Monetarisierte Steam-Mods: Bethesda ging es nicht ums Geld scheffeln und verteidigt sich

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Bethesda verteidigt seine Entscheidung, monetarisierte Mods für Skyrim anzubieten und den Moddern nur 25 Prozent des Erlöses zu lassen. Auch wenn das Thema vorerst beerdigt wurde, ginge es dem Publisher nicht ums Geld scheffeln - obwohl man sich 45 Prozent genehmigte.

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Bei all den Millionen die für Marketing rausgeschmissen werden: .. Und es wäre soooo exorbitant komplex gewesen, vor dem Launch des Systems eine Umfrage zu starten und den Markt abzuklopfen .. ?! Sry Bethesda, sry Valve - jeder der sich ein wenig mit der Marktwirtschaft beschäftigt, kann über diese Aussagen nur lächeln^^
 
Will Bethesda den "Worst Company Award" gewinnen oder wieso rechtfertigt man sich mit so dummen einfallslosen Ausreden ?

Wenn es nie um das Geld ging warum fing man dann an Mods zu monetarisieren ? Durch Mods bleiben Spiele in den Medien, sie bleiben zeitgemäß, überraschen mit neuen Inhalten oder lassen sich an die Vorlieben Einzelner anpassen. Das alles sorgt dafür das sich das Spiel, Addons, DLCs und Sondereditionen weiter verkaufen. Skyrim , die Addons und die Legendary Edition haben sich sehr gut verkauft. Weitere Addons sind nicht geplant aber das Spiel ist immer noch beliebt .. bei Mods mitzuverdienen ist also der nächste logische Schritt.

"Andere machen es doch auch .." ist kein Freifahrtsschein und im Fahrwasser Anderer zuschwimmen geht oft nach hinten los.

@Bethesda
Seid ehrlich zu uns oder seid ruhig.
 
Dass am Ende nur 25 Prozent beim Modder hängen bleiben, sei in der Branche üblich und zusammen mit Valve sei man zur Übereinkunft gekommen, dass das ein guter Ausgangspunkt sei.
Für Mods Geld zu verlangen ist unüblich! Auch in anderen Märkten ist so ein Verhalten unüblich oder bezahlen beispielsweise Kfz Tuner auch an die Hersteller anteilig Geld an die OEMs?

Bethesda verweist zudem auf das Geschäftsmodell beim Kindle von Amazon. Wer dort Fanfiction publiziert, darf zwischen 15 und 25 Prozent der Erlöse behalten - ohne dass der ursprüngliche Anbieter irgendeine Leistung erbringt.
Schön für Amazon, wenn sie Leute gefunden haben, die sich so abzocken lassen.:schief::daumen2:
 
Mal ehrlich, Valves 30% sind genau so hirnrissig in diesem Szenario wie Bethesdas 45%.
Ich finde es ja gut wenn man Mods finanziell unterstützen kann, aber wieso sollen sich da beide Parteien 75% genehmigen, während der Modder mit 25% abgespeißt wird?

Da sind mir deren Begründungen ala "ja wir stellen auch die Modtools bereit" oder "ja wir stellen die Server und die Abwicklung bereit" völlig Wurst. Es war etwas kostenlos, und auf einmal holen sich die Großen 75% davon, sobald man es entgeltlich anbietet.

Nich mit mich.
 
Ich kann Bethesda verstehen! Wer von uns kennt es nicht? Man macht etwas dümmliches und man weiß vorher schon dass es nur ins Auge gehen kann! Aber die Stimmen sagen trotzdem: "Tu es!"

Völlig vertändlich :P
 
Dass am Ende nur 25 Prozent beim Modder hängen bleiben, sei in der Branche üblich und zusammen mit Valve sei man zur Übereinkunft gekommen, dass das ein guter Ausgangspunkt sei.

Ja, guter Ausgangspunkt für Valve und Bethesda. Wer würde das nicht so sehen.

Da Valve wohl auf seine 30 Prozent bestanden hat, weil man die eben immer bekommt, stellte sich also die Frage, wie man die Marke, die Spieleentwicklung, die Bereitstellung von Modsupport und all das zu bewerten hat.

Das heißt wiederum, wenn man es bei TES VI gleich von Beginn an so machen und nicht wie ein Halsabschneider rüber kommen will, muss sich Beth mit ~30% begnügen, damit der Modder immerhin 40% bekommt.
Der weiße Ritter Valve hat ja seine festgelegten 30%. Wieso sollte er davon auch absehen.
 
Was sagen eigentlich die Modder zu der Sache? Ich könnte mir denken die die am lautesten geschrien haben rühren selber keinen Finger :D
 
Zuerst einmal: ja, es gibt in dem Bereich gewisse Standardtarife. Wer fremdes geistiges Eigentum nutzt, um selbst Geld zu verdienen, muss an den Eigentümer dieses eben etwas abdrücken. Dabei hat Bethesda nicht einmal besonders tief in die Taschen gegriffen. Standard sind hier deutlich über 50% oder Festbeträge, die vermutlich weit über den Einnahmemöglichkeiten einer einfachen Mod liegen, also im mittleren bis hohen 5stelligen Bereich!
Dass Aufgrund des Vertriebswegs auch noch die 30% Valve-Gebühr dazu kommt (wie im Text schon steht, die verlangen diesen Anteil bei wirklich jedem einzelnen Verkauf), das hätte auch jeder verkaufswillige Modder von vornherein wissen müssen.

Soweit ist das Vorgehen der beiden Beteiligten wirklich nachvollziehbar und die Preisgestalltung sogar verständlich.

Was aber garnicht geht, ist eine jahrelang existierende Moddercommunity durch solche Aktionen zu zersetzen (Streitigkeiten, weil Mods aufeinander aufbauen) und für einen Fandienst urplötzlich, von einem Tag auf den anderen Geld zu verlangen. Natürlich wollten sie sich nieeeeeeemals an der Arbeit/dem Hobby anderer bereichern. Wie kann man auch nur auf so eine Idee kommen? :ugly:
 
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Für Mods Geld zu verlangen ist unüblich! Auch in anderen Märkten ist so ein Verhalten unüblich oder bezahlen beispielsweise Kfz Tuner auch an die Hersteller anteilig Geld an die OEMs?

Schön für Amazon, wenn sie Leute gefunden haben, die sich so abzocken lassen.:schief::daumen2:

Kostenpflichte MapPacks waren auch unüblich.
DLCs waren auch unüblich und wurden angenommen (ich denke auch an die Pferderüstung zurück => sehr ungünstiger Start)


Ich sehe das ersteinmal entspannt.
Solange man die Mods kostenlos anbieten kann wäre für mich alles ersteinmal i.O.
(jaja hat sich im Moment eh erübrigt)
 
Mir würde einen Pateon-/YouTube-Mix für Mods gefallen. Beispiel:
Ich bezahle 5€ im Monat, damit ich bestimmte Mods nutzen darf. Diese 5€ werden auf alle Mods aufgeteilt, gewichtet nach der Anzahl der Bewertungen und/oder Downloads. Damit muss ich nur einmal den Spenden-Button klicken, unterstütze aber alle Modder und belohne die am Meisten, die es verdient haben. Von mir aus kann sich Beth auch 30% davon nehmen, solange die Mehrheit bei den Moddern ankommt. Nachdem Steam anscheinend nicht einmal die Server bereit stellt, wäre es mir am Liebsten, wenn das Ganze unabhängig davon ablaufen würde.
 
wenn es einem nicht um geld geht, fängt man gar nicht erst damit an, nur um dann mit solch fadenscheinigen ausreden zu kommen...

wer sich dann noch mal eben, neben den 30% von steam, fast die hälfte des erlöses krallt und dem modder nur ein viertel des gesamtpreises,
von dem er dann vielleicht noch steuern und urheberrechtsklagen bezahlen soll, übrig lässt,
der muss sich nicht über derartig negative stimmung wundern und dann versuchen, mit "branchenüblich" und anderem albernen geseier zu kommen.

das war nur ein dreister versuch, sich der modder zu bedienen und ihre werke, für 0 risiko, als gewährfreie 3t anbieter DLCs zu verkaufen.

verarschen können wir uns selbst.
 
Man sollte sich auch voraugen halten das es im Vorgämger TES 4: Oblivion den ersten DLC der Spielegeschichte gab, in die Taschen der Spieleer zu greifen hat also Tradition.

Wobei sich die Zocker als ganzes die Sache auch selbst zuzuschreiben haben, hätten sich nicht soviele Deppen die Pferderüstung gekauft wäre die Sache untergegangen. Da sich die Sache aber sogut verkauft hat war es eine gute Preiserhöhung durch die Hintertür. Ich stelle mir die Sache in Zukunft so vor: 60€ für das Basisspiel, 40€ für den Seasonpass,20-100€ für Mods (die FPS Aufhebemod und den Grafiverbesserungsmod will natürlich jeder haben, macht 120-200€ für das volle Spiel.
 
Erinnert einen an den Spruch von Ulbricht: Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
45 und 30 Prozent sind also keine Abzocke? Und so ein Spruch das man die Marge eben immer so bekommt macht es auch nicht glaubwürdiger. Schämt euch
 
Auch wenn ich jetzt hier einen auf den Deckel bekommen werden:
Ich finde, diese ersten, nicht mal 20 Beiträge hier, zeigen sehr schön die "Ich will im Internet alles kostenlos"-Mentalität.
Valve selbst verweist ja sogar auf Garry's Mod, um nur ein Beispiel zu nennen.

Ich finde es absolut okay, wenn ein Modder sagt, das er da so viel Zeit und Aufwand reingesteckt hat, das er für seine Mod Geld haben möchte, ob das nun "unüblich" ist oder "Branchenstandard" ist doch völlig egal.
Auf einem völlig anderem Blatt steht, ob die Mods das auch Wert ist.
Es stellt sich eher die Frage, welchen Weg ein Modder geht. "Donations" sind weiß Gott nicht unüblich. Aber auch wenn es eine Kaufpflicht für eine Mod nur über Steam gäbe, wäre das okay, wenn der Modder diesen Weg gehen möchte. Es zwingt ihn ja keiner. 25% scheinen ja okay zu sein, wenn der Modder Steam als Vertriebsweg wählt. Garry's Mod hat es jedenfalls nicht geschadet.
Und wenn jemand 25% als zu wenig betrachtet, der muß sich dann halt einen anderen Vertriebsweg suchen.
Und wenn jemand seine Mod weiterhin kostenlos anbieten will, dann ist auch in Ordnung.

Man sollte sich mal überlegen, es gibt viele Mods da draußen, die ein Spiel komplett umkrempeln, die meisten davon sind kostenlos, bei einigen wüschen sich die Modder nur eine kleine Spende als Anerkennung, und bekommen von den meisten Spielern, die die Mod nutzen doch nichts und auf der anderen Seite gibt es dann Spiele, die werden jährlich auf den Markt geworfen, ohne große Ändernung und viele sind dann doch jedesmal bereit, das als Vollpreisspiel hinzunehmen und entsprechend zu bezahlen, siehe Battlefield, NBA, NHL... für mich ist das Heuchelei.
 
Die paar Modder die rumheulen haben für Skyrim eh nur 0815 Mods rausgebracht. Modden ist ein Hobby, wer Modden als eine finanziele Last auf einmal sieht, hat echt einen an der Waffel und sollte es lieber sein lassen um seiner Psyche halber. Wer meint im Modden ein Gott zu sein, kann ja bei Bethesda anheuern. Aber da trennt sich ja wieder die Spreu vom Weizen, weil viele Mods einfach nur klein krams reinbringen. Und die jenigen die Mods machen die ein KOMPLETTES Spiel erst spielbar bzw. tonnenweise in einem Spiel fixen oder komplett verändern werden auch ohne Bezahlung weiter machen , denn die lieben das Gefühl etwas einzigartiges geschaffen zu haben. Aber trotzdem krass zusehen wie Geld den Verstand eines Menschen vergiften kann, Da sind Kokain etc. ja nen Witz gegen.

Ein gutes Zitat noch: „Geld ist eine Hure, die niemals schläft“ - Gordon Gekko - Wall Street
 
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