Neue Bundesregierung 2025

Häh, nichts was dir die KI da ausgespuckt hat, hat irgendwas mit dem zu tun was ich geschrieben habe :ka:
Ich hatte mich auf die Behauptung des Soziologen und Anderen bezogen die das immer wieder behaupten.
Es geht um die Veränderung. Es geht um die Veränderung und es ist nun mal Fakt dass der Abstand zwischen Mindestlohn und den mittleren Verdienstbereichen sinkt. Das ist eine Entwicklung die man ganz neutral im Augen behalten muss, weil sie starke Auswirkungen auf die eh schon stark geschwächte Mittelschicht in Deutschland hat.
Mag sein. Noch sind es im Schnitt aber 45-50% mehr.
 
Ich hatte mich auf die Behauptung des Soziologen und Anderen bezogen die das immer wieder behaupten.
Aber das ist doch gar nicht Teil der Diskussion ^^

Mag sein. Dennoch ist der Abstand zwischen Mindestlohn und durchschnittlichen Facharbeiterlohn spürbar vorhanden.
Habe ich geschrieben dass es keinen Abstand mehr gibt? Ich habe geschrieben dass er sinkt. Außerdem will ich auch überhaupt nicht den Mindestlohn senken. Ich will dass man auch die Sorgen aus der Mittelschicht ernst nimmt. Nur weil es Menschen gibt denen es noch schlechter geht heißt das nun mal nicht dass dort alles Friede Freude Eierkuchen ist. Diese Menschen sind das Rückgrat des Sozialstaat.

Edit:
Das ist auch genau das was ich immer wieder kritisiere. Keine Sau interessiert sich für die Mittelschicht. Man spricht die Rentner an, man spricht die Transferleistungsempfänger an und man spricht die Superreichen an. Wer macht jetzt Politik für den Normalo?
 
Aber das ist doch gar nicht Teil der Diskussion ^^
Für mich schon. Weil es tatsächlich Menschen gibt die das behaupten. Und solche Behauptungen muss man entkräften!
Habe ich geschrieben dass es keinen Abstand mehr gibt?
Ich hatte zitiert bevor du editiert hattest. ;)
Ich habe geschrieben dass er sinkt. Außerdem will ich auch überhaupt nicht den Mindestlohn senken. Ich will dass man auch die Sorgen aus der Mittelschicht ernst nimmt. Nur weil es Menschen gibt denen es noch schlechter geht heißt das nun mal nicht dass dort alles Friede Freude Eierkuchen ist. Diese Menschen sind das Rückgrat des Sozialstaat.
Dann soll der Staat sich was einfallen lassen. Lohnnebenkosten senken oder so.
 
Edit:
Um das mal zu verdeutlichen, so viel musste man die letzten Jahre für einen Rentenpunkt verdienen:
2024: 45.358€
2025: 50.493€
2026: 51.944€

Für einen „normalen“ Angestellten sind die Gehälter aber definitiv nicht im gleichen Maße gestiegen.
Schau Dir mal die Lohnentwicklung an. Im Jahr 2023 gerade die Niedriglöhne. sind doch sehr stark gestiegen. Das könnte die Steigerung von 2025 zu 2024 erklären. Ansonsten sind die Sprünge nicht wirklich hoch und entsprechen der Lohnentwicklung. Mir ist Allerding nicht bekannt wie schnell die Rente der Lohnentwicklung nachhinkt.

Doch was gefunden: "
Entwicklung von Löhnen und Gehältern
Steigen in Deutschland die Löhne und Gehälter, steigt auch die gesetzliche Rente. Für die Berechnung der Rentenerhöhung wird verglichen, wie sich die Durchschnittslöhne und -gehälter in den letzten beiden Jahren entwickelt haben. Für die Rentenerhöhung 2026 wird die Lohnentwicklung 2025 gegenüber 2024 zugrunde gelegt. Die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer werden vom Statistischen Bundesamt ermittelt. Es werden nur Lohnsteigerungen berücksichtigt, für die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wurden. Nicht berücksichtigt werden zum Beispiel Gehaltsbestandteile oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze oder Gehälter vom Beamten."
Dann soll der Staat sich was einfallen lassen. Lohnnebenkosten senken oder so.
Okay worauf verzichtest Du bzw zahlst bei irgendetwas mehr.
 
