Neue Bundesregierung 2025

Warum bei den Ärmsten immer kürzen? Fällt den Merz nichts anderes ein?
Und will er noch mehr Menschen in die Obdachlosigkeit treiben?
Ich finde gut das sich die SPD dagegen stellt.
Ich gebe dir Recht. Die Arbeitslosen können nichts für die prekäre Situation am Wohnungsmarkt. Und sie zu verbannen wird wohl nichts daran ändern, daß diese Wohnungen für den kleinen Mann unerschwinglich sind. Das ist mal mal wieder purer Aktivismus, der nichts Gutes bewirken kann. Es muss schnell neuer Wohnraum geschaffen werden, wie angekündigt.
 
Durchaus denkbar wäre ja dass die Arbeitsagentur aktiv in die Verhandlung mit Wohnungsbaugesellschaften geht und denen niedrigere Preise für Sozialwohnungen "aufzwingt". So wie Krankenkassen als Institution mit dem Medikamentenherstellern verhandeln (sollten).
 
Ich denke doch. Die neuen Sondervermögen werden sowohl Zinslast als auch Inflation merklich steigern. Und wie sollen die Einnahmen gesteigert werden? Da bleiben ja wieder nur Steuererhöhungen.
Die Zinsen für die Sondervermögen alleine belaufen sich die nächsten Jahre auf 200 Mil. €, die aus dem Haushalt bezahlt werden und zu großen Einsparungen zwingen.

@Olstyle
Das kann die AG gerne machen aber an den hohen Baukosten und Grundstückskosten und den sich daraus ergebenden m² Preisen können sie nichts ändern außer gegensubventionieren. Darüber hinaus sehe ich eigentlich auch keine Unterversorgung was sozial schwache Familien betrifft, dass große Dilemma haben tatsächlich normal verdienende Familien, vor allem mit Bedarfen ab 4 Zimmer. Die liegen oberhalb von staatlichen Zuschüssen und müssen die überteuerten Mieten ganz ohne Subvention zahlen, was oftmals die Einkommensverhältnisse sprengt, vor allem wenn man die 30 % Einkommensgrenze berücksichtigt. Hier gibt es eine teils massive Finanzierungs- und Unterstützungslücke und da sollte man erst einmal nachholen, bzw. aufholen.

@RyzA
Mehr Bauen bringt nicht so viel, wie allgemein gedacht und kann sogar kontraproduktiv sein. Die teuren Whgs kann sich ja kaum einer leisten und durch den Mietspiegel tragen sie ironischer Weise zur Teuerung der noch bezahlbaren Bestandsmieten bei, weil das Umfeld auch die Miethöhe beeinflusst. Ich finde solche Neubauvorhaben müssen zwingend vom Mietspiegel entkoppelt werden, sonst verzerren sie den Markt auf Kosten aller, nach oben.

MfG
Sich mal endlich an die Reichen ranzutrauen wäre eine Möglichkeit!
Ja aber nicht mit CDU und CSU. ;-)

@aktuelle Koalition
Was man aktuell so liest lässt maximale Ampel-vibes aufkommen. Ich bin ernsthaft gespannt, ob die Regierung 4 Jahren schafft. Gefühlt könnte es bei der Anzahl aktueller Differenzen quasi schon morgen vorbei sein. :ugly:

MfG
 
Da bleiben ja wieder nur Steuererhöhungen.
Wieder nur ... Wenn ich ständig auf der Einnahmenseite kürze aka Steuern erlasse, und mit der angeblich dadurch geförderten Wirtschaft die Ausgaben, die auch immer weniger Leistungen beinhalten, nicht gestemmt bekomme, während eine kleine Clique immer reicher und der große Rest immer ärmer wird, dann sollte Mensch vielleicht mal was am System ändern, meinst nicht auch?
 
Die wehren sich dann aber immer. Momentan allerdings hat die Wirtschaft ohnehin schon genug Probleme. Eine echte Zwickmühle. Deswegen ist es wohl doch ein Ausgabenproblem.
Man könnte:

- Bürokratie abbauen
- Lohnnebenkosten senken

Die Energiekosten werden schon für die Wirtschaft gesenkt.

Im Gegenzug die Reichen mehr besteuern.

Aber leider wird letzteres wohl wirklich nicht mit der Union möglich sein.
 
Wieder nur ... Wenn ich ständig auf der Einnahmenseite kürze aka Steuern erlasse, und mit der angeblich dadurch geförderten Wirtschaft die Ausgaben, die auch immer weniger Leistungen beinhalten, nicht gestemmt bekomme, während eine kleine Clique immer reicher und der große Rest immer ärmer wird, dann sollte Mensch vielleicht mal was am System ändern, meinst nicht auch?
Derartige Versuche sind bisher immer gescheitert. Es weiß doch jedes Kind, was aus roten "Paradiesen" wird, wenn der erhoffte Wohlstand sich nicht einstellt und die Leute auf die Straße gehen.
Unser System muß nicht geändert, es muß wiederhergestellt werden. Dabei ist es nunmal so, daß Wenige fast alles besitzen und mit diesen muß man eben vorsichtig umgehen. Man kann sie nicht einfach verprellen, sondern muß sie einbinden, sodaß sie ihren Teil zur Gesellschaft beitragen, verfassungsgemäß.
Man könnte:

- Bürokratie abbauen
- Lohnnebenkosten senken

Die Energiekosten werden schon für die Wirtschaft gesenkt.

Im Gegenzug die Reichen mehr besteuern.

