Netzteil Spannungsspitzen

Lass dein NT in Ruhe. Glaubst du wirklich diese Software ist in der Lage sowas wie Spannungsspitzen auszulesen? Wenn du wirklich wissen willst ob mit dem NT was nicht in Ordnung ist, musst du einen Oszi anschließen - nur wer hat sowas schon im Hauhalt.:ugly: Ist aber in deinem Fall nicht nötig, denn wenn dein NT wirklich 22V anstelle von 12V erzeugen würde, wäre dein PC längst gehimmelt.

Millisekunden sind aus der Sicht einer Spannungsregelung eine Ewigkeit. Eine Regelung, die im Bereich von ms Spannung regelt, muss man schon absichtlich so ******* bauen.

Ein Schaltnetzteil kann sehr wohl wesentlich höhere Spannungen erzeugen als es soll und sogar dauerhaft, nur ist es unwahrscheinlich dank aller Schutzmaßnahmen und der Regelung.
 
Dort wird dann solch ein Chip wie der Weltrend WT7502 verbaut, der mit der +12V Leitung gar nix macht...

Das macht nichts. In vielen PC NTs wird die 12V Leitung sowieso nicht aktiv geregelt, das heißt aber nicht dass diese nicht vor Überspannung oder Überstrom geschützt wird. Diese Aufgabe muss nicht unbedingt ein integrierter Controller wie von dir genannt übernehmen, das kann auch ein ganz einfacher Analog-Komparator wie LM319 (in vielen NTs zu finden). Egal wie, dauerhafte 22V Spannungsspitzen im ms-Bereich auf 12V-Leitung bei einem NT sind ausgeschlossen, außer der Überspannungssutz ist ausgefallen, aber dann wäre sein Mainboard längst Asche.
Aber hin oder her, eine Software ist gar nicht in der Lage Spannung eines PC-NTs zu erfassen - keine Chance.
 
Bei den meisten NTs wird nur die 3,3V Leitung geregelt, mein MODU87+ eingeschlossen. Das werden die meisten hier als veraltete Technik bezeichnen, was aus technischer Sicht nicht so ganz stimmt.

Und beigruppenregulierten wird 12V doch auch aktiv geregelt und daraus dann 3 und 5V generiert?

Das soll wohl die moderne Technik sein, aber so ein hatte ich noch nicht auf dem OP-Tisch.:D Bei so einem müssen zwangsläufig alle Spannungen geregelt sein.

Allgemein erkennt man die geregelte Spannung an der Senseleitung in der 24-poligen Buchse des Hauptstrangs.
 
Das macht nichts. In vielen PC NTs wird die 12V Leitung sowieso nicht aktiv geregelt, das heißt aber nicht dass diese nicht vor Überspannung oder Überstrom geschützt wird.
Naja, die +12V Leitung ist bei vielen modernen Netzteilen die einzige Spannung, die aus dem Transformator kommt...

Diese Aufgabe muss nicht unbedingt ein integrierter Controller wie von dir genannt übernehmen, das kann auch ein ganz einfacher Analog-Komparator wie LM319 (in vielen NTs zu finden).
Die Frage ist, ob man sowas bei einem Netzteil, das voll auf billig getrimmt ist (bei full japanese Caps) überhaupt verbauen würde. Ich hab jedenfalls bei diesem Gerät nix gefunden, was deine Vermutung bestätigen könnte.

Bei den meisten NTs wird nur die 3,3V Leitung geregelt, mein MODU87+ eingeschlossen. Das werden die meisten hier als veraltete Technik bezeichnen, was aus technischer Sicht nicht so ganz stimmt.
1. Nein, da ist auch die +5V leitung aktiv geregelt. Die beiden DC-DC Module sind da so ziemlich identisch, in diesem Punkt. Nur halt, dass das eine +3,3V und das andere +5V liefern sollte...
2. Das olle Modu87+ ist doch immer noch Stand der Technik, mit LLC-Resonanzwandler und DC-DC für die kleineren...
Wobei mir jetzt auhc kein Resonanzwandler bekannt ist, bei dem mehr als eine Spannung aus dem Transformator kommt. Und bevor hier jemand die alten FSP versuche ausgräbt: Die hatten 2 Trafos: Einen für +12V, einen für +5V. Und 3,3V wurd ja schon immer aus +5V erzeugt (daher auch 50mV Limit für Restwelligkeit)...
Allgemein erkennt man die geregelte Spannung an der Senseleitung in der 24-poligen Buchse des Hauptstrangs.
Nö, nicht unbedingt.
Man kann diese Leitungen auch weglassen, dann kackt die Spannung halt 'nen bisserl mehr ab als wenn mans direktim Netzteil selbst abschätzen würde, ansonsten ist es aber durchaus möglich, die Sense Leitungen wegzulassen...
 
Die Frage ist, ob man sowas bei einem Netzteil, das voll auf billig getrimmt ist (bei full japanese Caps) überhaupt verbauen würde.

Das hat nichts mit billig zu tun. Die NTs, wo sowas zu finden ist, sind keineswegs billig, sondern alt. Es waren alles Server-NTs, die viel höhere Anforderungen haben, als normale NTs. Und das dies sehr gute Technik ist, bestätigt der Alter dieser NTs. Kein modernes NT für 50€ wird jemals so alt werden.

Ich hab jedenfalls bei diesem Gerät nix gefunden, was deine Vermutung bestätigen könnte.

Kein Wunder. Das ist ja so ein Modernes mit Resonanzwandler. Die Regelung und allerlei Schutzmechanismen übernimmt dort der Controller für den Wandler und seine äußere Beschaltung.

1. Nein, da ist auch die +5V leitung aktiv geregelt. Die beiden DC-DC Module sind da so ziemlich identisch, in diesem Punkt. Nur halt, dass das eine +3,3V und das andere +5V liefern sollte...
2. Das olle Modu87+ ist doch immer noch Stand der Technik, mit LLC-Resonanzwandler und DC-DC für die kleineren...
Wobei mir jetzt auhc kein Resonanzwandler bekannt ist, bei dem mehr als eine Spannung aus dem Transformator kommt.

Mein NT hatte ich noch nicht auf, da noch Garantie drauf ist, habe aber einen Test bei Computerbase gefunden, der deine Aussage bestätigt. In diesem Fall ist natürlich jede Spannung geregelt. Schade, das alte Prinzip fand ich besser.

Nö, nicht unbedingt.
Man kann diese Leitungen auch weglassen, dann kackt die Spannung halt 'nen bisserl mehr ab als wenn mans direktim Netzteil selbst abschätzen würde, ansonsten ist es aber durchaus möglich, die Sense Leitungen wegzulassen...

Ja klar, aber dann wird kein Spannungsverlust auf der Leitung berücksichtigt.

Aber egal welche Technik zum Einsatz kommt, mit einer Software kann man keine Spannungen am normalen NT messen.
 
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