Neue Bundesregierung 2025

Empfinde ich auch so. Aber laut denen sind Innenstädte und insbesondere Bahnhöfe mittlerweile Falludscha und Mosul.
Ich hatte letztens eine Doku gesehen. Darin ging es, wieso der Bahnhof in Dortmund so unsicher ist, weil es dort viele Verbrechen gab.
Dort gibt es viele Obdachlose. Dazu ist es ein Drogentreff. Die meisten Verbrechen sind unter den Drogensüchtigen und Dealern und natürlich Gewalt gegen Obdachlose.
Die größte Gefahr für eine Frau lauert immer zu Hause, wenn sie vom ihrem Partner oder ehemaligen Partner bedroht wird.
 
Wir brauchen

Wir haben es doch in der Hand, dass das geht.

Wenn man die Menschen aber nur abtrennt, ihnen keine Bleibechancen einräumt und/oder ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt stark erschwert, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn damit die Sozialsysteme belastet werden.

Wir sind, was dieses Thema angeht, weitestgehend noch bei einer Politik als Reaktion auf die "Der Ausländer nimmt mir den Job weg" und "Deutschland den Deutschen. Ausländer raus!" Parolen der 90er und frühen 2000er. Was willst du da dann bitte erwarten?

Aber du hast doch bestimmt einige gute Ideen, wie man den Knoten gelöst bekommt. Lass mal hören!
Ein erster Schritt wäre mal "dass sich Arbeit wieder lohnen muss". Davon sind wir aber leider weit entfernt. Fachkräfte aus dem Ausland schrecken unsere hohen Abgaben und mögliche hohe Lebenshaltungskosten in Deutschland ab.
Ich hatte letztens eine Doku gesehen. Darin ging es, wieso der Bahnhof in Dortmund so unsicher ist, weil es dort viele Verbrechen gab.
Dort gibt es viele Obdachlose. Dazu ist es ein Drogentreff. Die meisten Verbrechen sind unter den Drogensüchtigen und Dealern und natürlich Gewalt gegen Obdachlose.
Die größte Gefahr für eine Frau lauert immer zu Hause, wenn sie vom ihrem Partner oder ehemaligen Partner bedroht wird.
Gebe ich dir zu großen Teilen Recht, aber die meisten Fälle von häuslicher Gewalt spielen sich im migrantischem Umfeld ab.
 
Darin ging es, wieso der Bahnhof in Dortmund so unsicher ist
Kriminalität nährt sich von sozial und finanziell schlechten Verhältnissen und ist völlig unabhängig von Hautfarben und Religionen. Naja, und Rechtspopulismus sorgt für höhere Zahlen im Verzeichnis der Straftaten.
Die größte Gefahr für eine Frau lauert immer zu Hause
Der Schutz der Frauen sollte auch eine deutlich größere Gewichtung in unserer Politik haben.
 
Ein erster Schritt wäre mal "dass sich Arbeit wieder lohnen muss". Davon sind wir aber leider weit entfernt. Fachkräfte aus dem Ausland schrecken unsere hohen Abgaben und mögliche hohe Lebenshaltungskosten in Deutschland ab.
Ich kann das wirklich nicht mehr hören. Arbeit lohnt sich auch heute noch! Was sich nicht lohnt ist das nicht arbeiten und diese verdammte Einstellung das man ohne Leistung an die Weltspitze möchte. Ich habe einen verdammt schlechten Hauptschulabschluss, weil ich eben in jungen Jahren genau diese Einstellung hatte. Als Psdeudopunk auf der Straße gammeln, Bier saufen und rauchen. Das System ist doch eh Scheiße und beutet die arme Bevölkerung aus.

Mit dem passenden Druck der Familie eine Stelle in einer ABM des Arbeitsamts bekommen und binnen 3 Wochen hat sich mein Denken geändert. Lernen macht Spaß und bringt mich weiter! Weitere 2 Wochen später den Lehrvertrag in der Tasche. Und hey es fiel mir aufgrund der mangelnden Vorkenntnisse bestimmt nicht leicht als Elektro-Installateur. Mit Fleiß und Arbeit dennoch Notendurchschnitt 1.4 in der Berufsschule, Gesellenbrief mit 2/2 und ab da hieß es arbeiten. Mittlerweile führe ich 7 Mitarbeiter, hab genügend Qualifikationen in diversen Handwerklichen Bereichen und verdiene Genug um meine Familie zu ernähren und Geld für zwei teure Hobbys ist auch noch übrig.