Schau Dir mal die Lohnentwicklung an. Im Jahr 2023 gerade die Niedriglöhne. sind doch sehr stark gestiegen. Das könnte die Steigerung von 2025 zu 2024 erklären. Ansonsten sind die Sprünge nicht wirklich hoch und entsprechen der Lohnentwicklung. Mir ist Allerding nicht bekannt wie schnell die Rente der Lohnentwicklung nachhinkt.
Das ist nicht mein Punkt. Natürlich entspricht das der Lohnentwicklung. Das ist ja auch die Lohnentwicklung ^^

Es geht darum welche Löhne wie stark steigen. Da haben wir einmal den Mindestlohn und natürlich so Geschichten wie Managergehälter, die im Verhältnis viel stärker steigen als alles dazwischen.

Das hat dann zur Folge dass die Mittelschicht über kurz oder lang ausblutet.
 
Das stimmt. Aber dann würden viele Betriebe bestimmt mehr Leute beschäftigen, was insgesamt zu mehr Kaufkraft und Steuereinnahmen führen könnte.
Das setzt vor raus, dass diese Arbeitskräfte auch zur Verfügung stehen und das ein erhöhen der Produktion auch notwendig ist. Kein Unternehmen stellt mehr Personal ein wenn er dieses nicht benötigt.
 
Das setzt vor raus, dass diese Arbeitskräfte auch zur Verfügung stehen und das ein erhöhen der Produktion auch notwendig ist. Kein Unternehmen stellt mehr Personal ein wenn er dieses nicht benötigt.
Naja, das ist logisch. Aber viele Betriebe stellen auch nicht mehr ein weil ihnen die Lohnnebenkosten zu hoch sind.
Ansonsten Lohnsteuer senken. Damit würde man die arbeitende Mittelschicht auch entlasten.
 
Naja, das ist logisch. Aber viele Betriebe stellen auch nicht mehr ein weil ihnen die Lohnnebenkosten zu hoch sind.
Ansonsten Lohnsteuer senken. Damit würde man die arbeitende Mittelschicht auch entlasten.
Auch da wieder worauf verzichten bzw welche Abgaben muss erhöht werden. Ist ja nicht so das der Staatshaushalt einfach auf Einnahmen verzichten kann.
 
Naja, 1,6Milliarden Euro Energiesteuer brauchte man ja anscheinend doch nicht :ka:
Na da hat man doch eindeutig für zwei Monate einen Wirtschaftszweig subventioniert. Eventuell stellen die Mineralölkonzerne jetzt ja Personal ein.
Meiner Meinung nach ist das Steuerverschwendung par Excellence. Da hätte es bessere Wege gegeben Menschen zu entlasten. Btw es wurde richtiger Weise auch schon gesagt der Staat kann nicht alles abfedern. Warum man das ausgerechnet ohne Steuerungswirkung in diesem Fall gemacht hat erschließt sich mir nicht.
 
Naja, das ist logisch. Aber viele Betriebe stellen auch nicht mehr ein weil ihnen die Lohnnebenkosten zu hoch sind.
Ansonsten Lohnsteuer senken. Damit würde man die arbeitende Mittelschicht auch entlasten.
Der Punkt ist ein anderer.

Die hohen Lohnnebenkosten (nicht der einzige Punkt) sind Standortnachteil.
Es investieren weniger ausländische Unternehmen und Inländische wandern ab oder geben auf.
Gerade aktuell zu sehen, immer weniger Unternehmen müssen immer höhere Soziallkosten mittragen.
Folge: Jedes Jahr wird über Beitragserhöähungen an diversten Stellen diskutiert, das eigentliche Kernproblem jedoch nicht glöst.
Wir haben, neben dem Gesundheitssektor, mit eines der teuersten Sozialsysteme der Welt, das zugleich sehr ineffizient ist.
Lösung?
Keine Ahnung, schätze, dass mittelfristig erhebliche Leistungeinschränkungen auf alle zukommen werden, egal wer an Regierungsmacht ist.
 
Der Punkt ist ein anderer.

Die hohen Lohnnebenkosten (nicht der einzige Punkt) sind Standortnachteil.
Es investieren weniger ausländische Unternehmen und Inländische wandern ab oder geben auf.
Gerade aktuell zu sehen, immer weniger Unternehmen müssen immer höhere Soziallkosten mittragen.
Folge: Jedes Jahr wird über Beitragserhöähungen an diversten Stellen diskutiert, das eigentliche Kernproblem jedoch nicht glöst.
Wir haben, neben dem Gesundheitssektor, mit eines der teuersten Sozialsysteme der Welt, das zugleich sehr ineffizient ist.
Lösung?
Keine Ahnung, schätze, dass mittelfristig erhebliche Leistungeinschränkungen auf alle zukommen werden, egal wer an Regierungsmacht ist.
Und wann werden die Reichen mal mehr zur Kasse gebeten?
Unter Helmut Kohl noch haben die ne Ecke mehr abgeben müssen.
Geld ist eigentlich genug da. Nur eben bei wenigen sehr reichen Menschen gehortet.

