Neue Bundesregierung 2025

Wäre es nicht viel sinnvoller wenn wir, die Menschen die in diesem Land leben, ihre Mieten zahlen, ihre Familien ernähren etc. die Politik lenken würden? Wir sind doch viel mehr als die Reichen.
Einer repräsentativen Demokratie sind personengebundene Machtpositionen nunmal immanent.
Was sollen die Psycho-/Soziopathen denn sonst nach ihrem BWL-/Jurastudium mit sich anfangen?
 
Schon erstaunlich, dass die FDP so viel Geld bekommt, obwohl sie keinen Einfluss mehr hat.
Vermutlich rechnet man, dass die FDP) 2029 wieder in Regierungsverantwortung (:kotz:) kommt.
 
Ist es denn so einfach erklärt?

Wer soll damit gemeint sein?

Die zuvor genannten Vorwürfe bezogen sich zumeist auf ethisch fragwürdiges bis verwerfliches Verhalten von Politikern. Politische Positionen haben den Zweck, repräsentatives politisches Handeln zu legitimieren. Vielheitlich gedacht, kann bei einer solchen Position aber auch ein Wunsch, Macht zu missbrauchen, mitgedacht werden, insofern Menschen, die nach großer Macht gieren, nahezu zwangsläufig in solcherlei Positionen fließen. Neben fachlichen Interessen können also auch unethische handlungswirksam werden. Das kauft man bei einer repräsentativen Demokratie eben mit ein.
Ob es sinnvoller wäre, würden wir, wie @TrueRomance schrieb, direkt politisch wirken, weiß man nicht. Wüsste nicht, dass jemals eine aus mehreren Millionen Menschen bestehende Gruppe es geschafft hätte, eine umfangreich angemessene, direkte politische Entscheidung zu erbringen. Dass sich die Leute aber stets aufs Neue hinters Licht führen lassen, sozusagen 'die Falschen' wählen, beruht allzu häufig darauf, dass die Lügen gut genug sind.
 
Ob es sinnvoller wäre, würden wir, wie @TrueRomance schrieb, direkt politisch wirken, weiß man nicht. Wüsste nicht, dass jemals eine aus mehreren Millionen Menschen bestehende Gruppe es geschafft hätte, eine umfangreich angemessene, direkte politische Entscheidung zu erbringen. Dass sich die Leute aber stets aufs Neue hinters Licht führen lassen, sozusagen 'die Falschen' wählen, beruht allzu häufig darauf, dass die Lügen gut genug sind.
Von einer direkten Demokratie halte ich nicht viel. Weil dann fast nur für populäre Dinge abgestimmt wird. Auch habe ich meine Zweifel, bei den relativ vielen AfD-Wählern, ob wirklich alle Bürger mündig sind.
Und wohin Volksabstimmungen führen können hat man auch gut in England gesehen. Die meisten bereuen im nachhinein den Brexit.
 
Ob es sinnvoller wäre, würden wir, wie @TrueRomance schrieb, direkt politisch wirken, weiß man nicht.
Nein nein. Da hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Ich halte wenig von "Volksabstimmungen".

Wie @RyzA sagt, kann das verheerende Folgen haben. Ich behaupte der Großteil der Bürger wird die Folgen der Entscheidungen nicht absehen können. Zumal wir uns da genauso belügen lassen würden.

Wir wären Wahrscheinlichkeit auch müde von den ständigen Wahlgängen 😅

BSo manchen Sachen, wäre es aber schön, wenn die Politik auf die Wünsche der Bürgermeister eingehen würde.

Heute habe ich gelesen, dass nur 22% der Deutschen in Erwägung ziehen, für Knallzeug Geld auszugeben. Eine Minderheit also. Der Schaden für Umwelt und Tiere enorm. Anschließend muss der Kram auch sauber gemacht werden. Alle bezahlen also für 22% der Menschen.
 
Psychisch kranke Menschen bekommen meistens Grundsicherung und Erwerbsminderungsrente.

