Neue Bundesregierung 2025

Es scheint so, als wenn Merz es mit dem Digitalministerium wirklich ernst mein. Aus allen anderen Ministerien wurden die entsprechenden Kompetenzen ins Digitalministerium umverlagert. Jetzt muss das nur noch der Verwaltungsapparat mitmachen. Die sind bekanntlich sehr beharrlichen, wenn es um solche Veränderungen geht.

Die wird Merz schon weichprügeln; auch IT-Unternehmer wollen mal Staatsknete sehen.

Das sich für die Bürger irgendwas besser, darf dagegen bezweifelt werden. Ganz im Gegenteil: Jeder, der schon einmal erlebt hat, was passiert wenn eine IT-Abteilung eine neue Lösung für bestehende Abläufe ausrollt, die OHNE Rücksprache mit denjenigen, die damit arbeiten müssen erstellt wurde, der weiß wie verdammt bescheuert ist, die Digitalisierung grundverschiedener Bereiche in ein extra Ministerium auszulagern, dass von den jeweiligen Anforderungen keinerlei Ahnung hat. Das wird ein Lobbyfest sondergleichen werden und am Ende kann man froh sein, wenn die Verwaltungen zumindest ihr heutiges pro-Kopf-Arbeitspensum halten können.


Das ist mal eine Wertschätzung eines Kollegen parteiübergreifend. Respekt!

Schade, dass man ähnlich positive Worte wie hier zum Wirtschaftsminister Habeck nicht auch über den Energie- und Klimaminister Habeck sagen kann. Und wenn ich mir überlege, wieviel zusätzliches Budget durch dessen Kassen geleitet wurden, finde ich auch das für die Wirtschaft erreichte nicht so überragend. Mit einigen Extramilliarden hätte auch ein Altmaier, Gabriel, Rösler oder Guttenberg seine Lieblingsbranche aufpäppeln können. Wären dann halt nicht Gaskonzerne und Wärmepumpenbauer gewesen, sondern vielleicht Steinkohle und KFZ oder Chemie und Hoteliers.

Da kann man nur hoffen das die SPD nicht alles mitmacht was die Union vor hat.
Sonst wird es noch schlimmer!

Wieso "mitmachen was die Union vor hat"? Die SPD ist doch genauso angetreten, um was "für die Wirtschaft" (also gegen die Bürger) zu machen.


Für die Umstände gar nicht mal so schlecht. Doch dann begann die Profilierungssucht der FDP. Der Rest ist Geschichte.

Die FDP war von Tag 1 der Ampel an auf Profilierungsmodus. Deswegen hat die Ampel anfangs so viel für die Wirtschaft gemacht. Würde mich nicht einmal wundern, wenn das sogar explizit so ausgehandelt wurde, denn die FDP hat schon in früheren Koalitionen häufiger zu Beginn der Legislaturperiode ihre Schäfchen ins trockene geholt (Stichwort: Mehr Netto vom Brutto für Gastwirte und Hoteliers), wohlwissend das Unternehmer etwas aufmerksamer sind und sich Geschenke länger merken, während die anderen Parteien meist erst kurz vor den Wahlen mit der Politik anfangen, die ihr Kernpublikum wirklich zu schätzen weiß.
Nur bei dem Teil des schmutzigen Deals hat die FDP diesmal halt nicht mitgemacht. Die dachte, sie könnte mit einem Win-Win vom Platz gehen. Aber es war die Schuld von SPD und Grünen, dass sie diese einseitige Bilanz in den ersten beiden Jahren überhaupt erst mitgemacht haben, anstatt selbst etwas gemäß ihrer Wahlversprechen zu leisten. So standen sie nach drei Jahren halt ohne vorzeigbares dar.

Was mir ein bisschen Hoffnung gibt, dass es mit der Anpassung der Schuldenbremse, den neuen Sondervermögen, dem Wiederaufbau der kaputt gesparten Bundeswehr, und der Einbeziehung anderer Parteien als nur denen der Regierung endlich wieder Stück-um-Stück vorangeht.

