Neue Bundesregierung 2025

JEDER Angriff auf ein Natoland wird einen, wenn auch vielleicht begrenzten, Atomschlag nach sich ziehen!
Sicher?
Jeder Angriff auf einen NATO Staat löst Artikel 5 des Natovertrages aus.
Es war zu Zeiten des kalten Krieges schon die Frage ob es eine Antwort mit Atomwaffen geben wird wenn der Warschauer Pakt begrenzt konventionell einen Krieg beginnt.
Diese Frage ist so alt nicht, aber derzeit auf das Baltikum hoch aktuell.
Eine Nukleare Antwort auf einen konventionell geführten Angriff z.n. auf die Suwalki Lücke wird es als erste Reaktion meiner Meinung kaum geben.

Derzeit auch sehr interessant ist das Gedankenspiel wie reagiert die EU wenn Russland in die Republik Moldau einmarschiert um das zu holen was sie noch nicht haben?
 
Diese Frage ist so alt nicht, aber derzeit auf das Baltikum hoch aktuell.
Eine Nukleare Antwort auf einen konventionell geführten Angriff z.n. auf die Suwalki Lücke wird es als erste Reaktion meiner Meinung kaum geben.
Eben das war der Gedanke, den viele Gegner einer Nato-Osterweiterung hatten.
Die Frage, ob der Westen wirklich den Willen hat, wegen dieser Neuzugänge den ganz großen Hammer zu schwingen oder aber sich auf einen konventionellen Krieg mit allen seinen Folgen einzulassen.

Ich sehe dazu aber keine Alternative. Die Oberschlauen der NATO und ihre politische Entourage haben entschieden Schutzgarantien zu geben und müssen nun aber auch liefern.

zu Moldau: Moldau ist kein Natomitglied ... da wird keiner den Bündnisfall ausrufen. Vielleicht gibt es dann ein 20. und 21. Sanktionspaket? Dass man kein russisches Gas und Öl mehr importiert in die EU - die Gefahr sehe ich selbst dann nicht :devil:



JEDER Angriff auf ein Natoland wird einen, wenn auch vielleicht begrenzten, Atomschlag nach sich ziehen!

Ich bin mir sicher, dass, wenn das SO nicht passiert, das Schreckensszenario, das einige hier skizzieren, bald Realität sein wird. Ich gebe zu bedenken, dass es neben Russland durchaus weitere hochaggressive Akteure gibt. Wie sollten wir einer Allianz Russland - China auf konventionellen Wege zu begegnen? Ich bin mir sicher das im Falle eines konventionellen Krieges Nato vs. Russland, China sofort seine eigenen territorialen Ansprüche mit militärischer Gewalt durchsetzen wird.

Ich meine, eine atomare Antwort auf eine russische Militäraktion gegen einen Natostaat ist alternativlos. Uns sitzen zu viele andere potenzielle und tatsächliche Feinde im Nacken.
 
Ich meine, eine atomare Antwort auf eine russische Militäraktion gegen einen Natostaat ist alternativlos.
Wenn im Baltikum kleine grüne Männchen rumlaufen - lies: Russland unternimmt eine kleinstmögliche und abstreitbare militärische Aktion gegen ein NATO-Mitglied und auf NATO-Territorium, die vertraglich die Beistandspflicht triggern müsste -, kannst du nicht mit einem nuklearen Erstschlag reagieren, weil du deinem Gegenüber dadurch die volle Bandbreite militärischer Möglichkeiten erlaubst.

Ein solches Szenario verlangt eine konventionelle Antwort.


@Low-Preis-Enthusiast Im Übrigen würde ich es als Mod begrüßen, wenn deine an deine Gesprächspartner gerichtete Wortwahl weniger Geringschätzung ausdrücken würde. Warum sollte man sich mit dir unterhalten wollen, wenn man solche Anworten bekommt?
Falls du alt genug bist
Sieht so deine moralische Überlegenheit, aus, die die Verfasser des Manifests infrage stellen?
:stupid:
So weit, so verlogen - aber dann lass den moralischen Zeigefinger unten!
Es sind gerade "Weicheier" am Ruder, die genau deine Weltsicht vermitteln.
Zudem gelten durchgehend groß geschriebene WÖRTER als schreien. Bitte nutze andere Formatierungen, um Wörter hervorzuheben. Danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eben das war der Gedanke, den viele Gegner einer Nato-Osterweiterung hatten.
Diesen Gedanken gab es schon vor der Auflösung des Warschauer Paktes.
Daher sind verbündeten Truppen auf dem eigenen Territorium so wichtig. Sie das Baltikum.

Das Moldau in der NATO ist habe ich nicht geschrieben. Aber wie wird die EU reagieren? Die EU führt ja Beitrittsverhandlungen.
 