Als krank diagnostizierte bekommen das (meist), ja.
Aber es ging um Hartzer. Unter denen gibt es mutmaßlich einen sehr hohen Anteil von Personen mit nicht diagnostizierten / nicht behandelten Erkrankungen. Die bekommen gar nichts, außer einen Brief mit Vorladung zum Amt in drei Tagen, den sie aber in ihren Angstzuständen die nächsten drei Wochen nicht aufmachen. Und gemäß Merz und Spahns Wille bekommen solche Menschen dann in Zukunft 2-3 Monate später die Räumung und landen auf der Straße.


Wie sehr das an der Grenze des für die SPD Vertretbaren ist, sieht man aktuell am Mitgliederbegehren gegen diese Änderung. Das wird vermutlich nichts am Ergebnis mehr ändern, dennoch halte ich das für einen guten Gradmesser.

Wenn ich wissen will, wie sehr etwas an die Grenzen einer Partei geht, beschäftige ich mich nicht mit internen Quengeleien, sondern guck mir an, was die Partei im Gegenzug bei ihrem Koalitionspartner rausgeschlagen hat. Wie teuer sie ihre Zusage also verkaufen konnte.
[gähnende Leere]
Geschätzer Wert der Hartz-Verschärfungen für die SPD demnach: Zwei Groschen.


Also gibt es dafür keine Lösung?

Keine nationale. Das Grundproblem ist die Globalisierung und insbesondere der zollfreie Transfer von Geld. Solange beides bestehen bleibt, kann man sein Einkommen leicht international verschieben - sobald man eben reich genug ist, um überhaupt international aufgestellt zu sein.

Deutschland könnte natürlich, wie in so vielen Fällen, mal die Karte "4. größte Wirtschaftsmacht der Erde und tonangebende Nation in DEM führenden Staatenverbund" ausspielen und den Steuerzielländern eins auf den Deckel geben. Aber eigentlich ist Deutschland international schon eher auf der bösen Seite und wird wegen diversen Schlupflöchern völlig zu recht von außen kritisiert. Entsprechend überschaubar ist also das Fluchtrisiko, wenn wir hier die Schraube mal etwas härter anziehen. Und, wie bereits von mir gepostet, Geld dass nur gegen Steuerfreiheit hier bleibt, ist für die Gesellschaft sowieso wertlos.


Rund 2/3 der Bevölkerung finden, dass es in Deutschland sozial ungerecht zugeht. Ich verstehe nicht, wieso 50% aber rechts oder sogar rechtsextrem wählen.

Wenn man sich so anhört, was die meisten in Folgesätzen raushauen, dann würde ich mal sagen: 3/4 der zwei Drittel respektive 50% der Gesamtheit definieren "sozial ungerecht" halt über "ich krieg nicht genug".


Einer repräsentativen Demokratie sind personengebundene Machtpositionen nunmal immanent.
Was sollen die Psycho-/Soziopathen denn sonst nach ihrem BWL-/Jurastudium mit sich anfangen?

700 Arbeitslose mehr oder weniger machen den Kohl auch nicht fett :fresse: .


Ob es sinnvoller wäre, würden wir, wie @TrueRomance schrieb, direkt politisch wirken, weiß man nicht.

