News Mindfactory: CPU-Verkaufszahlen implodieren vollständig

Logisch, der Umsatz bei den CPUs bricht um 90% ein und der gesamte Rest ist völlig unverändert :ugly:
Den Umsatz an den Verkaufscounter zu binden (ob der überhaupt stimmt?) ist nicht besonders aussagekräftig.
Klar, der Umsatz wird deutlich eingebrochen sein. Ob das nun 70%, 80% oder 90% sind, weiß ich nicht, aber mehr als die Hälfte, wenn CPUs massiv einbrechen dürfte es schon sein.
Das ist zwar wahr, dennoch werden die anderen Umsätze mit Sicherheit nicht auf dem Niveau von vor der Insolvenz geblieben sein.
Hat auch keiner behauptet.
 
Tatsächlich hat man den Vertrag mit dem Händler abgeschlossen, nicht mit dem Hersteller.

Ja, aber wenn der Hersteller eine Endkundengarantie verspricht, was praktisch alle machen, dann muß er die auch einhalten.

Deshalb würde ich mir auch keine Tray CPU kaufen, da man da nur Gewährleistung hat.

Viele machen das dann aus Kulanz, aber gerade nach der Beweislastumkehr ist das manchmal nicht einfach.

Nach der Beweislastumkehr sollte man sich möglichst an den Hersteller wenden. Beim Händler kann man sich dann auf Krieg gefasst machen, besonders wenn man beim billigen Geizhändler eingekauft hat. Kein Wunder: der darf dann es selbst bezahlen, muß es aber nur in Ausnahmefällen.

Gesetzlicher Anspruchsgegner ist der Händler, bei dem man gekauft hat, wenn der Hersteller einen an den verweist hat er recht.

Cooler Trick: als Hersteller verspricht man einfach 10 Jahre oder mehr, an Garantie und verweist an den Händler, der nach einem, spätestens zwei Jahren dicht macht. Damit hat sich der Hersteller alles nach zwei Jahren gespart.

Funktioniert zum Glück so nicht.

Eine Implosion entspricht schon einer vollständigen Zerstörung.

Eine Implosion ist ein plötzlicher Zusammenbruch. Wenn du aus einem Wasserfaß 90% der Luft rauspumpst und es zu einer Implosion kommt, dann hat das Faß nur noch 10% des Volumens. Die Luft wird nicht zerstört.

Nachdem die Konten "gelöscht" wurden, würde ich gar nichts mehr von dort kaufen. Aber das kann man ja korrigieren.

Wenn man sich auf sichere Zahlungsmittel verlässt, dann kann man das machen. Am grottigen Service (Mindfactory hat mich zwei mal übers Ohr gehauen), ändert sich ja wohl nichts.

Klug ist das Vorgehen so nicht. Wahrscheinlich geht es um einen Cut um Nachfragen zu kanalisieren. Mehr als unglücklich.

Es wird vermutet, dass der Laden irgendwie neue Leute reingekommen hat, die da etwas zu sagen haben. Problem: damit darf man von jedem Kunden eine neue Einwilligung einholen und das kann dauern. Also alles plattmachen, so gibt es keine Probleme, mit der DSGVO.

Sie haben dadurch verdammt viel verloren, aber wenn es der einzige Weg war, weil die Zeit gedrängt hat, dann ist das eben so.

Glaubt wirklich jemand, dass ein Unternehmen, über das seit Wochen in der Öffentlichkeit schlecht geredet wird, jetzt noch eine Chance hat? Ich habe den Eindruck, dass alle nur noch auf den endgültigen Zusammenbruch warten.

Ehrlich gesagt: wenn man bei Idealo auf Platz 1 stehst, das war ja das Geschäftsmodell, dann gibt es viele, denen der Rest egal ist. Wenn man Service haben will, dann mMn Caseking, aber das kostet einen stolzen Aufpreis, der bei einem PC schonmal in 100-200€ gehen kann.
 
Ich denke nicht, dass der Einbruch primär auf schlechte Kommunikation der Insolvenz mit dem Kunden zurückzuführen ist.

