Minarettverbot in Deutschland - ja oder nein?

Minarettverbot in Deutschland ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 192 64,2%
  • Nein

    Stimmen: 85 28,4%
  • Mir egal/Enthaltung

    Stimmen: 22 7,4%

  • Umfrageteilnehmer
    299
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich glaube, du hast seinen Punkt überhaupt nicht verstanden. Ihm geht es um den Missbrauch von Glauben und um die Fehlinterpretation von Verhalten als religiös bedingt (z.B. Bezeichung von Frauenunterdrückung als "mulsimisch", was nur sehr eingeschränkgt haltbar ist). Wäre "Glaube" eine Sache des Gläubigen, wäre es wesentlich leichter, z.B. traditionelles Verhalten oder Propaganda als solche zu erkennen und entsprechend zu reagieren, wo heute vermeintlich religiöse Bezüge und Begründungen herbeigedichtet werden, die die Grenze zwischen Macht- und Glaubensausübung verwischen. Das geht nur, weil es Glaubensinstitutionen gibt (damit meine ich nicht nur Kirchte&Co, auch eine -religiöse- Ehe ist eine Institution)
Wenn ein großer Teil der Anhänger des Islams Frauen unterdrückt, dann wird das wahrscheinlich nicht am Glauben, sondern an der Kultur liegen- Der Glauben prägt aber eine Kultur und eine Kultur wiederrum den Glauben, wenn also jemand eine Religion gründet, tut er das meistens im Kontext seiner Kultur und Zeit. In einer Gesellschaft die Frauen unterdrückt ist es daher unwahrscheinlicher das jmd. eine religion gründet, die sich zur Gleichberechtigung bekennt. In einem Land indem die Gleichberechtigung herrscht, ist das deutlich wahrscheinlicher. Wenn nun aber diese Religion größer wird, werden ihre Werte auch wichtiger und prägen Kulturen. Diese Werte und Ziele ändern sich mit der Zeit aber im Moment ist der Islam bezüglich seiner Auffassung über die Deutung seines Glaubens auch nicht viel weiter als das Christentum im Mittelalter. Es gibt verschiedene Wege, darauf zu reagieren, der eine, zugegebenermaßen sehr radikale Weg, heißt einfach alle wegbomben den islamisch geprägte Staaten machen der westlichen, "modernen und zivilisierten" Welt, ja Probleme. Dann gibt es so lächerliche Versuche, wie in einem Entwicklungsland Demokratie eizuführen. Andere Wege sind das Problem einfach totzuschweigen. Alles in allem ließe es sich wahrscheinlich am besten über Bildung lösen.
 
Und genau das ist der Witz beim Islam, den viele nicht erkennen: In Bezug auf Frauenrechte (nicht Pflichten!) war er zu seiner Zeit ein klarer Fortschritt. Und auch wenn er da, wie bei quasi allem, recht starr ist, schaffen es durchaus viele Muslime, die resultierenden Grundsätze mit einem modernen, westlichen Frauenbild in Einklang zu bringen. Umgekehrt schaffen es einige (fundamentalistische) Christen bekanntermaßen nicht, die Frau in einer anderen Rolle als "Mutter und Hausfrau" zu sehen.
Da liegst du mit "Bildung" genau richig - Leute dagegen, die einen bestimmten Glauben angreifen, liegen imho genauso falsch, wie diejenigen Leute, die diesen Glauben als Grund für ihre Missetaten vorhalten*.

*: Wobei man im Einzelfall natürlich genau gucken muss, was was ist.
Ehrenmorde z.B. werden vom Islam überhaupt nicht gedeckt, das ist einfach eine archaische Sitte, die in Anatolien genauso verbreitet ist, wei auf Sizilien. "Unterdrückung" von Frauen liegt in einer Grauzone - die unterstützt der Islam auch nicht, aber er gibt eine feste Rollenverteilung vor, die heute nicht immer so gleichberechtigt erscheint, wie sie mal gemeint war. Das andere wäre z.B. grausames Schlachten von Tieren. Das schreibt der Islam genauso vor, wie das Judentum :daumen2:
 
Schon klar, aber im Koran steht auch, dass man die Frau züchtigen kann, also durch Schläge oder sonst was und es sollte klar sein, dass das falsch ist (ebenso wie einiges, das in der Bibel steht), aber es gibt eben immer noch genug Leute, die sehr deutlich nach dem leben, was darin steht, egal welche Religion.
Und dass Religionen vorschreiben, wie man Tiere töten muss, dann habe ich dafür eh kein Verständnis. :daumen2:

