Mikrofon für Tonaufnahmen

AW: Mikrofon für Tonaufnahmen

Das Auna von Post #2 ist schon sehr hochwertig und reicht völlig aus. Die Tastaturgeräusche wirst du wohl nie komplett weg bekommen. Ich werde mir das nächstem Monat auch zulegen und mal testen dann kann ich mehr dazu sagen.
 
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So ein großer Unterschied zwischen beiden ?

Ich mein soll ja für LetsPlays werden und fürs Streamen und da reicht so ein 10€ Ansteck-Mikro einfach nicht aus um ne gute Qualität ohne Störgeräusche hinzubekommen.

Auf der anderen Seite haben Headsets einen großen Makel. Ist Mikro kaputt oder Kopfhörer muss man sich gleich neues Gerät kaufen.

So muss ich jetzt nur Mikro + Arm + Popfilter kaufen. Für LP kann man da noch n bissl mit Audacity rumtesten aber sonst denke ich mal sollte dass 440USB erstmal ausreichen, oder ? Immerhin besser als das Zalman Ansteckmikro :)


Eure Empfehlung :D ?

Ich hab hier jetzt zwar ursprünglich nicht vorgehabt Werbung für meine Videos zu machen. Aber auch aus günstigen Mikros bekommst du einen brauchbaren Ton. Hier der Beweis ;)
https://www.youtube.com/watch?v=wPhWrssrOx0

Und das SC440 ist absolut top und klingt klasse. Nur noch n Kompressor drüber und Rauschentfernung. Da kommst du nicht drumrum ;)
 
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Auna + Arm + Popschutzt geht aber über das Budget.... Das Auna kostet ja allein schon fast 100 Euronen.

Hmm schwierig.....

Kann mir ja im Januar dann noch ne bessere Soundkarte zukaufen. Vielleicht wird Dann besser...
 
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Danke @ Intel64gamer
Ich habe immer gedacht, ich wäre der einzige Rufer in der Wüste, der den Leuten dynamische Mikros empfiehlt.
Hört leider nur niemand drauf, aber kämpf weiter!

Es ist mir auch bisschen rätselhaft warum hier munter Großmembrankondensatormikrofone empfohlen werden obwohl die Anforderungen des TE eigentlich ein dynamisches Mikrofon verlangen. Ein Kleinmembrankondensatormikrofon wäre auch noch ganz in Ordnung, da die nicht so empfindlich sind.

@TE
Gegen das Rauschen bei den USB-Mikrofonen kannst du nichts tun (außer auf XLR umsteigen). Eine Soundkarte bringt da absolut nichts. Das Auna war bei amazon übrigens mehrere male in den Cybermonday/Weihnachtsangeboten.

Mein erstes "gescheites" Mikrofon war auch ein t.bone SC-440. Das hat mir persönlich aber viel zu sehr gerauscht. Ja die Rauschentfernung kriegt das weg, aber nicht ohne Qualitätsverlust. Die paar Euro mehr zum SC-450 können hier wirklich Gold wert sein. Ich hab jedenfalls mein SC-440 verkauft und bin dann auf ein USB-Interface + das sehr bekannte Rode NT-1A umgestiegen. Das war allerdings so empfindlich. dass man in der Aufnahme bei geschlossenem Fenster jedes Auto vorbeifahren gehört hat. Von mechanischer Tastatur brauchen wir erst gar nicht anfangen. Danach habe ich ein Rode Procaster (dynamisch) und das Beyerdynamic M 99 (auch dynamisch) ausprobiert. Das M 99 hat mir klanglich dann aber besser gefallen. Es ist auch das erste Mikrofon mit dem ich für meine Anforderungen (Sprachaufnahme daheim, ohne schalldämmung etc.) zufrieden bin.

Die Kurzfassung:
Dein Budget ist leider zu knapp um viel anderes als ein USB-Kondesatormikrofon zu "empfehlen". Für deine Anforderungen sind die aber eigentlich die falsche Wahl. Daher glaube ich nicht, dass du damit wirklich zufrieden sein wirst. Ob dir der Klang des Mikrofons an deiner Stimme gefällt kann dir pauschal auch niemand sagen. Kauf also irgendwo, wo du problemlos zurückschicken kannst. Mehrere Mikros zum testen zu bestellen wäre auch eine Option.

Außerdem solltest du wissen, dass die Mikrofontechnik (auch bei günstigen USB-Mikros) eine sehr große Rolle spielt. Tu dir den Gefallen und mach dich schlau, wie man ein Mikrofon richtig einsetzt. Ein bisschen Rhetorik oder Sprachtraining ist hier auch eine gute Idee. Mit der falschen Technik hört sich auch ein 3000€ schlecht an. Hier machst du definitiv mehr als das Mikro aus.
 
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Ohje... und ohne gutes Mikro hört sich halt selbst gute Sprache nicht gut an ^^" . Aber anhang von guter Qualität kann man sowas wie Rhetorik etc. besser beurteilen....

Ich weiss jetzt echt nicht weiter ^^"
 
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Schau dich doch mal in der Bucht um. Gerade um die Weihnachtszeit rum dürfte es da noch einige brauchbare Angebote geben. Entsprechende Empfehlungen hast du ja schon ;)
 
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da schau ich mich ja schon um :) ... muss aber schauen ob ich morgen noch Knete zu Weihnachten bekomme. Dann lässt sich vllt auch n AUNA finanzieren (oder halt doch t.bone) ... frage ist nur ob es sich lohnt weil oben heisst es ja lohnt sich nicht da zu empfindlich ^^
 
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Ohje... und ohne gutes Mikro hört sich halt selbst gute Sprache nicht gut an ^^" . Aber anhang von guter Qualität kann man sowas wie Rhetorik etc. besser beurteilen....