Aber das ganze passiert nicht wenn ich mich auf die Straße klebe und den Leuten erkläre das "Arbeit in Deutschland sich nicht lohnt!"

Natürlich ist mir bewußt das es viele Schlecht/Mittelmäßig bezahlte Berufsgruppen gibt, keine Frage. Aber es heißt schon seit ewigkeiten:"Jeder ist seines Glückes Schmied." Und Leistung wird sich immer bezahlt machen.
Gebe ich dir zu großen Teilen Recht, aber die meisten Fälle von häuslicher Gewalt spielen sich im migrantischem Umfeld ab.
Da würde ich gerne mal eine Quelle zu sehen.
 
An jeden zweiten Tag wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex Partner getötet. Dass das bei Migranten häufiger vorkommt, würde ich gerne mal die Statistik sehen.
Doch doch das ist so. Die nehmen uns ja nicht nur die Arbeit weg. Die schlagen sogar ihre Frauen häufiger als wir. Mensch was sind wir für Looser. Nicht einmal da sind wir besser.
 
Den Ball spiele ich als jemand der in der IT ist, gleich wieder zurück. Bedank dich bei Geschwätzführung und den Abteilungsleitern, die sich von windigen Firmenvertretern sonstenswas haben an die Backe labern lassen (weil angeblich "Industriestandard"), was einem dann auf den Tisch geschmissen (oder besser: geschissen) wird und was man dann ausrollen und sich mit rumärgern darf.

Das ist nicht "zurück", das ist weiter. Und ich habe nicht gesagt, ob die IT-Abteilung aus eigener Dummheit oder wegen Anweisungen von oben heraus keinen Austausch gesucht hat, sondern nur, was passiert, wenn der ausbleibt. Bei der Auslagerung der Umsetzung in ein Digitalministerium liegt die Verantwortung offensichtlich in der Chefetage.


Da gebe ich dir Recht. Es gibt sogar noch eine 4. Option:

Länger arbeiten!

Das ist Option 2: Weniger auszahlen. Kann einerseits erfolgen, in dem man die Renten senkt oder aber andererseits, in dem man die Rentenbezugszeit verkürzt. (Und da ist "späterer Renteneinstieg" eindeutig humaner als "früheres Rentenende")

Allerdings ist "nicht länger arbeiten" ein Kernprogrammpunkt bei der SPD und "keine niedrigeren Renten" ein Kernprogrammpunkt bei der Union. Beide beziehen ihre Stimmen hauptsächlich aus Kreisen, die schon Rente erhalten oder kurz davor stehen. Klar, dass diese (noch-)Minderheit voll dafür ist, die (noch-)Mehrheit zu ihrem eigenen Vorteil auszubeuten.


Halte ich für schwierig. Der menschliche Körper ist ab Anfang seiner 30er Jahre im Abbau begriffen. Ab 50 gehen bei den meisten irgendwelche Alterskrankheiten los. Ab 60 kann man vielleicht noch am Schreibtisch sitzen,[/qUOPTE]

Die überwältigende Mehrheit der Abreitnehmer sitzt ab 20 beruflich am Schreibtisch und die 10 Jahre davor privat. Und man sollte sich vielleicht allgemein mal davon abschieden, dass jeder, der nicht mehr 110% Leistung erbringen kann, direkt unbrauchbar ist. In den 70ern wurde durchschnittlich bis 10 Jahre vor dem Lebensende gearbeitet, obwohl der Anteil körperlich belastender Berufe weitaus höher war, heute legt man im Durchschnitt schon 19 Jahre vor Zappenduster die Beine hoch und lässt sich von anderen finanzieren.

aber wer 40 Jahre körperlich gearbeitet hat, der ist da quasi schon an mindestens einem Körperteil auf. Dazu kommt, dass jedes Jahr rund 500.000 Menschen eine Krebsdiagnose bekommen. Bei den meisten Menschen ab Mitte/Ende der 60er Jahre. Davon bekommt im Schnitt einer von zwei Männern und drei von fünf Frauen eine binnen 5 Jahren tödliche Diagnose.

