Neue Bundesregierung 2025

Ich denke nicht das man mir vorhalten kann nicht auf die Sache einzugehen. An welche Stelle, bezogen auf das Thema, steht das denn aus?

Alle? Preis, Menge, Zeitpunkt, Einordnung innerhalb der Gesamtstrategie.
Anstatt die reale Lage zu betrachten, kommen von dir nur diffuse Vorwürfe, dass ja alle anderen total unfähig zu rationalen Handlungen gewesen wären, was eine Beleidigung gegen praktisch jeden darstellt, und man es deswegen einer hochbezahlten Fachkraft mit einem kompletten Beraterstab im Rücken nicht zumuten könnte, mehr als strunzdoofe Klientelpolitik zu Lasten der Steuerzahler zu machen.


Mir kommt das fast so vor als versuchst du immer Jens Spahn in Schutz zu nehmen.

Und Merz auch. Und vorher die AFD gegen die Feststellung, dass sie rechtsextrem ist. Und davor hat er fleißig die rechten Narrative unter dem Schlagwort ""Heizungshammer"" verteidigt und verbreitet.


Es gibt noch die theoretische Option
4) Spahn tritt zurück und nimmt damit die Schuld für die erste Fehlabstimmung (und natürlich vor allem die Maskenaffäre) auf sich.

Das ist weder von Spahns Seite her möglich (:ugly: ) noch wäre es eine Lösung. Spahn ist zwar die prominente Speerspitze dieses Problems, aber es ist nicht so, dass er die anderen Unionsabgeordneten angestachelt hätte. Das haben andere gemacht bzw. die waren von sich auch mit an Bord bei der Hetzkampagne. Und daran würde sich durch einen Rücktritt Spahns nicht ändern.

An der Stelle übrigens mal die Erinnerung, dass der Streit innerhalb der Groko nur Kleinkram bei dieser Frage ist. Sollte sich Schwarz-Rot jemals unter sich einig werden, brauchen sie zur 2/3-Mehrheit immer noch die Stimmen der Grünen UND der Linken.
Erstere werden ein rauseklen Brosius-Gersdorf richtig übel nehmen, denn nicht nur geht es bei der Hetze um ein Kernthema der Grünen, sondern Brosius-Gersdorf wurde für ihr aktuelles Richteramt auch von den sächsischen Grünen vorgeschlagen (und von der dortigen Union gewählt, nur so am Rande).
Die Linke wiederum war bereits vor dem Wahltermin angepisst, weil sich Merz geweigert hat, auch nur mit ihnen zu reden und daran hat sich bis heute nichts geändert. Die verlangen eigentlich über Brosius-Gersdorf hinaus Zugeständnisse an sich selbst und werden jeden krummen Deal, der hinter dem bisherigen SPD-Vorschlag zurückbliebt, mit Freuden platzen lassen.

In der aktuellen Situation ist ein Kanzler gefragt, der übergreifende Kompromisse schließen kann und bereit ist, der Regierungschef für alle (demokratischen) Deutschen zu sein. Stattdessen haben wir Merz.

=> Die Besetzung wird der Bundesrat übernehmen müssen. Abzuwarten bleibt, wieviel Schmierentheater wir vorher noch zu sehen bekommen. Offensichtlich scheint sich in der Groko niemand wirklich daran zu stören, dass die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Randthema konzentriert ist...


Nein, Kernthema Menschenwürde.

Kernthema der Richterwahl war einzig und allein die Auswahl fachlich kompetenter, ihrer Verantwortung bewusster Kandidaten. Schon allein die privat-subjektiven Ansichten der Kandidaten zu irgend einem Thema in den Mittelpunkt zu stellen, wäre eine unangemessene Ablenkung und eine verleumdnerische Unterstellung gegenüber den höchsten Rängen der Judikative gewesen. Das ganze auch noch mit Lügen und Falschdarstellungen durchzuziehen, hat mit "Würde" jeglicher Art rein gar nichts zu tun.


"Die Union"? Offensichtlich steht die Fraktion ja nicht geschlossen hinter ihm, sonst würden sie nicht gegen seine Vorgaben abstimmen.

"seine Vorgaben"?
Wie dargelegt (und ignoriert) ist Spahn doch selbst hart gegen Brosius-Gersdorf. Er hat sich sogar nach der Abstimmungsabsage ausdrücklich hinter die Abweichler gestellt, in dem er von "berechtigten Bedenken" gesprochen hat.
 
