Mobilfunk: Deutschland ist dreimal teurer als Polen

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Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat in einer Studie die Preise für mobiles Datenvolumen im Jahr 2019 in verschiedenen Ländern Europas miteinander verglichen. In Deutschland ist es hierbei dreimal teurer als in Polen.

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Ist es toll? Bestimmt nicht.
Hat Deutschland ca. die doppelte Landfläche von Polen und eine deutlich höhere Kaufkraft? Auf jeden Fall.
 
Hallo, der Preis geht doch voll in Ordnung. Das ist ja nunmal Datenvolumen made in Germany und nicht China. Da ist die Qualität doch ne ganz andere. So ein Billiggigabite hält ja nichtmal halb so lange wie ein Markengigabite in Magentaqualitat. Allein die bessere Qualität beim Fotos hochladen. Endlich sehe ich nicht mehr aus wie Karl Dall.
Da sind die Preise schon gerechtfertigt. ??
 
Hat Deutschland ca. die doppelte Landfläche von Polen und eine deutlich höhere Kaufkraft? Auf jeden Fall.
Joar, nur gilt das mit der Kaufkraft ganz sicher nicht für knapp 19% der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Die haben gut die Hälfte des polnischen Durchschnittseinkommens. Es ist so eine Sache mit dem Durschnitt, Medianwerten und Vergleichbarkeit, fest steht allerdings, dass das Argument Kaufkraft schon einmal für 19% der Bevölkerung hier nicht zutrifft, ein nicht unerheblicher Teil also.
 
Wie schon andere geschrieben haben: Wir haben hier eine andere Kaufkraft.

Was mir in diesem Artikel fehlt, ist die Geschwindigkeit mit der hier berechnet wurde. Wenn dann müsste man auch schon die gleiche Geschwindigkeit zu Grunde legen.
 
Den Verdacht bzgl. Kaufkraft hatte ich auch. Aber es steht ja im Artikel: "Laut dem Bundesverband der Verbraucherzentralen sind alle Angaben "kaufkraftbereinigt"."

Was aber natürlich fehlt ist die Topologie des Landes. Ein paar km² flaches Land zu versorgen ist was anderes wie eine Bergregion und große Länder. Aber vermutlich ist Deutschland da trotzdem sehr teuer.
 
Den Verdacht bzgl. Kaufkraft hatte ich auch. Aber es steht ja im Artikel: "Laut dem Bundesverband der Verbraucherzentralen sind alle Angaben "kaufkraftbereinigt"."

Was aber natürlich fehlt ist die Topologie des Landes. Ein paar km² flaches Land zu versorgen ist was anderes wie eine Bergregion und große Länder. Aber vermutlich ist Deutschland da trotzdem sehr teuer.
Eine Bergregion zu versorgen ist teilweise sogar günstiger, man spart sich den hohen und teuren Turm inkl. aller Genehmigungen.
Das mobile Internet ist in Deutschland zu teuer, die Gründe sind vielfältig z.B. zu wenig Konkurenz. Aber auch weil es die Menschen mit sich machen lassen. Würden weniger teure Verträge bei den großen abgeschlossen und statt dessen mehr Discounter Angebote genutzt würde sich das ändern.
 
Das Thema hatten wir schon tausend mal.
Stimmt - aber nur weil ein gewisser User der hier Hausverbot hat alle Nase lanf nen neuen Account aufmacht um seinen persönlichen Rachefeldzug gegen deutsche Mobilfunkanbieter weiterzuführen was dann von uns wieder gelöscht wird. Das Spiel geht schon seit Jahren so - manche Leute haben irgendwie keine sinnvollen Lebensziele.

Zum Thema: Mir erscheint Deutschland generell teuer was Datenübertragung in welcher Form auch immer betrifft, vor allem wenn man den technischen Ausbaustand der Infrastruktur betrachtet. Mobilfunkmäßig ist mir das persönlich aber ziemlich egal da ich kaum Datenvilumen nutze. Ich zahle 5€ irgendwas im Monat für 1GB Traffic mit 50Mbit. Und davon hab ich normalerweise noch die Hälfte übrig am Monatsende. :ugly:

Mehr als ne Wetterapp, ein Börsenkursding und PCGHX nutze ich mobil eigentlich nicht, vielleicht noch hier und da mal was googeln. Aber halt nichts was nennenswert Datenmengen erfordern würde.
 
Naja, ein Sack Reis kostet woanders auch nur ein paar Euro. Preise international zu vegleichen halte ich nicht immer für schlau.
Gleichheit != Gerecht

Ein Kostenfaktor ist auch der Service, auch wenn somacher jenen totredet. Und mit Service meine ich nicht nur eine Hotline zu haben...
 
Ein Kostenfaktor ist auch der Service
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass "kompetenter Service" und "Telekommunikationsunternehmen" sich grundsätzlich gegenseitig ausschließen. :fresse:

Der rosa Laden genau wie O2 und erst Recht Vodafone bzw früher kabeldeutschland. Ich kann mich nicht dran erinnern bei irgendeinem Problem jemals eine Hilfe erhalten zu haben die den Namen verdient. Übertrieben gesagt nur Call center Eurojobber die dauerhaft "starten sie ihren Router neu" vom Zettel ablesen.
 
