Nach Stuxnet nun Flame: Neuer Super-Trojaner im Umlauf?

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Finde nur ich das irrational, oder ist es schlichtweg notwendig das zb Atomkraftwerke mit dem Internet verbunden sind :what::huh:
 
So ein Bedarf kann sehr schnell entstehen, z.B. wenn die Messwerte eines Überwachungsrechners auch andernorts abgerufen werden müssen. Das wäre imho in einer Anlage, bei der der Überwachungsrechner im Ernstfall ggf. gar nicht zugänglich ist, zwingend erforderlich. Oder man hat eine Kette von Rechnern, die irgendwann im Netz endet: Ein Messsystem soll vom Labor aus abgerufen werden können, der Laborrechner muss seine Informationen an Arbeitsplätze weitergeben können, die Mitarbeiterrechner kommunizieren mit dem Chef - und der will natürlich auch mal online gehen.

Im Falle von Stuxnet war das Primärziel aber kein Atomkraftwerk, sondern eine Atomanreicherungsanlage und die Infektion erfolgte auch nicht online, sondern über USB-Stick.
 
Finde nur ich das irrational, oder ist es schlichtweg notwendig das zb Atomkraftwerke mit dem Internet verbunden sind :what::huh:

Genau genommen ist es so, dass Stromnetze ständig überwacht werden müssen um auf Ausfälle bzw. Zeiten erhöhten Energiebdarfs reagieren zu können. Weil Strom nicht oder nur sehr eingeschränkt gespeichert werden kann müssen Kraftwerke ihre Leistung ständig an den Gegebnheiten der Verbraucher orientieren. So werden Kraftwerke eben nachts von der Leistung herunter gefahren und tagsüber bzw. zu Spitzenzeiten (morgens und abends) entsprechend von der Leistung herauf gefahren. Um diese Überwachung zu gewährleisten sind zumindest Teile eines Kraftwerks ständig online und werden mit aktuiellen Daten zum geforderten Strom versorgt.

Andernfalls kann es zu Spannungsspitzen im Stromnetz kommen und die Geräte der Endverbraucher könnten Schaden nehmen.
 
Gerade AKWs werden in Deutschland (iirc gab es eine Ausnahme, die ist aber jetzt vom Netz gegangen) nicht bedarfsabhängig geregelt, sondern umgekehrt müssen alle anderen sich nach denen ihrer Grundlast richten. Deswegen haben wir so viele Speicherkraftwerke (die nicht etwas dazu dienen, unregelmäßige erneuerbare zu puffern, sondern dazu nachts die nicht benötigte AKW-Dauerproduktion abzufangen und tagsüber nutzbar zu machen) und unter anderem deswegen müssen Windkraftanlagen z.T. auch bei ausreichender Netzbedingung und starkem Wind stillgelegt werden - die großen Stromkonzerne sind nur zur Annahme von Ökostrom verpflichtet, wenn sie freie Kapazitäten haben. Ist das "leider" nicht der Fall, weil die eigene AKWs rund um die Uhr mit Normleistung produzieren und nicht gergelt werden können, dann müssen andere halt ihre Produktion einstellen...
 
Miese Sache... fast 2 Jahre ist der schon unbemerkt am spionieren...

Wer da wohl wieder(?) neugierig ist... :gruebel: :devil: :ka:

Kranke Welt, nach wie vor...
 
Finde nur ich das irrational, oder ist es schlichtweg notwendig das zb Atomkraftwerke mit dem Internet verbunden sind :what::huh:
Was ist heute nicht mit dem Internet verbunden?
In Zeiten der Automatisierung und "Smart Grid" ist das normal.

Es ist ja nicht so das man für die Verbreitung von Schadsoftware unbedingt das Internet braucht. USB Sticks reichen vollauf und kommen auch noch ungesehen an der Firewall vorbei.
 
Was werden denn dort für Betriebssysteme eingesetzt?
Linux, Windows, Windows Embedded, BSD?

in den meisten öffentlichen einrichtungen der welt werden eigens entwickelte betriebssysteme verwendet, die auf dem linux-kernel basieren.

in vielen dritte-welt-ländern sind auch alle pcs in öffentlichen einrichtungen direkt mit linux-distributionen ausgestattet.
 
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