Neue Bundesregierung 2025

Also wenn ich hier nach Berlin gucke, ist die Betreuung hervorragend ausgebaut und dennoch gibt es die gleichen Teilzeitquoten, ich denke nicht dass es etwas mit es geht nicht sondern viel mehr mit es wird so gewünscht zu tun hat. Die Teilzeitquote zieht ja auch bei Männern und Frauen relativ gleich an und die Geburtenrate in Berlin geht wieder zurück, so dass Kitas in einigen Bezirken jetzt schon wieder freie Plätze bewerben müssen.
Berlin ist nicht repräsentativ für ganz Deutschland:


Dort sind eindeutig mehr Frauen als Männer in Teilzeitarbeit.
 
Berlin ist nicht repräsentativ für ganz Deutschland:


Dort sind eindeutig mehr Frauen als Männer in Teilzeitarbeit.
Das hat aber mit dem was ich jetzt geschrieben habe gar nichts zu tun, das Verhältnis ist in Berlin nicht anders. Warum das übrigens so ist hatte ich ein paar Seiten weiter vorher schon etwas genauer aufgeführt. Das hat eigentlich kaum mit fehlender Betreuungsmöglichkeit zu tun, genau deswegen hatte ich ja eben dieses Beispiel hier gebracht, weil es diese Betreuungsmöglichkeit in Berlin gibt, es aber dennoch nichts an dieser Quote, die du zitiert hast, ändert. ;-)

MfG
 
Das hat aber mit dem was ich jetzt geschrieben habe gar nichts zu tun, das Verhältnis ist in Berlin nicht anders.
Du hattest geschrieben:

Die Teilzeitquote zieht ja auch bei Männern und Frauen relativ gleich an
Das hat eigentlich kaum mit fehlender Betreuungsmöglichkeit zu tun.
Doch! Größtenteils hat das damit zu tun.

Dazu kommt das Frauen in ihrer "Freizeit" noch Arbeit zu Hause haben die sie meistens alleine erledigen müssen.
 
Doch! Größtenteils hat das damit zu tun.
Wie gesagt, in Berlin hast du die Betreuungsmöglichkeit und dennoch ist die Teilzeitquote genauso hoch, das musst du mir einmal anhand deiner These erklären, wie das denn sein kann, sie müsste ja dann entsprechend geringer ausfallen?

Mein Beispiel hatte ich deswegen gebracht, weil es aufzeigt, das generell der Bedarf an weniger Arbeit zunimmt und deswegen die Teilzeitquote bei Männern und Frauen im gleichen Maße steigt und nicht so einseitig wie es deine These voraussetzen würde, wenn es nur an den Betreuungsgelegenheiten liegt.

MfG
 
Wie gesagt, in Berlin hast du die Betreuungsmöglichkeit und dennoch ist die Teilzeitquote genauso hoch, das musst du mir einmal anhand deiner These erklären wie das denn sein kann?
Ich kann die Anzahl der Betreuungsplätze in Berlin nicht beurteilen.
Mein Beispiel hatte ich deswegen gebracht, weil es eben aufzeigt, das generell der Bedarf an weniger Arbeit zunimmt und deswegen die Teilzeitquote bei Männern und Frauen im gleichen Maße steigt und nicht so einseitig wie es deine These voraussetzen würde, wenn es nur an den Betreuungsgelegenheiten liegt.
Woher nimmst du die Erkenntnis das die Teilzeitquoten bei Männern und Frauen im gleichen Maße steigen?
Darüber habe ich nichts gefunden.
Ich hatte nur gesehen das deutlich mehr Frauen als Männer in Teilzeit sind.

Und woran soll das denn deiner Meinung nach sonst liegen das soviele in Teilzeit arbeiten?
 
Ich kann die Anzahl der Betreuungsplätze in Berlin nicht beurteilen.
Sie ist sehr gut, so wie in vielen anderen ostdeutschen Bundesländern auch und mittlerweile gibt es sogar einen überbedarf, da in den ersten Bezirken Kitas freie Kitaplätze bewerben müssen. Daher stelle ich mir die Frage, nach deiner These, wie erklärst du dir hier die gleichen Teilzeitquoten Verhältnisse, trotz der sehr guten Betreuungsmöglichkeit?
Woher nimmst du die Erkenntnis das die Teilzeitquoten bei Männern und Frauen im gleichen Maße steigen?
Darüber habe ich nichts gefunden.