Aber die Antwort auf die grundlegende Frage des Threads ist doch recht einfach. Wenn das Bauamt den Bau einer Moschee erlaubt/verbietet und entsprechend Auflagen mitbringt, wenn erlaubt, die dann eingehalten werden müssen, dann ist doch alles geklärt.
Wenn du eine Kirche bauen willst, musst du auch erst mal eine Baugenehmigung bekommen, die fliegt einem nicht zu und ich kenne kein Bauamt, das eine 100 Meter hohe Kirche in einem Wohngebiet genehmigt.
 
ok....sorry aber ich nehm gerne klammern...vor allem weil meine postings meist gedankenströme sind d.h. neuer gedanke der hier hin soll aka. klammer und so weiter ;)

baurecht ist gut, aber ein minarett sollte net nur wegen "baurecht" verboten werden, sondern auch weil der lärm stört und weil deutschland nun mal - bei aller tolleranz - kein islamisches land ist (zitiere mal nen politiker "der islam gehört historisch gesehen nicht zu deutschland" (nicht wortgenau, aber inhaltlich) - und er hat recht, schaut euch deutschland vor 55 jahren und mehr an: von islam, keine spur! (bzw. es mag hier und da jemanden gegeben haben der diesen glauben hatte) und jetzt haben wir tausende von denen, trotzdem nix dagegen das die ihre religion ausüben, aber ein "schreihals" ist dazu net nötig und ein doofer turm auch net!

mfg LAX
ps: nennt mich verrückt, aber der islam breitet sich imho zu sehr aus, schleichende islamisierung und so (wenn die mal wo sind kriegt man die von da auch nimmer weg....)
 
Baurecht ist gut, aber ein Minarett sollte nicht nur wegen dem "Baurecht" verboten werden, sondern auch weil von Moscheen eine Lärmbelästigung ausgeht und Deutschland nun mal - bei aller Toleranz - kein islamisches Land ist. Ich zitiere mal unseren neuen Innenminister "der Islam gehört historisch gesehen nicht zu Deutschland" - er hat recht, schaut euch Deutschland vor 55 Jahren und mehr an: von Islam, keine Spur! (Es mag hier und da jemanden gegeben haben der diesem Glauben zugehörig war) und jetzt haben wir tausende von denen. Ich habe nichts dagegen, das die ihre Religion ausüben, aber ein "Schreihals" ist dazu nicht nötig und ein doofer Turm auch nicht!

mfG LAX
P.S.: Nennt mich verrückt, aber der Islam breitet sich meiner Meinung zu sehr aus, schleichende Islamisierung und so weiter. (Wenn die mal wo sind, kriegt man die von da auch nimmer weg....)


Ich habe mir mal die Freiheit genommen deinen Text in lesbares Deutsch zu übersetzen.


Wortlaut des Zitats:
Hans-Peter Friedrich schrieb:
„Dass aber der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt.“

Herr Friedrich hat natürlich recht. Und er hätte ebenfalls recht, wenn er gesagt hätte: „Dass aber die Verwendung von Laptops zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt.“
Was früher galt, gilt heute (teilweise) nicht mehr. Der Islam in Deutschland die eine Entwicklung die relativ jung ist. Die Tatsache, dass es früher anders war kann nicht als Begründung der Behauptung herhalten, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört.
Wie ich vor ein paar Seiten geschrieben habe, ist die Assoziation von Minarett mit Lärm falsch. Es gibt Möglichkeiten die Lärmbelästigung in der Früh zu vermeiden oder zu vermindern. In Marseille setzt man Licht ein um die Muslime zum Gebet zu rufen. Ich hatte vorgeschlagen einen Radiosender zu verwenden.
Der liebe Herr Innenminister (übrigens ein Landsmann von mir) hat ebenfalls davon gesprochen, dass Deutschland christlich-jüdisch geprägt ist. Das Wort jüdisch ist wohl dem Holocaust und den guten Beziehungen zum Zentralrat der Juden geschuldet. Herr Friedrich lässt aber eine wichtige Tatsache unter den Tisch fallen, nämlich ,dass Deutschland stark von der Aufklärung geprägt ist. Sowohl im heutigen christlichen Glauben als auch in der Aufklärung ist der Toleranzgedanke ein wichtiger Bestandteil. Und wenn du sagst, dass Moscheen mit Muezzin und Minarett nicht gebaut werden dürfe, dann verstößt das gegen Artikel 4, Absatz 2 des GG (da steht: "Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet."). Das Erscheinungsbild eines Minaretts ist nicht festgelegt. Es kann aus verschiedenen Materialien bestehen und sich in der Form von anderen Minaretten unterscheiden. Zu behaupten, dass ein Minarett das Stadtbild mehr stört als ein Plattenbau oder eine moderne evangelische Kirche ist Unfug.