Und das ist sicherlich ein Grund, diese Betroffenen in Ruhe zulassen. Aber das kann man auch selektiv als Krankschreibung machen, dafür muss man nicht die Mehrheit der anderen ebenfalls nach Hause schicken.


4. Wir brauchen mehr Migration

Mehr Migration alleine bringt gar nichts und schon gar nicht als eigener Punkt. Wenn dann ist das Teil von Lösung 1: Mehr Einzahler. Menschen sind aber nicht automatisch Einzahler, sondern nur Menschen mit bezahlter Arbeit, insbesondere mit gut bezahlter Arbeit. Und wenn man es gesamtgesellschaftlich betrachtet, muss man sogar auf mit "gut bezahlter, produktiver Arbeit" ausweiten. Denn so sehr wir auch mehr Pflegekräfte nötig haben und die mittlerweile auch etwas besser bezahlen: Geld aus den Pflegekassen zu 10% an die Rentenkasse und 90% an andere weiterzureichen, saniert die staatlichen Sozialfinanzen auch nicht.

Die Zahl der gut bezahlten, produktiven, OFFENEN Stellen in Deutschland ist aber ziemlich klein und die meisten davon sind auch nur deswegen offen, weil der Arbeitgeber utopische Vorstellungen von einer in Deutschland erworbenen und zertifizierten Qualifikation hat. Da hilft Migration gar nicht. Was wir brauchen, sind mehr Lohnstellen für die Menschen, die schon hier sind.



Die würde ich in der Tat auch gerne sehen. Eine Diskussion allein über Parolen kann man sich bis dahin sparen.
 
Bei der Auslagerung der Umsetzung in ein Digitalministerium liegt die Verantwortung offensichtlich in der Chefetage.
Ich sehe hier vorallem die Chance das ganze Klein-Klein zu beenden und das jeder für sich selbst hinwurschtelt, ohne das irgendein Austausch stattfindet oder gemein schon vorhandene Ressourcen genutzt werden.
Zum Stand wie er jetzt ist, gab es was in der c't 01/2025:
[...] Denn bislang sind die Zuständigkeiten zersplittert:
- Das aktuelle Digital- und Verkehrsministerium ist nur dem Namen nach ein Digitalministerium, denn es kümmert sich im Wesentlichen um den Breitbandausbau, grundsätzliche Strategiefragen und Internationales.
- Das Innenministerium verantwortet entscheidende Bereiche wie die Digitalisierung der Verwaltung, digitale Identitäten und Datenschutzthemen.
- Das Finanzministerium konsolidiert die Rechenzentren des Bundes.
- Das Forschungsministerium fördert Schlüsseltechnologien wie KI.
- Obendrein digitalisiert jedes Ressort in seinem eigenen Bereich vor sich hin, zum Beispiel bastelt das Bildungsressort an Lernplattformen, das Justizministerium an Justiz-Clouds und das Gesundheitsministerium an der elektronischen Patientenakte.
[...]
[...]
Irritiert zeigten sich die Beiratsmitglieder auch von der mangelhaften Vernetzung innerhalb der Bundesregierung: „Jedes Ministerium arbeitet mit seiner eigenen IT, es gibt zum Beispiel kein gemeinsames Arbeiten an Word-Dokumenten“, sagte Eco-Geschäftsführer Rabe. Dieses Problem hat auch der Bitkom ausgemacht: Die Ministerien müssten künftig auf einer gemeinsamen technischen Plattform arbeiten, fordert der Verband.
Der Beirat bei dem es in letzteren Zitat geht, ist der Beirat Digitalstrategie und der von ihm veröffentliche Abschlussbericht: Abschlussbericht Beirat Digitalstrategie (PDF)
 
Ein erster Schritt wäre es zumindest, wenn man ausländische Diplome anerkennt, sodass syrische Maschinenbauer nicht Taxifahrer werden müssen.
Das ganze Bildungssystem hat starke Defizite. Es gibt immer noch viele junge Menschen ohne Schulabschluss.
Darunter auch Deutsche. Es müssen mehr Lehrer und Sozialarbeiter eingestellt und die Schulen saniert und modernisiert werden.

