Netzteil-Lüfter umbauen

Dirkschn25

PC-Selbstbauer(in)
Netzteil-Lüfter umbauen

Guten Morgen

Kann ich ohne weitere bedenken den Original Lüfter meines Netzteil durch ein Blauen Gehäuselüfter ersetzen wenn ich die kabel (Anschlüsse) umlöte? Oder gibt es da irgendwelche Probleme?

Mein Netzteil: Sharkoon WPM600 V2 600W ATX 2.3


Mfg Dirk
 
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Okay vielen dank.

Gibt es heut zu tage noch Netzteile mit integrierten beleuchteten Lüftern? finde nämlich keins
 
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An einem Netzteil gibt es KOndensatoren, die unter 220V stehen. Wenn Du Die anfasst, bisst Du toood. Es ist genauso gefährlich ein Netzteil auszuschrauben, wie die Verkleidung einer Steckdose im Haushalt abzuschrauben. Auch das würde niemand selber machen, dazu holt man immer einen Handwerker. Auch ein Birnenwechsel von Haushaltslampen ist absolut lebensgefährlich, wenn man vergisst die Sicherung herauszumachen. Auch dazu holen hier alle Foristen natürlich einen Handwerker.

Du kannst jetzt das Risiko vielleicht etwas besser einschätzen. Dazu müüste der neue Lüfter ähnliche Luftdurchsatzwerte haben. Davon gibt es hinderte und ja, ein paar Lötungen zu machen ist banal. Aber natürlich besteht auch hier absolute Lebensgefahr, denn wenn ein Netzteil minimal weniger Luft bekommt, brennt sofort das gesamte Stadtviertel. Darum saugen auch alle User hier immer täglich die Staubfilter an den netzteilen, denn ein paar Prozent weniger Luftdurchsatz und alle sind tod. (Sarkasmus ende)

Wenn Du weißt, was Du machst, ist das alles ganz einfach. Wenn Du es nicht weißt, besteht natürlich Lebensgefahr. Problematisch ist es vor allem, wenn es wirklich zu ienem Brand kommen sollte und ein Gutachter ein manipuliertes Netzteil entdeckt. wobei ich nicht weiss, wie man verbrannte Lüfter unterscheidet, also ist das rein hypothetisch. Ein neuer Lüfter muss mindest denselben Luftdurchsatz und desselben statischen Druck erzeugen. Da die Herstellerangaben dazu nicht genormt sind, ist die Auswahl etwas trickreich.

Versuch über Reviews zuerst heraus zu bekommen, welcher Lüfter eingebaut ist und versuche zu dem Lüfter im INternet ein Datenblatt zu finden. Netzteile haben immer relativ gute Lüfter mit hohem Durchsatz. Da passt eben nciht jeder 08/15 Zubehörlüfter. Aber es finden sich immer welche.
 
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Deinen Sarkaskmus in allen Ehren, aber das hantieren am offenen Netzteil ist in der Tat lebensgefährlich. Da nutzt es Dir auch nichts, vorher die Stromzufuhr zu unterbrechen. Aber ich nehme an, dass Dir das bekannt ist.

Davon abgesehen, gibt es so viele Möglichkeiten für die gewünschte Beleuchtung im Gehäuse zu sorgen. Den NT-Lüfter würde ich deshalb ganz sicher nicht tauschen.
 
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Trotzdem würde ICH es nicht riskieren, aber ich bin auch nicht so bewandert in der Hinsicht.

Um das Risiko, dass vllt doch mal was passiert, zu vermeiden würd ich lieber ein neues NT mit nem leisen Lüfter kaufen.

Wenn du weißt was du da machst entscheide selbst.
 
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Weil wir gerade bei dem Thema sind, ich hab 100% die selbe Situation zuhaus, nur dass ich schon den passenden Lüfter herumliegen hab. Hab hier zwei idente Netzteile seit ein paar Wochen herumliegen, bei einem der Lüfter, beim anderen der ATX-Stecker.