Schau dir die Christen an. Die kann man auch nach Strich und Faden verarschen und sie glauben immer noch an den christlichen Gott.
 
baurecht ist gut, aber ein minarett sollte net nur wegen "baurecht" verboten werden, sondern auch weil der lärm stört und weil deutschland nun mal - bei aller tolleranz - kein islamisches land ist

Das ist ja richtig, dass Deutschland kein islamisches Land ist, aber solange wir die freie Religionsausübung garantieren, kann jeder beantragen, dass er für diese Ausübung ein entsprechendes Gebäude bekommt. Und hier kommt eben das Bauamt ins Spiel, denn ale Gebäude, die gebaut werden wollen, müssen genehmigt werden. Ebenso sind wir ein Rechtsstaat. Wenn jemand gegen etwas ist, dann hat er das Recht dagegen zu klagen oder durch eine Demonstration seinen "Unmut" gegen eine Sache Kund zu tun. Aber ob und was bei uns gebaut wird, entscheiden dann nun mal immer noch das Bauamt und gegebenenfalls das Gericht. Da muss man nichts extra verbieten.
 
Herr Friedrich hat natürlich recht.
..................

Wie schade, dass unser Innemini eine einfallslose Wurst auf dem Gebiet der Historie ist und so wenig mit einem historisch wirklich bedeutenden Deutschen gemein hat:

Moscheenbau im Konflikt - Ein Beitrag zur Religionsgeographie am Beispiel von Berlin-Heinersdorf | Hausarbeiten.de | Examensarbeit. Diplomarbeit, Referat, Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit veröffentlichen.

,,Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind; und wenn die Türken und Heiden kämen und wollten das Land pöplieren [ bewohnen], so wollten wir sie Moscheen und Kirchen bauen." (Friedrich der Große) (zitiert in Spiegel Special 2/2008)

Der Rest deines Beitrages stimmt mich da schon etwas milder auch wenn ich noch mehr ins Detail gehen möchte.

@ DarthLAX:
Es kommt immer auf den historischen Zeitabschnitt an. Heute geht man von rund 40.000 Jahren nachweisbarer Besiedlung des europäischen Raumes durch den modernen Menschen aus (Chronik der Menschheit - berbie.de). Was sind da 2000 Jahre Glaube an einen ominösen Heilbutt oder 5000 Jahre Glaube an Gäia oder Mutter Erde oder andere unbedeutende Luftnummern. Ich stelle mir immer vor, wie die Menschen 35.000 Jahre lang ohne ethischen Maßstab und moralische Vorstellung (© der Christenheit :schief:), ohne Gesetzmäßigkeit und starke, führende Hand haben entwickeln und zusammen leben können ..... ohne sich selbst alle 100 Jahre wieder auszurotten ...

Vollkommen unerheblich davon ist doch, welche Gebäude, Steinkreise, Pyramiden und sonstigen monumentalen Bauten sie für ihren jeweiligen Wahn errichten mussten und wie viele Mitmenschen jedweder Epoche eben jenem größenwahnsinnigen religiösen Anspruchsdenken zum Opfer fallen mussten. Sei es in Kriegen gegen jeweils andere Überzeugungen, sei es aus der Verfolgung und Eliminierung Andersdenkender heraus, oder sei es auch nur, weil sie bei der Errichtung o.g. Monumentalbauten zu Tausenden den Tod fanden.
Welch göttlicher Funke der Vernichtung doch der Religion inne wohnt. :ugly:

Ah ja, noch zum Thema Lärmbelästigung und Augenkrebs: nicht jeder findet Kirchenglockengebimmel und Spitzbauten in jedem noch so kleinen deutschen Kuhkaff wirklich schön und dem kulturellen Flair zugehörig. Nicht jeder macht großartige Unterschiede zwischen den traditionellen Glaubensgewandungen der unterschiedlichen Religionen (Pinguin vs. Sackmantel) aus.