Die Teilzeitquote bei Männern steigt sogar etwas stärker an als bei Frauen. Warum das so ist hatte ein Soziologe untersucht, dazu hatte ich vor einigen Seiten genaueres zu gepostet, daher brauche ich das an dieser Stelle nicht wiederholen.

Nach den dortigen Umfragen hat ein nicht unerheblicher Teil der Frauen dieses Modell aktiv präferiert. Nichtsdestotrotz gibt es im südlichen Teil Deutschlands durchaus noch einen gewissen Mangel an Betreuungsmöglichkeiten aber ob das alleine die Präferenz zu diesem klassischen Modell ablöst, wage ich zu bezweifeln. Viel effektiver fände ich es wenn man es den Männern ermöglichen würde das im gleichen Maße zu tun, was aufgrund patriarcher Unternehmensstrukturen einfach nicht funktioniert, nicht gewünscht ist und mit größeren Konsequenzen einher kommt als es bei Frauen der Fall ist, wo ist quasi üblich ist und auf einem breiten Konsens stößt. Die Gründe sind also etwas diverser, mit solch populistischen Aussagen wie, einfach mehr Betreuungsmöglichkeiten schaffen, wird man dieses Problem nicht lösen.

Aber um es abzukürzen:

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie ist sehr gut, so wie in vielen anderen ostdeutschen Bundesländern auch und mittlerweile gibt es sogar einen überbedarf, da in den ersten Bezirken Kitas freie Kitaplätze bewerben müssen. Daher stelle ich mir die Frage, nach deiner These, wie erklärst du dir hier die gleichen Teilzeitquoten Verhältnisse, trotz der sehr guten Betreuungsmöglichkeit?


Die Teilzeitquote bei Männern steigt sogar etwas stärker an als bei Frauen. Warum das so ist hatte ein Soziologe untersucht, dazu hatte ich vor einigen Seiten genaueres zu gepostet, daher brauche ich das an dieser Stelle nicht wiederholen.

Nach den dortigen Umfragen hat ein nicht unerheblicher Teil der Frauen dieses Modell aktiv präferiert. Nichtsdestotrotz gibt es im südlichen Teil Deutschlands durchaus noch einen gewissen Mangel an Betreuungsmöglichkeiten aber ob das alleine die Präferenz zu diesem klassischen Modell ablöst, wage ich zu bezweifeln. Viel effektiver fände ich es wenn man es den Männern ermöglichen würde das im gleichen Maße zu tun, was aufgrund patriarcher Unternehmensstrukturen einfach nicht funktioniert, nicht gewünscht ist und mit größeren Konsequenzen einher kommt als es bei Frauen der Fall ist, wo ist quasi üblich ist und auf einem breiten Konsens stößt. Die Gründe sind also etwas diverser, mit solch populistischen Aussagen wie, einfach mehr Betreuungsmöglichkeiten schaffen, wird man dieses Problem nicht lösen.

Aber um es abzukürzen:

MfG
Interessant! Werde ich mal in Ruhe drüber nachdenken.
 
Zum Thema Teilzeit:

Von den letzten 10 Bewerbungen, die bei uns eingegangen sind, haben sich 9(!) Menschen auf eine Teilzeitstelle beworben, obwohl wir so eine nicht Ausschreiben :stupid:

Eingestellt haben wir aber doch ein paar Leute, dann immerhin mit 30 Stunden. Zwei davon sind mittlerweile dann auch auf 40h hoch gegangen.

Beim letzten Bewerbungsgespräch; junge Frau (grad 19 glaube ich), keine Kinder, alleinstehend; antwortete Sie auf meine Frage "Warum nicht Vollzeit?"