Wenn im Baltikum kleine grüne Männchen rumlaufen - lies: Russland unternimmt eine kleinstmögliche und abstreitbare militärische Aktion gegen ein NATO-Mitglied und auf NATO-Territorium, die vertraglich die Beistandspflicht triggern müsste -, kannst du nicht mit einem nuklearen Erstschlag reagieren, weil du deinem Gegenüber dadurch die volle Bandbreite militärischer Möglichkeiten erlaubst.

Es gibt also keinen Grund für die Panikmache vielerorts - denn SOWAS wäre wohl kaum "russische Bedrohung" zu nennen?
Dein Beitrag ist ein schönes Beispiel für das Fehlen jeder Rationalität in der Rüstungsdiskussion. Bedrohen die nun unsere Freiheit - kommt der böse Russe und fängt deine Kinder weg um sie zu versklaven - oder wirft er mit Steinen über den Grenzzaun? Atombombe oder höherer Zaun?
In meine Augen beides immer noch kein Problem. Anders war es im Kalten Krieg auch nicht.


Noch dazu ich weniger grüne Männchen sehe. Ich sehe mehr die Gefahr, dass die russische Seite in den nächsten Jahren die Gesellschaft spalten und von innen heraus erodieren wird. Die werden die fehlende Integration, den Lehrermangel und die zunehmende soziale Kälte im Land für ihre Zwecke nutzen. Und ihre Lobbyisten entsprechend platzieren.
Frei nach: divide et impera.

Und wenn unser System gegen eins völlig machtlos ist, dann gegen Bösewichter, die mit Geld locken.


Um nun den Kreis zum Manifest zu schließen - das Geld (diese Schulden) sind in Lehrern und Schulen, Ärzten und Krankenhäusern, der Bahn, der Energiewende 100-fach besser investiert als in Panzern und Haubitzen.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch immer wieder daran, dass JETZT von Putin eine Bedrohung ausgeht.
Viele Rüstungsgüter werden aber in ca. 10 Jahren geliefert.
Und Gespräche mit Russland wären bis dahin wohl auch kein Fehler, denn genau wie Amerika - ist das Verhalten Russlands abhängig vom jeweiligen Präsidenten. Auch dies wird gern vergessen - unter dem nächsten amerikanischen wie russischen Präsidenten kann sich die Lage wieder grundlegend ändern. Allerdings, NUR wenn wir nicht so dumm sind, alle Brücken abzubrechen.
 
Dein Beitrag ist ein schönes Beispiel für das Fehlen jeder Rationalität in der Rüstungsdiskussion.
Nein. Mein Beitrag nimmt die Expertenmeinungen auf, stellt sie deiner abstrusen und politisch abgründigen Forderung ("Ich meine, eine atomare Antwort auf eine russische Militäraktion gegen einen Natostaat ist alternativlos.") gegenüber, und zeigt die Komplexität im Umgang mit hybrider Kriegsführung auf.

Der Angriff durch kleine grüne Männchen hat in der Ukraine funktioniert - niemand hat eingegriffen. Diese Methode gilt als nicht unwahrscheinlicher, aber vermeintlich zielführender Versuch Putins, Artikel 5 zu triggern, ohne dass er tatsächlich ernsthaft ausgerufen wird. Diese Frage beschäftigt die NATO-Partner seit Monaten: würde die NATO sich umfänglich mobilisieren, wenn es einen kleinen Übertritt im Baltikum geben würde? Falls nicht, würde es die NATO spalten.

EDIT: Überdacht und überarbeitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Angst vor einer Ausdehnung des Krieges ist mehr als unbegründet, Putin beißt sich an dem Kleinstaat Ukraine seit drei Jahren die Zähne aus, sämtliche andere Konflikte mit NATO-Staaten sind fern jeder denkbaren Realität. Für mich ist das auch Panik- und Angstmache um höheren Militärausgaben zu rechtfertigen, die es so nicht bräuchte, ohne dass die europäische- oder NATO Verteidigungsstärke beeinträchtigt ist. Das Geld wäre in Bildung und Soziales definitiv besser aufgehoben und auch notwendiger.

MfG
 
Der Angriff durch kleine grüne Männchen hat in der Ukraine funktioniert - niemand hat eingegriffen. Diese Methode gilt als nicht unwahrscheinlicher, aber vermeintlich zielführender Versuch Putins, Artikel 5 zu triggern, ohne dass er tatsächlich ernsthaft ausgerufen wird. Diese Frage beschäftigt die NATO-Partner seit Monaten: würde die NATO sich umfänglich mobilisieren, wenn es einen kleinen Übertritt im Baltikum geben würde? Falls nicht, würde es die NATO spalten.

EDIT: Überdacht und überarbeitet.