Offensichtlich scheint sich in der Groko niemand wirklich daran zu stören, dass die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Randthema konzentriert ist...

Merz scheint das Thema schon zu fuchsen.

 
Wenn man denkt, nach der besser Verdienenden Subvention der letzten Regierung könnte es nicht schlimmer kommen... Bitte schön. Da braucht man sich wirklich nicht mehr wundern, wenn die Akzeptanz für Klimaschutz schwindet.


MfG
 
nach der besser Verdienenden Subvention der letzten Regierung
Welche genau meinst Du?
Firmenwagen machen 20 % der Flotte in Deutschland aus. Die Förderung zielt genau auf diese Fahrzeuge. Was ist daran sozial ungerecht?
Firmenwagensubventionen sind im allgemeinen sehr ungerecht. Warum sollen alle den Individualverkehr finanzieren? Das Geld ist im ÖPNV besser investiert.
 
Wenn man denkt, nach der besser Verdienenden Subvention der letzten Regierung könnte es nicht schlimmer kommen... Bitte schön. Da braucht man sich wirklich nicht mehr wundern, wenn die Akzeptanz für Klimaschutz schwindet.


MfG
Ich sehe es so wie im Fazit:

Um die Elektromobilität für alle Einkommensschichten attraktiv zu machen, fordert der ADAC günstigere Modelle und transparente Preise an öffentlichen Ladesäulen. Zudem wäre eine Abkehr von der reinen Neuwagenförderung hin zu attraktiven Angeboten für Gebrauchtwagen und Umrüstungen sinnvoller. Nur so könnten Elektroautos langfristig für die Mehrheit bezahlbar werden. Der Verband der Automobilindustrie begrüßt hingegen die geplanten Maßnahmen der Merz-Regierung, da sie den Absatz hochpreisiger Neuwagen fördern. Doch diese Strategie könnte langfristig kontraproduktiv sein, wenn sie die soziale Akzeptanz der Elektromobilität gefährdet.

Aber Merz seine Strategie ist mal wieder den Reichen noch mehr Zucker in ihre Är***e zu blasen.:schief:
 
Firmenwagensubventionen sind im allgemeinen sehr ungerecht.
Zumindest hat es in meinem Freundeskreis dazu geführt, dass man sich eher für E statt für Dreck als Antrieb entschied.

Warum sollen alle den Individualverkehr finanzieren? Das Geld ist im ÖPNV besser investiert.
Im Prinzip bin ich bei dir. Ich sehe es ja auch so, dass der Individualverkehr immer mehr einem ÖPNV weichen - sollte. Die Realität da draußen ist aber soweit ab von einer deutlich stärkeren Nutzung des z.B. Busses gegenüber eines Autos, dass man sich schon fragen muss, ob eine Förderung weg vom E-Auto hin zum Bus am Ende dem Klimaziel hilft?

Den individuellen Personennahverkehr auf ÖPNV umzustellen, funktioniert ja nur bedingt. In Ballungszentren, wenn es nur darum geht, den eigenen Hintern und vielleicht noch einen Laptop im Rucksack vom innerstädtischen Wohnort zum Arbeitsplatz zu bringen, da ist die Antwort einfach. Erweitert man das um weitere Faktoren wie Kinder, Eltern, Vereine oder andere außerberufliche Tätigkeiten abseits eines Computers, dann wird es selbst mit einem durch Subventionen überfluteten ÖPNV deutlich schwerer. Lebt man dann noch am Rand eines Ballungszentrums und muss regelmäßig in dessen Kern, um dort dann verschiedenste Aufgaben zu erledigen, dann wird der ÖPNV zum Tagesausflug, wo man mit dem Auto vielleicht nur ein paar Stunden braucht.

Klar, wenn der Weg zur Arbeit mit dem Auto wie mit dem Bus oder der S-/U-Bahn gleich lange dauern, dann ist es auf dem Papier ökologisch deutlich besser den ÖPNV zu benutzen. Willst du für eine Familie Einkäufe machen, die über das tägliche Essen hinaus gehen, oder wenn du ein Kind aus der Kita holen und bzw. ein anderes zum Verein bringen musst, dann hast du eine organisatorisch anspruchsvolle Situation, die du mit einem PKW in den meisten Fällen zeitlich als auch vom Wohlfühlfaktor deutlich bessere geregelt bekommst.

