Nach Intels Coffee Lake-S: Ryzen-Achtkerner werden günstiger

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Bleibt wohl AMD nix anderes übrig...In Games hat mann durch die IPC ein deutliches nachsehen und selbst mit dem TOP Modell nur 10% bei Anwendungen die Perfekt mit allen Kernen skalieren, trotzt zwei Kernen mehr.
Du weisst aber schon, dass der IPC Vorteil von Intel einstellig ist? Instructions per clock ist aber eben nicht alles. Wenn alles wegen des Intel Monopols für Intel optimiert ist, kannst du nicht erwarten, dass es auf AMD von alleine genauso gut läuft.
 
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Doch, da sich Intel und AMD ihre eigenen HEDT Plattformen komplett weg-kanniblaisiert haben. Die Lanes braucht kein Mensch, da Multi-GPU offiziell (fast) tod ist und NVMe Raids aktuell auch nur was für Benchmarkfreaks sind. Quadchannel reißt auch keine Bäume mehr raus, der Effekt war mit langsamerem Speicher viel größer, als heutzutage, wo niemand mehr bei Neuanschaffung unter DDR4 3200 und höher verbaut. Damit ist die TR 1900X Preissenkung eine direkte Reaktion auf CL-S.

Naja, Du brauchst die Lanes nicht... Andere haben durchaus noch Verwendung für die ganzen zusätzlichen Lanes, auch ohne Multi GPU Installationen.
Durch die Limitierung auf 7 PCIe Geräte hast du eh eine gewisse Begrenzung beim Threadripper.


Und zur "Dumpingpreis" Diskussion:

Bei 192mm² pro Ryzen Die passen rechnerisch 368 auf einen Wafer - davon noch einige abziehen, weil das Ding eben rechteckig ist... bleiben aber noch immer 350 (grob über den Daumen gepeilt...).
Leider hab ich die korrekten Maße nicht gefunden, dann könnte man es in einem Wafer Calculator nachstellen.

AMD sagte schon sehr früh beim Start von Ryzen, dass sie eine Ausbeute von mehr als 90% für voll funktionsfähige 8-Kern CPUs haben.
Selbst wenn es nur 90,5% sind, bekommt AMD ca. 317 voll funktionsfähige Dice geliefert. (ja... 316,75, aber für eine grobe Rechnung macht die eine CPU keinen Unterschied).
Wenn man die Kosten pro Wafer auf Basis der Reports von FD SOI Benefits Rise at 14nm | EE Times nimmt, kostet ein Wafer $4081.22.

Daraus ergeben sich dann Produktionskosten pro Die von nur $12.87.
Auch mit dem ganzen drum herum, um daraus eine CPU zu machen, dürften die Kosten so bei $25-30 liegen.

Selbst bei nem Verkaufspreis von "nur" €290 bleibt da ne Menge Spielraum für AMD und Handel - und das selbst für die CPUs, die noch mit boxed Kühler kommen.

AMD dürfte eher Probleme haben, genug defekte CPUs für R5 und R3 zusammen zu bekommen.
 
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Du weisst aber schon, dass der IPC Vorteil von Intel einstellig ist? Instructions per clock ist aber eben nicht alles. Wenn alles wegen des Intel Monopols für Intel optimiert ist, kannst du nicht erwarten, dass es auf AMD von alleine genauso gut läuft.

Und das ist auch ein Grund, warum man nicht immer auf den IPC rumreiten sollte. Die meisten benutzen die IPC wie einen Wert, der immer und überall genau so zutrifft.
Doch wie so häufig ist das halt leider nicht immer der Fall. Die Peak IPC werden nur bei sehr wenigen Anwendungen erreicht und schon gar nicht bei den meisten Alltagsanwendungen. Stand jetzt ist AMD in vielen Spielen nicht so schnell wie Intel. An was das genau liegt, wissen wenn überhaupt die Spieleentwickler oder AMD selber. Zu sagen, es läge an der geringeren Anzahl an IPC in Spielen (was genau genommen ja zutrifft) ist ein wenig so, wie zu sagen, dass Flugzeug A effizienter ist als Flugzeug B, weil der Kerosinverbrauch geringer ist.
gRU?; cAPS
 
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Naja, Du brauchst die Lanes nicht... Andere haben durchaus noch Verwendung für die ganzen zusätzlichen Lanes, auch ohne Multi GPU Installationen.
Durch die Limitierung auf 7 PCIe Geräte hast du eh eine gewisse Begrenzung beim Threadripper.


