AW: Netzteil-Lüfter umbauen
An einem Netzteil gibt es KOndensatoren, die unter 220V stehen.
Nein, 400V...
Versuch über Reviews zuerst heraus zu bekommen, welcher Lüfter eingebaut ist und versuche zu dem Lüfter im INternet ein Datenblatt zu finden. Netzteile haben immer relativ gute Lüfter mit hohem Durchsatz. Da passt eben nciht jeder 08/15 Zubehörlüfter. Aber es finden sich immer welche.
Und dann??
Lüfter tauscht man bei Netzteilen nicht, wenn man nicht 100%ig weiß, was man tut!
Zumal die Lüfter in Netzteilen auch Sicherheitsrelevant sind! Baust einen falschen ein, kann dir die Bude abfackeln.
Zumal das NEtzteil bei einem anderen/schwächeren Lüfter auch nicht mehr die spezifizierte Leistung schaffen kann.
Auch gibt es mehr Punkte, auf die man achten muss denn Luftdurchsatz...
Weis es definitiv jemand: Gibt es eine Zeitspanne nach der man davon ausgehen kann dass sich die Kondensatoren entladen haben?
nein, gibt es nicht.
Und wenn du keinen Plan von Elektronik hast, lass es sein!
Zu gefährlich.
Solche Beiträge lese ich immer recht gerne und eigentlich "habt Ihr ja alle Recht". Aber beim letzten Satz muss ich einfach mal Einspruch einlegen
Kondensatoren dienen hier nur dem einzigen Zweck eine bereits gleichgerichtete Ladung zur speichern. Hier sollte es sich um nicht mehr als 12 V handeln, je nach Version könnte der Hersteller auf etwas mehr nehmen, um es später wieder zu reduzieren und flexibler auf Zwichenspannungen zu kommen.
Da das Netzteil selber ein Verbraucher ist, entlädt sich aber die Platine binnen Sekunden, von mir aus auch Minuten.
Das größte Mysterium ist aber immer die Unwissenheit über Gleichrichter und vorher angelegte 230 Volt. Es ist direkt nach dem Ausstecken aus der Wand definitiv keine 230 Volt Wechselspannung (!) mehr vorhanden. Eigentlich erschließt es sich aus dem Wort, wie soll denn ohne Spannung aus der Wand noch etwas wechseln? Das Wechseln kommt vom Kraftwerk, nicht von anderen Bausteilen, die sowas gar nicht erzeugen können.
Du magst zwar mit Strom zu tun haben, hast aber keine Ahnung von (PC) Schaltnetzteilen.
Sorry, aber was du sagst, ist schlicht falsch.
Denn bei einem üblichen Schaltnetzteil hast du erst einmal einen Eingangsfilter, danach Brückengleichrichter und dann kommt der Primärkondensator, der schon mal mit der gleichgerichteten Wechselspannung geladen wird. Dieser wird auch für die Boostschaltung aka PFC verwendet. Was jetzt dahinter hängt, interessiert nicht, denn was du erst einmal völlig unterschlägst ist, dass der Kondensator, wenn man das Netzteil mti dem Netz verbindet, zwar geladen ist, der Boostschaltkreis aka PFC inaktiv ist und damit auch der Kondensator nicht entladen werden kann.
Auch gibt es keinerlei Entladewiderstände - das würde die Effizienz vermindern - die den KOndensator entladen würden. Das ganze ist aber auch nicht notwendig, da es sich hierbei um eine 'Blackbox' handelt, die man nicht zu öffnen hat.
Das steht ja auch auf einigen Netzteilen drauf: No servicable parts inside...
Und auch interessieren die Kondensatoren auf der Sekundären Seite nicht, das war ja auch nie das Thema. Das Thema war und ist ie Ladung des Primärkondensators...
Und das sind eben sehr wohl mehr als 12V, wie du behauptet hast...
Der wird nämlich in unseren Breitengraden mit etwa 325V geladen, wenn die PFC aktiv ist, auch mal um die 400V (normalerweise arbeitet die PFC Schaltung mit 380V, daher nutzt man auch 400V Kondensatoren, die ja auch ziemlich teuer sind. Wenn man das nicht bräuchte, würde man auch keine 400V Kondensatoren, teilweise sogar bis zu 450V Typen! nutzen)...
Und dazu kommt, dass man bei ~350W Netzteilen etwa 180µF Kapazität hat, bei 500W aber schon um die 330µF, bei 750W irgendwo zwischen 560 und 720µF...