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[Erfahrungsbericht] Corsair RM650i

claster17

BIOS-Overclocker(in)
Heute stelle ich euch den kleinsten Vertreter der RMi-Serie von Corsair vor, das RM650i. Daneben werden noch das RM750i, RM850i sowie das RM1000i angeboten.
Zuerst einmal vielen Dank an Corsair für die Bereitstellung des Netzteils, die dieses Review erst ermöglicht hat.


Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich kein Fotograf bin und ich sehr wahrscheinlich das falsche Objektiv verwendet und noch viele andere Fehler gemacht habe.



Verpackung:

Karton_vorne.jpg Karton_hinten.jpg Karton_seite.jpg Karton_oben.jpg Karton_unten.jpg

Beim Transport wurde der Karton etwas eingedrückt, was wie in den folgenden Bildern zu sehen, nicht weiter schlimm ist.

Pappkarton.jpg

Im äußeren Karton befand sich noch ein weiterer schlichter Pappkarton. An dieser Stelle habe ich es leider versäumt ein Bild des Kartoninneren zu machen und nachträglich konnte ich den Inhalt nicht mehr zufriedenstellend wie ab Werk anordnen.

Tuete.jpg

Das Netzteil selbst befand sich gut geschützt in einer Kunststofftüte, welche wiederum in einem schwarzen Stoffbeutel steckte.



Lieferumfang:

Uebersicht.jpg

  • Corsair RM650i
  • Tasche mit modularen Kabeln
    • Corsair Link Schnittstellenkabel
    • Corsair Link USB-Kabel
  • 10x schwarze Kabelbinder
  • 4x schwarze Schrauben
  • Corsair-Aufkleber
  • Netzkabel
  • Garantieinformationen
  • Benutzerhandbuch

Kabel:

Kabel.jpg

Anzahl | Kabeltyp | Länge
1x​
| 20+4 Pin ATX | 61cm
1x​
| 4+4 Pin EPS/ATX | 65cm
2x​
| 6+2 Pin PCIe (2x) | 60cm
1x​
| SATA (4x) | 70cm
1x​
| SATA (4x) | 85cm
1x​
| Molex (3x) | 65cm
1x​
| Molex (4x) | 75cm
2x​
| Molex-Floppy-Adapter | 10cm
1x​
| Corsair Link Kabel | 80cm
1x​
| USB-Kabel | 80cm
Sehr schön finde ich bei den 20+4 und 4+4 Steckern, dass jeweils die zusätzlichen 4 Pins angeklipst werden und sie somit mit den anderen Pins eine feste Einheit ergeben. Die Molex-Stecker verfügen über Abziehhilfen. Auch begrüße ich, dass die heutzutage kaum noch verwendeten Floppy-Stecker nicht mehr fest am Kabelstrang hängen, sondern bei Bedarf per Adapter verwendet werden können.



Optik:

_DSC0305.jpg _DSC0309.jpg NT_Rückseite1.jpg

Äußerlich konnte ich bei meinem Exemplar keinerlei Mängel feststellen.
Das Netzteil kommt in schlichtem Schwarz mit grauen Akzenten daher. Hinten hing ein Hinweis, dass der Lüfter bei geringer Last stillsteht.

NT_Anschlüsse.jpg

Neben dem Hauptanschlussfeld befindet sich ein Knopf, womit man testen kann, ob der Lüfter sich überhaupt dreht. Dafür reicht es aus, wenn das Netzteil mit Strom versorgt wird. Ein Computer wird hierfür nicht benötigt. Über dem Knopf befindet sich eine im Betrieb grün leuchtende LED, die bei einer Verbindung mit Corsair Link orange blinkt. Darüber befinden sich zwei Anschlüsse für Corsair Link. Die obere Buchse dient dazu, mehrere Corsair Link Produkte über beispielsweise einen Commander Mini zu verbinden. Die Mini-B-Buchse wird dazu verwendet, den Corsair Link Verbund per USB mit dem Mainboard zu verbinden, damit die Software darauf zugreifen kann.



Technische Daten:

NT_Aufkleber.jpg

Das RM650i wird von CWT gefertigt und verwendet eine einzelne mit 54A balastbare 12V-Schiene.
Als Lüfter wird ein PWM-gesteuertes Modell mit hydrodynamischem Gleitlager (FDB) verwendet.

Eigenschaften:
  • 80 PLUS Gold Zertifikat
  • 100% Japanische 105-Grad-Kondensatoren
  • Zero-RPM-Lüftermodus
  • Konfigurierbare +12V-Schiene (Muilti-/Singlerail)
  • Corsair Link
  • 7 Jahre Garantie
Kompatibilität:
  • Unterstützt die Stromsparmodi ab Haswell
  • Entspricht den Standards von ATX12V v2.4 und EPS 2.92



Systemmessung:

Als Testsystem diente mein Zweitrechner, da dieser erstens mehr Strom frisst als mein Hauptsystem und zweitens, weil das alte Netzteil (Seasonic SS-500HT OEM – steinigt mich) ohnehin ausgetauscht werden musste.