Und zur "Dumpingpreis" Diskussion:

Bei 192mm² pro Ryzen Die passen rechnerisch 368 auf einen Wafer - davon noch einige abziehen, weil das Ding eben rechteckig ist... bleiben aber noch immer 350 (grob über den Daumen gepeilt...).
Leider hab ich die korrekten Maße nicht gefunden, dann könnte man es in einem Wafer Calculator nachstellen.

AMD sagte schon sehr früh beim Start von Ryzen, dass sie eine Ausbeute von mehr als 90% für voll funktionsfähige 8-Kern CPUs haben.
Selbst wenn es nur 90,5% sind, bekommt AMD ca. 317 voll funktionsfähige Dice geliefert. (ja... 316,75, aber für eine grobe Rechnung macht die eine CPU keinen Unterschied).
Wenn man die Kosten pro Wafer auf Basis der Reports von FD SOI Benefits Rise at 14nm | EE Times nimmt, kostet ein Wafer $4081.22.

Daraus ergeben sich dann Produktionskosten pro Die von nur $12.87.
Auch mit dem ganzen drum herum, um daraus eine CPU zu machen, dürften die Kosten so bei $25-30 liegen.

Selbst bei nem Verkaufspreis von "nur" €290 bleibt da ne Menge Spielraum für AMD und Handel - und das selbst für die CPUs, die noch mit boxed Kühler kommen.

AMD dürfte eher Probleme haben, genug defekte CPUs für R5 und R3 zusammen zu bekommen.

Auch wenn die genannten Zahlen richtig sein könnten, fehlen da einfach noch ein paar, welche deine errechnete Gewinnspanne erheblichst einschränkt. 260 € bleiben sicher nicht als Reingewinn - da fehlen diverse laufende Kosten und z.B. die komplette Entwicklung und vieles mehr.
 
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Ist mir recht, wenn die Ryzen-Achtkerner günstiger werden. Ich spiele mit dem Gedanken, mein Weihnachtsgeld in Ryzen zu investieren...
Und wenn, will ich auch gleich einen Achtkerner, der im Idealfall auch seine 4GHz mit vertretbaren Spannungen schafft. Wobei sogar der 1700X keine 300€ mehr kostet... :what:
 
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Du weisst aber schon, dass der IPC Vorteil von Intel einstellig ist? Instructions per clock ist aber eben nicht alles. Wenn alles wegen des Intel Monopols für Intel optimiert ist, kannst du nicht erwarten, dass es auf AMD von alleine genauso gut läuft.

Unter Windows wird oft der Intel Compiler verwendet. Hat überhaupt Intel einen Vorteil bei der IPC (ohne AVX2/512) oder liegen die Unterschiede an anderen Dingen? Interessant wäre ein ausführlicher Test mit 4+0 aktivierten Ryzen-Kernen gegen einen Core i7 mit 4 Kernen bei gleichem Takt. Dann wüsste man wie gut die Architektur wirklich ist.
 
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Daraus ergeben sich dann Produktionskosten pro Die von nur $12.87.
Auch mit dem ganzen drum herum, um daraus eine CPU zu machen, dürften die Kosten so bei $25-30 liegen.

Selbst bei nem Verkaufspreis von "nur" €290 bleibt da ne Menge Spielraum für AMD und Handel - und das selbst für die CPUs, die noch mit boxed Kühler kommen.

AMD dürfte eher Probleme haben, genug defekte CPUs für R5 und R3 zusammen zu bekommen.

Bei den R3/R5 sollten nur wenig teildefekte Dies dabei sein, ansonsten wäre es traurig von der Ausbeute.

Bei den CPUs sind die Herstellungskosten meist minimal, aber die Forschung- und Entwicklungskosten müssen umgelegt werden. Auch wenn die Intel Core i7 in der Herstellung das Doppelte kosten kann Intel günstigere Preise anbieten, weil die Stückzahlen einfach deutlich höher sind. Das ist das typische "Problem" bei der Massenfertigung. Unterschied zwischen 1 und 10 Mio hergestellten CPUs bei den Kosten sind meist minimal, weil die Fixkosten den Löwenanteil ausmachen.
 
