Nahfelder, aber mit Onboard-Sound

kando

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich betreibe einen Laptop und möchte meine alten Boxen gegen etwas neues aufrüsten. Dabei wäre mir ein schöner Bass zwar lieb, bedingt durch meine Lieblingsmusik, wie z.B. Dubstep und Drumm and Bass, aber unsere Wände in meiner Wohnung sind so dünn und mein Zimmer ist so klein ( ca. 8 m²) , dass ich mir einfach keine ordenliche 2.1 Anlage leisten kann, da ich sowieso den Bass abdrehen müsste. Also bleiben logisch nur Nahfelder übrig. Hinzukommt allerdings noch das ich ja einen Laptop habe==> also Onboard-Soundkarte. Daran werde ich nichts ändern, und an eine USB lösung denke ich auch nichts. Nun ist die Frage letzendlich, welchen Nahfelder lohnen sich auch noch mit Onboard-Sound? Für mich gilt, je billiger dessto besser. Ich habe mir Behringer MS20 Multimedia Lautsprecher und ESI aktiv 05 rausgesucht, was haltet ihr von denen?
 
USB is bei Nahfeldern das beste was du machen kannst, wenn dir kein anderer Digitaler Ausgang zur Verfügung steht. Dann übernimmt der DAC in den Lautsprechern die Aufgabe der Soundkarte und das wird im vergleich zum Onboardsound schon ne Verbesserung sein.
 
Nen externen Wandler halte ich in der Preisklasse für unangebracht. Auch USB Monitore würd ich eher nicht nehmen. Da geht einfach zu viel Kohle fürn Wandler drauf.

Welchen Onboardchip haste denn genau drin?

Grüße
 
Meiner Erfahrung nach haben Laptops besonders schlechte Soundkarten. Da würden sich USB Nahfelder schon lohnen.
 
Also welche Mainboard ich habe weiß ich nicht, wohl aber das ich einen Samsung R780 habe. Habe ihn für 600 € erstanden, viel erwarten gibt es also nicht.
 
Behringer U-Control UCA 202

Wieso das nicht einfach zwischenschalten? Da hast du dann auch eine große Auswahl an Monitoren.

Wobei die Behringer MS20 haben ja einen Digitalen-Anschluss! Also digital an den Laptop und du brauchst gar keine Soundkarte ;)
 
Wie meinst du das?

Wenn Dein Laptop einen digitalen Audioausgang hat (egal ob optisch oder koaxial) kannst Du damit das "unverarbeitete" Soundsignal an die Behringer schicken, welche dann die Umwandlung übernehmen. Damit ist die Klangqualität auch nicht mehr vom Laptopsound abhängig, da der nichts mehr verarbeitet.
Selber konnte ich die Behringer noch nicht hören, vom bisher gelesenen machen die aber einen für ihren Preis guten Eindruck. Tipp am Rande vielleicht: Achte auch auf die Maße. Die Behringer sind trotz des geringen Preises schon recht groß, was auf manchem Schreibtisch eng werden kann.

Edit:
Noch ein Pluspunkt: Mit den Behringer MS 20 (oder auch 40) dürfte es keine Probleme mit Brummschleifen (erzeugen dauerhafte Störgeräusche) geben. Die kommen bei anderen (wie z.B. den ESI Aktiv) nicht zwangsläufig vor, sind aber möglich.

Nochmal Edit:
Die Behringer MS 40 kosten übrigens nur 18 Euro mehr und dürften auch einen Blick wert sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hört sich erstmal sehr gut an. Ich muss jetzt nur nochmal meine Unwissenheit beweisen. Ich habe so einen Audioeingang, der auch z.B. allen gängingen Kopfhörern unterschlumpf lässt.
 
Also nen digitalen Audioout haste da nicht dran. Nur über HDMI. Das hilft Dir allerdings auch nicht weiter. Also: Entweder Nahfelder mit analogem Anschluss kaufen oder aber eine Soundkarte entweder mit digitalen oder analogen Nahfeldern.

Ich würde Variante 1 nehmen.

Versuch mal Nachzuschauen welchen Onboardchip Du hast. Wie das geht wird hier beschrieben:http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=214&thread=11459&postID=17#17
 
Dein Notebook hat leider keinen digitalen Ausgang, d.h. du müsstest entweder USB-Monitore nehmen oder die Box von Pommesmann dazwischenschalten.
 
Sicher, dass kein digitaler Ausgang vorhanden ist?
Viele Notebooks haben doch einen in Form von 3,5mm Klinke.
Also einen Kombianschluss, der digital und analog in einem ist.
 
Ich bin dem Link von Diavel gefolgt. Da steht bei "Audiocodec = ALC269" sagt einem von euch das etwas??
Dein Notebook hat leider keinen digitalen Ausgang, d.h. du müsstest entweder USB-Monitore nehmen oder die Box von Pommesmann dazwischenschalten.
Ok, jetzt die Ausgangsfrage wieder... welche Nahfelder lohnen sich noch in Anbetracht das ich nur Onboar-Sound habe.
 
Im Prinzip lohnen sich da immer noch alle Nahfelder dran. Heutige onboardchips sind imho völlig in Ordnung. Auch wenn das manche hier anders sehen. Ich für meinen Teil kann keine Unterschiede zwischen meinem Onboard und meinem 250€ Wandler ausmachen wenn ich sie blind und ausgepegelt vergleiche. Weder an sehr teuren Boxen, noch an nem Beyerdynamic T90 (500€ Kopfhörer).

Die unterschiede zwischen verschiedenen DAC Chips sind nahezu marginal. Und da Nahfelder keine besonderen Anforderungen an die Verstärkung stellen isses umso mehr wumpe.

Du kannst natürlich testweise einmal die behringer mit dem digital Adapter und z.b. die ESI bestellen und selber vergleichen.

Grüße
 
Ok, das ist schon mal gut was Diavel gesagt hat. Aber mal die Frage umgestellt. Ab wann lohnt es sich, um die Qualität zu verbessern, eher geld in die SoKa zu stecken als in die Boxen, dass wäre dann nämlich der Punkt an dem es sich für mich nicht mehr lohnt rein vom P\L Verhältnis mehr Geld zu investieren.
 
Ab wann lohnt es sich, um die Qualität zu verbessern, eher geld in die SoKa zu stecken als in die Boxen
An dem Punkt wo der Klangzugewinn einer geringeren Investition (Verstärker/SoKa) einen größeren Klanglichen Sprung schafft als die Preisdifferenz nur nächst besseren Box. Wo genau dieser Punkt ist, muss man selbst entscheiden. Eine gute Soundkarte bringt immer etwas. Ich sage mal wenn man 400€ aktive LS hat, lohnt es sich nicht für 250€ eine Soundkarte zu kaufen. Das Geld wäre in besseren Boxen sinnvoller investiert. Wiederum wären 50€ für eine SoKa bei selbigen LS ganz gut aufgehoben.
Ich hoffe das ist einiger Maßen verständlich gewesen^^
 
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