Ich glaube, TrueRomance wollte nicht auf eine direkte Demokratie hinaus (die ist in einem populistisch geprägten Umfeld tendentiell noch schlimmer als eine repräsentative), sondern auf eine Repräsentation der Mehrheit der Menschen. Statt eine Repräsentation der Mehrheit des Geldes, wie wir sie aktuell zu haben scheinen. Einen Eindruck, den ich teile, denn irgendwie werden immer bevorzugt die gewählt, welche Politik für finanzstarke Lobbys machen, nicht wer sich für das Wohlergehen der Mehrheit einsetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die zuvor genannten Vorwürfe bezogen sich zumeist auf ethisch fragwürdiges bis verwerfliches Verhalten von Politikern. Politische Positionen haben den Zweck, repräsentatives politisches Handeln zu legitimieren. Vielheitlich gedacht, kann bei einer solchen Position aber auch ein Wunsch, Macht zu missbrauchen, mitgedacht werden, insofern Menschen, die nach großer Macht gieren, nahezu zwangsläufig in solcherlei Positionen fließen. Neben fachlichen Interessen können also auch unethische handlungswirksam werden. Das kauft man bei einer repräsentativen Demokratie eben mit ein.
Ich meinte wer mit den
Was sollen die Psycho-/Soziopathen denn sonst nach ihrem BWL-/Jurastudium mit sich anfangen?
gemeint ist.
Scheint also Deine Beschreibung von Politikern zu sein wenn ich das richtig verstehe.
Übrigens eine sehr schöne Beschreibung zu Menschen welche nach Macht gieren bzw diese erhalten. Ich bin mir sicher dazu braucht man weder ein Jura/BWL Studium noch muss man ein politisches Amt oder Mandat bekleiden.
Ich glaube, TrueRomance wollte nicht auf eine direkte Demokratie hinaus (die ist in einem populistisch geprägten Umfeld tendentiell noch schlimmer als eine direkte), sondern auf eine Repräsentation der Mehrheit der Menschen. Statt eine Repräsentation der Mehrheit des Geldes, wie wir sie aktuell zu haben scheinen. Einen Eindruck, den ich teile, denn irgendwie werden immer bevorzugt die gewählt, welche Politik für finanzstarke Lobbys machen, nicht wer sich für das Wohlergehen der Mehrheit einsetzt.
Das zu ändern obliegt jedem einzelnen. Die politische Willensbildung findet unter anderem in den Parteien statt. Hier ist es wichtig, dass viele sich engagieren und die Richtung bzw auch die zur später für Mandate zur Wahl stehenden Personen bestimmen.
Repräsentation kann ja nur funktionieren wenn das Wahlvolk sich zu einem gewissen Anteil selbst an der Politik und deren Entscheidungen beteiligt. Das fängt nunmal auf der unteren Ebene der Parteien an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meinte wer mit den

gemeint ist.
Scheint also Deine Beschreibung von Politikern zu sein wenn ich das richtig verstehe.
Übrigens eine sehr schöne Beschreibung zu Menschen welche nach Macht gieren bzw diese erhalten. Ich bin mir sicher dazu braucht man weder ein Jura/BWL Studium noch muss man ein politisches Amt oder Mandat bekleiden.
Eine überspitzte, verallgemeinerte Beschreibung; damit meine ich aber nicht alle Politiker. Viele haben ja durchaus ein gescheites Interesse, die Dinge zum besseren (gemäß ihres eigenen Maßstabs) zu verändern. Einen Zweizeiler als westentaschenpsychologisches Profil für so unterschiedliche Menschen abzulegen wäre mir zu dünn. Dennoch denke ich, dass die mit einem Amt einhergehende Macht zwangsläufig machtgeile Charaktere anlockt. Aber das hat ja eigentlich nur soo viel mit der aktuellen Regierung zu tun, wie mit jeder anderen auch. :ka:
 
Dennoch denke ich, dass die mit einem Amt einhergehende Macht zwangsläufig machtgeile Charaktere anlockt. Aber das hat ja eigentlich nur soo viel mit der aktuellen Regierung zu tun, wie mit jeder anderen auch. :ka:
Die SPD ist machtgeil und macht mitlerweile jeden Sch**ss mit. Ihre einstigen Werte hat sie nun ganz verraten.
 
Die SPD ist machtgeil und macht mitlerweile jeden Sch**ss mit. Ihre einstigen Werte hat sie nun ganz verraten.
Eine Partei unterliegt natürlich einem Wandel welcher durch die Mitglieder bestimmt ist. Es scheint, dass die Mitglieder einfach eine andere Vorstellung von Sozialdemokratie haben als Du.
Einstige Werte sind das was sie sind, Vergangenheit. Dieses muss nicht unbedingt ein Erfolgsmodell für die Zukunft sein.