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Hm ich finde diese ganzen Limitierungen blöd. Nicht Mal ein Intel core i7 6950x oder gar die e7 mit 24 + hat können die Videos in einer Minuten schaffen. Also selbst wenn man reich wäre ,was nützt einem denn eine 7000 € CPU. Sobald man sowas machen möchte dann klappt sie zusammen.
Und da Cache ja kein Takt ist,kann man ja leider nicht übertakten. Einstellungen zu senken,ist ja auch keine Optionen.
 
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Die Situation ist für uns Endverbraucher gerade wirklich super.
Intel und AMD liefern sich hier einen starken Kampf ohne klaren Sieger oder Verlierer, egal was man momentan im Preissegment für 150€+ kauft, man kann damit alles meistern und richtig gut wirds dann ab 250€.
Hoffentlich geht es so weiter :daumen:
 
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Das ist das typische "Problem" bei der Massenfertigung. Unterschied zwischen 1 und 10 Mio hergestellten CPUs bei den Kosten sind meist minimal, weil die Fixkosten den Löwenanteil ausmachen.

Das ist kein "Problem" sondern ganz logisch. Wenn man 1 Mio Teile einer nicht zu geringen Komplexität herstellt (egal was), dann sind die Herstellungskosten normal schon so niedrig, dass sie bei einer weiteren Erhöhung nicht mehr weiter sinken und unter bestimmten Bedingungen sogar wieder steigen.

Das hat nix mit den "Fixkosten" zu tun, deren Anteil am Stückpreis ja immer weiter sinkt, je mehr gefertigt wird, sondern einfach damit, dass die Herstellungskosten und Materialkosten ja nur bis zu einem bestimmten Grad sinken können und nicht gegen Null tendieren. Bei 1Mio dürfte in den meisten Fällen das Optimum schon mehr oder weniger erreicht sein.

Ich gebe zu, ich habe keine Ahnung wie hoch z.B. die Entwicklungskosten für ne CPU Architektur sind. Aber bei den zu erwartenden Stückzahlen bei z.B. AMD dürfte da pro CPU max. ein 2-stelliger Betrag herauskommen (wenn überhaupt). Das verhagelt die Marge bestimmt nicht zur Gänze.
 
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Die Situation ist für uns Endverbraucher gerade wirklich super.
Intel und AMD liefern sich hier einen starken Kampf ohne klaren Sieger oder Verlierer, egal was man momentan im Preissegment für 150€+ kauft, man kann damit alles meistern und richtig gut wirds dann ab 250€.
Hoffentlich geht es so weiter :daumen:
Das hoffe ich auch.
Nur sieht es gerade beim RAM sehr schlecht aus. Der wird ja immer teurer.
 
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oh wie schön... dann kann ich mir ja bald auch nen Ryzen leisten

nur wohin dann mit den ganzen FX Maschinen... kann ja net alle als Server verwenden... hmm... :ugly:
 
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Schade es das bei den Threadripper-Mobos immer noch so düster ausschaut. Gerade mal 9 Bretter, und selbst das günstigste kostet über 300€. Bei Skylake-X stört die WLP, die durch das Mesh ggü. dem Vorgänger leicht gesunkene Pro-MHz Leistung, und die Tatsache das man erst bei der 1000€ CPU alle Lanes bekommt. Und die Mainstream-CPUs Ryzen und Coffee Lake-S fallen (für mich) weg, wenn man bzgl. Massenspeicher-Anbindung (M.2 bzw. M.2 RAID) für zukünftige Optionen (schnellere Laufwerke) noch ein paar Reserven einplanen möchte (da zu wenig Lanes).

Irgendwie "turnt" mich aktuell gar nichts so weit an, um in Kürze die geplante Aufrüstung von meiner bald 6 Jahre alten X79-Plattform zu vollziehen. Ich tendiere sogar eher dazu, noch eine Generation abzuwarten. :(
 
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Ich tendiere sogar eher dazu, noch eine Generation abzuwarten.

Um dann zu merken, dass Intel auch in den Folgegenerationen TIM verwendet, sich die Meshstruktur in allen Intel CPUs wieder findet und mehr als 20, 24 ... PCIe Lanes nach wie vor nur bei 1000€+ CPUs zu haben sind?