Mal was zum Thema Kultur und zwar ganz und gar ohne jüdisch-christlichen oder islamisch-koptischen oder wie auch immer frei erfundenen Bezug:
Islamdebatte: Es gilt, die Welt wieder ohne Gott zu denken | Debatte*- Frankfurter Rundschau ,

dafür dem wahrscheinlich wichtigsten Leitsatz daraus: "Unsere Werte gehen auf die Aufklärung zurück."
:D


So, und nun wahrscheinlich weiter mit Radio Xenophobie aus der bekannten Ecke... :(
 
Und genau das ist der Witz beim Islam, den viele nicht erkennen: In Bezug auf Frauenrechte (nicht Pflichten!) war er zu seiner Zeit ein klarer Fortschritt. Und auch wenn er da, wie bei quasi allem, recht starr ist, schaffen es durchaus viele Muslime, die resultierenden Grundsätze mit einem modernen, westlichen Frauenbild in Einklang zu bringen. Umgekehrt schaffen es einige (fundamentalistische) Christen bekanntermaßen nicht, die Frau in einer anderen Rolle als "Mutter und Hausfrau" zu sehen.
Da liegst du mit "Bildung" genau richig - Leute dagegen, die einen bestimmten Glauben angreifen, liegen imho genauso falsch, wie diejenigen Leute, die diesen Glauben als Grund für ihre Missetaten vorhalten*.

*: Wobei man im Einzelfall natürlich genau gucken muss, was was ist.
Ehrenmorde z.B. werden vom Islam überhaupt nicht gedeckt, das ist einfach eine archaische Sitte, die in Anatolien genauso verbreitet ist, wei auf Sizilien. "Unterdrückung" von Frauen liegt in einer Grauzone - die unterstützt der Islam auch nicht, aber er gibt eine feste Rollenverteilung vor, die heute nicht immer so gleichberechtigt erscheint, wie sie mal gemeint war. Das andere wäre z.B. grausames Schlachten von Tieren. Das schreibt der Islam genauso vor, wie das Judentum :daumen2:
Ein Glauben wird aber praktisch, nicht theoretisch, dadurch definiert, wie die Gläubigen ihn auslegen bzw. leben. Wenn also viele Frauen in der islamischen Welt untersrückt werden, dann hat das auch etwas mit dem Glauben zu tun, da dieser auch die Kultur prägt. Die Kultur prägt aber wiederrum die Menschen oder meinst du die Menschen dort sind einfach schlechter?
Wenn nicht erkläre mir bitte, wieso diese dort bei weitem nicht so modern sind, wenn nicht wegen der Kultur.

Aber die Antwort auf die grundlegende Frage des Threads ist doch recht einfach. Wenn das Bauamt den Bau einer Moschee erlaubt/verbietet und entsprechend Auflagen mitbringt, wenn erlaubt, die dann eingehalten werden müssen, dann ist doch alles geklärt.
Wenn du eine Kirche bauen willst, musst du auch erst mal eine Baugenehmigung bekommen, die fliegt einem nicht zu und ich kenne kein Bauamt, das eine 100 Meter hohe Kirche in einem Wohngebiet genehmigt.
Ich glaube in dem Thread ging es eher um die Frage, ob wir das gut finden bzw. nichts gegen den Bau von Minaretten haben oder ob wir dagegen sind. Nicht ob der Bau nach aktuellem Recht möglich ist.

doofer turm auch net!
Wie kann ein Turm doof sein?

ps: nennt mich verrückt, aber der islam breitet sich imho zu sehr aus, schleichende islamisierung und so (wenn die mal wo sind kriegt man die von da auch nimmer weg....)
Ich finde das sich Werte, die aktuell Werte der islamischen Welt sind, zu sehr ausbreiten. Der Auslegung des Islams durch Muslime ist wandelbar, aber nicht von heute auf morgen.

Die Tatsache, dass es früher anders war kann nicht als Begründung der Behauptung herhalten, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört.
Dito. Der Islam gehört zu Deutschland, wie man das findet ist ein anderes Thema.