Ich weiss jetzt echt nicht weiter ^^"

Also obwohl du natürlich Recht hast, muß ich das doch ganz arg eingrenzen.
Schau mal 70 - 80% deiner potenziellen Zuhörer konsumieren Youtube über Notebooks, Tablets oder Handys. Natürlich ist gute Hardware wichtig, aber du brachst nicht glauben, das da einer rumlallen wird, weil ihm die Audioqualität nicht gefällt. Das passiert nur, wenn du da riesen Anfängerfehler einbaust - Beispiele dafür gibt es auf YT genug.
Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten das - obwohl ich deine Abhöre nicht kenne - du nicht raten könntest, welches Sprachsample ich mit meinem heiß und fettig geliebten MB85 Beta, und welches ich mit meinem NT1-A (genannt - Das Biest) aufgenommen habe.
Nicht falsch verstehen: Das Rode ist natürlich das bessere Mikro - in allen Belangen -, aber es macht auch viel mehr Probleme. Du mußt viel mehr mit Akustik arbeiten, mußt viel mehr Problemquellen ausschalten. Beispiel?
intel64gamer, du weißt, was ich meine :D
Letzten Frühling Voicetakes genommen. Blues, Setup wie die leisen Leonard Cohen Sachen oder z.B. "A Sight For Sore Eyes" von Tom Waits, wo man hört, wie er während des Pianointros ins Mikro schnauft. Also Schnute ganz nah ran ans Mic, Gain auf und das ganze ordentlich komprimieren, das man etwas weniger Dynamik hat.
Die ersten Takes sauber, dazwischen ein paar mit Rauschen. Immer wieder, Ein Paar gut, ein paar verrauscht. Ich bin durchgedreht! Nix an der Hardware, war auch kein Netzbrummen, keine Ahnung. Bis ich die Schnauze voll hatte. Alles aus gemacht. Wollt raus, mach dementsprechend die Tür auf - und höre es rauschen!
Da hat nix gerauscht. Ich hab den Heizkessel im Keller mit aufgenommen. durch 2 Wände und eine Tür mit 10cm Schaumstoff auf der einen und Teppich auf der anderen Seite. Hab ich beim Aufnehmen natürlich nicht gehört. Kopfhörer auf (schön geschirmt), natürlich nicht zu laut, damit ich mit dem dusseligen Rode mein eigenes Playback nicht mit aufnehme. Also habe ich es immer nur beim Abspielen gehört. Selbst ohne Kopfhörer im Raum musst du echt ruhig sein, um die Heizung zu hören. Die springt halt ab und zu mal an :ugly:

Das habe ich weiter oben mit "ans Bein binden" gemeint. So ein Dynamisches Mic juckt das nicht. Das braucht zwar im Vergleich mehr Gain, dafür ist die Niere viel kleiner und du brauchst dich um Akustik nicht so arg zu kümmern.
 
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Also zuerst "hol dir ein dynamisches" , dann "nimm T.bone" und nun wieder dynamisch :) .

Klar könnte ich jetzt sagen ich hol mir n 40€ Standmikro , das wird für den Anfang reichen und ist allemal besser als das Zalman. Aber wenn man die Möglichkeit hat an was gutes zukommen und sich bisschen was aufzubauen an Equip, wieso dann nicht :) ? Ich mein, so ein 440 USB macht sich sicherlich besser als ein Samson Go ^^
 
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Ich mein, so ein 440 USB macht sich sicherlich besser als ein Samson Go ^^

Sowohl das Auna als auch das t.bone sind ihrem Preisbereich jeweils top Mikrofone. Die Aufnahme sind - wie für Kondensatormikrofone typisch - sehr detailreich. Hier hat niemand Zweifel daran, dass man den Mikrofonen gute Sprachaufnahme machen kann. Allerdings wirst du einiges an Zeit in der Nachbearbeitung verbringen müssen, um die Tonspur von Nebengeräuschen zu befreien. Sich mit EQ / Kompressor / Gate vertraut zu machen ist hier sehr empfehlenswert. Wie viel Zeit du da wirklich investieren musst hängt aber auch stark von deinem Qualitätsanspruch ab. Bei einem dynamischen Mikro wäre der Aufwand hier tendenziell deutlich geringer. Beim Streaming hast du allerdings deutlich weniger Möglichkeit den Ton zu bearbeiten und so gut wie in Post wird das wohl auch nicht.
 
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Sowohl das Auna als auch das t.bone sind ihrem Preisbereich jeweils top Mikrofone. Die Aufnahme sind - wie für Kondensatormikrofone typisch - sehr detailreich. Hier hat niemand Zweifel daran, dass man den Mikrofonen gute Sprachaufnahme machen kann. Allerdings wirst du einiges an Zeit in der Nachbearbeitung verbringen müssen, um die Tonspur von Nebengeräuschen zu befreien. Sich mit EQ / Kompressor / Gate vertraut zu machen ist hier sehr empfehlenswert. Wie viel Zeit du da wirklich investieren musst hängt aber auch stark von deinem Qualitätsanspruch ab. Bei einem dynamischen Mikro wäre der Aufwand hier tendenziell deutlich geringer. Beim Streaming hast du allerdings deutlich weniger Möglichkeit den Ton zu bearbeiten und so gut wie in Post wird das wohl auch nicht.

Also wäre vom zeitlichen her (ist ja momentan erstmal hobby ab und zu nebenbei) ein dynamisches empfehlenswerter für mich ? Habe ja nur schließlich die paar Stunden vor/nach der Arbeit ^^" .

Wäre echt super wenn ihr mir hier weiterhelfen könntet... Kenne mich da mit Kompression etc. alles garnicht aus ....
 
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