News Nach Bill Gates: Ex-Intel-Chef mit drastischen Worten zur aktuellen Lage

PCGH-Redaktion

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Ex-Intel-Chef Barrett findet drastische Worte zur aktuellen Lage und fordert die Entlassung des Vorstandes und die Wiedereinsetzung von Pat Gelsinger.

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mmm
War es nur durchs Intel verharren an alten Möglichkeiten (vier Kerne forever) und versagen schnell und effektiv auf dem Markt zu reagieren möglich das AMD, NV und TSMC so starke Fortschritte machen konnte?
Sind es immer noch die alten Verträge (mit Saturn und Co.) die dafür Sorgen das Intel nicht weiter abgestürzt ist?

Wird jedenfalls weiter interessant.
Bin nun seit knapp 8 Jahren fast komplett Intel frei (Intel Lan / WiFi ist ggf. noch da :ugly:) und bin mal gespannt wann Intel was anbieten wird was mir gefallen wird. Die Grafikkarten waren ja auch einem guten Weg aber...
 
War es nur durchs Intel verharren an alten Möglichkeiten (vier Kerne forever) und versagen schnell und effektiv auf dem Markt zu reagieren möglich das AMD, NV und TSMC so starke Fortschritte machen konnte?
Jein.

Intel hat ja nicht verharrt, auch wenn man dies gerne ableitet. Man hat durchaus Fortschritte gemacht und vor allem geplant, das Problem war, diese Schritte, insbesondere in der Foundry kamen nicht. Dadurch hat man viel Agilität eingebüßt und wahrscheinlich auch zu lange gewartet um auf TSMC zu setzen

Die schlechtere Architektur hat man sehr wahrscheinlich seit Ryzen und da muss man sagen, niemand hat mit einem so dramatischen Erfolg des MCM Designs gerechnet, insbesondere im Desktop war nicht abzusehen, dass der CoreCount im Entry Level so schnell auf 4+ und der HEDT Bereich sich soweit in den Mainstream verschiebt.

Intels Foundry hat aber vermutlich 90% der Schuld, so wie eben diese ein Jahrzehnt lang 90% Anteil am Erfolg hatte. Es steht und fällt mit der Foundry, die ist bei Intel extrem tief gefallen und hat nun teilweise fast 8 Jahre Verspätung, das kann keine Arch der Welt kompensieren.
So ist das halt, wenn man lieber Aktionäre an der Stange halten will und kurzfristig denkt, statt sich Zeit zu geben, den Laden mit Bedacht für die Zukunft aufzustellen.
Tatsächlich glaube ich, ist das gar nicht mal Teil des Problems, wobei vieleicht ist es immer ein Teil, aber nicht der Hauptteil.

Es wurden sicher falsche Entscheidungen getroffen, aber das vermutlich viel eher auf den unteren Ebenen, im Ingineursbereich.
 
Wieso? Läuft doch bei Intel.

Finanz-Heinis statt Ingenieuren die Leitung eines Technologie-Konzerns zu überlassen ist überall ein Erfolgskonzept (Boeing ...), wozu auch Geld für Innovationen ausgeben wenn man den Kunden ein Jahrzehnt lang marginale Archtiektur-Anpassungen und die selbe Kernzahl verkaufen kann?

Wie? Wer oder was ist ein RyZen? /SchockiertesPikachuGesicht.jpg
 
So ist das halt, wenn man lieber Aktionäre an der Stange halten will und kurzfristig denkt, statt sich Zeit zu geben, den Laden mit Bedacht für die Zukunft aufzustellen.
Was redest du eigentlich? Intel hat riesige Summen in Forschund Entwicklung und neue Fabs investiert.
Wieso? Läuft doch bei Intel.

Finanz-Heinis statt Ingenieuren die Leitung eines Technologie-Konzerns zu überlassen ist überall ein Erfolgskonzept (Boeing ...), wozu auch Geld für Innovationen ausgeben wenn man den Kunden ein Jahrzehnt lang marginale Archtiektur-Anpassungen und die selbe Kernzahl verkaufen kann?

Wie? Wer oder was ist ein RyZen? /SchockiertesPikachuGesicht.jpg
Ja natürlich. Gerade Intel gibt ja auch so wenig Geld für Forschung Entwicklung und Fabs aus...
 
Was redest du eigentlich? Intel hat riesige Summen in Forschund Entwicklung und neue Fabs investiert.
Ich rede von der gesamtheitlichen Aufstellung... Der Konzern hat es versäumt sich zu "erneuern"... und anstatt sich auf die Fertigung zu konzentrieren und hier auch mal eine "Erfolgspause" einzulegen, geht man zu TSMC. AMD hat es doch vorgemacht. Sie sind durch ein paar Jahre der Hölle gegangen (Bulldozer), haben sich neu aufgestellt und siehe da, man ist wie Phönix aus der Asche aufgestiegen.
 
Aber der Zustand von Intel beschreibt doch 1:1 die Gesamtsituation der westlichen Deindustrialisierungs-Hemisphäre, der systematisch von genau diesem gierigen "ShareholderValue" über die letzten Jahrzehnte herbeigeführt wurde. Ob das nun Intel, Boeing, NVidia, VW, GlobalFoundries, Infineon ja sogar mittlerweile Bosch ist. Die Produktion und vor allem die arbeitenden Menschen im Westen waren diesen Herren doch schon immer viel zu teuer und sie konnten sie hier garnicht schnell genug abbauen (und sind immer noch dabei) und alles an KnowHow nach Asien verramschen. Gleichzeitig wurden überall im Westen die Bildungssyteme geschrottet, sodaß die daraus hervorgegangenen Generation heute nichtmal mehr richtig Lesen, Schreiben und Rechnen können. Man brauchte sie ja nur noch als möglichst dämliche Konsumenten. Und jetzt haben wir den Salat. Intel als letzter ernstzunehmender westl. Chiphersteller kann nirgends mehr mit TSMC mithalten. Wie will man nach diesem jahrzehntelangen Schleifen der eigenen Gesellschaft den Rückstand zu Asien aufholen?
Und war es nicht gerade Bill Gates, der seine Softwareentwicklung in großen Teilen nach Indien geoutsourcet hat, weil ihm die gut ausgebildeten und erfahrenen Softwarentwickler seines eigenen Volkes zu teuer wurden, sodaß wir uns jetzt mit diesem unfertigen Eimer voller Bugs namens Win11 rumärgern müssen und es sogar schon infantil als Happening gefeiert wird, wenn Win11 jetzt eine farbige Akkuladestandsanzeige bekommt?
Neuster Schrei im westl. Einheits-Management der Chipindustrie ist es übrigens, die Fabs der Chipindustrie in westl. Ländern zwar noch stehen zu lassen wegen der staatl. Subventionen für angeblich geschaffene Arbeitsplätze, diese Fabs aber dann remote von sogenannten Hubs in asiantischen Billiglohnländern aus zu steuern und hierzulande dafür alle Mitarbeiter bis auf das Wartungspersonal sukzessive rauszukegeln. Für einen Deutschen/Amerikaner bekommt man 5 Inder/Malayen laut HR-Excel-Finanzdenke. Alles andere seit doch heute global austauschbar. Ja ne is klar. Es ist übrigens auch amerikanisches Standard-Managementgebahren, die fähigen und erfahrenen Mitarbeiter/Ingenieure regelmäßig mit der Zeit systematisch rauszukicken, weil sie sonst in ihren Gehaltsbändern zu weit aufsteigen und somit 3 Säckel Ferze zuviel verdienen würden. Da wirft man doch lieber seine fähigen Leute und damit sein Knowhow weg und verliert irgendwann den Anschluß. Der CEO ist nach 5 Jahren mit fetter Abfindung dank der Seilschaften in diesen Kreisen dann schon wieder als CEO beim nächsten Unternehmen und muß seinen angerichteten Schaden zugunsten kurzfristiger Quartalsergebnisse nie ausbaden. Und sein Ersatz kann natürlich für nichts von seinem Vorgänger. Und niemand hat dabei irgendeine Verantwortung, aber trotzdem fett gesahnt. Imo alles selbstverschuldetes Elend einer an totaler Menschen- und Realitätsverachtung im Endstatium erkranken ShareholderValue-Gier-Kaste.
 
Cool, genau was Barret fordert, dass Gelsinger wieder eingesetzt wird als CEO von Intel, war auch mein Vorschlag hier im Forum.

Gelsinger hat Intel wieder auf Kurs gebracht, dass man bei der Fertigung mit TSMC wieder gleichauf ist, nicht der neue CEO.

Und der Vorstand von Intel ist unfähig, besteht nur aus Opportunisten....
 
Was redest du eigentlich? Intel hat riesige Summen in Forschund Entwicklung und neue Fabs investiert.

Ja natürlich. Gerade Intel gibt ja auch so wenig Geld für Forschung Entwicklung und Fabs aus...

Unter Gelsinger hat Intel wieder angefangen, massiv in die Fertigung zu investieren. Das war aber erst Jahre, nachdem die Probleme deutlich wurden und es wird noch ein paar Jahre dauern, bis sich dieser Strategiewechsel auszahlt (oder nicht). In der Phase, in der sich Intel hätte besonders anstrengen müssen, um die vorherige Spitzenposition zu halten, hat man hohe Gewinne gemeldet und Dividenden ausgeschüttet. Parallel hierzu blieb die Weiterentwicklung zumindest in mehreren kleineren Firmensparten ganz aus, sodass diese eingestellt wurden (erst das Flash-SSD-Geschäft, dann auch Optane, Xeon Phi) oder wurde soweit heruntergefahren, dass sie abstürzten (Mobileeye, KI-Beschleuniger, Altera). Im Kerngeschäft haben sich wichtige Projekte derart verzögert, dass sie eingestellt wurden (Rialto Bridge, Falcon Shores) oder eingedampft wurden (Meteor Lake) oder zumindest so spät erschienen, dass sie gegen stärkere/zu starke Konkurrenz antreten mussten (Sapphire und vor allem Emerald Rapids, Alchemist).

Ob Intel nun zu wenig in die Forschung investiert hat oder auf zu vielen Partys tanzen wollte, ist natürlich eine Frage der Perspektive. Aber für den Zeitraum bis vor fünf Jahren kann man auf alle Fälle sagen, dass man den eigenen Ambitionen nicht gerecht, also oft nur zweitbester wurde – und niemand will den zweitbesten Chip für eine bestimmte Aufgabe, da kauft man lieber das erstbeste. Abzuwarten bleibt aber, wie man in 3-5 Jahren die entsprechenden Hinterlassenschaften Gelsingers beurteilt, der nach längere Kritik wegen ausbleibendem Erfolg jetzt erst nachträglich gelobt wird. Aufgrund der langen Vorlaufzeit vieler Halbleiterprojekte gibt es bislang wenig Fakten am Markt und die Schönfärberei seiner Selbstdarstellung verhindert eine abschließende Beurteilung anhand von Intel-Angaben. Zumindest sein Expansionskurs bei den Herstellungskapazitäten, der erheblichen Anteil an den aktuellen Ausgaben hat, scheint sich zunehmend als zu riskant herauszustellen.
 
Ich sehe das anders Torsten.

Hier gab es doch eine News, dass Intels neue Fertigung wieder gleichauf ist mit TSMC, nach vielen Jahren, fast ein Jahrzehnt, so gar mit leichten Vorteil für Intel.

Wäre das ohne Gelsinger möglich gewesen?

Das war bestimmt nicht die "Leistung" des restlichen Vorstand von Intel.......
 
Ja, wäre es.
Abgesehen davon, dass die Aussage so nicht einmal richtig ist (Intel-3/4-Chips sind nicht ganz auf dem Niveau schon länger verfügbarer TSMC-N4-Designs; Intel-18A-Chips sind noch gar nicht, sondern sollen im zweiten Halbjahr auf TSMC-Niveau sein – sagt Intel.), waren Intel 20A und 18A bereits zu Gelsingers Übernahme in Arbeit. Sie wären also auch ohne ihn erschienen. Es kann sein, dass er eine Rolle beim Zeitplan hatte, immerhin hat er "5N4Y" an die ganz große Glocke gehängt. Aber das letztlich abgelieferte ist nicht annähernd auf dem Niveau der "Alien Years" (45>32>22>14 nm) und entspricht eher einer langsamen Rückkehr in die Nähe alter Größe. Von einem Gelsinger-bedingten Aufholen keine Spur; dass man aktuell Schlagdistanz suggeriert, ist, sofern es stimmt, vor allem TSMCs Problemen bei der N3-Einführung zu verdanken.

Bezüglich der aktuell angebotenen Chips dürften unter Gelsingers Regie nur die Cutbacks entschieden worden sein: Meteor Lake von einer Familie auf einen Chip zusammengestrichen, weil das Erreichte für mehr nicht taugte. 20A gestrichen; Lunar Lake und Arrow Lake komplett zu TSMC ausgelagert. Rialto Bridge und Falcon Shores eingestellt – das ist bislang Gelsingers Bilanz, geschaffen auf einer offensichtlich unzureichenden Grundlage, die seine Vorgänger zu verantworten haben. Wobei man klar sagen muss, dass die Reduktion Meteor Lakes und das Ende von Rialto Bridge seinerzeit als Konzentration auf die Nachfolger Arrow Lake 20A respektive Falcon Shores verkauft wurde. Dass diese Beschleunigungspläne in die Hose gingen, hat Gelsinger definitiv selbst zu verantworten. Den Großteil seines Nachlasses wird man aber erst in den kommenden Jahren sehen: Die Breite der 18A-Einführung, insbesondere auch bei Foundry-Kunden, und die Qualitäten von 14A, da konnte/wird Gelsinger sein Können zeigen – oder auch nicht. Gescheitert respektive zusammengestrichen ist jedenfalls erstmal die von ihm initiierte Kapazitätserweiterung, in die bereits ordentlich investiert wurde.
 
pcgh schrieb:
TSMC hat leider nicht verraten, welche Dichte in dieser Konfiguration erreicht wird - es dürfte aber ein gutes Stück weniger als die oben genannten 38,1 Mb/mm² sein. Mit Blick auf die Leistung werden dann 4,2 GHz bei 1,05 V und 4,5 GHz bei 1,2 V erreicht. Intels High-Performance-Zellen schneiden in dieser Disziplin hingegen wesentlich besser ab: Bei einer Dichte von 34,1 Mb/mm² sollen schon mit 1,05 V stolze 5,6 GHz möglich sein.

Ich zitiere nur eure eigene News....

Die Entwicklung neuer Fertigungstechnik oder Designs dauert Jahre, und Gelsinger ist noch gar nicht so lange CEO von Intel gewesen.

Gelsingers Schwerpunkt war die Fertigung, und die des CEOs davor Marketing.

Nein, ohne Gelsinger wäre Intel jetzt ein Übernahmekandidat, und ist es ja auch, laut eurer eigenen News......
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tja das passiert wenn man Politik aus der Wirtschaft herauslässt diese folgt dem biligsten Arbeiter und dem Autokraten das dieser dann die Macht übernimmt fällt den Demokraten dann nicht auf weil freier markt regelt alles.
Das intel hier amssiv falsch geplant hat wurde klar als man keine neue arch hatte und das man den 14nm bis ans limit weiterlaufen lies
Anstatt den anspruch zu senken, größere chips zu bauen und eine neue arch zu designen die der node vorgaben gerecht werden.
Gelsinger hat zuminest ein Plan gehabt wie man neue arch in führurg kommt das dann der vostand einfach den plan auf den foku auf server legt und den Konsumenten quasi fehlerhafte design Präsentiert ist dann egal.
Der gang zu tsmc war die letzte chance mit einen neuen design die krone wieder zu bekommen
Und mit abkommen dann die eigene fertigung auf modern zu stellen und dann schrittweise wieder selber zu fertigen
Das was jetzt kommt ist ein aufgeben der eigenen fertigung und bei tsmc cpu teil gpu teil zu machen und quasi nur das packaing von intel zu machen dafür sind aber die vielen fabs nicht nötig.
Das ist ein Ausverkauf.
intels nodes können vermutlich nicht an andere designs angepasst werden was zur folge hat das man fabric stilllegen muss und nur die neuesten an samsung bzw qualcom zu verkaufen
Das designteam wird bleiben zumindest auf ein team reduziert und sich für server chips konzentrieren
Dieser plan sieht vor intel aufzusplitten da wäre ein verkauf an nvidia sinnvoller da bleibe die frage der Lizenz von x86 Als patent Eigentümer wird das sicher nicht an nvidia gehen können Monopol Gefahr.
Demzufolge ist intel vermutlich Geschichte 2030 und die x86 Lizenz wird gpl
Das wäre ne Lösung womit die us Regierung leben kann

Als unternehmen rate ich dringend diese bwl Finanzköppe aus dem vorstand zu schmeißen und ein guten technisch orientierter ceo einzusetzen
Der die Fabs und die chip designs wieder auf Kurs bringt.
Was intel braucht ist ne Architektur die bis 6,0ghz taktet und ne ipc von 650 (cb15) hat singlethread die wahlweise auch in 4 threads per kern spalten kann Das design gibt es.
Stattdessen setzt man stark auf kleine kerne und davon viele ab 32kerne nur bringt das nix am desktop bei server 256 kerne ebenso nix es bringt nur in parallelen lasten was und das ist eher die Ausnahme.
Etwa cbr encoding oder ai workloads was aber deutlich besser in gpu läuft
Bliebe noch viele parallele zugriffe von mehreren Nutzern aus ner cloud
Der Markt ist klein das dies dem vorstand nicht einfällt ist echt Dumm.

ich sehe amd ab am6 nur noch apu baut und somit nvidia schachmatt setzt und dann in desktop und sever markt zu 90% Anteil kommen wird.
Das wird es zu Diskussion kommen ob noch patente auf x86 und directx gpu patente nicht aus der Zeit gefallen sind.
Was einen gewissen stillstand bis 2040 bringen wird.
ich hoffe auf ein aufraffen von intel damit das nicht passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Rumpelkammer: Wie gesagt: Diese Meldung gibt Intel-eigene Zahlen wieder. Zwar Hoffnung machende, aber unsere Meldung lautet: "Es sieht gut aus". Nicht "Es ist wie TSMC oder besser". Erst wenn Intel Chips mit dieser Technologie verkauft, kann man letzteres drucken. Obwohl alles so wunderbar in-Butter-perfekt ist bei 18A, soll dieses Jahr aber wohl nur Panther Lake kommen und auch nur in einer Größe. Das spricht nicht dafür, dass Intel derzeit kompakte, hochtaktende Schaltkreise in großer Zahl produzieren kann. Wenn, voraussichtlich 2026, mit Nova Lake ein breites Portfolio auf Basis dieser Technik folgt, wird auch TSMC N2 weiterentwickelt haben.

Verglichen mit der Situation vor fünf Jahren ist so ein Gleichstand natürlich ein deutlicher Fortschritt für Intel. Verglichen mit Gelsingers Versprechen, also Gleichstand für 2024 und "unquestioned Leadership" für diesen Sommer, ist es eine kleine Enttäuschung. Verglichen mit Intels Überlegenheit vor zehn Jahren ist es schlecht. Und wie gesagt: TSMC tritt auf der Stelle, was nicht Gelsingers Verdienst ist. 3N hatte fast zwei Jahre Verspätung und wenn N2 erst 2026 antritt, ist das noch einmal ein Jahr Lag extra. Gegen eine solche Konkurrenz drei Jahre Rückstand aufzuholen ist jetzt keine wirklich große Leistung. Was zum Ausgleich der fünf Jahre 14-nm-Stillstand aber weiterhin fehlt, ist die Rückgewinnung der ehemals zwei Jahre Vorsprung.
 
Euer Maßstäbe an einen CEO von Intel sind viel zu überzogen.

Gelsinger kann nicht über Wasser gehen, nicht die Gesetze der Physik brechen, und ist auch kein Übermensch.....^^

Jetzt muss der neue CEO von Intel beweisen, wie wichtig die Fertigung für ihn ist.

Ich fürchte, Intel wird Übernahmekandidat bleiben.......

Und bei Euren theoretischen Anforderungen an einen Intel CEO, müsste es mindestens eine Halbgöttin oder Halbgott sein.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Einfache Lösung aus Sicht der USA: Es muss ein Krieg in Taiwan her wobei TSMC in Grund und Boden gebombt wird. Und falls das Intel auch nicht hilft müssen eben die Zölle rauf. :daumen:

OK, dass war Ironie und hoffentlich bleibt es das in Washington auch! :rollen:
 
Euer Maßstabe an einen CEO von Intel sind viel zu überzogen.
Verstehe deinen Ansatz nicht, der PCGH Konsens ist doch eigentlich, dass Gelsingers Marketingaussagen bis heuer nicht eingetreten sind und das seine Arbeit erst 2026 Früchte tragen könnte. Abschließend ist hier doch gar nichts beurteilt worden.

Ein CEO hat aber ganz allgemein viel mehr Aufgaben als du vieleicht wahrhaben möchtest, er ist quasi Marketingchef, er lenkt in die richtige Richtung, trifft Finanzentscheidungen usw.
 
Schon jetzt gibt es Schutzmechanismen bei TSMC, dass im Fall einer Invasion Chinas alle Elektronik von TSMC, inklusive Software, komplett zerstört wird.

China würde keine moderne Chipherstellung erben, sondern nur Elektronikschrott......, plus etwas Land, wovon China mehr als genug hat ...

@BigBoymann:
Was schreiben Sie da für einen Unsinn?

Gelsinger war der erste CEO seit langem, mit dem Schwerpunkt Fertigung.