Gibt es eine Zeitspanne nach der man sagen kann "jetzt ist es sicher" oder eine einfache Methode, die Kondensatoren zu entladen? Wie gesagt, hab auch keine Lust auf Suizid, aber mein Netzteil ist ja keine Fliegerbombe. ;)
 
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Nach ein Paar Wochen sollte es sicher sein.
Ansonsten könnte man ja ein paar Verbraucher ans NT stöpseln und dann
manuell starten (Adapter/Büroklammer ohne Kaltgerätestecker) damit die Kondis ihre Leistung abgeben.
 
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Also wenn du das Netzteil entladen hast und es stromlos ist, dann ist es wirklich kein Hexenwerk und sehr simpel den Lüfter zu tauschen, habe ich auch in meinem Corsair gemacht :)
Allerdings würde ich da nicht rumlöten (es sei denn du kannst wirklich gut löten und weißt was du tust), sondern ein Adapter für den Netzteilanschluss kaufen. Voraussetzung ist natürlich das das Netzteil nicht den Lüfter verlötet hat, sondern gesteckt. :ugly:
 
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Nach ein Paar Wochen sollte es sicher sein.

Solche Beiträge lese ich immer recht gerne und eigentlich "habt Ihr ja alle Recht". Aber beim letzten Satz muss ich einfach mal Einspruch einlegen :)

Kondensatoren dienen hier nur dem einzigen Zweck eine bereits gleichgerichtete Ladung zur speichern. Hier sollte es sich um nicht mehr als 12 V handeln, je nach Version könnte der Hersteller auf etwas mehr nehmen, um es später wieder zu reduzieren und flexibler auf Zwichenspannungen zu kommen.

Da das Netzteil selber ein Verbraucher ist, entlädt sich aber die Platine binnen Sekunden, von mir aus auch Minuten.

Das größte Mysterium ist aber immer die Unwissenheit über Gleichrichter und vorher angelegte 230 Volt. Es ist direkt nach dem Ausstecken aus der Wand definitiv keine 230 Volt Wechselspannung (!) mehr vorhanden. Eigentlich erschließt es sich aus dem Wort, wie soll denn ohne Spannung aus der Wand noch etwas wechseln? Das Wechseln kommt vom Kraftwerk, nicht von anderen Bausteilen, die sowas gar nicht erzeugen können.

Der Beitrag ist jetzt keine Aussage ala "bau deinen blauen Lüfter in das NT, es ist ungefährlich", aber die Gründe sollten dennoch nicht zu überspitzt dargestellt werden.

@Schallrich bitte nicht persönlich zu nehmen, die Aussage treffen auch andere gerne :).
 
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Steinigt mich ruhig für meine "Bastelvariante" vor einigen Jahren, aber ich habe ebenfalls mal einen Lüfter am Netzteil getaucht (alte war so laut) und dann den 3-Pin-Anschluss durch das Lüftergitter vom Netzteil gesteckt und einfach ans Board geklemmt :ugly:

Ist definitiv nicht gerade der beste Weg, aber es hat seinen Zweck erfüllt....das Netzteil hat auch bis zu seiner Entsorgung funktioniert ;)

Zur Gefahr wurde hier genug gesagt, daher lasse ich den Part mal weg...
 
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Das war neben dem Tauschen von defekten Mikroschaltern und Mauskabeln mein erstes Projekt mit PC-Hardware; halt leicht umsetzbarer Anfängerkram. Es wurde ein altersschwacher Dauerdreher gegen einen Lüfter mit passiver Steuerung aus einem anderen Netzteil getauscht. Aus meiner Sicht: Null Problemo, wenn man glaubt zu wissen was man tut und am Ende auch noch recht hat. Hab nie einen Kondensator zu spüren bekommen. Kommt dann wohl noch?
edit: verwirrendes gelöscht. - ich habe nie in Foren gefragt sondern einfach gemacht
 
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Eine "zusätzliche" Entladung bekommt man doch hin, wenn man den Netzstecker zieht, und dann einmal die Powertaste am Gehäuse betätigt, oder? :hail:
 
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Jetzt mal wirklich ganz ernsthaft die Frage an einen Fachkundigen:

Weis es definitiv jemand: Gibt es eine Zeitspanne nach der man davon ausgehen kann dass sich die Kondensatoren entladen haben? Ob das Tage, Wochen oder Monate sind ist mir egal...
 