Ich mein: Multi GPU ist offiziell von Nvidia und AMD für (fast) tod erklärt worden, M.2 SSD's sind bei 2TB, mindestens zwei davon bekommt man bereits heute auf fast jedem Müllboard angesteckt und die native CPU Anbindung bringt nachweislich so gut wie nichts. Intel / AMD, als auch die Boardpartner werden sich nicht verausgaben viele PCIe Lanes in Mainstreamserien bereitzustellen, die am ende kein Mensch braucht.

Ich glaube da wartest du vergeblich.
 
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Irgendwie "turnt" mich aktuell gar nichts so weit an, um in Kürze die geplante Aufrüstung von meiner bald 6 Jahre alten X79-Plattform zu vollziehen. Ich tendiere sogar eher dazu, noch eine Generation abzuwarten. :(
Um dann zu merken, dass man wieder eine Generation warten will?
Wenn man mehr leistung braucht/will, dann sollte man das immer gleich machen (außer es gibt in maximal 1 Monat was neues). Aber immer zu warten bringt leider nichts.
 
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nur wohin dann mit den ganzen FX Maschinen... kann ja net alle als Server verwenden... hmm... :ugly:

In Ruhestand versetzen, der Umwelt zuliebe! :lol::ugly:


Konkurrenz belebt einfach wirklich das Geschäft. Endlich ist AMD wieder vorne mit dabei. :)
 
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Schade es das bei den Threadripper-Mobos immer noch so düster ausschaut. Gerade mal 9 Bretter, und selbst das günstigste kostet über 300€. Bei Skylake-X stört die WLP, die durch das Mesh ggü. dem Vorgänger leicht gesunkene Pro-MHz Leistung, und die Tatsache das man erst bei der 1000€ CPU alle Lanes bekommt. Und die Mainstream-CPUs Ryzen und Coffee Lake-S fallen (für mich) weg, wenn man bzgl. Massenspeicher-Anbindung (M.2 bzw. M.2 RAID) für zukünftige Optionen (schnellere Laufwerke) noch ein paar Reserven einplanen möchte (da zu wenig Lanes).

Irgendwie "turnt" mich aktuell gar nichts so weit an, um in Kürze die geplante Aufrüstung von meiner bald 6 Jahre alten X79-Plattform zu vollziehen. Ich tendiere sogar eher dazu, noch eine Generation abzuwarten. :(

Du musst nicht warten. Wenn du mehr Leistung willst/brauchst dann mache es doch so wie ich ein small Upgrade. Die Grafikkarte usw behalte ich . Wechsle nur das Mainboard,Prozessor und den Arbeitsspeicher. Warum weil ich schneller umwandeln will. Bei spielen würde mir ne bessere GPU nicht mehr Performance geben außer halt weit über 60 FPS und nicht nur knapp dahinter zu sein. Es sei denn ich will Strom sparen auf teufel komm raus. Dann könnte ich die GTX Titan 6 gb in Ruhestand bringen und mir ne GTX 1060 holen. Aber außer Strom sparen würde sie mir nichts bringen. Ansonsten hätte ich auch keinen Vorteil bei der ganzen Sache. Wahrscheinlich würden mich welche für verrückt erklären 1000 Euro nur um etwas schneller Videos umzuwandeln. Aber nur so kann man die Wirtschaft ankurbeln und das Verlangen nach Schneeregen umwandeln(privat) nur für mich zu haben.
 
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Schade es das bei den Threadripper-Mobos immer noch so düster ausschaut. Gerade mal 9 Bretter, und selbst das günstigste kostet über 300€.

Offenbar scheint es für den Ripper keinen Markt zu geben. Anders kann ich mir die magere Anzahl an boards nicht erklären. :ka:
 
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Um dann zu merken, dass Intel auch in den Folgegenerationen TIM verwendet, sich die Meshstruktur in allen Intel CPUs wieder findet und mehr als 20, 24 ... PCIe Lanes nach wie vor nur bei 1000€+ CPUs zu haben sind?
Mit der WLP muß man eben schauen, vorher wurde ja auch verlötet. Ebenso wie mit den Lanes, die man ja vorher auch alle schon bei 500€ CPUs bekam.