"Wahrscheinlich" ist gut.
Paket- und Transportlogistik wurden bereits angegriffen.
Marine Infrastruktur wird seit langem ausgespäht.
In Behörden werden sowieso Spione eingeschleust, die politische Meinungsbildung wird manipuliert
Kürzlich sollen sich Leute an einem Wasserwerk als Inspektoren ausgegeben haben (Randnotiz in einem TAZ-Bericht diese Woche, der leider nicht online zu sein scheint). Wer sie waren, ließ sich im Nachhinein nicht mehr herausfinden, aber sie haben russisch gesprochen und sie kamen definitiv nicht vom Wasserversorger. Kommt bekannt vor? Tjo...

Allerdings denke ich nicht, dass wir das im Rahmen der NATO besprechen sollten. Wäre auch der falsche Thread hier und bislang bewegt sich Russland mit den mutmaßlichen Maßnahmen sehr weit unter dem Level, wo sich ein ganzes Land angegriffen fühlen müsste/der Bündnisfall berechtigt wäre. Das ist Geheimdienstarbeit 2-3 Stufen über dem Level der früheren Morde auf NATO-Gebiet. Übel, mit potentiell schweren Auswirkungen auf unser Leben, aber definitiv kein militärischer Angriff. Und schon gar nicht etwas, dass mit atomaren Erstschlägen beantwortet werden kann.

Dagegen braucht es polizeiliche, grenzpolizeiliche, politische und diplomatische Maßnahmen. (Letztere beiden nicht gegen Putin, da ist nichts zu gewinnen, sondern gegen die Putin-Sympathisanten im In- und ""befreundeten"" Ausland.)
 
Kinners, es geht bergauf! Jetzt darf nur nich die SPD beim "mehr für am besten weniger arbeiten" einknicken!

Eines sollte jedoch allen Lobbyfunktionären klar sein: Die sinkende Profitabilität lag nicht am Steuerniveau in Deutschland (vgl. Grafik oben). Die Bruttomargen (also vor Steuern) zeigen deutlich, dass diese nur mit ausreichenden Investitionen in die Produktivität steigen werden. Daher braucht es jetzt wieder stärker steigende Reallöhne, so wie im Jahrzehnt vor der Pandemie.

Das größte Gift für einen Aufschwung scheint nicht Donald Trump zu sein, sondern wenn Deutschland auf einen Schlag wieder Lohnzurückhaltung üben würde.
 

:lol:
Und wir und die EU verschulden unsere Wirtschaft kaputt.

Kann man sich nicht ausdenken.:ugly:

Dieser ganze Aufrüstungswahn und die Panikmache vor einem Russland, was sich seit drei Jahren an einem Kleinststaat wie der Ukraine die Zähne ausbeißt, ist einfach nur lächerlich. Es wird Zeit diesen ganzen Wahnsinn zu stoppen. Das Geld wäre in Bildung und Soziales wesentlich besser aufgehoben.

MfG
 
Meiner Meinung nach hatten wir schon vorher genug Steuereinnahmen. Man muss nur schauen, dass in diesem Sinn vernünftig ausgibt und nicht auf der ganzen Welt verschenkt.
 
Dieser ganze Aufrüstungswahn und die Panikmache vor einem Russland, was sich seit drei Jahren an einem Kleinststaat wie der Ukraine die Zähne ausbeißt, ist einfach nur lächerlich. Es wird Zeit diesen ganzen Wahnsinn zu stoppen. Das Geld wäre in Bildung und Soziales wesentlich besser aufgehoben.
Sehe ich komplett anders. Und bitte nenne die Ukraine nicht immer wieder "Kleinststaat". Das Land ist so groß wie Deutschland und Polen zusammen. ;)
Ohne die Hilfe von der Amerikanern und Europa wäre die Ukraine wie wir sie kennen längst Geschichte.
Und ich bin für das aufrüsten! Weil Putin nur Länder respektiert welche stark sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich komplett anders. Und bitte nenne die Ukraine nicht immer wieder "Kleinststaat". Das Land ist so groß wie Deutschland und Polen zusammen. ;)
Ich beziehe mich dabei nicht auf die reine geographische Größe, sondern auf die relative Größe im Vergleich zu Russland und Wirtschaftsleistung und Militärstärke. ;-)
Ohne die Hilfe von der Amerikanern und Europa wäre die Ukraine wie wir sie kennen längst Geschichte.
Und ich bin für das aufrüsten! Weil Putin nur Länder respektiert welche stark sind.
Ändert aber dennoch nichts an meiner Aussage, zu einem Nato-Konflikt wäre Russland nach jetzigem Stand und auch mittelfristig überhaupt nicht in der Lage, völlig ausgeschlossen, bei der desolaten militärischen wirtschaftlichen Lage und den anhaltenden Sanktionen und sicherlich sind auch die verbleibenden Partner Russlands nicht an einem Nato-Konflikt interessiert, siehe China. Ich finde es daher nicht verantwortlich den Menschen gegenüber mit solchen Ängsten zu spielen und so steigende Militärsusgaben zu rechtfertigen. Die 2% NATO Standard sind völlig in Ordnung und mehr als ausreichend, die jetzigen avisierten 5% sind völlig überdimensioniert zumal das Geld nur versickern wird, wenn man nicht die Ursache für die schlechte wirtschaftliche Situation der Bundeswehr angeht. Und den Vogel schießt die obige News ab, wenn ausgerechnet diejenigen die das am meisten fordern und denen so viele, zumindestens Deutschland, den Hof machen und dem nachkommen, selber es nicht mehr für nötig halten diese Vorgabe einzuhalten. Das ist ein Absurdität und Realsatire wohl nicht mehr zu überbieten.

