Netzwerkoptimierung

Gibts denn generell Kabellieferanten, die man meiden sollte?

Ich kenne jedenfalls keine.

Viele Kabel sind no-name "Chinaware", deren Hersteller nur schwer zu eroieren ist, dennoch sind sie meist nicht schlecht und erfüllen die Normen

Es gibt auch Marken, etwa VOKA, LanPro, OKIdensen Nexans, Siemon oder LAPPkabel (und noch ein paar weitere) die aber teils erheblich teurer sind. Ob die Kabel in Grenzfällen wirklich besser sind als gute Chinaware... ich weiß es nicht; jedenfalls kann man sich hier sicher sein das man Qualitätsware bekommt.

Zuverlässige Händler für recht günstige Kabel sind erfahrungsgemäß jedenfalls Pollin.de und (der Klassiker) Amazon.de; schlechte Erfahrungen hab ich noch nicht gemacht.

Wenn du ein Steckerloses Kabel kaufen und Steckdosen montieren willst vergiss nicht geeignetes Werkzeug, vor allem eine geeignete Crimpzange und natürlich eine entsprechende Anzahl Stecker zu kaufen.

Bei den Steckern gibt es übrigens ähnlich größe Unterschiede wie bei den Kabeln was Schirmung und mechanische Stabilität betrifft, diesem Umstand wird aber kaum Beachtung geschenkt.
 
Und wenn du selbst confektionierst, weißt du ohne Messinstrument halt NIE, ob die Verbindung richtig ist oder nicht.

Ist für dich jetzt nicht wichtig, da du 1GBit locker hinbekommst, aber bei 40 GBit kann das schon öfters zu Problemen führen. Selbst bei 10GBit gibts wohl öfters Probleme. Hab mich mal mit einem Techniker Unterhalten, als die nen Bürogebäude komplett neu verkabelt haben, und der meinte, das es teilweise schon hart sei, wie viel Ausschuss dabei ist, wenn man wirklich mal nachmisst.

Von daher mein Tip, das Kabel nicht auf biegen und brechen so kurz wie möglich machen am Ende ;) Hab ich ja aber schon gesagt.

Nicht das in 5 Jahren oder so dann doch 10/40 GBit kommen soll und es dann nicht geht :schief:

Leider finde ich die Rechnung/Mail nicht mehr von dem Shop, wo ich bestellt habe. Ich schau aber mal die Tage nochmal, ob ich es nicht finde. Der war echt RICHTIG billig. Such auf jeden Fall im Netz. Die Unterschiede im Preis sind wirklich extrem. Für das gleiche Kabel haste Preisschwankungen von 100% locker drin.
 
Ich muss eben die Kabel selbst konfektionieren, da ich die Löcher in die Wänden nicht breit genug sind. Messen kann ich das nachher ja auch locker.
 
Wenn du Steckdosen willst bleibt dir im Prinzip sowieso nichts anderes übrig.

Messen ist nicht so einfach; billige Messgeräte können nur feststellen ob alle Adern richtig kontaktiert sind, das geht aber auch mit einer Netzwerkkarte.

"Richtig ordentliche" Messgeräte, die die Qualität der Verbindung inklusive Rauschen, Wellenwiderstand, Dämpfung, Übersprechen usw. und letztendlich auch die effektiver Ethernet-Störfreiheit feststellen können kosten >>500€, ein solches Gerät für eine einmalige Installation zu kaufen ist natürlich völlig unwirtschaftlich.

In der Praxis kann man also erst nach dem Fertigstellen anhand der effektiven Übertragungsgeschwindigkeit "messen" wie gut die Verbindung ist (oder eher: ob sie ausreichend gut ist). Unter anderem weil es hier Unterschiede zwischen verschiedenen Netzwerkkarten (und Switches) geben kann ist das aber nicht ganz das Wahre.
 
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