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An einem Netzteil gibt es KOndensatoren, die unter 220V stehen.
Nein, 400V...

Versuch über Reviews zuerst heraus zu bekommen, welcher Lüfter eingebaut ist und versuche zu dem Lüfter im INternet ein Datenblatt zu finden. Netzteile haben immer relativ gute Lüfter mit hohem Durchsatz. Da passt eben nciht jeder 08/15 Zubehörlüfter. Aber es finden sich immer welche.
Und dann??

Lüfter tauscht man bei Netzteilen nicht, wenn man nicht 100%ig weiß, was man tut!
Zumal die Lüfter in Netzteilen auch Sicherheitsrelevant sind! Baust einen falschen ein, kann dir die Bude abfackeln.
Zumal das NEtzteil bei einem anderen/schwächeren Lüfter auch nicht mehr die spezifizierte Leistung schaffen kann.
Auch gibt es mehr Punkte, auf die man achten muss denn Luftdurchsatz...

Weis es definitiv jemand: Gibt es eine Zeitspanne nach der man davon ausgehen kann dass sich die Kondensatoren entladen haben?
nein, gibt es nicht.
Und wenn du keinen Plan von Elektronik hast, lass es sein!
Zu gefährlich.

Solche Beiträge lese ich immer recht gerne und eigentlich "habt Ihr ja alle Recht". Aber beim letzten Satz muss ich einfach mal Einspruch einlegen :)

Kondensatoren dienen hier nur dem einzigen Zweck eine bereits gleichgerichtete Ladung zur speichern. Hier sollte es sich um nicht mehr als 12 V handeln, je nach Version könnte der Hersteller auf etwas mehr nehmen, um es später wieder zu reduzieren und flexibler auf Zwichenspannungen zu kommen.

Da das Netzteil selber ein Verbraucher ist, entlädt sich aber die Platine binnen Sekunden, von mir aus auch Minuten.

Das größte Mysterium ist aber immer die Unwissenheit über Gleichrichter und vorher angelegte 230 Volt. Es ist direkt nach dem Ausstecken aus der Wand definitiv keine 230 Volt Wechselspannung (!) mehr vorhanden. Eigentlich erschließt es sich aus dem Wort, wie soll denn ohne Spannung aus der Wand noch etwas wechseln? Das Wechseln kommt vom Kraftwerk, nicht von anderen Bausteilen, die sowas gar nicht erzeugen können.
Du magst zwar mit Strom zu tun haben, hast aber keine Ahnung von (PC) Schaltnetzteilen.
Sorry, aber was du sagst, ist schlicht falsch.

Denn bei einem üblichen Schaltnetzteil hast du erst einmal einen Eingangsfilter, danach Brückengleichrichter und dann kommt der Primärkondensator, der schon mal mit der gleichgerichteten Wechselspannung geladen wird. Dieser wird auch für die Boostschaltung aka PFC verwendet. Was jetzt dahinter hängt, interessiert nicht, denn was du erst einmal völlig unterschlägst ist, dass der Kondensator, wenn man das Netzteil mti dem Netz verbindet, zwar geladen ist, der Boostschaltkreis aka PFC inaktiv ist und damit auch der Kondensator nicht entladen werden kann.

Auch gibt es keinerlei Entladewiderstände - das würde die Effizienz vermindern - die den KOndensator entladen würden. Das ganze ist aber auch nicht notwendig, da es sich hierbei um eine 'Blackbox' handelt, die man nicht zu öffnen hat.

Das steht ja auch auf einigen Netzteilen drauf: No servicable parts inside...

Und auch interessieren die Kondensatoren auf der Sekundären Seite nicht, das war ja auch nie das Thema. Das Thema war und ist ie Ladung des Primärkondensators...

Und das sind eben sehr wohl mehr als 12V, wie du behauptet hast...
Der wird nämlich in unseren Breitengraden mit etwa 325V geladen, wenn die PFC aktiv ist, auch mal um die 400V (normalerweise arbeitet die PFC Schaltung mit 380V, daher nutzt man auch 400V Kondensatoren, die ja auch ziemlich teuer sind. Wenn man das nicht bräuchte, würde man auch keine 400V Kondensatoren, teilweise sogar bis zu 450V Typen! nutzen)...

Und dazu kommt, dass man bei ~350W Netzteilen etwa 180µF Kapazität hat, bei 500W aber schon um die 330µF, bei 750W irgendwo zwischen 560 und 720µF...
 
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Kein Plan nicht, aber nur schulisches Grundlagenwissen.

Eigentlich wenn ich drüber nachdenk kann ich ja auch einfach den ATX-Stecker austauschen....

Zu den Lüftern: Das betroffene Netzteil hat einen steckenden Lüfter, da dreht sich garnichts mehr. Und so war das Teil vermutlich mehrere Wochen 24/7 in Betrieb. Keine Notabschaltung, keine Probleme, kein Brand. Habs nur zufällig entdeckt und getauscht.
 
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Ein Netzteil, dass mehrere Wochen lüfterlos lief, würde ich ganz bestimmt nicht mehr instand setzen wollen.

Da wird nämlich in der Regel mehr platt sein als der Lüfter, meistens kannst davon ausgehen, dass die Kondensatoren schon ziemlich durch sind, aber auch der Leistungselektronik wird es nicht mehr so gut gehen...

Also am besten entsorgen das Gerät...
 
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Solche Beiträge lese ich immer recht gerne und eigentlich "habt Ihr ja alle Recht". Aber beim letzten Satz muss ich einfach mal Einspruch einlegen :)

Kondensatoren dienen hier nur dem einzigen Zweck eine bereits gleichgerichtete Ladung zur speichern. Hier sollte es sich um nicht mehr als 12 V handeln, je nach Version könnte der Hersteller auf etwas mehr nehmen, um es später wieder zu reduzieren und flexibler auf Zwichenspannungen zu kommen.

Da das Netzteil selber ein Verbraucher ist, entlädt sich aber die Platine binnen Sekunden, von mir aus auch Minuten.

Das größte Mysterium ist aber immer die Unwissenheit über Gleichrichter und vorher angelegte 230 Volt. Es ist direkt nach dem Ausstecken aus der Wand definitiv keine 230 Volt Wechselspannung (!) mehr vorhanden. Eigentlich erschließt es sich aus dem Wort, wie soll denn ohne Spannung aus der Wand noch etwas wechseln? Das Wechseln kommt vom Kraftwerk, nicht von anderen Bausteilen, die sowas gar nicht erzeugen können.

Der Beitrag ist jetzt keine Aussage ala "bau deinen blauen Lüfter in das NT, es ist ungefährlich", aber die Gründe sollten dennoch nicht zu überspitzt dargestellt werden.

@Schallrich bitte nicht persönlich zu nehmen, die Aussage treffen auch andere gerne :).

Wieso sollte ich das denn persönlich nehmen?
Bin immer froh mein Wissen erweitern zu können.
Hatten damals mal die Blitzeinheit von nem Einwegfotoapparat ausgebaut.
Da lagen die Drähte vom Kondensator schön frei. Den haben wir geladen und irgendein Neugieriger
hat da immer mal zugelangt und eine gewischt bekommen. Das war ein Spaß :)
 
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