Musikindustrie: Best Buy stellt Verkauf von CDs ein

Wer "Genuss" beim oder besser gesagt, nach dem Musikhören haben will, der kauft sich halt eine dieser berüchtigten Schallplatten aus Schokolade.;)

Hat man schlechte Musik gekauft, so hat sich der Kauf dann zumindest so ein bisschen rentiert.:D
 
Also ich find CD immer noch gut. Schallplatte frisst mein Autoradion nicht, der Kassette mangelt es klaren Höhen und den mp3s fehlt die "Wärme" der Obertöne. :ugly:
 
Ich halte auch nichts von cds.

Ich bezahle für ein Album bei Amazon in der rein digitalen Variante lieber 6,99€ als dass ich diese Autorip Variante mit CD für 5,99 kaufe. Viele mögen zwar mit dem Kopf schütteln, aber ich hab keine Lust mehr auf diesen Plastikmüll Zuhause.

Hab 3 oder 4 Alben mit der Autorip Variante gekauft. Die würden jetzt noch verschweißt bei mir im Schrank vergammeln, wenn ich die nicht noch fürn 5er in der Bucht verkauft hätte.
 
Ich bin für mich extrem zufrieden, mit der Situation, wie ich sie jetzt habe. Musik zum Festpreis, dank Familienabo kann die Familie den Streaming Service mitbenutzen. Digitale Alben meiner Lieblingsmusiker kaufe ich aber immer noch separat, einfach um die Künstler zu "unterstützen". Und durch Cloud Sync stehen meine gekaufte Musik und meine Playlists immer auf allen Geräten zur Verfügung.
Deswegen weine ich den klassischen Wiedergabemedien, egal ob Kassette, Vinyl oder CD auch überhaupt keine Träne nach.
 
Kassetten gehen genauso kaputt. Thema Bandsalat.
Und deren Haltbarkeit ist auch arg begrenzt.

Ich habe hier noch um die 250 Musikcassetten unddie älteste ist von 1977. Wenn hatten eher mal welche im Auto gelitten aber ich selbst hatte fast nur Markencassetten und bei den Laufwerken hatte ich auch nie gespart und am Ende wurden alle Bänder zurückgespult in der Hülle verwahrt. Mein antikes Musikstück hatte sogar mehrere Weltreisen miterlebt im tropischen Klima über Monate hinweg. In der ganzen Zeit wo ich die nutze haben vielleicht 2 - 3 ein Ende gefunden. Die wurden geklebt und umkopiert. Bei Videos dagegen waren es wohl 20 Bänder die meine Toplader fraßen. Am Ende der Aera habe ich über 500 Video Tapes an der Straße entsorgt oder verschenkt
 
Ich habe die CD im Fall der Haltbarkeit nicht mit Platten, sondern mit den von ihnen ersetzten Kassetten verglichen. Ich weiß gar nicht, wie viele CDs ich wegwerfen musste, weil sie mal aus dem Auto in den Sand gekullert sind, den Badeausflug nicht überlebt

Du meine fresse, was hast du mit deinen CDs gemacht? Ich habe auch ein paar kaputt bekommen, indem ich als Kind versehentlich draufgetreten bin, wobei die meisten Lieder immer noch abspielbar waren. Kasetten sind mir auch ein paar kaputtgegangen und zwar vom abspielen, die Dinger nutzen sich, im Gegensatz zu CDs, dabei mechanisch ab. Hast du sie danch etwa mit dem Sand abschrubbt? normalerweise sind dann nur kleine Kratzer drin, die der CD Player kompensieren kann. Im übrigen: wehe es hat sich mal irgendwas in die Kasette verirrt, die hat man deshalb meist in ihrem Gehäuse aufbewahrt, damit nichtmal Staub drankam (der hat den Lesekopf kaputtgemacht).

In Sachen Laufzeit gewann die Kassetten (bis 90min pro Seite) übrigens auch.
Schon nach kurzer Zeit reichte nicht mehr eine CD für den Content aus, man fand in Verpackungen und Alben recht schnell 3, 4 oder mehr. Eben weil die CD von Anfang an unterdimensioniert war.