Der Bundeshaushalt war auch in der Vergangenheit nicht gerade klein. Noch wesentlich mehr Geld da rein zu pumpen bringt keine Fortschritte, wenn CDU und SPD es in die altgewohnten Kanäle umleiten. Genau danach sieht es aber aus, von progressiven Schwerpunkten rein gar keine Spur. Das einzige Ergebnis wird sein, dass es den Profiteuren der vergangenen GroKos noch besser geht und dass die nächste Regierung, die das Ruder auf Zukunft drehen will, mit einem noch einmal extrem viel größeren Schuldenberg zu kämpfen hat.


Das Energiegebäudegesetz hatte kaum einer verstanden und Habeck konnte es auch nicht vernünftig erklären. Außerdem wurden damit (einfache) Menschen richtig zur Kasse gebeten.

95% der Bürger dürfte das bis heute keinen einzigen Cent gekostet haben, weil es überhaupt erst im Verlauf der nächsten Jahrzehnte deutliche Wirkung entfalten sollte. Und selbst dann bittet es sehr viele Leute eben nicht "richtig zur Kasse". Es sei denn, du meinst die breite Masser der Steuerzahler, die für Habecks massive Subventionswut aufkommen muss.

Wo du recht hast: Er hat dieses Konzept von "die Allgemeinheit bezahlt den Häuslebauern Änderungen, die ohnehin nötig sind" schlecht kommuniziert. Aber ehrlich gesagt ist das nicht gerade ungewöhnlich und allgemein ist es fast vollkommen egal, wie gut oder schlecht ein Minister einen Gesetzesvorschlag kommuniziert. 99,99% der Bürger hören ihm eh nicht zu. Was zählt: Wie gut oder wie schlecht kommuniziert die BILD den Entwurf?
Und Springer hat ihn in diesem Fall als Katastrophe kommuniziert, vollkommen unabhängig vom realen Inhalt. Genauso wie BILD & Co kommuniziert haben, dass das wichtigste bei einer neuen Regierung "keine Grünen" ist, man also Union oder gleich AFD wählen sollte.

Und aus genau diesem Scheißhaufen macht Merz, der dadurch zum Kanzler wurde obwohl ihn keiner wollte, jetzt einen etwas intellektuelleren Vertreter zum neuen Verantwortlichen für (Kommunikations-)Kultur.

Man muss echt froh sein, dass die Amerikaner Trump gewählt haben. Sonst würde man sich hier wie in der letzten Bananenrepublik vorkommen.
 
Jeder, der schon einmal erlebt hat, was passiert wenn eine IT-Abteilung eine neue Lösung für bestehende Abläufe ausrollt, die OHNE Rücksprache mit denjenigen, die damit arbeiten müssen erstellt wurde,
Den Ball spiele ich als jemand der in der IT ist, gleich wieder zurück. Bedank dich bei Geschwätzführung und den Abteilungsleitern, die sich von windigen Firmenvertretern sonstenswas haben an die Backe labern lassen (weil angeblich "Industriestandard"), was einem dann auf den Tisch geschmissen (oder besser: geschissen) wird und was man dann ausrollen und sich mit rumärgern darf.
 

Es ist eine Reform des Rentensystems geplant. Bärbel Bas möchte gerne das auch Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das finde ich gut aber wird vermutlich alleine nicht ausreichen. Falls das überhaupt durchkommt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Es ist eine Reform des Rentensystems geplant. Bärbel Bas möchte gerne das auch Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das finde ich gut aber wird vermutlich alleine nicht ausreichen. Falls das überhaupt durchkommt.
Laut einer Anfrage bei ChatGPT haben wir 1.76Millionen Beamte in Deutschland. Wir zahlen momentan 18,6% in die Rente, aufgeteilt AG/AN. Lass mal die Beamten nur 5% einzahlen, sollen se ruhig Vorteile als Beamte genießen. Wären geschätze 5.28 Milliarden € mehr in der Rentenkasse.

Ja nötig wären momentan 32.5 Milliarden pro Jahr. Aber es wären schonmal 16% der erforderlichen 32.5 Milliarden im Topf.
 