Herr Friedrich lässt aber eine wichtige Tatsache unter den Tisch fallen, nämlich ,dass Deutschland stark von der Aufklärung geprägt ist. Sowohl im heutigen christlichen Glauben als auch in der Aufklärung ist der Toleranzgedanke ein wichtiger Bestandteil.
Auch im heutigen christlichen Glauben gibt es noch Extremisten, der theoretische Glauben hat sich nur für Katholiken wirklich geändert, und auch für diese nicht besonders groß. Unfehlbar gesprochen hat der Papst wahrscheinlich nur zweimal. Die Auffassung der Kirche ist nicht zwingend für katholische Gläubige.

Und wenn du sagst, dass Moscheen mit Muezzin und Minarett nicht gebaut werden dürfe, dann verstößt das gegen Artikel 4, Absatz 2 des GG (da steht: "Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.").
Dieser Teil des Grundgesetzes ist aber nicht durch die Ewigkeitsgarantie geschützt. Man könnte also problemlos einen weiteren Absatz einfügen.

Schau dir die Christen an. Die kann man auch nach Strich und Faden verarschen und sie glauben immer noch an den christlichen Gott.
Weil sie ja auch nicht an die Kirche glauben, sondern an den Papst. Ob katholische Christen an den Papst glauben ist umstritten.

Da muss man nichts extra verbieten.
Man kann aber und einige Personen wollen das offensichtlich.

Wie schade, dass unser Innemini eine einfallslose Wurst auf dem Gebiet der Historie ist und so wenig mit einem historisch wirklich bedeutenden Deutschen gemein hat:

Moscheenbau im Konflikt - Ein Beitrag zur Religionsgeographie am Beispiel von Berlin-Heinersdorf | Hausarbeiten.de | Examensarbeit. Diplomarbeit, Referat, Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit veröffentlichen.
Was willst du mir mit dem Link sagen?

Vollkommen unerheblich davon ist doch, welche Gebäude, Steinkreise, Pyramiden und sonstigen monumentalen Bauten sie für ihren jeweiligen Wahn errichten mussten und wie viele Mitmenschen jedweder Epoche eben jenem größenwahnsinnigen religiösen Anspruchsdenken zum Opfer fallen mussten. Sei es in Kriegen gegen jeweils andere Überzeugungen, sei es aus der Verfolgung und Eliminierung Andersdenkender heraus, oder sei es auch nur, weil sie bei der Errichtung o.g. Monumentalbauten zu Tausenden den Tod fanden.
Welch göttlicher Funke der Vernichtung doch der Religion inne wohnt. :ugly:
Ein extrem großer Teil der Christen hat diese Epoche aber hinter sich gelassen. In disem Thread geht es um das aktuelle Probleme das eine weit entwickelte Kultur, wie die der Aufklärung, auf eine im Vergleich rückständige trifft und mit ihr interagieren muss.

Mal was zum Thema Kultur und zwar ganz und gar ohne jüdisch-christlichen oder islamisch-koptischen oder wie auch immer frei erfundenen Bezug:
Islamdebatte: Es gilt, die Welt wieder ohne Gott zu denken | Debatte*- Frankfurter Rundschau ,
Dieser bericht sagt das der Islam schon immer zu Deutschland gehörte. Das stimmt so nicht, aufjedenfall wenn man Zugehörigkeit auch von der Zahl der Gläubigen abhängig macht.
Verlässliche Zahlen sind schwer zu finden, aber 1930 gab es etwa 1000 Musime in Deutschland. Man kann davon ausgehen, das es davor nicht so unglaublich viel mehr gab. Die hohe Anzahl der Türken in Deutschland ab dem ersten Weltkrieg ist durch Kriegsgefangene zu erklären. Sie sank aber in den Folgejahren aber sehr schnell wieder.

dafür dem wahrscheinlich wichtigsten Leitsatz daraus: "Unsere Werte gehen auf die Aufklärung zurück."
:D
Was auch noch niemand bezweifelt hat.

So, und nun wahrscheinlich weiter mit Radio Xenophobie aus der bekannten Ecke... :(
Wenn du so einen Vorwurf in den Raum stellst, wäre es schön wenn du ihn auch begründest und die Person persönlich anschreibst. Wenn ich gemeint bin, können wir das gerne klären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube in dem Thread ging es eher um die Frage, ob wir das gut finden bzw. nichts gegen den Bau von Minaretten haben oder ob wir dagegen sind. Nicht ob der Bau nach aktuellem Recht möglich ist.

