ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Spahn müsste wegen seiner Maskenaffäre eigentlich zurücktreten.
Falsch. Ein Politiker in einer Partei mit Anspruch müsste zurücktreten. Aber Spahn ist in der der Fraktion von Spendenvergessern, Mautverträgezuschustereren, Amigos, Aserbaidschan-Agenten, diversen Rüstungsaffären (z.B. Eurohawk), Vorteilsnehmern, etc.. Da würde ich die Nummer mit den Masken eher als Gesellenstück betrachten, nachdem er sich künftig auch auf höhere Ämter bewerben darf
.Das war mein letzter Stand, habe auch schon länger zu dem Thema nichts mehr gehört. Zuletzt war jedenfalls geplant das sozial ausgleichend zu gestalten, so dass Geringverdiener mehr davon haben, daher die Aussage.![]()
Das war mal eine Idee/ein Ziel der Grünen. Ist aber länger her.
Die aktuelle Regierung hat sich auf die Fahne geschrieben, möglichst viel Geld der heutigen Steuerzahler und noch viel mehr der kommenden an Großkonzerne zu verschenken.
Wer starke Wirtschaft will, sollte beim nächsten Mal zukunftsorientiert wählen. Es braucht Parteien, die nicht nur für die nächsten 4 denken, sondern langfristig.
Hey: Du kannst den Unionspolitikern nun echt nicht vorwerfen, dass die nicht an ihre Zukunft denken!
Was sagt denn die Zielgruppe dazu also die Bauern etc die davon betroffen sind?
Wie ich die kenne: "Reicht nicht! Steuern runter!! Bürokratie und Kontrollen ganz abschaffen!!! Mehr Subventionen!!!!"
Ich stecke jetzt nicht so tief in dem Bauern- und Landwirtschaftsthema drinnen aber ist es nicht das was ein Minister machen sollte, die Interessen bzw. Bedarfe und Anliegen seines jeweiligen Ministeriums erfüllen und deutet nicht der Jubel der Bauern darauf hin, dass diese Bedarfe offensichtlich erfüllt wurden bzw. werden?
Nein, nein und nein.
Jemand, der es als seine Aufgabe betrachtet, die Interessen einer kleinen Klientelgruppe zu vertreten, nennt man "Lobbyist".
Aufgabe von Mitgliedern einer demokratischen Regierung ist es, die Interessen aller oder zumindest der Mehrheit der Bürger zu vertreten, wobei sich der Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz dabei konkret um die Interesse der Bürger in allem, was etwas mit Nahrung oder Landnutzung zu tun hat, kümmert. Vorrangige Aufgaben dürften da aktuell der Zustand der Wälder, die konstant hohen Klimagasemissionen der Landwirtschaft, die Zeitbombe Nitratbelastung sowie ggf. die hohen Steuerzahlerkosten dieses eigentlich nur steuernden, aber nichts aufbauenden Fachbereichs sein. (Prinzipiell auch und noch viel dringender der Artenschutz in landwirtschaftlich genutzten Regionen, nur scheint der den Wählern reichlich egal zu sein.)
Und das ist der Trugschluss. Nicht BIO Fleisch muss teurer werden, damit BIO nicht mehr unverhältnismäßig viel mehr kostet. Und vegetarische/vegane Produkte dürfen nicht teurer sein als Fleisch. Sowas müssen Steuern und Subventionen mitregeln.
Steuern sind da eigentlich der falsche Ansatz und Subventionen gibt es schon mehr als genug. Das Problem des mangelnden Tierschutzes in der Massentierhaltung sollte vielmehr über Verbote, Vorschriften und Kontrollen gelöst werden. Praktischerweise würden die einfachsten, schnellsten und günstigsten Maßnahmen dabei auch noch direkt das Gülleprolem mildern, das Problem der zu niedrigen Agrarpreise aus der Welt schaffen und den Subventionsbedarf verringern:
Einfach durch höhere Haltungsauflagen die Bestandsdichte und damit das Überangebot abschmelzen.