"Ich möchte nicht" :what:

So ganz unrecht scheint der Linnemann nicht zu haben, wenn er sagt, dass die Leistungsbereitschaft in Deutschland weniger geworden ist. :ka:
 
So ganz unrecht scheint der Linnemann nicht zu haben, wenn er sagt, dass die Leistungsbereitschaft in Deutschland weniger geworden ist. :ka:
Schon Scheiße wenn die Menschen mehr Freizeit haben wollen :schief:

Ich kann die voll verstehen :daumen:

Besonders weil genau die Generation was Rente und Co angeht so richtig ausgenommen wird. Jede Generation darf immer länger arbeiten und wird immer weniger Geld bekommen. Warum soll sie jetzt auch noch zusätzlich ihre besten Jahre mit unnötig viel Arbeit verschwenden?
 
Das kann von mir aus jeder halten wie er will.
Ich gehe Vollzeit und verdiene gut. Ich würde auch mit 2/3 meines Einkommens sehr gut hinkommen, würde aber trotzdem nicht in Teilzeit gehen, allein schon wegen der dann fehlenden Rentenpunkte.
Dieses Problem unterschätzen relativ viele Leute.
Bei uns gehen viele Sekretärinnen 20-30 Stunden und bekommen eine E3 (TVÖD). Manche könnten auch mehr arbeiten, sagen aber nö warum? Mein Mann verdient genug.
Das sind aber die gleichen Damen die in 20 Jahren in den Rentenbescheid gucken und sich wundern, warum sie so wenig Rente bekommen.

Fazit: Muss jeder selber wissen.
 
Das sind aber die gleichen Damen die in 20 Jahren in den Rentenbescheid gucken und sich wundern, warum sie so wenig Rente bekommen.
Das Problem haben sie aber auch in Vollzeit. Hast du dir mal angeguckt was theoretisch maximal als Rente möglich ist? Ich könnte davon nicht vernünftig leben und das wird in Zukunft noch weniger. Ich muss also eh privat vorsorgen. Dann kann ich auch lieber jetzt eine ruhige Kugel schieben wenn es später eh ungemütlich wird.
 
Schon Scheiße wenn die Menschen mehr Freizeit haben wollen :schief:
Vorallem wenn dann ggf. noch zwei bis drei Stunden täglich nur fürs pendeln draufgehen.

So ganz unrecht scheint der Linnemann nicht zu haben, wenn er sagt, dass die Leistungsbereitschaft in Deutschland weniger geworden ist. :ka:
Und bei 35h wird man mit Arbeit zugeschissen für 45h und muss sie in 35h runterreißen und bei 40h für 50h. Ein Hoch auf die Arbeitsverdichtung oder auch nicht.
 
Und bei 35h wird man mit Arbeit zugeschissen für 45h und muss sie in 35h runterreißen und bei 40h für 50h. Ein Hoch auf die Arbeitsverdichtung oder auch nicht.
Melden macht frei. Ich mache mir da schon lange keinen Stress mehr. Ich kann mich nicht zerreißen und wenn ich nicht alles packe muss von oben priorisiert werden. Irgendwas muss dann in dem Moment liegen bleiben und bisher ist dabei noch nie die Welt untergegangen ^^
 
Jede Generation darf immer länger arbeiten und wird immer weniger Geld bekommen.
Dazu passt auch, dass einzig die Rentner mit überwiegender Mehrheit für die Streichung von Feiertagen sind. Dahingegen:
Umfragen zeigen, dass viele Unternehmer die Abschaffung eines Feiertages ablehnen. Ähnlich ist es bei Arbeitnehmern: Zwei Drittel der Erwerbstätigen in Deutschland sind gegen die Streichung eines Feiertags.
 
Das Problem haben sie aber auch in Vollzeit. Hast du dir mal angeguckt was theoretisch maximal als Rente möglich ist? Ich könnte davon nicht vernünftig leben und das wird in Zukunft noch weniger. Ich muss also eh privat vorsorgen. Dann kann ich auch lieber jetzt eine ruhige Kugel schieben wenn es später eh ungemütlich wird.
Sei froh das du privat vorsorgen kannst. Können viele andere nicht. Gerade im Teilzeit - und Niedriglohnsektor.

Dazu passt auch, dass einzig die Rentner mit überwiegender Mehrheit für die Streichung von Feiertagen sind.
Ich nicht! Ich gönne allen ihre Feiertage. :daumen:
 
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