M.2 SSD's sind bei 2TB, mindestens zwei davon bekommt man bereits heute auf fast jedem Müllboard angesteckt und die native CPU Anbindung bringt nachweislich so gut wie nichts.
Naja, ausreichende Bandbreite bringt eben eine entsprechende Transferrate. Und ich brauche Transferrate. Aktuell ist der "Chipsatz" ja nur mittels DMI (3) angebunden, was afaik PCIe3 4x (4GB/s) entspricht. Um das auszulasten reicht schon eine einzige (aktuelle) schnelle M.2-SSD. Ich möchte den nächsten PC aber wieder einige Jahre benutzen. Nur zum Vergleich, als ich meinen aktuellen PC gekauft habe, war die schnellste Mainstream-SSD (Exoten mal außen vor) gerade mal bei ~550MB/s. Eine aktuelle M.2-SSD geht hier über 3GB/s - ist also ca. um den Faktor 6 schneller (im RAID0 entsprechend mehr). Was ich damit sagen will, man hat eben (schon wieder) keine Reserve mit den Mainstream-Plattformen, bzw. kann schon heute nicht mal ein "simples" RAID mit 2 Laufwerken korrekt anbinden.
Um dann zu merken, dass man wieder eine Generation warten will?
Wenn man mehr leistung braucht/will, dann sollte man das immer gleich machen (außer es gibt in maximal 1 Monat was neues). Aber immer zu warten bringt leider nichts.
Das Problem ist, wenn man mehr Leistung möchte (weder unbedingt will, noch brauch), dabei aber keine unnötigen Kompromisse eingehen will. Ich brauche nicht wirklich mehr Rechenleistung, ich bräuchte mehr Bandbreite bzgl. Massenspeicher. Die kann ich mit aktuellen HEDT-Plattformen bekommen, wenn ich dafür Kompromisse in anderen Bereiche eingehe. Aber ich kaufe keine HEDT-Plattform für tausende €uros, um eigentlich unnötige Kompromisse einzugehen - wie zb. eine 1000€ CPU nur wegen der Lanes zu kaufen, wenn mir eigentlich bzgl. Rechenleistung schon das Modell für 350€ reichen würde. Oder eine 1000€ CPU zu kaufen, für die ich dann noch für 15-20% draufschlagen muß, damit sie delidded ist (denn ungeachtet meiner Ansprüche an die Rechenleistung, übertaktet werden muß die CPU auf alle Fälle ordentlich).

Dazu kommt, das ich entsprechende Kompromisse bei der letzten (oder vorletzten usw) Aufrüstung auch nicht eingehen musste. Also bleibt mir am Ende ja nur die Hoffnung, dass sich die Gegebenheiten bei der nächsten Plattform vielleicht schon wieder geändert haben. Irgendwann müssen ja auch mal mehr Lanes bei den Mainstream-Plattformen ankommen. Könnte ich zb. bei Coffe-Lake S Massenspeicher mit min. 8GB/s (statt 4GB/s) anbinden, ich würde vielleicht sogar von meinem aktuellen aber alten HEDT wieder auf eine Mainstream-Plattform (mit wieder nur 6 Kernen) wechseln. Aber hier kommt dann wieder dazu, dass die aktuellen Mobos nur für max. den Hexa-Core geeignet sind, der kommende Octa also wieder ein neues Mobo erfordert.

Das sind mir am Ende alles einfach zu viele Kompromisse.
Du musst nicht warten. Wenn du mehr Leistung willst/brauchst dann mache es doch so wie ich ein small Upgrade. Die Grafikkarte usw behalte ich . Wechsle nur das Mainboard,Prozessor und den Arbeitsspeicher.
Und genau das kann ich aufgrund der oben genannten Gründe nicht.
Offenbar scheint es für den Ripper keinen Markt zu geben. Anders kann ich mir die magere Anzahl an boards nicht erklären. :ka:
Was aber schon komisch wäre, denn mehr Rechenleistung fürs Geld (P/L) wie beim Threadripper (speziell dem 16er) bekommt man nirgends. Aber irgendeinen Grund muß es ja haben, dass man dort so wenig Mobos anbietet. Gut, das Misstrauen der Gamer wegen der Architektur könnte ich noch ein Stück weit nachvollziehen. Trotzdem müsste es doch immer noch genug Käufer für die Plattform geben.:huh:
 
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