Es ist eine Reform des Rentensystems geplant. Bärbel Bas möchte gerne das auch Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das finde ich gut aber wird vermutlich alleine nicht ausreichen. Falls das überhaupt durchkommt.
Wird ein null Summen Spiel.
 
Laut einer Anfrage bei ChatGPT haben wir 1.76Millionen Beamte in Deutschland. Wir zahlen momentan 18,6% in die Rente, aufgeteilt AG/AN. Lass mal die Beamten nur 5% einzahlen, sollen se ruhig Vorteile als Beamte genießen. Wären geschätze 5.28 Milliarden € mehr in der Rentenkasse.

Ja nötig wären momentan 32.5 Milliarden pro Jahr. Aber es wären schonmal 16% der erforderlichen 32.5 Milliarden im Topf.
Und bei 10 % wäre es schon das Doppelte!
Wird ein null Summen Spiel.
Das wäre ja schon mal deutlich besser als ein Defizit. ;)

Nur glaube ich dass das gar nicht durchgesetzt wird. Vorher macht der Beamtenbund einen Aufstand.
 
Ihr geht es nicht nur um Beamte. Im Artikel selber steht, dass es auch um Selbständige geht.

Richtiger und ehrlicher wäre es, wenn man den Leuten endlich die Wahrheit sagen würde. Denn mit der jetzigen (und zukünftigen erst recht) Menge an Beitragszahlern samt deren Abgabequote reicht es schon lange nicht mehr, um diese Menge an Beziehern auf diesem Niveau über so lange Zeit zu bezahlen! Und das weder im Rentensystem, noch bei den Krankenkassen und/oder Pflegekassen.

Es gibt drei Optionen

1.) Es muss deutlich mehr durch die Bürger/Unternehmen eingezahlt werden.
2.) Es muss deutliche weniger Leistung an die Bürger "ausbezahlt" werden.
3.) Der Staat verschuldet sich stattdessen weiter.

Meinetwegen soll man alles drei miteinander gut kombinieren, aber so wie es aktuell ist, können wir uns das System nicht mal leisten, wenn alle Berufsgruppen in das System einzahlen. Dafür wurde zu viel ungeschützt im und nach dem WWII in unserem Land gevögelt, als dass man diese Menge an Beziehern auf dem Niveau durchgebracht bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr geht es nicht nur um Beamte. Im Artikel selber steht, dass es auch um Selbständige geht.

Richtiger und ehrlicher wäre es, wenn man den Leuten endlich die Wahrheit sagen würde. Denn mit der jetzigen (und zukünftigen erst recht) Menge an Beitragszahlern samt deren Abgabequote reicht es schon lange nicht mehr, um diese Menge an Beziehern auf diesem Niveau über so lange Zeit zu bezahlen! Und das weder im Rentensystem, noch bei den Krankenkassen und/oder Pflegekassen.

Es gibt drei Optionen

1.) Es muss deutlich mehr durch die Bürger/Unternehmen eingezahlt werden.
2.) Es muss deutliche weniger Leistung an die Bürger "ausbezahlt" werden.
3.) Der Staat verschuldet sich stattdessen weiter.

Meinetwegen soll man alles drei miteinander gut kombinieren, aber so wie es aktuell ist, können wir uns das System nicht mal leisten, wenn alle Berufsgruppen in das System einzahlen. Dafür wurde zu viel ungeschützt im und nach dem WWII in unserem Land gevögelt, als dass man diese Menge an Beziehern auf dem Niveau durchgebracht bekommt.
Da gebe ich dir Recht. Es gibt sogar noch eine 4. Option:

Länger arbeiten!

Aber das sehe ich skeptisch. Gerade die Menschen welche hart körperlich arbeiten. Die sind mit Anfang 60 oft kaputt.
Deswegen sollte das freiwillig sein.
 
