Wäre die Wehrpflicht-Diskussion nicht im Wehrpflicht-Thread besser aufgehoben? Jedenfalls glaube ich mich zu erinnern, dass da alles schon mal gesagt wurde, was hier kommt.
Vorwort Ich bin Jahrgang 1975 und von 1997-1999 bei der Bundeswehr (BW) gewesen. Erst war ich dort als Wehrpflichtiger. Ich habe den Dienst freiwillig auf 23 Monate verlängert. Wäre meine heutige Frau in der Zeit nicht in mein Leben getreten, ich wäre beim Bund geblieben. Nicht unbedingt, weil...
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Nicht dass hier wieder einer wegen Offtopic zu macht

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Ok, aber irgendwie müssen wir die AFD loswerden?
Wie wäre der Gegenvorschlag? (Nicht rhetorisch, sondern ernst gemeinte Frage).
Eine Politik, die das Geld nicht von den Armen zu den Konzernchefs umverteilt wäre sicherlich ein Fortschritt. Schwarz-Rot bereitet z.B. gerade Subventionen in zweistelliger Milliardenhöhe für Fossile Industrie, Besserverdiener-Wohnlagen, Energiegroßverbraucher & Co vor, buttert noch einmal Unsummen in Luxus- und Firmenkarren als Feigenblatt für die dadurch gesteigerten CO2-Emissionen, aber z.B. für ein Klimageld ist mal wieder "kein Geld da" und den Ausbau der Stomnetze zahlen weiterhin nicht deren Eigentümer, sondern die Privathaushalte.
Was dagegen nachsweilich nicht dazu führt, dass man die AFD loswird, sondern im Gegenteil dazu, dass die AFD hier alles andere platt machen wird:
AFD-Märchen die große Bühne zu öffnen. Das macht Merz seit Jahren und man sieht ja, was er damit angerichtet hat. Und ich wage auch mal zu bezweifeln, dass sich die jetzt laufenden Rechtsbrüche im gleichen Kontext als Rettung der Rechtsstaatlichkeit erweisen

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Welch eine Ironie oder doch nicht, vielleicht doch irgendwo gewollt?
Das Unions-Spitzenpersonal konzentriert sich in der Öffentlichkeit seit gut vier Jahren praktisch ausschließlich auf "gegen Grün". Dabei ist definitiv alles hilfreich und offensichtlich willkommen, was die AFD stärkt.
Falls es wer nicht mitbekommen hat: Merz hat diese Woche wohl persönlich dafür gesorgt, dass Roderich Kiesewetter nicht wieder ins parlamentarische Kontrollgermium (= Aufsicht über Geheimdienste & Co) kommt. Der hat nämlich mehrfach vor der AFD gewarnt und sich auch geweigert, im Bundestag mit Rechtsextremen zu stimmen. Also muss er gehen.
"Das ist der Preis, wenn man eine Haltung hat."
Die greifen AFD Punkte auf, aber die machen keine AFD Politik à la: Alle Migranten auch mit deutschem Pass raus,
das ist nicht so, zumindest noch nicht.
Betonung liegt auf "noch". Aktuell sind sie schon bei "niemand kommt mehr rein, auch wenn er verfolgt wird" und "deutschen Pass gibt es nach Möglichkeit nicht mehr", Forderungen nach "kein deutscher Pass = raus" wurden auch schon laut.
Das ist ungefähr das Niveau, auf dem die AFD meiner Erinnerung nach vor 10 Jahren unterwegs war. Und geltendes Recht ist schon jetzt etwas, worüber man sich bei Bedarf hinwegsetzt - auch das eine typisch (rechts-)extreme Grundeinstellung.
Die AfD würde sich selbst in der Macherrolle als Opfer darstellen, wenn die wegen Unfähigkeit scheitern würden. Es wären wieder die anderen Schuld.
Beispiele gabs ja schon auf Landesebene, wo die AFD z.B. zu blöd war, eine ordnungsgemäße Wahllisten einzureichen und die resultierende Nicht-Wählbarkeit ihrer Klientel erfolgreich als politische Unterdrückung verkauft hat.