Halte ich für schwierig. Der menschliche Körper ist ab Anfang seiner 30er Jahre im Abbau begriffen. Ab 50 gehen bei den meisten irgendwelche Alterskrankheiten los. Ab 60 kann man vielleicht noch am Schreibtisch sitzen,[/qUOPTE]
Die überwältigende Mehrheit der Abreitnehmer sitzt ab 20 beruflich am Schreibtisch und die 10 Jahre davor privat. Und man sollte sich vielleicht allgemein mal davon abschieden, dass jeder, der nicht mehr 110% Leistung erbringen kann, direkt unbrauchbar ist. In den 70ern wurde durchschnittlich bis 10 Jahre vor dem Lebensende gearbeitet, obwohl der Anteil körperlich belastender Berufe weitaus höher war, heute legt man im Durchschnitt schon 19 Jahre vor Zappenduster die Beine hoch und lässt sich von anderen finanzieren.
aber wer 40 Jahre körperlich gearbeitet hat, der ist da quasi schon an mindestens einem Körperteil auf. Dazu kommt, dass jedes Jahr rund 500.000 Menschen eine Krebsdiagnose bekommen. Bei den meisten Menschen ab Mitte/Ende der 60er Jahre. Davon bekommt im Schnitt einer von zwei Männern und drei von fünf Frauen eine binnen 5 Jahren tödliche Diagnose.
Und das ist sicherlich ein Grund, diese Betroffenen in Ruhe zulassen. Aber das kann man auch selektiv als Krankschreibung machen, dafür muss man nicht die Mehrheit der anderen ebenfalls nach Hause schicken.
4. Wir brauchen mehr Migration
Mehr Migration alleine bringt gar nichts und schon gar nicht als eigener Punkt. Wenn dann ist das Teil von Lösung 1: Mehr Einzahler. Menschen sind aber nicht automatisch Einzahler, sondern nur Menschen mit bezahlter Arbeit, insbesondere mit gut bezahlter Arbeit. Und wenn man es gesamtgesellschaftlich betrachtet, muss man sogar auf mit "gut bezahlter, produktiver Arbeit" ausweiten. Denn so sehr wir auch mehr Pflegekräfte nötig haben und die mittlerweile auch etwas besser bezahlen: Geld aus den Pflegekassen zu 10% an die Rentenkasse und 90% an andere weiterzureichen, saniert die staatlichen Sozialfinanzen auch nicht.
Die Zahl der gut bezahlten, produktiven, OFFENEN Stellen in Deutschland ist aber ziemlich klein und die meisten davon sind auch nur deswegen offen, weil der Arbeitgeber utopische Vorstellungen von einer in Deutschland erworbenen und zertifizierten Qualifikation hat. Da hilft Migration gar nicht. Was wir brauchen, sind mehr Lohnstellen für die Menschen, die schon hier sind.
Die würde ich in der Tat auch gerne sehen. Eine Diskussion allein über Parolen kann man sich bis dahin sparen.