Ich kann das wirklich nicht mehr hören. Arbeit lohnt sich auch heute noch! Was sich nicht lohnt ist das nicht arbeiten und diese verdammte Einstellung das man ohne Leistung an die Weltspitze möchte. Ich habe einen verdammt schlechten Hauptschulabschluss, weil ich eben in jungen Jahren genau diese Einstellung hatte. Als Psdeudopunk auf der Straße gammeln, Bier saufen und rauchen. Das System ist doch eh Scheiße und beutet die arme Bevölkerung aus.

Mit dem passenden Druck der Familie eine Stelle in einer ABM des Arbeitsamts bekommen und binnen 3 Wochen hat sich mein Denken geändert. Lernen macht Spaß und bringt mich weiter! Weitere 2 Wochen später den Lehrvertrag in der Tasche. Und hey es fiel mir aufgrund der mangelnden Vorkenntnisse bestimmt nicht leicht als Elektro-Installateur. Mit Fleiß und Arbeit dennoch Notendurchschnitt 1.4 in der Berufsschule, Gesellenbrief mit 2/2 und ab da hieß es arbeiten. Mittlerweile führe ich 7 Mitarbeiter, hab genügend Qualifikationen in diversen Handwerklichen Bereichen und verdiene Genug um meine Familie zu ernähren und Geld für zwei teure Hobbys ist auch noch übrig.

Aber das ganze passiert nicht wenn ich mich auf die Straße klebe und den Leuten erkläre das "Arbeit in Deutschland sich nicht lohnt!"

Natürlich ist mir bewußt das es viele Schlecht/Mittelmäßig bezahlte Berufsgruppen gibt, keine Frage. Aber es heißt schon seit ewigkeiten:"Jeder ist seines Glückes Schmied." Und Leistung wird sich immer bezahlt machen.
Es ist ja schön das du ehrgeizig geworden bist und es bei dir geklappt hat.
Aber mit dem Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmied" macht man es sich zu einfach.
Und das lässt sich nicht ohne weiteres auf andere und die Gesellschaft übertragen.
 
Das ganze Bildungssystem hat starke Defizite. Es gibt immer noch viele junge Menschen ohne Schulabschluss.
Darunter auch Deutsche. Es müssen mehr Lehrer und Sozialarbeiter eingestellt und die Schulen saniert und modernisiert werden.
Steht darüber was im Koalitionsvertrag?
 
Steht darüber was im Koalitionsvertrag?

Stärkung der frühkindlichen Bildung

  • Die Parteien vereinbaren eine verpflichtende Teilnahme aller Vierjährigen an einer Diagnostik des Sprach- und Entwicklungsstands in allen Bundesländern. Wird ein Förderbedarf festgestellt, erwarten sie von den Ländern verpflichtende Fördermaßnahmen.
  • Grundlage dafür soll ein Qualitätsentwicklungsgesetz (QEG) werden, das das Kita-Qualitätsgesetz ablösen soll.
  • Im Rahmen des QEG wollen die Koalitionspartner eine zusätzliche Förderung von Sprach-Kitas und Startchancen-Kitas integrieren. Letztere sollen nach Sozialindizes ausgewählt werden.
  • Zur Stärkung der personellen Ausstattung soll die duale Ausbildung für Erzieherberufe eingeführt und sollen mehr internationale Fachkräfte angeworben werden.
  • Die Koalition will in Neubau, Ausbau, Sanierung und Modernisierung von Kitas und Krippen investieren.

Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern

  • Im Rahmen eines Bekenntnisses zum Bildungsföderalismus soll eine gemeinsame Kommission von Bund, Ländern und Kommunen Vorschläge zu einer Entbürokratisierung und einer beschleunigten Umsetzung gemeinsamer Projekte machen.
  • Für die kommenden zehn Jahre sollen relevante und messbare Bildungsziele mit den Bundesländern vereinbart werden. Dazu sollen eine datengestützte Schulentwicklung und ein Bildungsverlaufsregister geschaffen werden.
  • Außerdem unterstützt die Koalition die Einführung einer datenschutzkonformen und zwischen den Ländern kompatiblen Schüler-ID.
  • Zusätzlich soll die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit von Schule, Jugend- und Eingliederungshilfe gestärkt werden.