Richtig, aber da es bei uns kein Volksentscheid geben wird, kann man nur über den rechtlichen Weg gegen an gehen, wenn man nicht möchte, dass ein Minarett in der Nähe der Wohnung gebaut wird, klagen und demonstrieren, das ist das Recht eines Bürgers im Rechtsstaat, sonst nichts.
Wer also dagegen ist, kann das machen oder eben damit leben.
 
Richtig, aber da es bei uns kein Volksentscheid geben wird,
Was auch gut ist.

kann man nur über den rechtlichen Weg gegen an gehen, wenn man nicht möchte, dass ein Minarett in der Nähe der Wohnung gebaut wird, klagen und demonstrieren, das ist das Recht eines Bürgers im Rechtsstaat, sonst nichts.
Wer also dagegen ist, kann das machen oder eben damit leben.
Die Fragestellung des Threads war aber wie wir ein Minarettverbot in Deutschland fänden, nicht ob der Bürger die Möglichkeit hat, ein Minarettverbot durchzusetzen.
 
Durchsetzen kann das keiner, aber wenn man dagegen ist, weiß man, was getan werden kann.
Am Stammtisch dagegen labern bringt nichts und das hier ist nichts anders als ein Stammtisch.
 
ps: nennt mich verrückt, aber der islam breitet sich imho zu sehr aus, schleichende islamisierung und so (wenn die mal wo sind kriegt man die von da auch nimmer weg....)

Das Schlimmste an der Sache: Nur wegen denen gibt's in Mensen, Kantinen etc. mal echt so gut wie kein anständiges Schnitzel mehr. Immer nur dieser Geflügelquatsch. Ich könnte manchmal wirklich ausrasten! Das einzig gute an der Sache ist, daß man manchen von denen wirklich erzählen kann, Cordon Bleu wäre nur Geflügel. :devil:
 
Das Schlimmste an der Sache: Nur wegen denen gibt's in Mensen, Kantinen etc. mal echt so gut wie kein anständiges Schnitzel mehr. Immer nur dieser Geflügelquatsch. Ich könnte manchmal wirklich ausrasten! Das einzig gute an der Sache ist, daß man manchen von denen wirklich erzählen kann, Cordon Bleu wäre nur Geflügel. :devil:
Was für ein qualifizierter Beitrag.

Durchsetzen kann das keiner, aber wenn man dagegen ist, weiß man, was getan werden kann.
Am Stammtisch dagegen labern bringt nichts und das hier ist nichts anders als ein Stammtisch.
Wie meinst du das?
Ich habe meine Meinung/Antwort begründet und belegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie meinst du das?
Ich habe meine Meinung/Antwort begründet und belegt.

Das ist allgemein bezogen, guck dir doch die Statements hier an.
Beim Stammtisch gibts 2 von 10, die mit Plan antworten, die anderen labern nur in den Raum und steigern sich hinein, in was auch immer.

In meiner Nähe wird garantiert kein Minarett gebaut, auch in 50 Jahren nicht, daher interessiert mich das nicht, und wenn einer davon "betroffen" ist, dann soll er sich eben beschweren gehen, wenn es ihm stört.
 
Das ist allgemein bezogen, guck dir doch die Statements hier an.
Beim Stammtisch gibts 2 von 10, die mit Plan antworten, die anderen labern nur in den Raum und steigern sich hinein, in was auch immer.

In meiner Nähe wird garantiert kein Minarett gebaut, auch in 50 Jahren nicht, daher interessiert mich das nicht, und wenn einer davon "betroffen" ist, dann soll er sich eben beschweren gehen, wenn es ihm stört.
Nur weil es einige Beiträge gab, die eine relativ absrude Meinung vertraten und dazu auch noch nicht begründeten, hält das doch nicht von einer sachlichen Diskussion ab.
 
Klar kannst du sachlich begründen, aber schon ein paar "außerplanmäßige" Beiträge ziehen das Niveau eines Threads nach unten.