Es waren maximal 120 Minuten für beide Seiten, also 60 Min pro Seite und das auch nur bei den seltenen 120 Min Kasetten, die üblichen 90 min Kasetten hatten da nur 45 min. Bei Platten ist es variabel, man konnte da auch rekordverdächtige 53 min draufprügeln, dann hat man von der Musik allerdings nur rudimentär etwas gehört, bei hoher Qualität war schon nach etwa einem duzend Minuten Schluß. Die CD war bei der Laufzeit einfach der König (wenn man nicht VHS Bänder mißbraucht hat) und vorallem konnte man die Stücke frei und fast ohne Verzögerung anwählen, herrlich!

Das nicht mehr auf die CDs ging, hatte mit der Qualität zutun, bei der man keine Kompromisse machen wollte. Hätte man sie (wie die Platten) auf 12 KHz beschränkt, dann wäre das doppelte draufgegangen, wenn man noch beim Stereoton getrickst hätte, sogar das vielfache.

Der Discman war dem Walkman kaum ebenbürtig. Ganz im Gegenteil: Electronic skip protection hin oder her, es war ein einziges Drama.

Ja, das war in der Tat ein Problem und als dann vernünftige Modelle rauskamen, da war die Ära des Discman auch schon vorbei, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Am besten waren die Mini Discs, denen hat keiner etwas vorgemacht. Dann begann die Ära des MP3 Hörgenuß, die bis heute andauert und sich wohl noch lange halten wird.

@Pu244
Was den Sound anbelangt: Das hat nichts mit "nostalgischem Blödsinn" zu tun. Nicht ohne Grund erlebt die Platte seit längerem ein Revival.
Der Sound einer CD ist kalt, analytisch. Etwas, das sie auch mit den modernen Dateiformaten gemeinsam hat. Das kann man mögen, bietet aber kein Alleinstellungsmerkmal, dem man nachtrauern könnte.

Die Platten haben ein Revival, weil sie das schöne alte Mechanische an sich haben, einfache Technik, von der man verstehen kann, wie sie Funktioniert. Es wird auch vermutlich, aus dem gleichen Grund, immer Reiter geben, allerdings sehen diese ein, dass das Pferd nicht unbedingt das beste Transportmittel ist.

Die CD ist beweisbar das bessere Medium. Dass die Leute teilweise nicht fähig waren, die Musik vernünftig abzumischen, steht auf einem anderen Blatt, die CD ist eben so gut, dass man Inkompetenz deutlich heraushören kann.

Die CD ist ein speichertechnisch stark begrenztes/unterdimensioniertes Medium ohne irgendeinen Mehrwert. Sie besitzt nichts, was man an ihr "lieben" könnte.
Deswegen ist ihr Wegfallen bzw. ihr Ersatz durch USB-Sticks, mp3-Player und Co. kaum ein Grund zur Trauer, hört sich identisch an.

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass sie ein physischer Datenträger ist, daran hängen viele Leute. Wobei die CD hier stellvertretend für alle verlustlosen Digitalformate steht, sei es Flac, DVD oder Blu Ray Audio und wie sie alle heißen. Die Kompressionsverfahren, wie MP3 usw. sind noch ein ganz anderes Schlachtfeld.

@Cook2211
Kann ich so nicht bestätigen (und nicht ohne Grund sind Bandlaufwerke [Tandberg, etc.] für Backups noch immer so beliebt).

Der Grund dafür ist, dass man für wenig Geld ein wöchentliches oder gar tägliches Backup machen kann, durch das man quasi durchspulen kann. Von der Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit, sind HDDs, SSDs, Blu Rays, M-Disks usw. wesentlich besser, nur leider auch extrem teuer.
 