Vielmehr spiegelt sich das erhöhte Verlustrisiko für den Endkunden unzureichend in den Preisen wider.

Für ein paar Euro mehr würde ich zumindest auf robustere Unternehmen setzen.
 
Hab meine PC-Komponenten seit 10 Jahren immer bei Mindfactory bestellt.
Die ausbleibende Kommunikation und das unangekündigte Löschen des Kundenaccounts haben mich dazu gebracht, diesen Monat mein Upgrade woanders zu bestellen.
Hatte Alternate und Cyberport im Blick, die waren aber strikt teurer als Amazon. Da ich bei Amazon weiß, was für einen super kulanten Support ich bekomme, war die Wahl dann einfach, obwohl ich eigentlich bei einem deutschen Händler kaufen wollte.
 
Ich denke nicht, dass der Einbruch primär auf schlechte Kommunikation der Insolvenz mit dem Kunden zurückzuführen ist.

Vielmehr spiegelt sich das erhöhte Verlustrisiko für den Endkunden unzureichend in den Preisen wider.

Für ein paar Euro mehr würde ich zumindest auf robustere Unternehmen setzen.
Naja die fehlende Kommunikation nervt mich schon - wenn man sich hier in einem 70 Seiten Thread alles zusammen suchen muss.

Das Verlustrisiko ist aber auch ein valider Punkt.
Insbesondere, weil meine letzte Bestellung bei MF bei 3K+ lag (vor Insolvenz). Fänd ich nicht so prickelnd, wenn da was von weg wäre.
 
Vielleicht lag es auch am Investor, dass die Kommunikation nach außen so miserabel war/ist.
Dass die Kunden, welche es in den Medien verfolgten, nun misstrauisch sind und woanders kaufen, ist nachvollziehbar.
Hoffen wir, dass sich Mindfactory durch diese ungünstige Kommunikation wieder erholt...
 
Nur so als Randnotiz ...scheint ja keinem in der Redaktion bei der Recherche aufgefallen zu sein:

- KW15 2025, beginnt am 07.04.
- KW14 2025, endet am 06.04.
- der Tweet ist vom 05.04. 8 Uhr morgens

Repräsentieren die Zahlen jetzt die nicht gestartete Kalenderwoche 15? Repräsentieren sie die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Zahlen nicht abgeschlossene Kalenderwoche 14? Oder sind das Zahlen der Kalenderwoche 13, wo es die Insolvenzmeldung an sich gab und auch der Store Zeitweise nicht erreichbar war und auch davor der Shop Quasi 0 lieferbare Ware hatte?
 
Wenn ein Unternehmen in Insolvenz geht, dann wird das Geschäft so oder so einen heftigen Einbruch erleiden. Das wäre also auch so gewesen, wenn MF eine andere Kommunikation an den Tag gelegt hätte. Die durch diverse Personen im Vorfeld getätigten Aussagen, das man aus sicheren Quellen weiß, das eine Insolvenz von MF bevorsteht, waren hier zusätzlich geschäftsschädigend. Da sollte man froh sein, wenn es hierzu nicht noch zu Konsequenzen kommt. Zudem kann man eine Insolvenz, egal welcher Art, erst dann kommunizieren, wenn sie auch offiziell beim Insolvenzgericht eröffnet ist.

Eine Insolvenz muß ja nicht zwangsweise das Aus für ein Unternehmen bedeuten. Es bedeutet jedoch, das ein Unternehmen im aktuellen Zustand zahlungsunfähig ist. Da ist es ganz normal, das Kunden von Käufen erst einmal absehen, solange das Insolvenzverfahren läuft. Insbesondere dann, wenn es um größere Summen geht, wenn es zu einem Gewährleistungsfall kommen sollte, das Unternehmen jedoch nicht weiter fortbestehen sollte.
 
Wenn MF für mich nicht schon vorher nur ne Notlösung gewesen wäre, wären sie spätestens seit der Handhabung ihrer Insolvenz keine mehr.

Wenn ich Hardware für mehrere hundert oder tausend Euro ordere dann brauche ich in erster Instanz einen Händler auf den ich mich verlassen kann falls was schief geht und nicht jemanden, der mir den Bumms für insgesamt vielleicht 10€ billiger gibt. Das Gebahren und Getue der MF rund um die jüngsten Vorkommnisse lassen mich davon absehen die MF als solchen zu betrachten. Aber wie gesagt war das sowieso schon länger aufgrund früherer Vorkommnisse der Fall.
 
Für mich wirkt das komplette Theater wie genauso gewollt … das sind irgendwelche Finanz Steuer Arbeitgeber Tricks dingsbums um den nächsten logischen Evolutionsschritt der Firma zu verhindern z.B. Größere Lagerhallen bauen , Duschgel verkaufen (wie Galaxus) . Spätestens bei der nächsten Hardware Generation machen die wieder Kasse. 😅
 
Nur so als Randnotiz ...scheint ja keinem in der Redaktion bei der Recherche aufgefallen zu sein:

- KW15 2025, beginnt am 07.04.
- KW14 2025, endet am 06.04.
- der Tweet ist vom 05.04. 8 Uhr morgens

Repräsentieren die Zahlen jetzt die nicht gestartete Kalenderwoche 15? Repräsentieren sie die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Zahlen nicht abgeschlossene Kalenderwoche 14? Oder sind das Zahlen der Kalenderwoche 13, wo es die Insolvenzmeldung an sich gab und auch der Store Zeitweise nicht erreichbar war und auch davor der Shop Quasi 0 lieferbare Ware hatte?
Copy and paste, ohne die Daten zu überprüfen.
Ist nicht das erste Mal und wird auch nicht letzte Mal sein, dass so etwas im Internet und auf diversen digitalen Plattformen passiert. Hier ist leider immer nur in erster Linie wichtig, möglichst schnell zu posten, ohne den Inhalt detaillierter auf mögliche Fehler zu prüfen = generiert Clicks und damit Traffic (für Werbung).

Das Hauptproblem sehe ich bei dem Ersteller auf X, so ein Fehler daef nicht passieren - gerade bei so einer Heikeln News...

Ob sich mindfactory davon erholt, kann ich persönlich nur hoffen, da mehr Wettbewerb wichtig für möglichst niedrige Preise für den Endkunden sind - egal ob man den Shop nun mag oder nicht.
Man kann ja gut sehen, wie die Preise sich nach oben bewegen, wenn man die nächsten beiden möglichen Anlauftstellen Caseking und Alternate anschaut - Caseking bewegt sich gerne je nach Angebot bei GPU's zwischen 50 und 200€ über dem nächsten Anbieter...
 
Zuletzt bearbeitet:
Lach, sehr erheiternd, wer hätte das nur vorhersehen können nach wochenlangen Gerüchten um Insolvenz etc pp?!

Die haben sich mit fresse halten und aussitzen selbst ihr Grab geschaufelt und ich finde: zurecht und absolut verdient!

Dummes Verhalten sollte immer so bestraft werden, passiert viel zu selten.
 
Hier stand Müll. Sry xD
 

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Die durch diverse Personen im Vorfeld getätigten Aussagen, das man aus sicheren Quellen weiß, das eine Insolvenz von MF bevorsteht, waren hier zusätzlich geschäftsschädigend. Da sollte man froh sein, wenn es hierzu nicht noch zu Konsequenzen kommt. Zudem kann man eine Insolvenz, egal welcher Art, erst dann kommunizieren, wenn sie auch offiziell beim Insolvenzgericht eröffnet ist.
Da kommen wohl eher keine Konsequenzen, wir wir jetzt wissen, war das eine Tatsachenbehauptung. Und die sind, auch wenn sie für das Geschäft unschön sind, nicht strafbewehrt.
 
Mich stört auch am meisten, dass mein langjähriges und problemloses MF-Konto einfach gelöscht wurde. Habe bei denen wirklich sehr viel Geld gelassen, als ich damals von Alternate zu denen gewechselt bin. Jetzt bestelle ich mal hier mal dort, aber nicht mehr bei MF.
 
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