Movie2k: Legale Alternativen profitieren nicht von Aus

Wenn jemand einen legalen Streamingdienst online schaltet, der aktuelles Material zeitnah, in guter Qualität und ohne viel DRM zu guten Preisen anbietet, bin ich dabei.

Solange ich Namen, Wohnort, Telefonnummer, eMail-Adresse, Kontonummer, Körbchengrösse und Taillenumfang angeben muss, nur um dann für 15.- Filme von vor 2010 in 480p anzuschauen - wobei ich das nicht einmal kann, weil 20x am Tag dieselbe Werbeagentur anruft...

NEVER...
 
Tja Deutschland hinkt da viel zu sehr hinter her.
Bzw. gesamt Hollywood, sie sind ein bisschen zu spät auf den Zug aufgesprungen, falls sie es überhaupt schon getan haben, so dass es schwer wird legale Dienste in den Vordergrund zu rücken. Bis dahin werden die illegalen Streaming-Portale weiter großen Zuwachs haben.

Und dann kommen die großen Beschwerden darüber...:daumen2:
 
pierced fährst du einen Schilbus, dass du auf 100km für 15€ tanken musst? Das sind mindestens 10 liter auf 100km
 
Gäbe es überhaupt keine illegalen Alternativen, würde ein Teil der Nutzer natürlich den legalen Weg gehen und ein anderer Teil einfach verzichten. So macht man das im Rest des Lebens ja auch, da stehlen die Wenigsten.

/sign

Vor allen Dingen habe ich noch nie gesehen, dass jemand ins Lage eingebrochen ist, nur weil ihm die Ware nicht schnell genug in den Regalen stand.



pierced fährst du einen Schilbus, dass du auf 100km für 15€ tanken musst? Das sind mindestens 10 liter auf 100km

Er wohnt in einer Gegend, in der (angeblich) mindestens 100 km zwischen zwei Kinos leben. Mitten im Urwald brauchst du dann halt nen Hummer/Defender/UAZ und die verbrauchen etwas mehr.
 
pierced fährst du einen Schilbus, dass du auf 100km für 15€ tanken musst? Das sind mindestens 10 liter auf 100km

Er wohnt in einer Gegend, in der (angeblich) mindestens 100 km zwischen zwei Kinos leben. Mitten im Urwald brauchst du dann halt nen Hummer/Defender/UAZ und die verbrauchen etwas mehr.

Zum Auto: Ich hab keinen Hummer oder sowas. Da würde der verbrauch dann eher gegen 25 Liter gehen. Ein gepfleger 2,5 V6 24V tuts aber auch schon. Und der braucht nun mal seine 9-10 Liter/100km.

Und zum Kino: Das eine Kino ist 50 km weg, und das andere Kino 32 km. Wobei das, was 50 km weit weg ist, besser ist. Und wenn ich mal in eines gehe, dann muß ich fast in dieses gehen, weil meine Freunde auch dort hingehen.

Und zum Urwald: Da mein Dienstgeber gemeint hat, er muß den Produktionsstandort verlegen, bin ich in die Nähe dessen gezogen. Denn bei den heutigen Spritpreisen macht es schon einen Unterschied ob ich eine einzelne Wegstrecke von 75 oder 12 km in die Arbeit hab.

*ironie ON* War das Sarkasmus Konjunkturpaket bei Amazon heute im Sonderangebot? *ironie OFF* :D

edit: um wieder BTT zu kommen. Es geht im Endeffekt darum, dass man Zeit und Geld investiert für einen Film, der in der Vorschau mehr versprochen hat, als er dann in Wirklichkeit ist (Iron Man 3 z.b. Ich hätt mich grün und blau geärgert, wenn ich mir den im Kino angesehen hätte). Wenn mich ein Film interessiert, wird erst mal etwas hineingeschnuppert, wenn er wirklich gut ist, wird ins Kino gegangen, und er wird auch auf BR gekauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Auto: Ich hab keinen Hummer oder sowas. Da würde der verbrauch dann eher gegen 25 Liter gehen. Ein gepfleger 2,5 V6 24V tuts aber auch schon. Und der braucht nun mal seine 9-10 Liter/100km.

Also den 2,6er A6 meines Vaters hab ich mal mit nem Schnitt von ca. 8,5-9 über 600 km Autobahn bei zügigem Tempo gefahren. Weiß nicht, wieviel sparsamer er auf ner ruhigen Landstraße gewesen wäre, aber mein eigener Passat (1,6er :ugly:) braucht da rund 1-1,5 l weniger, als auf der Autobahn. (wenn ichs überhaupt nicht eilig habe -und die Straße so leer ist, dass ich niemanden behindere- habe ich sogar schon die 6l unterboten)

Und zum Kino: Das eine Kino ist 50 km weg, und das andere Kino 32 km. Wobei das, was 50 km weit weg ist, besser ist. Und wenn ich mal in eines gehe, dann muß ich fast in dieses gehen, weil meine Freunde auch dort hingehen.

"Freunde" ist natürlich n Argument. Da stellt sich dann aber auch umgekehrt die Frage, warum die unbedingt in dieses Kino wollen und, wenn es deren Fahrentfernung ist, wieviel weniger Verbrauch ihr insgesamt hättet, wenn ihr euch zu Hause trefft. Denn "Kinoabend mit Freunden und Verpflegung" 1:1 mit "allein n Stream reinziehen" wäre dann doch ein etwas unfairer Vergleich.

Und zum Urwald: Da mein Dienstgeber gemeint hat, er muß den Produktionsstandort verlegen, bin ich in die Nähe dessen gezogen. Denn bei den heutigen Spritpreisen macht es schon einen Unterschied ob ich eine einzelne Wegstrecke von 75 oder 12 km in die Arbeit hab.

Sehr Löblich :daumen:
Ich kann diese Leute nicht ab, die der Meinung sind, auch nach 10 Jahren Pendelei hätten sie noch Mitleid und eine Entschädigung für ihren 100 km Arbeitsweg verdient.

*ironie ON* War das Sarkasmus Konjunkturpaket bei Amazon heute im Sonderangebot? *ironie OFF* :D

Ich hab beim letzten Mal einen großen Vorrat angelegt ;)

edit: um wieder BTT zu kommen. Es geht im Endeffekt darum, dass man Zeit und Geld investiert für einen Film, der in der Vorschau mehr versprochen hat, als er dann in Wirklichkeit ist (Iron Man 3 z.b. Ich hätt mich grün und blau geärgert, wenn ich mir den im Kino angesehen hätte). Wenn mich ein Film interessiert, wird erst mal etwas hineingeschnuppert, wenn er wirklich gut ist, wird ins Kino gegangen, und er wird auch auf BR gekauft.

Also wenn n mittelmäßiger Film dann nur zum Teil geguckt wird, halte ich das für vertretbar. Ähnlich wie Leute, die Demos durch Raubkopien ersetzen.
Wenn der Film dann am Ende doch komplett durchgeguckt wird, nur um hinterher als "wäre es nicht wert gewesen" ("ich habe mir aber trotzdem einen schönen Abend gemacht") eingestuft zu werden, dann finde ich das höchst fragwürdig. Es gibt schließlich mehr als genug Kritiken zu so ziemlich jedem Film, da sollte jeder eine ausreichend genaue Beschreibung finden. Ich für meinen Teil gehe auch nur ins Kino, wenn es der Film meiner Meinung nach wirklich wert ist (oder wenn ich einfach Lust auf Kino als solche habe) und gucke die Filme sonst -je nach Qualität- im Fernsehen oder leihe sie in der Videothek. Aber ich habe meine Urteile bislang immer auf Basis legal verfügbarer Quellen gefällt und bislang lag ich da auch nicht daneben. Ich habe keinen einzigen Film im Kino gesehen, der meine Erwartungen nicht erfüllt hätte, und ich habe nur einen einzigen Film im Kino verpasst, den ich da rückblickend gerne gesehen hätte. Aber den habe ich dann schlichtweg komplett verpasst und er lief in Deutschland wohl auch in so gut wie keinem Kino ("Sky Captain and the World of Tomorrow" - lief übrigens gestern erst wieder im Fernsehen und wird sicherlich die nächsten Tage nochmal wiederholt)
 
Also den 2,6er A6 meines Vaters hab ich mal mit nem Schnitt von ca. 8,5-9 über 600 km Autobahn bei zügigem Tempo gefahren. Weiß nicht, wieviel sparsamer er auf ner ruhigen Landstraße gewesen wäre, aber mein eigener Passat (1,6er :ugly:) braucht da rund 1-1,5 l weniger, als auf der Autobahn. (wenn ichs überhaupt nicht eilig habe -und die Straße so leer ist, dass ich niemanden behindere- habe ich sogar schon die 6l unterboten)

Über 600 km Bahn komm ich mit meinem Alfa 166 auch auf ungefähr den selben Verbrauch. Aber im Durchschnitt fahr ich ihn doch mit 9-10l / 100 km. 190 PS haben doch reichlich Durst. Ausser ich fahr wie n alter Sack :D.

"Freunde" ist natürlich n Argument. Da stellt sich dann aber auch umgekehrt die Frage, warum die unbedingt in dieses Kino wollen und, wenn es deren Fahrentfernung ist, wieviel weniger Verbrauch ihr insgesamt hättet, wenn ihr euch zu Hause trefft. Denn "Kinoabend mit Freunden und Verpflegung" 1:1 mit "allein n Stream reinziehen" wäre dann doch ein etwas unfairer Vergleich.
Das Kino welches 50 km entfernt ist, liegt zentraler. Zu dem andern Kino hätte ich zwar nur ca 32 km, meine Freunde allerdings 82 km. Somit erübrigt sich jede weitere Frage diesbezüglich. Zumal das 50 km entfernte Kino in Wien liegt, und meine Freunde da mit den Öffis hinfahren können.
Das mit dem Vergleich geb ich dir recht, das hackt ein wenig.

Sehr Löblich :daumen:
Ich kann diese Leute nicht ab, die der Meinung sind, auch nach 10 Jahren Pendelei hätten sie noch Mitleid und eine Entschädigung für ihren 100 km Arbeitsweg verdient.
So viele Alternativen hat es für mich nicht gegeben. Entweder nen neuen Job suchen oder mitgehen. Neuer Job wäre schwierig gewesen, da ich doch einen eher ungewöhnlichen Beruf erlernt hab (Brauer und Mälzer), wo es nicht so viele Möglichkeiten in der Umgebung gibt bzw wenn ich einen Job in der Gegend gefunden hätte, hätte ich vom Gehalt her zu viel verloren. Ich arbeite jetzt doch schon 10 Jahre im selben Betrieb und der Job macht auch Spass. Und die lange Zeit zeigt sich auch in meinem Gehalt.
In einer neuen Firma hätte ich mind 500-700€ weniger verdient, als ich jetzt habe.
Somit bleibt nur die 2te Alternative. Mitgehen. Und nachdem ich nicht mind 300€/Monat nur für Sprit ausgeben will (den Verschleiss und den Wertverlust mal aussen vor gelassen) bin ich eben in die Nähe des neuen Dienstortes gezogen.

Also wenn n mittelmäßiger Film dann nur zum Teil geguckt wird, halte ich das für vertretbar. Ähnlich wie Leute, die Demos durch Raubkopien ersetzen.
Wenn der Film dann am Ende doch komplett durchgeguckt wird, nur um hinterher als "wäre es nicht wert gewesen" ("ich habe mir aber trotzdem einen schönen Abend gemacht") eingestuft zu werden, dann finde ich das höchst fragwürdig. Es gibt schließlich mehr als genug Kritiken zu so ziemlich jedem Film, da sollte jeder eine ausreichend genaue Beschreibung finden. Ich für meinen Teil gehe auch nur ins Kino, wenn es der Film meiner Meinung nach wirklich wert ist (oder wenn ich einfach Lust auf Kino als solche habe) und gucke die Filme sonst -je nach Qualität- im Fernsehen oder leihe sie in der Videothek. Aber ich habe meine Urteile bislang immer auf Basis legal verfügbarer Quellen gefällt und bislang lag ich da auch nicht daneben. Ich habe keinen einzigen Film im Kino gesehen, der meine Erwartungen nicht erfüllt hätte, und ich habe nur einen einzigen Film im Kino verpasst, den ich da rückblickend gerne gesehen hätte. Aber den habe ich dann schlichtweg komplett verpasst und er lief in Deutschland wohl auch in so gut wie keinem Kino ("Sky Captain and the World of Tomorrow" - lief übrigens gestern erst wieder im Fernsehen und wird sicherlich die nächsten Tage nochmal wiederholt)
Wenn ein Film in der ersten halben Stunde Müll ist, wird er sich zum Schluss hin auch nicht wirklich verbessern. Und einen Film der Schrott ist schau ich mir bestimmt nicht bis zum Schluss an, dafür ist mir die Zeit zu schade. Und wenn ich mir einen Film doch fertig ansehe, verdienen die Studios quasi trotzdem was mit mir, da ich mir den Film auf jeden Fall auf BR kaufe.
Was Kritiken angeht, an die halte ich mich nicht wirklich. Da bin ich vielleicht etwas anders, als die breite Masse. Es hat schon einige Filme gegeben, wo die Kritiken eher schlecht waren, und mir hat der Film trotzdem verdammt gut gefallen.
Sky Captain hab ich zum Teil gesehen, und er hat mir auch sehr gut gefallen. Der kommt auf jeden Fall auch in meine Sammlung.

Mit den Streaming Portalen ist eigentlich die Verfügbarkeit der Filme ab dem ersten Tag da. Auch wenn es illegal ist. Früher ist man eben erst ins Kino, hat sich die Filme dann in der Videothek ausgeliehen (wenn sie nach einem 3/4 Jahr oder länger dort angekommen sind), oder hat gewartet bis sie im TV gelaufen sind. Und dann hat man eben ne Kassette reingeschoben und aufgenommen. Nur bis es soweit war, sind meistens 1 1/2 Jahre vergangen (wenn ich mich so zurückerinnere).
Heute will man alles was neu ist, am besten schon gestern gesehen haben. Und diese Mentalität ist leider ansteckend. Die "Geiz ist Geil"-Manie ist das nächste. Meiner Meinung nach, schauen viele Leute über illegale Streamingseiten und kaufen dann nicht mal einen Film.
Und ich glaub, die wirtschaftliche Lage trägt auch dazu bei. Alles wird teurer und die Leute fangen dort zum sparen an, wo es am einfachsten ist. Bei der Unterhaltung, denn die gibts ja "gratis" auf den Streaming-Portalen.
Man sollte aber trotz allem dort und da mal nen Film oder ne Serie kaufen, wo man denkt, die ist es wert.
 
gesamtwirtschaftlich gibt es sowieso keinen Schaden. Die Leute stecken das Geld ja meist nicht in eine socke sondern geben es einfach woanders für aus.
es erhält nur eine andere branche. Aber da die Filme trotzdem immer wieder neue rekordsummen einspielen, trotz steigender steamingangebote, kann es so schlecht gar nicht sein.
 
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