CPU | Intel Core 2 Quad Q9450 3,2 GHz
CPU-Kühler | bequiet! Dark Rock 3
Mainboard | Gigabyte EP45-DS3L
RAM | 4x 2GB Kingston HyperX DDR2-800
Grafikkarte | Sapphire R9 380 Nitro 4GB 1,05 GHz +20% PT
Festplatten | Seagate Desktop SSHD 1TB, Samsung Spinpoint F1 750GB
Gehäuse | Fractal Design Define R5
_DSC0271.jpg
Grafikkarte war zu dem Zeitpunkt im Hauptrechner

_DSC0276.jpg_DSC0277.jpg
Der alte Wandler

Da mir als Leistungsmessgerät nur ein altes ELV EM 97 zur Verfügung stand, kann ich leider keine genauen Angaben zur Gesamtleistungsaufnahme machen. Allerdings konnte ich dennoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem alten Netzteil feststellen. Für die, die es interessiert, habe ich noch mein Hauptsystem (in der Signatur) mitgemessen.

| Idle | World of Warships Hafen* Seasonic SS-500HT OEM | 100W | 285W
Corsair RM650i | 75W | 265W
Hauptsystem | 50W | 230W
Alle Werte auf 5W gerundet
*Maximale Einstellungen, 1440p, 60FPS Limit, Yokosuka Hafen, Nagato


Aufgrund fehlender Geräte verzichte ich hier auf eine Spannungsmessung. Falls jemand Vertrauen in die Werte von HWMonitor hat, habe ich weiter unten im Abschnitt zu Corsair Link noch einen Screenshot unter Volllast gemacht.



Corsair Link:

Da ich selbst erst mit Corsair Link 4 eingestiegen bin, kann ich nur sehr wenig zu früheren Versionen erzählen. Ausgehend von diversen Screenshots der alten Version kann ich aber sagen, dass ich die neue optisch deutlich ansprechender finde.

2016-02-11 (4).jpg

Im Startmenü werden sämtliche erfassten Sensoren der einzelnen Geräte aufgeführt. Wer weitere Corsair Link Produkte verwendet, sollte hier einige weitere Infofenster sehen.
Das RM650i gibt neben Spannungsangaben zu 12V, 5V und 3,3V auch eine Temperatur sowie die Lüfterdrehzahl aus. Als Zusatzfenster kann man sich die Daten auch wie im Afterburner grafisch auftragen lassen.

2016-02-11 (6).jpg

Wie gehabt kann man für die Übersicht entweder ein Bild aus der weitläufigen Liste an Corsair Gehäusen wählen oder ein eigenes Bild einfügen und die verschiedenen Sensorwerte frei anordnen.

2016-02-11 (7).jpg

Der Lüfter des Netzteils lässt sich ebenfalls in begrenztem Maß steuern. Wer die Lüftergeschwindigkeit festsetzen will, kann zwischen 40% (hörbare 700 RPM) und 100% (sehr deutlich hörbare 1500 RPM) frei wählen. Im normalen Betrieb hat sich der Lüfter jedoch noch nie eingeschaltet.

2016-02-11 (2).jpg
(Hier auch die von HWMonitor gemeldeten Spannungen)

Selbst nach einer Stunde Maximallast mit Prime95 und Furmark (ca. 380 - 400W) lief der Lüfter erst nach einer halben Stunde an, verharrte aber bei konstanten 500 RPM, welche ohnehin vom Krach der Grafikkarte übertönt wurden. Da ich mit meiner verfügbaren Hardware keine höhere Last erzeugen konnte, blieb das RM650i die ganze Zeit über recht unbeeindruckt.

So ganz bin ich nicht dahinter gekommen, wann der Lüfter anspringt. Einerseits ist der Ventilator während des Durchlaufs mit Maximallast bei etwa 30°C angelaufen, andererseits hat sich im normalen Betrieb bis 38°C nichts getan (höher war es bisher noch nie).

Etwas schade finde ich, dass die Effizienzanzeige in der aktuellsten Version (4.2.0.162) fehlt, auch wenn man diese leicht selbst errechnen kann.

Auf der Produktseite ist zwar die Rede vom Umschalten zwischen Multi- und Singlerail, jedoch konnte ich nirgendwo Angaben dazu finden, was genau diese Funktion bewirkt. Lediglich im obigen Screenshot ist ein Schalter für OCP (vmtl. Überstromschutz), der in früheren Software Versionen noch Multirail-Mode hieß.

Während ich von diversen Problemen früherer Software gelesen habe, konnte ich selbst nichts dergleichen feststellen. Möglicherweise liegt es daran, dass dies mein erstes Corsair Link Produkt ist.



Fazit:

Derzeit ist dieses Netzteil bei diversen Händlern für etwa 120€ gelistet.
Ich finde es zwar schade, dass beispielsweise die Multi-/Singlerail-Funktion nirgendwo erläutert wird, aber ich glaube, dass all diese Kleinigkeiten nur für Enthusiasten wichtig sind, die jedes noch so kleine Detail wissen wollen. Für die meisten Nutzer (mich inbegriffen) sollte das Gesamtpaket dennoch zufriedenstellend ausfallen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das RM650i einen würdigen (und auch nötigen) Ersatz für mein altehrwürdiges Seasonic darstellt.

Positiv:
+ Schlichtes hochwertiges Design in farbneutralem Schwarz
+ Im Betrieb nie hörbar
+ Vollmodular
+ 7 Jahre Garantie
+ Überwachung durch Corsair Link

Negativ:
- Fehlende Effizienzanzeige in Corsair Link
- Lückenhafte bis fehlende Dokumentation einiger Funktionen (Multi-/Singlerail Umschaltung)
 

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TE
claster17

claster17

BIOS-Overclocker(in)
AW: [Review] Corsair RM650i

So, da habt ihr.
Falls jemand Verbesserungsvorschläge hat, werde ich versuchen, sie zu berücksichtigen.
 
TE
claster17

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BIOS-Overclocker(in)
AW: [Review] Corsair RM650i

Da ich nur ungern ein Netzteil öffne und ich absolut keine Ahnung von Elektronik habe, wird es die von mir leider nicht geben.
 
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