MfG
 
Ich beziehe mich dabei nicht auf die reine geographische Größe, sondern auf die relative Größe im Vergleich zu Russland und Wirtschaftsleistung und Militärstärke. ;-)
Wenn die Ukraine ein militärischer Kleinstaat ist, wieso gewinnt Russland dann nicht?
Ändert aber dennoch nichts an meiner Aussage, zu einem Nato-Konflikt wäre Russland nach jetzigem Stand und auch mittelfristig überhaupt nicht in der Lage,
Russland produziert mehr Munition als die Nato. Was sagt uns das? Dass Russland Frieden will?
ch finde es daher nicht verantwortlich den Menschen gegenüber mit solchen Ängsten zu spielen und so steigende Militärsusgaben zu rechtfertigen.
Ich schob. Ich würde sogar soweit gehen, mehr Geld zu investieren. Gibt ja genug Steuerlöcher, die man schließen könnte.
 
Meiner Meinung nach hatten wir schon vorher genug Steuereinnahmen. Man muss nur schauen, dass in diesem Sinn vernünftig ausgibt und nicht auf der ganzen Welt verschenkt.
Oh, der Stammtisch hat wieder geöffnet. Hauen wir mal wieder ein paar Stammtischstrategien übern Tresen. Was geht uns schon das Elend der anderen an.

Ahhhh, Radwege in Peru :motz:

Ändert aber dennoch nichts an meiner Aussage, zu einem Nato-Konflikt wäre Russland nach jetzigem Stand und auch mittelfristig überhaupt nicht in der Lage, völlig ausgeschlossen,
Wenn die aktuellen Bemühungen, die Nato zu schwächen und zu destabilisieren, außer Acht gelassen werden, könnte man zu diesem Schluss kommen. Wenn der aktuell stattfindende digitale Krieg durch Russland mit der EU ignoriert wird, bleibt auch die Gefahr unsichtbar. Aber nur weil Du sie ignorierst, um dich selbst in Sicherheit zu wiegen, hört die Gefahr nicht auf zu existieren. Willst Du warten bis Putin durch Polen rollt oder erst wenn er den Osten Deutschlands annektieren will um das Militär besser auszurüsten?
 
Oh, der Stammtisch hat wieder geöffnet. Hauen wir mal wieder ein paar Stammtischstrategien übern Tresen. Was geht uns schon das Elend der anderen an.

Ahhhh, Radwege in Peru :motz:


Wenn die aktuellen Bemühungen, die Nato zu schwächen und zu destabilisieren, außer Acht gelassen werden, könnte man zu diesem Schluss kommen. Wenn der aktuell stattfindende digitale Krieg durch Russland mit der EU ignoriert wird, bleibt auch die Gefahr unsichtbar. Aber nur weil Du sie ignorierst, um dich selbst in Sicherheit zu wiegen, hört die Gefahr nicht auf zu existieren. Willst Du warten bis Putin durch Polen rollt oder erst wenn er den Osten Deutschlands annektieren will um das Militär besser auszurüsten?
Ich halte das was du schreibst für unfundierte Panikmache, ohne die dabei von dir genannten Punkte außer Acht zu lassen. Putin ist nicht einmal im Stande die Ukraine einzunehmen, seit drei Jahren und du hältst es szenarisch für realistisch ein Natoland einzunehmen was dazu noch deutlich besser ausgerüstet ist? Das ist für mich der Inbegriff von Panikmache und nicht sonderlich realistisch und daher, um zum hiesigen Thema wieder zurückzukommen, sind auch die geforderten Ausgaben von 5% in der Sache nicht gerechtfertigt aber in jedem Fall völlig absurd, wenn das fordernde Land selber nicht bereit ist diese 5% zu zahlen. ^^

MfG
 
Zurück