Meine Frau sagt immer, dass wir eigentlich kein Auto brauchen, weil man mit Rad und Bus alles erledigt bekommt. Wenn man mal davon absieht, dass ich es bin, der während des Kundendienstes die Einkäufe erledigt, Sachen zum Abfallwirtschaftshof fährt, im Baumarkt ihre Gartenwünsche einkauft und sie einen Tag in der Woche die 15 km zu ihrer Mutter fährt, weil der Weg mit dem Rad so ätzend und mit dem Bus eine Weltreise (Auto: 15 Min., Bus: etwas über 1 Std., und dann hat noch niemand ihren Wocheneinkauf gemacht und zu ihr transportiert) sei ... ;)

Ich habe jetzt sei einigen Monaten ein E-Fahrzeug. Es ist primär ein Firmenwagen. Es gab keine Förderung und trotzdem lohnte es sich für mich aus kaufmännischer Sicht auf E, als auf Dreckschleuder zu setzen. Wenn die jetzt diese Förderung bringen, dann hat das für mich so gut wie keine Vorteile. Bin zu klein vom Betrieb her, um da über Steuern so richtig abzusahnen. Ich bin aber auch nicht die Zielgruppe für die Förderung. Da geht es darum, die Firmenfuhrparks zu erneuern, um damit dann die CO₂-Flottenziele zu erreichen als auch den Automobilherstellern höhere Absätze zu bescheren, ohne dabei die Kosten für die Fahrzeuge in die Höhe zu treiben, weil die Hersteller die Förderung durch höhere Fahrzeugpreise weglutschen wollen.

Kurzum:
Besseren ÖPNV zu haben, ist sicherlich immer gut; nur halt nicht immer hilfreich. Es hängt zu sehr von den eigenen Lebensumständen ab. Für manche mag der ÖPNV reichen, ich denke aber nicht, dass man die Lebensrealität der Menschen umgesetzt bekommt. Dazu bedarf es einer Dezentralisierung. Weg von den Städten, um auch in den Rand- und ländlichen Gemeinden arbeiten als auch zum Arzt gehen oder einkaufen zu können. Ob dies realisierbar ist? Ich täte es mir wünschen. Dran glauben? Dann doch eher nicht.
 
Welche genau meinst Du?
Ja z.B die Solarförderung, Eärmepumpenförderung, Elektroauto Prämien etc, das sind ja alles Gelder die auf eine bestimmte Gruppe abzielen die sich solche Dinge auch in der Regel ohne leisten könnten, bzw, ich will keine Neiddebatte daraus machen, gibt es viele Menschen in Deutschland bei denen das einfach nicht funktioniert, weil sie in einem Mietverhältnis leben oder einfach die notwendigen finanziellen Mittel nicht aufbringen können, trotz Förderung. Die geförderten Gruppen profitieren dann von sinkenden Kosten aufgrund steigender CO2-Preise für alte Techniken, die Gruppen die von diesen Förderungen nicht profitieren haben das Nachsehen und müssen, alternativlos, diese co2-Steigerung zahlen und da fehlt es mir einfach an sozialem Ausgleich, so mal ja ausgerechnet jene mit teuren großen Autos zu den Gruppen gehören, die auch am meisten verbrauchen, was das Ganze dann natürlich noch ungerechter macht.
Firmenwagensubventionen sind im allgemeinen sehr ungerecht. Warum sollen alle den Individualverkehr finanzieren? Das Geld ist im ÖPNV besser investiert.
Jep.

MfG
Vom Bürgergeld profitiere ich nicht. Ebenso nicht von Wohngeld. Ist das nicht auch ungerecht?
Nein, denn solltest du mal in solch eine Situation kommen keine Arbeit mehr zu haben profitierst du davon, diesen gesellschaftlichen Nutzen können also alle in Anspruch nehmen.

MfG
 
Nein, denn solltest du mal in solch eine Situation kommen keine Arbeit mehr zu haben profitierst du davon, diesen gesellschaftlichen Nutzen können also alle in Anspruch nehmen.
Ja und wenn Du in die Situation kommst mehr Geld zu haben um sich ein großes Auto oder eine WP zu leisten kommst Du auch in den Nutzen der Förderung, sprich es können grundsätzlich alle dieses in Anspruch nehmen.
 