Länger arbeiten!
Halte ich für schwierig. Der menschliche Körper ist ab Anfang seiner 30er Jahre im Abbau begriffen. Ab 50 gehen bei den meisten irgendwelche Alterskrankheiten los. Ab 60 kann man vielleicht noch am Schreibtisch sitzen, aber wer 40 Jahre körperlich gearbeitet hat, der ist da quasi schon an mindestens einem Körperteil auf. Dazu kommt, dass jedes Jahr rund 500.000 Menschen eine Krebsdiagnose bekommen. Bei den meisten Menschen ab Mitte/Ende der 60er Jahre. Davon bekommt im Schnitt einer von zwei Männern und drei von fünf Frauen eine binnen 5 Jahren tödliche Diagnose.
 
Halte ich für schwierig. Der menschliche Körper ist ab Anfang seiner 30er Jahre im Abbau begriffen. Ab 50 gehen bei den meisten irgendwelche Alterskrankheiten los. Ab 60 kann man vielleicht noch am Schreibtisch sitzen, aber wer 40 Jahre körperlich gearbeitet hat, der ist da quasi schon an mindestens einem Körperteil auf. Dazu kommt, dass jedes Jahr rund 500.000 Menschen eine Krebsdiagnose bekommen. Bei den meisten Menschen ab Mitte/Ende der 60er Jahre. Davon bekommt im Schnitt einer von zwei Männern und drei von fünf Frauen eine binnen 5 Jahren tödliche Diagnose.
Ich hatte ja nicht geschrieben das ich das gut finde!

Aber die Möglichkeit, dass Renteneintrittsalter zu erhöhen, steht tatsächlich zur Diskussion. Neben den anderen Möglichkeiten.
 
Wir brauchen
Ja, aber in den Arbeitsmarkt und nicht in unser Sozialsystem.
Wir haben es doch in der Hand, dass das geht.

Wenn man die Menschen aber nur abtrennt, ihnen keine Bleibechancen einräumt und/oder ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt stark erschwert, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn damit die Sozialsysteme belastet werden.

Wir sind, was dieses Thema angeht, weitestgehend noch bei einer Politik als Reaktion auf die "Der Ausländer nimmt mir den Job weg" und "Deutschland den Deutschen. Ausländer raus!" Parolen der 90er und frühen 2000er. Was willst du da dann bitte erwarten?

Aber du hast doch bestimmt einige gute Ideen, wie man den Knoten gelöst bekommt. Lass mal hören!
 
Ein erster Schritt wäre es zumindest, wenn man ausländische Diplome anerkennt, sodass syrische Maschinenbauer nicht Taxifahrer werden müssen.

Sorry, aber so etwas würde mich auch anpissen, weil das eine systematische Diskriminierung und Abwertung ist. Das sind nicht gerade ideale Voraussetzungen, um Motivation zu schaffen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
 
4. Wir brauchen mehr Migration
Könnte wirklich ein Teil der Lösung sein. Das wollen meine bleichen, kartoffeligen Mitbürger aber eher nicht so haben. Also, denke ich, ist das kein Thema, mit dem man einen Blumentopf bei Wahlen gewinnt. Mit Abstrichen und Mehrleistung bei allen Bevölkerungsgruppen aber auch nicht. Da ist es dann easy in der blau-braunen Opposition zu sein und bei allem dagegen zu schreien, obwohl auch die wissen, dass man das Problem hat und lösen muss. Mit einfach nur Leute des Landes verweisen holt man die fehlenden Abermilliarden jedenfalls nicht raus.
 
Könnte wirklich ein Teil der Lösung sein. Das wollen meine bleichen, kartoffeligen Mitbürger aber eher nicht so haben. Also, denke ich, ist das kein Thema, mit dem man einen Blumentopf bei Wahlen gewinnt. Mit Abstrichen und Mehrleistung bei allen Bevölkerungsgruppen aber auch nicht.
Ja und das kann man leider auch den hiesigen Medien verdanken, die prozentual vielmehr Kriminalität von Ausländern fokussieren, als vom Rest der Bevölkerung. Dabei wird seit jeher auch das Narrativ verbreitet, dass Kriminalität von Ausländern ein kulturelles Problem ist, während deutsche Kriminalität missratene Einzelfälle und psychische Krankheiten zur Ursache haben.