Aber leider wird letzteres wohl wirklich nicht mit der Union möglich sein.
Das geht nicht einfach so, Lohnnebenkosten senken, Bürokratie abbauen. Dafür bräuchten wir auch ein DOGE.
 
Unser System muß nicht geändert, es muß wiederhergestellt werden.
Richtig. Spitzensteuersatz bei der Einkommenssteuer wieder hoch auf 55 %. Körperschaftssteuer wieder hoch auf 25 %. Arbeitgeber wieder zu gleichen Teilen an den Kosten der GKV beteiligen.

Hier noch etwas Lesespaß. Gut für den Moment, wenn mal wieder Steuer-Bullshit-Bingo gespielt wird.

 
Man könnte:

- Bürokratie abbauen
Gute Idee
- Lohnnebenkosten senken
Dann brechen wiederum Einnahmen weg, die dringend benötigt werden.
Die Energiekosten werden schon für die Wirtschaft gesenkt.
Nein, nur für große Unternehmen, der Mittelstand oder Kleinstbetriebe haben davon nichts.s
Im Gegenzug die Reichen mehr besteuern.
Einfach mehr Steuergerechtigkeit und vor allem Schlupflöcher schließen.
Aber leider wird letzteres wohl wirklich nicht mit der Union möglich sein.
Höchstwahrscheinlich nicht.

Zum Wohnkostendeckel für Sozialwohnungen. Ich verstehe schon den Punkt den er hat, nämlich das die Wohnungswirtschaft die Kosten, durch die Übernahmegarantie, nach oben treibt, das darf so nicht sein. Bei Neubau ist es eigentlich einfach und wird hier in Berlin sopraktiziert, da müssen mindestens 25 % der Wohnungen soziale Wohnungen sein. Aber das große Problem dieser Vorgabe ist, zahlen müssen das alle anderen die keine Förderung bekommen, weswegen das zu Mietsteigerungen für Normalverdiener führt, die viel mehr von der aktuellen Mietsituation betroffen sind als Menschen mit Anspruch auf WBS. Ich verstehe nicht warum nicht über diese wachsende Gruppe gesprochen wird, die einfach keine Möglichkeit hat bezahlbaren Wohnraum zu erhalten, noch überhaupt passende Wohnungen findet.


MfG
 
Dann brechen wiederum Einnahmen weg, die dringend benötigt werden.
Dann steigt aber die Kaufkraft und es wird mehr konsumiert. Ergo auch mehr Steuereinnahmen.
Nein, nur für große Unternehmen, der Mittelstand oder Kleinstbetriebe haben davon nichts.s
Für die kleinen Betriebe soll das ja auch noch kommen. Z.B. für Bäckereien und Tischlereien. Welche einen hohen Energiebedarf haben.
Einfach mehr Steuergerechtigkeit und vor allem Schlupflöcher schließen.
Und Spitzensteuersatz rauf. Und Vermögenssteuer wieder einführen.
 
Dann steigt aber die Kaufkraft und es wird mehr konsumiert. Ergo auch mehr Steuereinnahmen.
Stimmt auch wieder, ist nur die Frage ob das im gleichen Maße steigt zu den Mindereinnahmen.
Für die kleinen Betriebe soll das ja auch noch kommen. Z.B. für Bäckereien und Tischlereien. Welche einen hohen Energiebedarf haben.
Das wäre toll aber vor allem auch für Privatverbraucher. Da aber gerne sozial gestaffelt, wer mehr leisten kann soll das auch machen.
Und Spitzensteuersatz rauf. Und Vermögenssteuer wieder einführen.
Ok und wie sieht das bei der Vermögenssteuer aus, ab welchen Betrag soll diese greifen? Habeck war da ja leider etwas unpräzise, was folglich für unnötige aber zutreffende Kritik sorgte, wie so oft.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt auch wieder, ist nur die Frage ob das im gleichen Maße steigt zu den Mindereinnahmen.
Kommt eben drauf an wieviel Geld die Arbeitnehmer und Arbeitgeber dadurch mehr in der Tasche haben.
Das wäre toll aber vor allem auch für Privatverbraucher. Da aber gerne sozial gestaffelt, wer mehr leisten kann soll das auch machen.
Wobei bei Privatverbrauchern, welche wenig Strom verbrauchen, dass nicht so ins Gewicht fällt.
Ok und wie sieht das bei der Vermögenssteuer aus, ab welchen Betrag soll diese greifen? Habeck war da ja leider etwas unpräzise, was folglich für unnötigen, kritisches sorgte, wie so oft.
So genau habe ich mich damit noch nicht beschäftigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei bei Privatverbrauchern, welche wenig Strom verbrauchen, dass nicht so ins Gewicht fällt.
Das ist ja der Punkt und das sind i. d. R. immer die Geringverdiener, die Verbräuche schon auf ein Minimum reduziert haben und die, die das nicht müsse, die Besserverdiener, eben nicht. Da muss man natürlich verhindern, dass ausgerechnet diese Gruppe dann davon profitiert. Das Gleiche dann auch beim Klimageld, sollte es denn einmal kommen.

MfG
 
Das ist das gleiche Ammenmärchen wie bei den Steuersenkungen für die Wirtschaft. Nur halt eben von links und nicht von rechts. Den Leuten gutes Geld bezahlen und das dann gut besteuern. So wird ein Schuh draus.
Wenn sie weniger Lohnnebenkosten bezahlen haben sie doch "netto" mehr Geld in der Tasche?!? :ka:
 
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