 Mrd an Steuern für Erwerbsarbeit. Bleiben also 41,4 Millionen Menschen welche ebenso viel zahlen. Das bedeutet für jeden dieser 41,4 Millonen einen Steuerbetrag von ca 4050€. Für die Reichen ergibt sich eine Steuerbelastung von ca 36100€.
So um wie viel mehr wollen wir die Reichen höher belasten bzw die nicht so reichen entlasten?
Nehmen wir einmal an wir wollen die Steuerlast der nicht so reichen um ein viertel reduzieren so das jeder 3000€ zahlt.
Somit zahlen diese 41,4 Millionen Menschen 124 Mrd. Das ergibt eine Differenz von 42 Mrd welche jetzt die 4,6 Millionen Reichen mehr zu zahlen haben. Das wären dann ca. 45200€.
Das bedeutet, dass die Reichen künftig 62% der Steuern zahlen. Wir reden dabei von 10% der Menschen mit Einkommen.

Das zeigt auf das es da einen sehr großen Hebel gibt. 25%, oder jede andere Zahl, mehr oder weniger sind sowohl für die einen wie auch für die anderen relevant.

Daher wer soll wie hoch entlastet werden? Wer wird belastet?
Man kann nicht einfach rechnen das 10% den Rest tragen und fertig. Oder da einfach eine Grenze ziehen.
Dafür gibt es ja die Steuerprogression und dann wird es aber komplizierter.
Ich bin auch kein Mathematik oder Steuerexperte.
Irgendwem wird man bei den notwendigen Reformen immer ans Bein pinkeln.
Ja aber warum immer den Armen? Die Frage konntest du mir bisher nicht beantworten.
Das wird eben nicht funktionieren, einerseits abzufordern, effizienter als Staat und interessanter als Wirtschaftsstandort = Arbeitsplätze zu werden und andererseits bei allen liebgewordenen Pfründen keine Abstriche machen zu wollen.
Wenn Deutschland für ausländische Unternehmen attraktiv werden soll müssen Lohnebenkosten oder Steuern runter.
 
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