Sie ist sehr gut, so wie in vielen anderen ostdeutschen Bundesländern auch und mittlerweile gibt es sogar einen überbedarf, da in den ersten Bezirken Kitas freie Kitaplätze bewerben müssen. Daher stelle ich mir die Frage, nach deiner These, wie erklärst du dir hier die gleichen Teilzeitquoten Verhältnisse, trotz der sehr guten Betreuungsmöglichkeit?
Im Jahr 2024 haben 29 % der Erwerbstätigen in Deutschland in Teilzeit gearbeitet. Frauen waren dabei mehr als viermal so häufig in Teilzeit tätig wie Männer: Während fast jede zweite Frau (49 %) Teilzeit arbeitete, traf dies nur auf gut jeden neunten Mann (12 %) zu. Wie das Statistische...
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Die Teilzeitquote bei Männern steigt sogar etwas stärker an als bei Frauen. Warum das so ist hatte ein Soziologe untersucht, dazu hatte ich vor einigen Seiten genaueres zu gepostet, daher brauche ich das an dieser Stelle nicht wiederholen.
Nach den dortigen Umfragen hat ein nicht unerheblicher Teil der Frauen dieses Modell aktiv präferiert. Nichtsdestotrotz gibt es im südlichen Teil Deutschlands durchaus noch einen gewissen Mangel an Betreuungsmöglichkeiten aber ob das alleine die Präferenz zu diesem klassischen Modell ablöst, wage ich zu bezweifeln. Viel effektiver fände ich es wenn man es den Männern ermöglichen würde das im gleichen Maße zu tun, was aufgrund patriarcher Unternehmensstrukturen einfach nicht funktioniert, nicht gewünscht ist und mit größeren Konsequenzen einher kommt als es bei Frauen der Fall ist, wo ist quasi üblich ist und auf einem breiten Konsens stößt. Die Gründe sind also etwas diverser, mit solch populistischen Aussagen wie, einfach mehr Betreuungsmöglichkeiten schaffen, wird man dieses Problem nicht lösen.
Aber um es abzukürzen:
Frauen sehen für sich genauso viele berufliche Aufstiegschancen wie Männer, fühlen sich beruflich auch ebenso anerkannt. Viele Frauen arbeiten zudem gerne in Teilzeit und möchten sich stärker für ihre Familie engagieren. Sie fühlen sich dabei jedoch nicht benachteiligt, sondern ganz im Gegenteil...
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MfG