Umsetzung des Startchancen-Programms und Bildungsforschung

  • Reduzierung der Zahl der Grundschulkinder, die die Mindeststandards im Lesen, Schreiben und Rechnen nicht erreichen, und der Jugendlichen ohne Abschluss.
  • Ausweitung des Programms auf weitere Schulen.
  • Die Koalitionsparteien wollen künftig einen Forschungsschwerpunkt auf Bildungsübergänge und Bildungsorganisations- und Implementierungsforschung legen.
  • Aus dem Bildungsmonitoring sollen mehr Praxisempfehlungen abgeleitet werden.

Realisierung des Digitalpakts 2.0

  • Ausbau der digitalen Infrastruktur und einer verlässlichen Administration.
  • Ausstattung von „bedürftigen Kindern“ (also nicht allen) mit digitalen Endgeräten.
  • Verlängerung des Abrechnungszeitraums für begonnene, länderübergreifende Maßnahmen um zwei Jahre.
  • Selbstadaptive, KI-gestützte Lernsysteme, digitalgestützte Vertretungskonzepte, eine anwendungsorientierte Lehrkräfteausbildung sowie eine digitalisierungsbezogene Schul- und Unterrichtsentwicklung sollen vorangebracht werden.

Stärkung der Demokratie- und Medienbildung

  • Demokratie- und Medienbildung sowie Nachrichtenkompetenz sollen durch bestehende Initiativen und das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ verbessert werden.
  • Fortbildung von Lehrkräften soll helfen, Antisemitismus besser zu erkennen und dagegen vorzugehen.
  • Der Jugendmedien- und Gesundheitsschutz soll gestärkt und die Social-Media-Nutzung zu diesem Zweck schnellstmöglich wissenschaftlich bewertet werden.

Ausbau der Ganztagsschule und Schulsanierung

  • Um das Ausbauziel der Ganztagsbetreuung zu erreichen, sollen bürokratische Hürden abgebaut und den Kommunen mehr Gestaltungsspielräume gegeben werden.
  • Erhöhung der Investitionsmittel für den Ganztag und eine Verlängerung des laufenden Investitionsprogramms um zwei Jahre.
  • Ein weiteres Investitionsprogramm soll außerdem bei der Sanierung und Substanzerhaltung von Schulen unterstützen. Etwas unscharf ist auch von der Schaffung „neuer Kapazitäten“ im Rahmen des Programms die Rede.

Initiativen zur Lehrkräfteausbildung, Multiprofessionalität, MINT, Unternehmerbildung und Teilhabe

  • Nutzung des Zukunftsvertrags Studium und Lehre sowie eine Neuauflage der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ für eine verlässliche Personalgewinnung.
  • Ausbau multiprofessioneller Zusammenarbeit und des Wettbewerbs „Jugend forscht“
  • Unterstützung der Gründung von Schülerfirmen und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE).
  • Leistungen der Sozialgesetzbücher, etwa die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern durch Personal in multiprofessionellen Teams, sollen künftig in einem Personalpool gebündelt werden, statt nur einzelnen Kindern zugeordnet zu werden.
  • Kostenloses Mittagessen für Kinder mit einem Anspruch auf das Bildungs- und Teilhabepaket, das weniger bürokratisch (z. B. über Sammelanträge von Schulen) gehandhabt werden soll.

Ausbau der Berufsorientierung an Schulen

  • Die Parteien wollen die frühe Berufsorientierung an Schulen digital und datengestützt ausbauen und sie mit bestehenden Länder-Maßnahmen verzahnen.
  • Die Koalition will eine Berufsberatungspflicht für junge Menschen „ohne berufliche Perspektive“ und die Schaffung einer dazu notwendigen, datenschutzkonformen Datennutzung durch die Jugendberufsagenturen (JBA) prüfen.