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass "kompetenter Service" und "Telekommunikationsunternehmen" sich grundsätzlich gegenseitig ausschließen. :fresse:

Der rosa Laden genau wie O2 und erst Recht Vodafone bzw früher kabeldeutschland. Ich kann mich nicht dran erinnern bei irgendeinem Problem jemals eine Hilfe erhalten zu haben die den Namen verdient. Übertrieben gesagt nur Call center Eurojobber die dauerhaft "starten sie ihren Router neu" vom Zettel ablesen.
Genau DAS meine ich, Service ist nicht nur was der Kunde sieht sonder auch was hinter der Fassade geschieht, sprich die Technik und wie mit jener umgegangen wird. Was ich z.b. für einen "einfachen" POTS Anschluss alles mache, da soll einer mal sagen wir Techniker sind kein Kostenpunkt (Magenta nicht rosa :P).

Sieht man leider als Endkunde nicht so wie ich als Techniker.
 
Das glaube ich dir ja - aber warum nutzt man das denn nicht aus? Die Technik dahinter ist ja auch beim Mobilfunk und beim Kabel wirklich gut (wenn auch nicht immer ausreichend ausgebaut) - würde man mit ein bisschen mehr Stundenlohn auch an die Servicehotline Mitarbeiter setzen die etwas davon verstehen wäre der Eindruck vielleicht nicht so grottenschlecht.

Sehr vereinzelt gibts das ja aber man muss Glück haben oder oft genug anrufen und sich durch die Warteschlangenfahrstuhlmusik quälen bis man jemanden hat der Signalpegel des Routers nicht für ne Zahnpasta hält oder nach 5 Minuten detaillierter Problembeschreibung und bereits probierten Lösungen des Kunden eben doch nur wieder oben bei Routerneustart anfängt.

Manchmal sind selbst die (subsubunternehmer) Techniker die geschickt werden nicht zu gebrauchen. Beim letzten harten Bandbreiteneinbruch hat VF mirn Techniker geschickt der so lange behauptet hat es läge an meinem WLAN (das spontan nur nich 2 vin 500 MBit schafft - klar) bis ich ein Kabel durch die Wohnung geworfen habe um das Gegenteil zu beweisen. Erst danach hatter am HÜP gemessen und festgestellt dass eben dieser HÜP kaputt war. Ersetzt - - > sofort wieder 500 Mbit. Wenn ich nicht daheim gewesen wäre bzw nur meine Frau ihm aufgemacht hätte hätte der Kerl das niemals gefunden. :-_-:


O2 um wieder zu Mobilfunk zu kommen hat mir 3x ne falsche oder zu viele SIM Karten geschickt als ich von meiner alten großen auf ne nanosim wechseln musste. Ein "ich brauch dasselbe neu in klein" war zu kompliziert. :klatsch:
 
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Ein sehr gravierendes Problem heutzutage bei Hotlines ist, dass diese oft nach Osteuropa bzw. einfache Callcenter ausgelagert sind. Da telefoniert man dann oft mit Personen, die Deutsch gerade so eben verstehen und sprechen und von der Technik schon mal gar keine Ahnung haben. Da braucht man schon Glück, damit die das Problem überhaupt verstehen... ^^

Deren Einarbeitung dauerte gefühlt 2 Tage und als Erfahrungsschatz dient eine Dokupedia. Merkt man dann auch schön bei E-Mail-Supports, die irgendwelche Standardantworten raushauen, die gar nicht auf die Frage eingehen.
Die Leute haben leider oftmals keinerlei Ahnung von den Themen, die sie supporten sollen, sondern "Googlen" nur in deren Dokupedia rum.

Selbst beim Telekom Geschäftskundenservice hatte ich schon mal einen Ansprechpartner, der das Thema überhaupt nicht verstanden hat (VoLTE hat nicht funktioniert, wenn ich mich richtig erinnere). Wobei der Geschäftskundenservice aber sonst gut ist und vor allem schnell Kontakt herstellt.
 
Tjaaaa, selbst ich kann nicht jede Entscheidung verstehen, ich würde mal sagen es geht Richtung Ausland und "Self-Care". Gerade in der Automatisierten Fehleranalyse wird zur Zeit mal wieder was getan. Sprich:
-> Kunde meldet Problem durch ein Portal
-> System misst (Mist)
-> Interpretation durch ST
-> ST rückt aus
So ist der Plan, läuft leider noch nicht alles rund... Dieses Problem lässt sich auf jeden Diesnt genau so anwenden, international.
Bis es soweit ist bleibt mir nix anders übrig als meinen Job so gewissenhaft wie möglich zu machen.
 
Zum Thema: Mir erscheint Deutschland generell teuer was Datenübertragung in welcher Form auch immer betrifft, vor allem wenn man den technischen Ausbaustand der Infrastruktur betrachtet. Mobilfunkmäßig ist mir das persönlich aber ziemlich egal da ich kaum Datenvilumen nutze. Ich zahle 5€ irgendwas im Monat für 1GB Traffic mit 50Mbit. Und davon hab ich normalerweise noch die Hälfte übrig am Monatsende. :ugly:

Mehr als ne Wetterapp, ein Börsenkursding und PCGHX nutze ich mobil eigentlich nicht, vielleicht noch hier und da mal was googeln. Aber halt nichts was nennenswert Datenmengen erfordern würde.
Ich nutze auch nur den kleinsten Tarif. Mobil verschicke und lade ich keine Videos. Wenn nur mal ein Bild. Meistens nur Nachrichten. Für mehr nutze ich WLAN.
 
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