Ich weiß gar nicht mehr, was ich mal angekreuzt habe, ich denke mal, "nein, will ich nicht", aber ich will auch keine Kirchen in meiner Nähe habe, dagegen würde ich dann wohl auch klagen, wenns sein muss.
Ich will auch kein AKW in meiner Nähe haben. :ugly:
Gegen Windkraftanlagen hab ich nichts (sofern sie nicht in meinem Garten stehen ;)), bei uns in der Nähe gibts welche, ich kann sie aber nicht sehen, weil ein Wald davor ist.
 
Ich weiß gar nicht mehr, was ich mal angekreuzt habe,

Die gewählte Option wird dir kursiv angezeigt ;)


Ein Glauben wird aber praktisch, nicht theoretisch, dadurch definiert, wie die Gläubigen ihn auslegen bzw. leben. Wenn also viele Frauen in der islamischen Welt untersrückt werden, dann hat das auch etwas mit dem Glauben zu tun, da dieser auch die Kultur prägt. Die Kultur prägt aber wiederrum die Menschen oder meinst du die Menschen dort sind einfach schlechter?
Wenn nicht erkläre mir bitte, wieso diese dort bei weitem nicht so modern sind, wenn nicht wegen der Kultur.

Mit Kultur bist du auf dem richtigen Weg. Natürlich kannst du auch die Religion als vollständigen Bestandteil dieser definieren (zu Recht) - aber hier geht es ja um die umgekehrte Richtung und die ist falsch. Nicht alle, die "den Islam" leben, haben z.B. die arabische Kultur als Hintergrund und erst recht nicht leben nicht alle deren negativen Komponenten, die je nach Auslegung sogar dem Islam selbst wiedersprechen. D.h. wenn du dich von der Glaubenstheorie lösen und dich an der individuellen Lebensweise der Gläubigen orientieren willst, dann musst du tatsächlich individuell jeden einzelnen betrachten. Eine allgemeine Aussage über "Moslems" lässt sich nur nur aus dem Koran heraus ableiten (und selbst da muss man oft noch unterschiedliche Übersetzungen berücksichtigen), denn das ist das einzige, was sie neben der eigentlichen Bezeichnung gemeinsam haben.

Ich glaube in dem Thread ging es eher um die Frage, ob wir das gut finden bzw. nichts gegen den Bau von Minaretten haben oder ob wir dagegen sind. Nicht ob der Bau nach aktuellem Recht möglich ist.

Es geht in diesem Thread vor allem darum, warum man etwas dagegen hat. Da spielt es also durchaus eine Rolle, welche Aspekte (Stadtbild, Lärmbelästigung) bereits von dem aktuellen Recht abgedeckt werden, denn jemand, der ein neues Verbot fordert, hat offensichtlich einen weiteren Grund, gegen Minarette zu sein. (wobei hier im Thread iirc bislang keiner direkt genannt und nur Religions- bzw. Ausländerfeindlichkeit angedeutet wurde)
 
Nicht alle, die "den Islam" leben, haben z.B. die arabische Kultur als Hintergrund und erst recht nicht leben nicht alle deren negativen Komponenten, die je nach Auslegung sogar dem Islam selbst wiedersprechen.

Der Koran ist aber in arabisch verfasst und es ist nicht erlaubt, zumindest nicht fuer glaeubige Menschen, ihn in einer anderen Sprache als arabisch zu lesen oder aus ihm vorzulesen.
Der Moslem, der wirklich glaeubig ist, lernt arabisch, um den Koran richtig lesen und richtig verstehen zu koennen.

Da ich nicht mehr in Deutschland lebe betrifft es mich nicht mehr aber ich kann die verstehen, die gegen so ein Gebaeude sind. Mir sind Kirchen auch lieber, das liegt aber bestimmt daran, dass ich so erzogen wurde.
 
Er darf übersetzt werden, er wird übersetzt und mehrere hundert Millionen Muslime dürften nicht in der Lage sein, dass Original zu lesen geschweige denn zu verstehen (was bei einem 1400 Jahre alten Text mehr als schlechte Kenntnisse der heutigen Hochsprache gleichen Names vorraussetzt). Strenggenommen dürften die Übersetzungen nicht als heilig gelten und den Muslim zu nichts verpflichten - das stimmt. Aber Übersetzungen sind ein beliebtes Hilfsmittel und wie man die Handhabung dieser Problematik in sich ist ein weiter Fall von "man kann keine Aussage über jemanden Treffen, von dem man nur weiß, dass er sich als "Moslem" bezeichnet".
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück