
da, wo ich oft hingehe, wird alles mögliche zwischen Oldschool-EBM (Frotn 242, Nizzer Ebb usw) , "echtem" Industrial und über Dinge wie Suicide Commando, Hellectro, Aggrotech, Noizzzzzze gespielt und dazwischen dann auch wieder eher poppige Sachen wie VNV Nation, SITD, Solitary Experiment oder And One. Im Grunde spielen die da alles, was an eletronischer Musik in der "schwarzen Szene" in ist oder mal in war, und dann halt immer so 3-4 Tracks aus einem ähnlichen Untergenre am Stück.
Faderhead ist ja auch kein INdustrial/EBM - es ist nur so, dass so was (neben vielem anderem Kram, der auch kein Industrial/EBM ist) bei Parties läuft, die unter dem OBERBEGRIFF "Industrial" laufen - es gibt halt so viele Stile und Stilmixe, dass man da gar nicht alle auf einem Flyer unterbringen könnteda, wo ich oft hingehe, wird alles mögliche zwischen Oldschool-EBM (Frotn 242, Nizzer Ebb usw) , "echtem" Industrial und über Dinge wie Suicide Commando, Hellectro, Aggrotech, Noizzzzzze gespielt und dazwischen dann auch wieder eher poppige Sachen wie VNV Nation, SITD, Solitary Experiment oder And One. Im Grunde spielen die da alles, was an eletronischer Musik in der "schwarzen Szene" in ist oder mal in war, und dann halt immer so 3-4 Tracks aus einem ähnlichen Untergenre am Stück.
Man kann es halt auch nicht allen recht machen, denn die allermeisten wollen auch nicht den ganzen abend NUR ein bestimmtes Genere hören. zB ne Party, wo dann NUR oldschool-EBM lief, würde zwar 3-4 Hardcore-EBM-Fans entzücken - aber damit kriegt man nicht mal eine Eckkneipe voll...![]()
btw: in "meinem" Club gibt es dann im Keller auch noch einen Bereich für Wave, Gothic-Rock, Punk, Batcave usw. - da kann man dann auch mal hin, wenn wieder mal nur Bumms-Schrei-Techno wie Aesthetic Perversion oder so was läuft...

und halt von GANz früher Front 242
viele "ernsthafte" Sachen kannst Du ja auch wiederum unmöglich in einem Club spielen, außer Du findest es als DJ okay, wenn nur 3-4 "Musikkenner" dann dazu auf die Tanzfläche geht. REINE echte Industrial-Clubs dürften hier in D sicher nach 2 Monaten dicht machen, weil kaum einer hingehen würde. 

raussampeln und dann bissel mit dem Verzerrer des Soundprogs deiner Wahl rumspielen. Das ganze bissel schneller machen oder evtl. rückwärts und schon hast du ne mächtig geile Drumsequenz, die du immer wieder loopen kannst um ne gute Grundstruktur zu schaffen. Ich bin ca seit (auch wenn Du mich dafür schlägst ) "Bitterkeit" von L'ame Immortelle dabei, was ich immer noch als ein absolut geniales "dunkles" Electrostück empfinde. Das ist natürlich kein "Industrial", das hat mir damals auch niemand so verkauft. Ein Kumpel von mir meinte "das ist halt so Gothic-Düsterkram mit EBM-Elementen drin..." . Ich kannte davor halt rein GAR nix "Dunkles", aber da ich damals gerne Techno hörte und gleichzeitig auch ein absoluter Depeche Mode-Fan war, traf diese Art von Musik genau meinen Geschmack. Ich kannte ansonsten an HALBwegs mit der dunklen Szene verwandten Bands nur Wolfsheim und Rammsteinund halt von GANz früher Front 242
Die Frage bei der aktuellen Entwicklung ist aber auch, ob die "billige" Mucke wirklich besser ankommt, also erfolgreicher ist, oder ob sie halt im Club gut ankommt, aber ansonsten kaum auf Interesse stößt außer auf das, was durch das Marketing fast unvermeidbar istviele "ernsthafte" Sachen kannst Du ja auch wiederum unmöglich in einem Club spielen, außer Du findest es als DJ okay, wenn nur 3-4 "Musikkenner" dann dazu auf die Tanzfläche geht. REINE echte Industrial-Clubs dürften hier in D sicher nach 2 Monaten dicht machen, weil kaum einer hingehen würde.
Als, mit Clubs mein ich jetzt natürlich auch nennenswert große Clubs - ne Eckkneipe mit einer 3x3m-Tanzfläche könnte sich natürlich auch mit einer Spezialisierung auf ein Subgenre etablieren, wenn es in der Region genug Zielgruppe gibt. Aber selbst das ist schwer, hier in Köln zB gab es mal eine von EBM-Fans selber organisierte monatliche Party in einem Keller-Club mit Platz für ca. 100 Leute, auf der nur monotonerer Darkelectro, EBM und was das Kommerzielle angeht maximal mal Combichrist gespielt wurde. Da waren trotz Flyer-Verteilen bei anderen Parties, die immer gut gefüllt waren, dann maximal 10 Leute + die Betreiber, und nach nem halben Jahr war Schluss. Eintritt war 5€, 0,3Flasche Kölsch 2€ - an den Preisen lag es sicher nicht.
Eine andere Party war immer super besucht und hatte zwei Areale, einen Electro und einen etwas kleineren mit Rock+Mittelalter in einem Bungalow 50m entfernt. Dann musste der zweite Bereich dichtmachen (blöde Nachbarn...), die Macher versuchten dann, beides zu mischen - das ging in die Hose, denn ca 1/4 der Besucher hörten gerne alles und gingen früher mal zu Area1, mal zu Area2 (so auch meine "Clique" ), aber 1/4 hassten alles elektronische, 2/4 kriegten bei allem mit Gitarre oder Flöte zuviel... Folge: zuerst standen halt immer mind 1/4 der Leute draußen rum, bis wieder "deren" Musik kam, aber auf Dauer kam dann nur noch das eine Viertel, das beides mag - und das war einfach zu wenig... Als einmal schon um 3h dann die Lichter angemacht wurden, weil kaum mehr einer da war, starb die Party endgültig... Zusätzlich machte der DJ den Fehler, immer die "alten Kamellen" zu spielen, die 2-3 Jahre vorher absolute Clubknaller waren, in der Hoffnung, dass dann doch wieder jemand tanzen geht... aber wer geht schon auf einer 12x6m-Tanzfläche tanzen, wenn da 15 Leute verschämt an der Seite rumstehen?
"Figure in the Mirror" und "Winter of my Soul" fand ich von denen auch nicht schlecht... Was du da sagst würde ich zu 100% unterschreiben, denn im Endeffekt entscheiden ja die Hörer selbst, ob sie mit dem zufrieden sind, was sie geboten bekommen oder nicht. In den Clubs muss natürlich tanzbare Mucke laufen, ganz klar.
Da ich hier ja scheinbar von Experten umgeben bin, möchte ich eine Frage an euch stellen:
Und zwar möchte ich mal selber Tracks machen, aber ich weiß nicht wie die Drums bei Industrial heißen
Erst kommt ja immer der Bass, und dann *Tzz*
Ich hoffe ihr wisst was ich meine![]()
Man nimmt bei Musik ja nicht eine "fertige" Drum und platziert die einfach mit Song, zumindest wenn man ein BISSCHEN auf sich hält
http://www.van-esco.de/MyTracks/Drums.mp3
=> http://www.van-esco.de/MyTracks/GE-PromisedLand.mp3 
@h101: das gleiche auch als Blutengelversion mit deutschem th-Englisch![]()
=> http://www.van-esco.de/MyTracks/GE-PromisedLand.mp3
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Herbboy schrieb:Roland 606, 707, 808, 909... einfach mal durchgehen. Und dann mal mit den Längen der Sounds auch spielen. Das "Tssch" pro 2 Beats ist halt eine Snaredrum, meist auch sehr verzerrt und höhenorientiert.
Ich vermute, Du meinst den Beat so ähnlich wie hier (kurzer Ausschnitt von mir) http//www.van-esco.de/MyTracks/PLTest.mp3 nur "dominanter" ? So "perfekt" wie bei Phosgore wirst Du es natürlich zu Hause nicht hinkriegen, das ist schon (aus clubtauglicher Sicht) verdammt gut abgemischt und sicher auch über Beziehungen zu "Szenestars" in einem fetten Tonstudio fertiggestellt worden.
@h101: das gleiche auch als Blutengelversion mit deutschem th-Englisch![]()
=> http://www.van-esco.de/MyTracks/GE-PromisedLand.mp3
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Da ich hier ja scheinbar von Experten umgeben bin, möchte ich eine Frage an euch stellen:
Und zwar möchte ich mal selber Tracks machen, aber ich weiß nicht wie die Drums bei Industrial heißen
Erst kommt ja immer der Bass, und dann *Tzz*
Ich hoffe ihr wisst was ich meine![]()