Du meine fresse, was hast du mit deinen CDs gemacht? Ich habe auch ein paar kaputt bekommen, indem ich als Kind versehentlich draufgetreten bin, wobei die meisten Lieder immer noch abspielbar waren. Kasetten sind mir auch ein paar kaputtgegangen und zwar vom abspielen, die Dinger nutzen sich, im Gegensatz zu CDs, dabei mechanisch ab. Hast du sie danch etwa mit dem Sand abschrubbt? normalerweise sind dann nur kleine Kratzer drin, die der CD Player kompensieren kann. Im übrigen: wehe es hat sich mal irgendwas in die Kasette verirrt, die hat man deshalb meist in ihrem Gehäuse aufbewahrt, damit nichtmal Staub drankam (der hat den Lesekopf kaputtgemacht).
Ich denke, jeder hier kennt die Empfindlichkeit der CD-Oberfläche, sodass darüber schwerlich diskutiert werden muss. Die, die bei der Einführung der CD schon älter als du (Zitat: "als Kind versehentlich draufgetreten") waren und den täglichen Umgang mit Kassetten hatten, kennen die tatsächlichen Unterschiede.


Es waren maximal 120 Minuten für beide Seiten, also 60 Min pro Seite und das auch nur bei den seltenen 120 Min Kasetten, die üblichen 90 min Kasetten hatten da nur 45 min. Bei Platten ist es variabel, man konnte da auch rekordverdächtige 53 min draufprügeln, dann hat man von der Musik allerdings nur rudimentär etwas gehört, bei hoher Qualität war schon nach etwa einem duzend Minuten Schluß. Die CD war bei der Laufzeit einfach der König (wenn man nicht VHS Bänder mißbraucht hat) und vorallem konnte man die Stücke frei und fast ohne Verzögerung anwählen, herrlich!
Du warst scheinbar schlicht zu jung. Warum hast du nicht zumindest mal wikipedia befragt?
Kapazität: bis 90 min pro Seite
So schwer ist das jetzt nicht.

Das nicht mehr auf die CDs ging, hatte mit der Qualität zutun, bei der man keine Kompromisse machen wollte. Hätte man sie (wie die Platten) auf 12 KHz beschränkt, dann wäre das doppelte draufgegangen, wenn man noch beim Stereoton getrickst hätte, sogar das vielfache.
Völlig egal, es war/ist zu wenig. Mittlerweile fühlt man sich bei manchem "Best of"-Album dank der CD-Anzahl in die Zeit der Handhabung von Disketten versetzt.


Die Platten haben ein Revival, weil sie das schöne alte Mechanische an sich haben, einfache Technik, von der man verstehen kann, wie sie Funktioniert. Es wird auch vermutlich, aus dem gleichen Grund, immer Reiter geben, allerdings sehen diese ein, dass das Pferd nicht unbedingt das beste Transportmittel ist.
Nein (bzw. auch, aber eben nicht allein und auch nicht hauptsächlich). Wie wir festgestellt haben, warst du noch ein kleiner Knabe, als du CDs zerbrochen hast, kennst also schwerlich die Vorzüge einer Schallplatte.
Es ist auch und vor allem der eigentümliche Sound, je nach Stück auch das Knistern und Rauschen (liebe ich zu Weihnachten bspw. bei den Peter Alexander Weihnachtsliedern unglaublich). Ja, das ist eine Verfälschung und keine 100%ige Klangtreue. Man kann nicht jeden Floh im Haar eines Cellisten beim Husten zuhören. Darum geht es aber auch gar nicht.
Das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Platte. Wenn ich astreinen Digitalsound wünsche, brauche ich keine CD. Im Gegenteil: das bekomme ich heute an jeder Ecke in dem Format, das ich bevorzuge. Ob FLAC, mp3, wma, ... völlig egal. Die CD bietet da nichts, was von Vorteil wäre.

Die CD ist beweisbar das bessere Medium. Dass die Leute teilweise nicht fähig waren, die Musik vernünftig abzumischen, steht auf einem anderen Blatt, die CD ist eben so gut, dass man Inkompetenz deutlich heraushören kann.
Sie war und vor allem ist ein furchtbar anfälliges und viel zu klein dimensioniertes Medium (und das ab Tag 1). Bessere Beschichtung, doppelte Speicherkapazität, weniger Anfälligkeit gegen mechanische Stöße (joggen mit CD ging einfach gar nicht, dafür waren die Player auch noch schwerer als der Walkman)... die CD wurde einfach nicht zuende gedacht.
Es wird Zeit, dass sie verschwindet. Sie ist nur noch unnötiger Plastikmüll.



Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass sie ein physischer Datenträger ist, daran hängen viele Leute. Wobei die CD hier stellvertretend für alle verlustlosen Digitalformate steht, sei es Flac, DVD oder Blu Ray Audio und wie sie alle heißen. Die Kompressionsverfahren, wie MP3 usw. sind noch ein ganz anderes Schlachtfeld.
Deswegen gibt es FLAC und Co. Ein USB-Stick ist auch physisch vorhanden.



Der Grund dafür ist, dass man für wenig Geld ein wöchentliches oder gar tägliches Backup machen kann, durch das man quasi durchspulen kann. Von der Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit, sind HDDs, SSDs, Blu Rays, M-Disks usw. wesentlich besser, nur leider auch extrem teuer.
Nein, denn billig sind im Vergleich zu CDs/DVD/BR weder Kassetten noch Laufwerke. Das "Durchspulen" ist aufwändig und dauert. Sollte logisch sein, denn wenn die gesuchte Datei irgendwo am Ende des Bandes abgespeichert ist, ist die Suche inkl. Zugriff relativ aufwändig.
Bandlaufwerke kann man ziemlich gut "einmotten". Erst seit dem die HDD-Preise langsam in den finanzierbaren Bereich fallen, wird ein "Disk-to-Disk" (also von Festplatte zu Festplatte, auch D2D genannt) beliebter, hat die Bänder aber aus vielen Gründen noch nicht abgelöst.
Backups auf CDs/BR sind dagegen eher etwas für Privatleute ohne hohe Anforderungen ans Medium.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da verlinkte Fachtexte offensichtlich übergangen werden, noch mal als Zitat:
...Den größten Einfluss dürften aber Gewöhnungseffekte haben. Der “warme” Klang der Schallplatte hat hauptsächlich zwei Gründe: Den reduzierten Höhenpegel und die Verzerrungen im Bassbereich. Sogenannte harmonische Verzerrungen werden oft als angenehm empfunden, wie das Ausgangsbeispiel mit dem Sound der Rockgitarre zeigt.
Das heißt, die CD klingt für manche Ohren steril und kalt, weil ihr die liebgewonnenen Unzulänglichkeiten der Schallplatte fehlen. Die Plattenliebhaber mögen ganz einfach den Sound...
Die Schallplatte feiert ein Revival, weil viele Leute nostaligisch sind, faule Ohren haben und aufgrund von Halbwissen lieber auf schlechte Medien als auf gute Wiedergabeketten zurückgreifen, obwohl ein gediegener Röhrenverstärker für Freunde des warmen Klanges viel sinniger wäre, als zu Recht seit Dekaden überwundene Medien. Deswegen sind so viele moderne Produktionen auch Murks, das Mediums kaschiert und verbiegt am Ende ja eh, braucht man sich gar nicht erst zu viel Mühe geben.
An dem Sound der "Death Magnetic" ist übrigens das Master Schuld, nicht das Medium. Das klingt auch auf Vinyl gepresst *******, während es die "Guitar Hero 3 Edition" auch auf CD gibt ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist halt einfach Kult und ein cooles Ritual. Manche vermissen auch einfach nur das knacken und knistern der Platte.
 
@Ericius
Und wo widerspricht das nun meinem:
Es ist auch und vor allem der eigentümliche Sound, je nach Stück auch das Knistern und Rauschen (liebe ich zu Weihnachten bspw. bei den Peter Alexander Weihnachtsliedern unglaublich). Ja, das ist eine Verfälschung und keine 100%ige Klangtreue. Man kann nicht jeden Floh im Haar eines Cellisten beim Husten zuhören. Darum geht es aber auch gar nicht.
Das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Platte. Wenn ich astreinen Digitalsound wünsche, brauche ich keine CD. Im Gegenteil: das bekomme ich heute an jeder Ecke in dem Format, das ich bevorzuge. Ob FLAC, mp3, wma, ... völlig egal. Die CD bietet da nichts, was von Vorteil wäre.

Wenn du das nicht magst, ist das ja schön. Ist auch gar nicht das Thema. Das Thema ist die von manchen hier noch immer als gegeben erachtete Daseinsberechtigung der CD.
Mein Standpunkt: Ich wüsste nicht wofür?! Durch die Eigenarten der Schallplatten gibt es ein Alleinstellungsmerkmal. Die CD besitzt keins. Sie ist völlig beliebig und austauschbar mit jedem anderen digitalen Medium dieser Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich denke, jeder hier kennt die Empfindlichkeit der CD-Oberfläche, sodass darüber schwerlich diskutiert werden muss. Die, die bei der Einführung der CD schon älter als du (Zitat: "als Kind versehentlich draufgetreten") waren und den täglichen Umgang mit Kassetten hatten, kennen die tatsächlichen Unterschiede.

Glaub mir, ich hatte mit beidem täglichen Umgang, als Kind uns später als jugendlicher lernt man die Schwächen der Systeme besser kennen als mach alter Sack (besonders Kinder testen die extrem aus).

Taskmaster;9252189 Du warst scheinbar schlicht zu jung. Warum hast du nicht zumindest mal [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktkassette" schrieb:
wikipedia[/URL] befragt?

So schwer ist das jetzt nicht.

Und du solltest Lernen das gelesenen zu verstehen oder dich überhaupt einzulesen:
Wikipedia schrieb:
Bei Leerkassetten ergibt sich die Bezeichnung der Kassetten aus der Spielzeit beider Seiten in Minuten; die am meisten verbreiteten Formate sind C60 (nominal 30 min Spielzeit pro Seite), C90 (45 min/Seite) und C120 (60 min/Seite). Daneben gibt es auch Leerkassetten mit 46, 50, 74, 90, 100 und 110 Minuten Spielzeit. Sehr selten sind überlange Kassetten mit 150 Minuten, kurzzeitig waren auch Kassetten mit 180 Minuten erhältlich – je länger die Spieldauer, desto dünner und damit empfindlicher auf Zugbelastung, Selbstentmagnetisierung und Kopiereffekt ist das Band. So ist das Band einer C60-Kassette üblicherweise 15 bis 17 µm dick. Bei C90 sind es 10 bis 12 µm und bei C120 nur noch 9 µm. In der Regel ist die tatsächliche Laufzeit 1 bis 3 Prozent länger als angegeben.

Einerseits wurden die Kassetten mit über 90 min sehr gerne zerrissen und andererseits erschienen die überlangen Versionen erst sehr, sehr spät. Wirklich Verwendung fand nur die 120 min Kassette, da mußte man aber suchen, bis man sie fand und sie war nicht beliebt, weil sie eben wirklich oft zerrissen ist. Verbreitet waren eigentlich Hauptsächlich die 90 und 60 Mi Version, die Kaufkassetten gab es (aus sehr gutem Grund) meist nur als 60 Min Version.

I
Völlig egal, es war/ist zu wenig. Mittlerweile fühlt man sich bei manchem "Best of"-Album dank der CD-Anzahl in die Zeit der Handhabung von Disketten versetzt.

2 bis 3 CDs zu handhaben ist jetzt nicht so schwer, deutlich besser und komfortabler als Platten und Kassetten, natürlich ist das nichts im Vergleich zu einer MP3 Sammlung, durch die man sich sich einfach durchwählen kann.

Nein (bzw. auch, aber eben nicht allein und auch nicht hauptsächlich). Wie wir festgestellt haben, warst du noch ein kleiner Knabe, als du CDs zerbrochen hast, kennst also schwerlich die Vorzüge einer Schallplatte.

Spiel dich nicht so auf, nur weil eventuell du ein paar Jahre älter bist als ich, ich habe alle 3 Technologien parallel erlebt, von daher kannst du mir da nicht soviel vormachen. Im Übrigen gibt es objektiv kein Vorzüge.

Es ist auch und vor allem der eigentümliche Sound, je nach Stück auch das Knistern und Rauschen (liebe ich zu Weihnachten bspw. bei den Peter Alexander Weihnachtsliedern unglaublich). Ja, das ist eine Verfälschung und keine 100%ige Klangtreue. Man kann nicht jeden Floh im Haar eines Cellisten beim Husten zuhören. Darum geht es aber auch gar nicht.

Und echter Motorsport ist nur mit einem Trabant möglich, dieser Zweitaktsound , dieser Geruch, das Gefühl usw..

Die Platte ist nur aus gründen der Nostalgie noch interessant, so wie man einen Röhrenfernseher noch ansehen konnte, wie das ganze funktioniert. Zu behaupten, das Ding wäre einem modernen OLED überlegen ist allerdings Falsch und bei der Schallplatte kann man es wasserdicht beweisen, das ganze läßt sich messen.

t.
Das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Platte. Wenn ich astreinen Digitalsound wünsche, brauche ich keine CD. Im Gegenteil: das bekomme ich heute an jeder Ecke in dem Format, das ich bevorzuge. Ob FLAC, mp3, wma, ... völlig egal. Die CD bietet da nichts, was von Vorteil wäre.

Wie gesagt: die CD steht hier hauptsächlich stellvertretend für alle anderen Digitalmedien und MP3, Flac, WMA gab es in den 80ern nicht, wobei man bei den verlustbehafteten Formaten wiederum eine Qualitätsdebatte vom Zaun treten kann.

Nein, denn billig sind im Vergleich zu CDs/DVD/BR weder Kassetten noch Laufwerke. Das "Durchspulen" ist aufwändig und dauert. Sollte logisch sein, denn wenn die gesuchte Datei irgendwo am Ende des Bandes abgespeichert ist, ist die Suche inkl. Zugriff relativ aufwändig.
Bandlaufwerke kann man ziemlich gut "einmotten". Erst seit dem die HDD-Preise langsam in den finanzierbaren Bereich fallen, wird ein "Disk-to-Disk" (also von Festplatte zu Festplatte, auch D2D genannt) beliebter, hat die Bänder aber aus vielen Gründen noch nicht abgelöst.
Backups auf CDs/BR sind dagegen eher etwas für Privatleute ohne hohe Anforderungen ans Medium.

75€ für 6TB Kassette sind doch ein guter Preis, für eine HDD zahlt man wesentlich mehr. CDs, Blu Rays und DVDs sind als Backupmedium, für große Dateimengen, einfach unbrauchbar, da man hier zu oft wechseln muß und einen Haufen Spindeln mit Rohlingen herumstehen hat, die viel Platz brauchen. Wenn sich die Datenmenge jedoch in Grenzen hält und man nicht auf eine Wiederverwendung des Datenträgers aus ist, dann gibt es wenig besseres.
 
Ich hatte früher sogar meine 2 VHS Hifi Recorder für den Radiomitschnitt im Lonplay mißbraucht mit 240er Kassetten.
Vinyl werde ich nicht verteufeln egal wie gut mittlerweile alles geworden ist bzw. man die Goldbrocken rausfischt. Wenn man die richtige Anlage mit entsprechendem System hat sowie Raumund Akustik passen und man noch sehr oft hochwertige Aufnahmen hört mag es dem geschulten Gehör eher liegen. 2 Sachen wie wir wissen kann niemand messen, das Hörvermögen und die Hörgewohnheit
 
Vinyl sollte man vor allem deswegen nicht verteufeln, weil DJs es noch nutzen und zwar aktiv.
Es gibt da zwar DVS (digital vinyl system) was eigentlich nur ein Signal liefert damit die Software weiß wo sich die Nadel befindet etc, aber es gibt noch sehr sehr viele DJs die nur analoges Equipment anfassen. Das wird nicht aussterben, nicht so lange die Leute noch Namen wie Qbert und Bambaataa im Kopf haben. Und das dürfte sich locker noch 50-60 Jahre hinziehen, mindestens.

Vinyl erlaubt halt die ultimative Kontrolle beim auflegen, was man mit einem Midi-Controller oder CDJ (CD-Player mit Touch-platter) nicht zu 100% hinbekommt.

CD hat diesen Kultstatus nicht erreicht, es ist nur ein Datenträger wie alle anderen auch, wie die Diskette die keiner wirklich vermisst. Weg mit dem Rotz. Hochwertige digitale Audiofiles müssen sich nicht auf der CD befinden um gut zu sein.
 
Vinyl erlaubt halt die ultimative Kontrolle beim auflegen, was man mit einem Midi-Controller oder CDJ (CD-Player mit Touch-platter) nicht zu 100% hinbekommt.

Geht eher darum, dass Plattenspieler kultig sind und es mehr Eindruck macht, wenn da oben jemand an seinen Plattenspielern rumturnt, als wenn er vor dem Monitor sitzt und die Musik zusammenstellt. Dass man mit dem PC wesentlich bessere Ergebnisse erzielt und die Kontrolle absolut ist, spielt dabei kaum eine Rolle. Beim Voodoopriester ist das ganze auch zu ca. 98% Show und zu 2% Naturheilkunde und was wäre eine Teufelsaustreibung. wenn der Priester einfach nur sagen würde "Satan verzieh dich" und das war es? Natürlich kann man es auch so machen, dass der Computer die Hauptarbeit macht und der DJ fummelt noch etwas an seinen Plattenspielern rum.
 
Geht eher darum, dass Plattenspieler kultig sind und es mehr Eindruck macht, wenn da oben jemand an seinen Plattenspielern rumturnt, als wenn er vor dem Monitor sitzt und die Musik zusammenstellt. Dass man mit dem PC wesentlich bessere Ergebnisse erzielt und die Kontrolle absolut ist, spielt dabei kaum eine Rolle. Beim Voodoopriester ist das ganze auch zu ca. 98% Show und zu 2% Naturheilkunde und was wäre eine Teufelsaustreibung. wenn der Priester einfach nur sagen würde "Satan verzieh dich" und das war es? Natürlich kann man es auch so machen, dass der Computer die Hauptarbeit macht und der DJ fummelt noch etwas an seinen Plattenspielern rum.

Ich weiß ja net ob du auflegst oder nicht, aber spätestens beim scratchen merkste den Unterschied zwischen Touch-Jogwheel und Vinyl und zwar richtig. Klar kann man auch ein fertiges Set abspielen und so tun, aber das zieht nicht überall :D
 
Glaub mir, ich hatte mit beidem täglichen Umgang, als Kind uns später als jugendlicher lernt man die Schwächen der Systeme besser kennen als mach alter Sack (besonders Kinder testen die extrem aus).
Was soll ich dir da glauben? Einem Kind gebe ich auch keinen LED-Fernseher in die Hand. Das zerstört eh alles. Was weißt du also über Kassetten, wenn du als kleiner Kerl über CDs gelatscht bist, damit kaum bis keinen Kontakt mit dem Thema hattest?


Und du solltest Lernen das gelesenen zu verstehen oder dich überhaupt einzulesen:


Einerseits wurden die Kassetten mit über 90 min sehr gerne zerrissen und andererseits erschienen die überlangen Versionen erst sehr, sehr spät. Wirklich Verwendung fand nur die 120 min Kassette, da mußte man aber suchen, bis man sie fand und sie war nicht beliebt, weil sie eben wirklich oft zerrissen ist. Verbreitet waren eigentlich Hauptsächlich die 90 und 60 Mi Version, die Kaufkassetten gab es (aus sehr gutem Grund) meist nur als 60 Min Version.

Ja lies? Was sollen die pubertären Frechheiten? Kassetten gingen bis 180 Minuten. Punkt. Hat keiner gesagt, dass sie damit auch die maximale Haltbarkeit erreichten. Du lagst schlicht falsch. Auch die 120 oder 90 Minuten Kassetten schlagen deinen "Laufzeitkönig CD mit 74min" deutlich!