3 CEOs davor hatten als Schwerpunkt Marketing, auch der neue CEO....

Früher hatte ich hier prämierte Usernews, mit Auszeichnung, so gar mit Gewinnen, wie einem hochwertigen Netzteil. Den Verantwortungsbereich eines CEO kenne ich selbst, und brauche dabei ihre Hilfe nicht.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber der Zustand von Intel beschreibt doch 1:1 die Gesamtsituation der westlichen Deindustrialisierungs-Hemisphäre, der systematisch von genau diesem gierigen "ShareholderValue" über die letzten Jahrzehnte herbeigeführt wurde. Ob das nun Intel, Boeing, NVidia, VW, GlobalFoundries, Infineon ja sogar mittlerweile Bosch ist. Die Produktion und vor allem die arbeitenden Menschen im Westen waren diesen Herren doch schon immer viel zu teuer und sie konnten sie hier garnicht schnell genug abbauen (und sind immer noch dabei) und alles an KnowHow nach Asien verramschen. Gleichzeitig wurden überall im Westen die Bildungssyteme geschrottet, sodaß die daraus hervorgegangenen Generation heute nichtmal mehr richtig Lesen, Schreiben und Rechnen können. Man brauchte sie ja nur noch als möglichst dämliche Konsumenten. Und jetzt haben wir den Salat. Intel als letzter ernstzunehmender westl. Chiphersteller kann nirgends mehr mit TSMC mithalten. Wie will man nach diesem jahrzehntelangen Schleifen der eigenen Gesellschaft den Rückstand zu Asien aufholen?
Und war es nicht gerade Bill Gates, der seine Softwareentwicklung in großen Teilen nach Indien geoutsourcet hat, weil ihm die gut ausgebildeten und erfahrenen Softwarentwickler seines eigenen Volkes zu teuer wurden, sodaß wir uns jetzt mit diesem unfertigen Eimer voller Bugs namens Win11 rumärgern müssen und es sogar schon infantil als Happening gefeiert wird, wenn Win11 jetzt eine farbige Akkuladestandsanzeige bekommt?
Neuster Schrei im westl. Einheits-Management der Chipindustrie ist es übrigens, die Fabs der Chipindustrie in westl. Ländern zwar noch stehen zu lassen wegen der staatl. Subventionen für angeblich geschaffene Arbeitsplätze, diese Fabs aber dann remote von sogenannten Hubs in asiantischen Billiglohnländern aus zu steuern und hierzulande dafür alle Mitarbeiter bis auf das Wartungspersonal sukzessive rauszukegeln. Für einen Deutschen/Amerikaner bekommt man 5 Inder/Malayen laut HR-Excel-Finanzdenke. Alles andere seit doch heute global austauschbar. Ja ne is klar. Es ist übrigens auch amerikanisches Standard-Managementgebahren, die fähigen und erfahrenen Mitarbeiter/Ingenieure regelmäßig mit der Zeit systematisch rauszukicken, weil sie sonst in ihren Gehaltsbändern zu weit aufsteigen und somit 3 Säckel Ferze zuviel verdienen würden. Da wirft man doch lieber seine fähigen Leute und damit sein Knowhow weg und verliert irgendwann den Anschluß. Der CEO ist nach 5 Jahren mit fetter Abfindung dank der Seilschaften in diesen Kreisen dann schon wieder als CEO beim nächsten Unternehmen und muß seinen angerichteten Schaden zugunsten kurzfristiger Quartalsergebnisse nie ausbaden. Und sein Ersatz kann natürlich für nichts von seinem Vorgänger. Und niemand hat dabei irgendeine Verantwortung, aber trotzdem fett gesahnt. Imo alles selbstverschuldetes Elend einer an totaler Menschen- und Realitätsverachtung im Endstatium erkranken ShareholderValue-Gier-Kaste.
"Ja, genau! Früher bauten wir Autos, die länger hielten als Beziehungen, und Computer, die nicht bei jedem Update einen Nervenzusammenbruch hatten. Aber hey, Hauptsache, die Aktionäre können sich jetzt goldene Toiletten leisten, während wir mit Windows 11 um den nächsten Blue Screen of Death tanzen. Und wer braucht schon Bildung, wenn man 'influencer' werden kann? Hauptsache, der Chip kommt aus dem Billiglohn-Hub, wo er von Robotern zusammengelötet wird, während die Wartungsarbeiter hierzulande Däumchen drehen und auf die nächste Subventionszahlung warten. Prost, auf den Shareholder Value!"
 
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