AW: Neogaf-Forum offline nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen Betreiber
Uiuiui, das könnte schon in den hier vielgescholtenen Bereich des Rufmords passen. Juristen?
Juristen spielen in dem Fall keine Rolle, da die betroffenden Personen im Ausland sind. Unsere örtliche Gesetzgebung ist sowieso anders als die dortige.
Auch wenn du anderer Meinung zu sein scheinst, ist die Dame sicher kein Unschuldslamm. Je mehr man sich über sie liest, desto weniger erscheint sie als Dame. Die ganze Clique scheint nur aus Verrückten und Perversen zu bestehen. Wie in der Daily Soap: Jeder schläft früher oder später mit Jedem. Ist ja abartig!
Ein Medium ist durch seine Form allein schon politisch. Ein Medium vermittelt Informationen zwischen beteiligten Personen. Und diese Interaktion macht Medien im weiteren Sinne durchaus politisch.
Informationsübertragung macht noch kein Politikum. Es ist die Art und weise wie "wir als Gesellschaft" damit umgehen. Tun wir das nicht untereinander, bleibt es eine Information.
Übrigens, dass Bücher früher nicht politisch waren, will ich doch mal stark bestreiten. Dafür braucht man doch nur auf die ersten Schriften des Abendlandes zu blicken. Selbst Homers Werke waren politisch.
Ich habe nicht gesagt Bücher könnten nicht politisch sein. Das können sie durchaus.
Das hängt jedoch vom Inhalt ab. Wenn ich z.B. über den 2. Weltkrieg lese, wird garantiert Politik darin vorkommen. Ob Militär oder allgemeine Bevölkerung, egal.
Genauso wie ich beim Spielen von Wolfenstein-Titeln irgendwann auf Nazis und deren .... "Weltanschaung" stoßen werde. Das ist auch ein politisches System.
Der Knackpunkt ist aber wie man das ganze präsentiert. Hier kommt nämlich die Perspektive ins Spiel (nicht wortwörtlich nehmen!).
Meinetwegen kann ich Politikverdrossenheit und die Sehnsucht nach Eskapismus aus dieser dreckigen Welt verstehen. Aber dann sollte man auch selbst Abstand davon halten, ideologisch stark gefärbte Begriffe wie "ideologische Spielverderber", "Beta-Männer", "SJWs" zu nutzen, die aus einem ganz bestimmten Bereich des politischen Spektrums kommen.
Gruß
Micha
Nein, muss man nicht. Die Begriffe haben sich etabliert und sind gängig im Umlauf. Politik heißt auch sich mit der Gesellschaft auseinander zu setzen. Die genannten Personengruppen versuchen das aktuell quasi überall.
Sie sind es doch, die den Kampf der Kulturen anzetteln und überall ihre Finger im Spiel haben müssen. Egal wie man sie nennt, die Auswüchse deren "Definition der Gesellschaft" tragen bereits Früchte.
Der Skandal im Artikel ist nämlich nur einer von vielen. Das Problem ist, diese Gruppen haben das Rollenverständnis der Geschlechter so pervertiert, dass überall plötzlich deren "
Rape culture" und das stets unterdrückende "
Patriarchy" aus allen Röhren herausgeschrien wird. Das werden plötzlich Worte zu einer sexualen Straftat stilisiert. Es gibt massenweise falsche Anschuldigungen. Danaben gibt es richtige Straftaten. Wer soll denn da noch den Unterschied kennen? Wie sollen wir das denn "beurteilen", wenn wir nur eine Seite hören. Die vollständige Berichtigung liest sich dann schon ganz anders!
Ja, das angebliche Opfer sie fühlt sich unwohl mit ihrem Freund / nicht-Freund / Liebhaber was auch immer, aber schläft anschließend mit ihm (On-/off Beziehung?). Aber am Ende wird eine Straftat daraus gemacht?



Egal was es letztendlich ist, wir haben nur Drama Drama Drama über Facebook/Foren? Wäre das nicht NeoGAF würden wir wohl nicht darüber reden?! Die ganze Storie ist jedenfalls so lächerlich, dass man kübeln könnte. Aber sofort sind die
White-Knights zur Stelle und glauben den Mist sogar noch - wohlgemerkt nicht hinterfragt.