2 bis 3 CDs zu handhaben ist jetzt nicht so schwer, deutlich besser und komfortabler als Platten und Kassetten, natürlich ist das nichts im Vergleich zu einer MP3 Sammlung, durch die man sich sich einfach durchwählen kann.
Es geht um ein direktes Nachfolgeprodukt, das von Anfang an zu klein bemessen war. Und 2-3 CDs sind sehr wohl ein Problem, wenn man im Auto ein bestimmtes Lied hören möchte und erst mal suchen muss, statt einen Datenträger zu haben.



Spiel dich nicht so auf, nur weil eventuell du ein paar Jahre älter bist als ich, ich habe alle 3 Technologien parallel erlebt, von daher kannst du mir da nicht soviel vormachen. Im Übrigen gibt es objektiv kein Vorzüge.
Ich brauche mich nicht "aufspielen". Du kennst die Technik nur vom Hörensagen, hast den Vergleich nicht, willst aber belehren. Völlig sinnleer.


Und echter Motorsport ist nur mit einem Trabant möglich, dieser Zweitaktsound , dieser Geruch, das Gefühl usw..
Natürlich gehört das dazu. Nie ein F1-Rennen oder ähnlich erlebt? Sound und Geruch gehört zu einem Live-Rennen schlicht dazu. Auch beim Monster-Truck oder Crash-Rennen. Dass die heutigen Generationen solche Dinge nicht mehr zu schätzen wissen, ist traurig.
Wenn man morgen sämtliche Abgase absaugen und dem Publikum Zwangsschallisolierung oktroyieren würde, wäre der Aufschrei riesig.

Die Platte ist nur aus gründen der Nostalgie noch interessant, so wie man einen Röhrenfernseher noch ansehen konnte, wie das ganze funktioniert. Zu behaupten, das Ding wäre einem modernen OLED überlegen ist allerdings Falsch und bei der Schallplatte kann man es wasserdicht beweisen, das ganze läßt sich messen.
Nein, denn dann würden keine Generationen mehr zu Platten greifen, die diese gar nicht erlebt haben. Schwer jemanden solche Dinge nahe zu bringen, wen er keinen eigenen Stil, Empathie und Respekt vor alten Dingen mehr kennt.
Die Jagd nach dem saubersten Sound mit maximalem technischen Fortschritt ist für viele eben nicht das, was sie glücklich macht. Nicht grundlos gibt es ellenlange Diskussionen um die idealen Op-Amps, Kopfhörerabstimmungen, die guten alten Röhren und Co.
Sound ist eben nicht nur ständig mehr Geld auf den Tisch knallen.


Wie gesagt: die CD steht hier hauptsächlich stellvertretend für alle anderen Digitalmedien und MP3, Flac, WMA gab es in den 80ern nicht, wobei man bei den verlustbehafteten Formaten wiederum eine Qualitätsdebatte vom Zaun treten kann.
Steht sie nicht, weil sie nur Trägermedium ist, mit den Dateiformaten nichts zu tun hat. Diese Formate können die CD Problemlos ersetzen, die CD die Formate aber nicht. Die CD ist nutzlos geworden, besitzt keinerlei Vorzüge zu einem USB-Stick oder ähnlich.


75€ für 6TB Kassette sind doch ein guter Preis, für eine HDD zahlt man wesentlich mehr. CDs, Blu Rays und DVDs sind als Backupmedium, für große Dateimengen, einfach unbrauchbar, da man hier zu oft wechseln muß und einen Haufen Spindeln mit Rohlingen herumstehen hat, die viel Platz brauchen. Wenn sich die Datenmenge jedoch in Grenzen hält und man nicht auf eine Wiederverwendung des Datenträgers aus ist, dann gibt es wenig besseres.
Alles ist besser als CD/DVD/BR. Es stellt heute keinerlei Problem mehr dar, günstig eine gleichgroße Platte zu bekommen, die man jederzeit neu beschreiben und/oder anders verwenden kann. Zumal die Anzahl an CDs/DVDs/BRs für ein durchschnittliches Privatbackup schon jedes Maß sprengen. Ein kleiner Betrieb kann dann direkt ein kleines Lagerhaus anmieten.
 
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