Man kann ja die Bemessungsgrenze dann anheben um die Mittelschicht zu entlasten.
 
Hättest du einen besseren Vorschlag?
Es geht ja darum die arbeitende Mittelschicht zu entlasten.
Hatte ich hier schon mehrfach geschrieben.
9€ Ticket, Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken.

Grundsätzlich frage ich mich allerdings auch warum der Staat unbedingt entlasten muss?
Und wann werden die Reichen mal mehr zur Kasse gebeten?
Werden diese durchaus. Schau Dir mal die Einnahmen zur Einkommensteuer an und wer diese erbringt.
 
Hatte ich hier schon mehrfach geschrieben.
9€ Ticket, Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken.
Und meinst du der Staat müsste das nicht anders kompensieren? Wenn die Mehrwertsteuer gesenkt wird?
Ein 9 Euro Ticket bringt auch den ganzen Autofahrern nichts.
Grundsätzlich frage ich mich allerdings auch warum der Staat unbedingt entlasten muss?
Die Arbeitgeber zahlen ja freiwillig keine höheren Tariflöhne. Nur dann wenn die Gewerkschaften Druck machen und gestreikt wird.
Werden diese durchaus. Schau Dir mal die Einnahmen zur Einkommensteuer an und wer diese erbringt.
Schau dir mal den Spitzensteuersatz aus den 90´ern und heute an. Heute ist der deutlich niedriger.

Ich wäre dafür das man die Bemessungsgrenze erhöht. Das die Einkommen ab 70-80K Euro noch nicht soviel zahlen müssen. Und ab 150K im Jahr der Steuersatz deutlich angehoben wird.
 
Ich verstehe nicht warum nicht an der Kapitalertragssteuer (25%) etwas geändert wird.
Bis 50.000 senken auf 20%.
Von 50.000 bis 100.000 25%
dann in 50-tausender Schritten immer weiter erhöhen.
Dann kann man bei 48% Schluss machen.

Tut den wenigsten die es betrifft weh, man entlastet sogar die Sparer und Kleinanleger.
Und wer einen Kapitalertrag im Jahr von mehreren Hundert Tausend € hat, darf dann genauso viel abgeben wie ein normaler Arbeiter von seinem Jahresbrutto.

Gerechtigkeitslücke geschlossen.
 
Und wann werden die Reichen mal mehr zur Kasse gebeten?
Unter Helmut Kohl noch haben die ne Ecke mehr abgeben müssen.
Geld ist eigentlich genug da. Nur eben bei wenigen sehr reichen Menschen gehortet.

Man kann ja die Bemessungsgrenze dann anheben um die Mittelschicht zu entlasten.
@RyzA :
Das Angehäufte Vermögen inkl. aller Reichen wie Armen in DE beträgt ca. 10 Billionen Euro.
Das Vermögen all jener, die jenseits des Median (Mitteleinkommen = 53.000 €brutto/anno) liegt bei ca. 7,6 Billionen.
Das der oberen 10% Reichen (ca. 70.000 € brutto/anno per Definition SPD (?)) bei ca. 4,5 Billionen, alle die mehr als 300.000 €/anno verdienen bei ca. 3,5 Billionen
Das BiP von DE in einem Jahr beträgt ca. 5,5 Billionen Euro.
Wie lange glaubst du, wird das Geld reichen, wenn du alle oberen 10% auf einen Schlag enteignen würdest?
Keine fünf Jahre... und dann?
Kein Problem damit, wenn paar % additiv bei welcher Grenze auch immer mehr eingezogen werden.
Da die Masse aber beim Median liegt, müsste man ab da schon 5 oder 10% draufschlagen.

Aber wir haben zuallererst ein Strukturproblem, bei dem wir einfach mehr ausgeben, als wir jemals einnehmen werden.

Strukturprobleme werden wirtschaftlich immer am besten mit Leistungsminderungen erzielt.
Ist ja klar, du gibst ja auch nicht mehr aus, als du verdienst oder du elbst über deine Verhältnisse - völlig simple Sache.
 
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