Das ist mittlerweile so tief in den Köpfen drin, dass Ausländer nicht vertrauenswürdig, kriminell und allgemein als gefährlich gelten, dass es mich ehrlich gesagt gar nicht mal wundert, dass Leute Vorbehalte haben. Das war ja schon in den 90ern so und hat mit den ganzen neuen (social) Medien massive Ausmaße bekommen.

Das Problem ist leider, dass diese Debatte seit jeher mehr auf emotionaler Ebene als auf faktischer und sachlicher Ebene geführt wird, denn wenn man mal Statistiken bemüht, wird man sehen, dass das nicht den rechten Parolen standhalten kann. Aber wer will schon Statistiken und Sachbücher zu den Themen bemühen, wenn man emotional schon so negativ besetzt ist.
 
Wenn man die Menschen aber nur abtrennt,
Wir Grenzen Menschen aus der Gesellschaft aus, lassen sie nicht arbeiten und beschweren und nun, dass "die" sich nicht "integrieren wollen" und "die" sich "räumlich konzentrieren".

Ich kann mich nur wiederholen: wir haben kein Migrationsproblem, wir haben ein Integrationsproblem.

Und das ist, wie ich jetzt täglich sehe, ein strukturelles Problem. Ja, Rassismus ist wirklich ein Problem.

Ich lebe seit 6 Wochen in Hamburg und ernsthaft, nach 40 Jahren Nordsachsen fühle ich mich hier wie in einer anderen Welt.

Werbeplakate: Menschen mit allen Hautfarben

Spielplatz: Kinder mit allen Hautfarben (Rassismus ist also gar nicht angeboren?)
Egal wo ich hinsehe, ist die Welt hier bunt.

denn wenn man mal Statistiken bemüht, wird man sehen, dass das nicht den rechten Parolen standhalten kann.
Dicke rote Überschriften mit einem dicken "!" sind ja auch schneller gelesen und verständlicher.

Beim letzten Wahlkampf sind leider auch alle Parteien und alle Medien auf das Thema aufgesprungen. Damit rückten die wirklich relevanten Themen in den Hintergrund und jeder brauchte nur dummes Zeug erzählen. Unsere europäischen Nachbarn sind nicht so erfreut über den deutschen Alleingang und Dobrindts Idee zum nationalen Notstand zeigt in welche Richtung wir uns bewegen. Die komplette CSU Riege sollte samt Bundesland an Österreich abgegeben werden. Dann können die mit Kickl am Stammtisch weiter sabbeln und weiße Kapuzen tragen.
Falludscha und Mosul.
Ey, ich lebe in ständiger Angst. Bus, Bahn, Bahnhof (ja, seit ich in HH bin, steht das Auto nur rum 😅 ) überall dunkle Haut und Kopftücher.
 
Ich lebe seit 6 Wochen in Hamburg und ernsthaft, nach 40 Jahren Nordsachsen fühle ich mich hier wie in einer anderen Welt.
Hamburg ist halt wegen des Hafens schon immer kosmopolitisch, weltoffen gewesen. In Hamburg bekommen die blau-braunen auch nicht wirklich einen Fuß auf den Boden. Das hat auch nichts mit bekloppten Fischköppen wie mir zu tun, sondern einfach mit der Erkenntnis, dass "die anderen" auch nur "ein Teil des Ganzen" sind. Sei halt Mensch(lich) und nicht scheiße, und du kannst da gut mit so jedem hier leben. Mehr ist, mehr braucht das nicht. Ob das aber die blau-braunen Wähler im Osten jemals verstehen werden?:ka:

Ich erhoffe mir ja für den Bund eine irgendwann mal ähnliche Sichtweise. Pragmatische Ansätze beim Thema Migration. Nicht immer dieses "die" gegen "wir", wo "wir" eigentlich nur "mich" bedeutet, das aber scheiße aussieht, weswegen man da "ein Volk" draus macht. Ist nicht meine Denke.
 
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