Btw ich gehe grundsätzlich nicht davon aus, dass weder Amt noch Mandat "Machtgeile" Charaktere an lockt. Btw diese müssen sich grundsätzlich ja auch zuerst durchsetzen. Von denjenigen Politiker welche ich persönlich kenne ist keine Charaktere dabei auf welche der Begriff "Machtgeil" zutrifft.
 
Eine Partei unterliegt natürlich einem Wandel welcher durch die Mitglieder bestimmt ist. Es scheint, dass die Mitglieder einfach eine andere Vorstellung von Sozialdemokratie haben als Du.
Einstige Werte sind das was sie sind, Vergangenheit. Dieses muss nicht unbedingt ein Erfolgsmodell für die Zukunft sein.
Guck dir mal an wieviele Wähler sie noch hat. Mit meiner Vorstellung bin ich nicht alleine.
Was sie jetzt mit dem Bürgergeld mitgemacht haben, hat das Fass überlaufen lassen.
Ich wähle die nicht mehr! Und bestimmt auch viele andere nicht mehr.
Hätte sie Rückgrat dann hätten sie das nicht mitgemacht!
 
Guck dir mal an wieviele Wähler sie noch hat. Mit meiner Vorstellung bin ich nicht alleine.
Was sie jetzt mit dem Bürgergeld mitgemacht haben, hat das Fass überlaufen lassen.
Ich wähle die nicht mehr! Und bestimmt auch viele andere nicht mehr.
Hätte sie Rückgrat dann hätten sie das nicht mitgemacht!
Die Willensbildung innerhalb der Partei ist genau das, Willensbildung innerhalb der Partei.
Der Wähler entscheidet ob er dem Programm und dem Personal ein Mandat erteilt oder nicht.
Im Falle der SPD derzeit eher nicht. Meiner Meinung ein völlig normaler Vorgang. Ebenso, dass die SPD nicht mehr das Godesberger Programm hat.
Nun wird es auch wieder den Parteimitgliedern obliegen sich ggf anders aufzustellen.
 
Wichtig ist was die Parteispitze tut.
Nein eigentlich nicht. Diese ist nur solange Parteispitze wie die Mitglieder diese an der Spitze lassen. Da kann es auch mal recht schnell gehen, dass die Spitze gehen muss.
Wenn sie sich mal an ihr Programm halten würden.
Ja das wäre mal etwas. Auch da liegt es an den Mitgliedern in wie weit diese das fordern. Im Rahmen der Koalitionsvertrages war das ja nicht so ausgeprägt. Ich gehe davon aus da es in der Vergangenheit auch so war das es dazu einen Mitgliederentscheid gab.
Zur Bürgegeld-Reform gibt es jetzt auch ein Mitgliederbegehren. Btw ein wenig spät da das Ergebnis erst nach dessen Verabschiedung im BT fest steht. Es gibt da schon bekannte Stimmen in der SPD welche fordern, dass die Abstimmung im BT erst nach dem Begehren stattfinden solle. Ich meine Mitgliederbegehren sind nicht zwingend für die Parteispitze bzw die Mandatsträger. Aber je nach Stimmung innerhalb der Mitglieder wird eine Wiederwahl in Amt oder Mandat damit nicht leichter. Unabhängig wie "Machtgeil" da angeblich jemand ist so ist das nicht schön eben so wenig wenn einen das auf den nächsten Parteitagen verfolgt. Glaub mir, dass verfolgt einen bei jeder Abstimmung auf einem Parteitag egal auf welcher ebene.
 
Die SPD ist machtgeil und macht mitlerweile jeden Sch**ss mit. Ihre einstigen Werte hat sie nun ganz verraten.
Machtgeil würde ich das nicht nennen.
Wer ein Mandant bekommt, klebt natürlich dran und tut alles um es zu behalten.
Denn eins ist klar. So einen lockeren Job, wo man viele Kontakte knüpfen kann, gibt es selten.
Also macht man alles mit, das den Job erhält. Und die Medien wie Axel Springer, geben inzwischen die Richtung vor.
 
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