Ja und wenn Du in die Situation kommst mehr Geld zu haben um sich ein großes Auto oder eine WP zu leisten kommst Du auch in den Nutzen der Förderung, sprich es können grundsätzlich alle dieses in Anspruch nehmen.
Das eine ist ein notwendiger gesellschaftlicher Auffangmechanismus und das andere ist eine Kannförderung, nice to have, die ist für die Gesellschaft überhaupt nicht notwendig sondern unterstützt nur die, die gar keine Unterstützung bräuchten, weil sie sich solche Dinge alleine leisten könnten, oftmals und wenn man in so einer Situation ist genug Geld zu haben, dass man das in Anspruch nehmen kann, dann bräuchte man es nicht aber kann es und die Frage ist völlig gerechtfertigt, ob das Geld nicht woanders besser aufgehoben wäre. Das kann man wohl von Bürgergeld nicht sagen.

MfG
 
Du sagst also, dass es gesellschaftlich nicht wichtig sei, finanzielle Anreize zu bieten, um C02-Flottenziele zu erreichen und gleichzeitig der deutschen Wirtschaft zu helfen?
Nein, das habe ich nicht geschrieben, lies bitte richtig, ich habe geschrieben, dass es gesellschaftlich notwendig ist, dass alle Menschen bei der Energiewende mitgenommen werden, was folglich und im Umkehrschluss bedeutet, dass diejenigen die solche Angebote nicht nutzen können, aus genannten Gründen, nicht die Kosten alleine für co2-Preissteigerung zahlen sollen und entsprechend sozial aufgefangen werden müssen, durch ein Klimageld beispielsweise. Das ist mein Standpunkt, seit schon vielen vielen Monaten und das weißt Du genau, daher verstehe ich deine Frage nicht.^^

MfG
 
Was du beschreibst, ist sinnloser Sozialismus. Du willst sinngemäß 80.000.000 € auf 80.000.000 Bürger verteilen. Sind unterm Strich 80.000.000 €, aber für den 1 € / Person mehr bekommst du rein gar nichts mehr bewegt.

Förderungen werden immer eine Zielgruppe haben. Den vermutlich größten wirtschaftlichen als auch ökologischen Effekt wird man erreichen, wenn man die Leute mit Möglichkeiten durch Anreize motiviert, diese Möglichkeit wahrzunehmen. Oder klarer ausgedrückt: Denen, die es ausgeben können die Motivation zu geben, die es braucht es auch auszugeben.
 
Ich habe jetzt sei einigen Monaten ein E-Fahrzeug. Es ist primär ein Firmenwagen. Es gab keine Förderung
Äh doch, die 0,25% Regel blieb ja bestehen.
Was generell auch der Grund ist warum Angestellte mit Firmenwagen auf Elektro gehen. Effektiv darf der Wagen plötzlich das Doppelte Kosten (!).
Und das ist ja jetzt schon der Zustand, ganz ohne zusätzliche Förderung.
 
Äh doch, die 0,25% Regel blieb ja bestehen.
Was generell auch der Grund ist warum Angestellte mit Firmenwagen auf Elektro gehen. Effektiv darf der Wagen plötzlich das Doppelte Kosten (!).
Um am Ende den gleichen Betrag als Geldwerten Vorteil zu haben, ja. Theoretisch auch 400 % im Vergleich zum Verbrenner. Das ist aber nur eine Rechnung ohne thematisch inhaltliche Substanz, oder was willst du damit zum Ausdruck bringen?
 
Förderungen werden immer eine Zielgruppe haben. Den vermutlich größten wirtschaftlichen als auch ökologischen Effekt wird man erreichen, wenn man die Leute mit Möglichkeiten durch Anreize motiviert, diese Möglichkeit wahrzunehmen. Oder klarer ausgedrückt: Denen, die es ausgeben können die Motivation zu geben, die es braucht es auch auszugeben.
Wenn diejenigen die es ausgeben könnten ohne Förderung nicht die nötige Motivation haben um es auszugeben, dann sollte man evtl. hinterfragen ob die getroffenen Maßnahmen überhaupt von den Menschen gewollt sind.
 
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