Förderung der beruflichen Bildung

  • Sanierung und Substanzerhaltung berufsbildender Schulen.
  • Entwicklung des Pakts für berufliche Schulen.
  • Das Berufsbildungsgesetz soll in Hinblick auf die Mindestausbildungsvergütung evaluiert werden.
  • Tarifliche Lösungen für dual Studierende sollen geprüft werden.
  • Stärkung der Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung durch Verrechtlichung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR).
  • Im Rahmen einer Reform des Aufstiegs-BAföGs sollen Aufstiegsfortbildungen gebührenfrei und Teilzeitmaßnahmen schrittweise erweitert werden. Für Mangelberufe soll außerdem eine zweite Aufstiegsfortbildung förderfähig sein.
  • Durch eine Verdopplung der Mittel für „Junges Wohnen“ und eine Öffnung der Förderbestimmungen für den Belegungsankauf soll eine „WG-Garantie“ für Azubis und Studierende erreicht werden.
Quelle: https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/was-der-koalitionsvertrag-zur-bildung-sagt/

Da ist echt ne ganze Menge. Was die sich vorgenommen haben.
 
Ein erster Schritt wäre es zumindest, wenn man ausländische Diplome anerkennt, sodass syrische Maschinenbauer nicht Taxifahrer werden müssen.

Sorry, aber so etwas würde mich auch anpissen, weil das eine systematische Diskriminierung und Abwertung ist. Das sind nicht gerade ideale Voraussetzungen, um Motivation zu schaffen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Man muss viel weitergehen, sowie es eine Frauenförderung gibt, muss es eine Migrant*innenförderung geben. Diese sind bevorzugt einzustellen und zu befördern.
 
... kein gemeinsames Arbeiten an Word-Dokumenten...

Ich wäre ehrlich gesagt froh, wenn es in deutschen Ministerium gar kein Arbeiten an Word-Dokumenten gäbe und erst recht will ich kein "gemeinsame" Aktivitäten zwischen grundverschiedenen Bereichen des Staates. Das ist nichts weiter als ein gigantisches Sicherheits- und Datenschutzrisiko, wenn man alles mit einer einzigen zentralen Architektur abdecken will.
Koordination bräuchte es eigentlich nur in der Anschaffung der Grundlagen. Alle Bereiche brauchen ein Betriebssystem, alle brauchen ein Office - da könnte man zentral eine Open-Source-Lösung bereitstellen. Aber stattdessen kaufen alle aktuell zentral bei Microsoft und ich sehe an keiner einzigen Stelle, dass die verwantwortlichen das ändern wollen.

Das Anwendungen des Verteidigungsministeriums dagegen auf dem gleichen Server des Digitalministeriums laufen, wie die Webseite der AFD-Fraktion, halte ich nicht nur für Überflüssig, sondern sogar für dringend zu vermeiden. Da SOLLte imho jeder seinen eigenen, hart abgetrennten scheiß machen. Ist sicherer gegen Angriffe, ist sicherer gegen Fehlereskalationen und es mit Sicherheit auch leichter zu verwalten, wenn nicht jede Kapazitätsänderung über Ministeriumsgrenzen hinweg beantragt und am Ende noch mit einer Budget-Umschichtung auf Regierungsebene abgesegnet werden muss.


Aber solange Bildung Ländersache ist, glaube ich erst mal gar nichts. Abwarten.

Das ist das Hauptproblem. Die bundesweite Bildung in vier Jahren hängt davon ab, was in jedem einzelnen Bundesland vor vier Jahren für die Lehrerausbildung beschlossen wurde. Aber wegen diesem zeitlichen Lag kümmert sich da niemand drum. Vergleiche andere Themen (Klimawandel, Infrastruktur,...), deren Horizont den Abstand zwischen zwei Wahlkämpfen übersteigt. Da wagen sich nur selten mal Idealisten ran, was im Bildungsbereich meist zu umstrittenen Ergebnissen führt.


Wollte bisher jeder Minister.

Yeah. Wobei die Landesminister damit immer meinen "der Bund soll mehr Geld überweisen" und Bundesminister immer "die Länder sollen mehr machen und das so, wie wir es sagen".


Bevorzugt sollte niemand eingestellt werden! Sondern alle gleichberechtigt nach Leistungen.

Iiih, Gleichberechtigung. Das ist so 1980s.

Ich fordere einen Sonderbeauftragen für weiße Männern mittleren Alters ohne Kinder in der Mietwohnung, die auch Auto fahren und Fleisch essen. Nachdem so ziemlich alles andere einen zu einem schützenswerten Sonderfall macht, ist der verbleibende Rest nur noch eine kleine Minderheit, die dringend vor der systematisch Benachteiligung aus allen Richtungen geschützt werden muss!
 
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