News Menschen auf dem Mars: Neue Entdeckung macht Strich durch die Rechnung

Bei solchen Erkenntnissen muss ich immer daran denken, wie krass realitätsfern sämtlicher Sci-Fi ist. Man ist nämlich so sehr damit sozialisiert worden, dass man glatt meinen könnte, dass die Menschheit nur noch einen Katzensprung vom interplanetaren Reisen entfernt sei, dabei schaffen wir es nicht mal mit unseren Nieren bis zum Nachbarplaneten :fresse:
 
Für mich ist der Mars-Hype sehr realitätsfremd. Das Ding ist zu klein = Muskelschwund incoming, es hat kein Magnetfeld = der Sonnenwind zerklatscht dir die Moleküle, die Krebsrate steigt ins Unermessliche und Mutationen treten ein, und damit meine ich nicht solche Mutationen wie in Total Recall mit Arnold Schwarzenegger, wo Mars-Frauen ein dritter Busen wächst. Vielmehr bösartige Tumore und Dergleichen.
Weiterhin ist der Mars schlicht zu kalt. Es gibt kaum/keine Atmosphäre, die man auch mit Terraforming - welches zunächst mal 50000 Jahre dauern würde - nicht halten könnte. Auf dem Mars existiert lediglich verunreinigtes Wasser (Prost) und sonst einfach NICHTS aus dem unendlich großen Pool an Grundvoraussetzungen, den wir Erdlinge zum überleben brauchen. Der Aufwand, den Menschen betreiben müssten, um Materialien, Maschinen etc. auf den Mars zu schaffen, um dort irgendwie überleben zu können, würde das Bruttoinlandsprodukt jedes einzelnen Landes der Welt um das Vielfache übersteigen, außerdem würde wohl nicht einmal der Treibstoff ausreichen. Allein der Flug dorthin ist sehr problembehaftet - verbringe mal 6 Monate unter klaustrophobischen Bedingungen mit ausdünstenden Kohlenstoffeinheiten in solch einem Raumschiff. Sobald dann auch nur ein einziges kleines Sandkörnchen mit 20000 km/h in deinem Raumschiff einschlägt, ist alles vorbei. Neuere Erkenntnise zeigen, dass Frauen die besseren Raumfahrer wären, weil sie kleiner und leichter sind und weniger Ressourcen verbrauchen, der Frauenanteil wäre bei einer Marsmision wohl höher. Das Gezicke an Bord des Raumschiffs will ich mir nicht vorstellen müssen, außer man setzt alle unter Drogen. Mit einer total prallen Besatzung dann eine Marskolonie aufbauen, ja schönen Gruß... Das Problem mit den Nieren ist nur noch ein weiterer Sargnagel, ist nichts neues mehr. In einigen hundert Millionen Jahren wird der Mars zumindest Temperaturmäßig interessanter, wenn die Sonne heißer geworden ist. Ansonsten sehe ich schwarz für rot.
Es ist eben der einzige Planet in erreichbarer Entfernung, der einem Menschen theoretisch mit massiv technischer Hilfe eine Überlebensmöglichkeit bietet.
Der Mond ist deutlich unwirtlicher, dafür problemloser zu erreichen.
Die Frage ist insofern durchaus berechtigt, als dass paar tausend Tonnen Zeugs und ein paar Hansels über Jahre für irrwitzig Geld durchs All fliegen zu lassen ja irgendeinen tieferen Sinn ergeben sollte.
Sprich die Strategie oder das Zeil ist mir noch etwas unklar.
Nur um ne Flagge in den roten Staub zu drücken, ist ein wenig -äh - zu teuer.

Es ist mehr oder weniger statistisch aus vergangenen Epochen von Kleinvölkern/Volksgruppen belegt, dass wenn der Plan ein zweites humanoides Standbein sein sollte, die Mindestgruppengröße irgendwas zw. 3.000 und 5.000 Leutz bestehen sollte (Genpoolthemen, Reproduktionsraten, ect.).
Alles unter 3.000 Heldinnen/Helden wird irgendwann degenerieren und /oder aussterben.

Die Kosten, um solch eine Gruppe dauerhaft und erfolgreich auf dem Mars anzusiedeln würde m. E. aber sämtliche Ressourcen der Erde aktuell völlig überfordern und das Geld in Klimaschutz oder dgl. wäre ein Fliegenschiss dagegen.

Je länger man darüber nachdenkt, könnte die dystopie, das sich eine wohlhabende Elite von hier verabschiedet udn neu auf dem mars anfängt, eine wahgr eGeschichte werden.
Das notwendige Kapital, schätze ich, ist nur für einen der beiden Pläne vorhanden.
A) Erde bewahren
B) Minivolk auf den Mars aussiedeln
 
Sorry, aber was haben Nierensteine von Astronauten im WELTALL mit dem Mars zu tun?
Die Nierensteine treten warscheinlich durch die Schwerelosigkeit auf, aber auf dem Mars gibt es Schwerkraft.
Passiert halt, wenn die Säfte nicht so fließen wie sie sollen.

Die sollte eher eine semi-permanente Mondbasis bauen und dort langzeit Tests machen, die sind anhand der 1/4 Schwerkraft relevanter zum Mars als auf der ISS.

Der Kostenpunkt ist "irgendwann" auch mal weg, wenn es andere Antriebe oder Methoden Raketen ins All zu befördern gibt. Es wird natürliuch geforscht, aber ist halt noch alles in der Zukunft.
 
Bei solchen Erkenntnissen muss ich immer daran denken, wie krass realitätsfern sämtlicher Sci-Fi ist. Man ist nämlich so sehr damit sozialisiert worden, dass man glatt meinen könnte, dass die Menschheit nur noch einen Katzensprung vom interplanetaren Reisen entfernt sei, dabei schaffen wir es nicht mal mit unseren Nieren bis zum Nachbarplaneten :fresse:
In der SciFi geht man von lösbaren Problemen aus.
Auch dieses Problem ist mit viel Geld und Ressourcen lösbar. :)

Der Mindestansatz bei SciFi mit funktionierenen interplanertaren oder gar interstellaren Reisen ist, dass quasi unendlich Energie zu leistbaren Preisen im Weltraum hergestellt werden kann.
Ohne dem funktionieren alle Überlegungen nicht.
 
Bei solchen Erkenntnissen muss ich immer daran denken, wie krass realitätsfern sämtlicher Sci-Fi ist. Man ist nämlich so sehr damit sozialisiert worden, dass man glatt meinen könnte, dass die Menschheit nur noch einen Katzensprung vom interplanetaren Reisen entfernt sei, dabei schaffen wir es nicht mal mit unseren Nieren bis zum Nachbarplaneten :fresse:
Muss aber auch sein, oder willst du Tausend Jahre warten, bis der nächste Planet erreicht ist?
Deswegen wurde der Hyperraum/Subraum und Warp Antrieb erfunden. ;)
Selbst die USS Excelsior verfügte schon über einen Transwarp Antrieb (der von Scotty lahm gelegt wurde).
Genauso wie Kryoschlaf und sowas (wie in den alien Filmen). Auch das funktioniert in der Realität nicht,
Auch für das gelobte The Expanse haben sie einen wunderantrieb erfunden. ansonsten würde die Reise zwischen den Planten und Asteroiden Jahre dauern.
Was besseres als den ollen chemischen Antrieb haben wir halt nicht. Ist ja immer noch das dritte newtonsche Axiom.
 
Sorry, aber was haben Nierensteine von Astronauten im WELTALL mit dem Mars zu tun?
Die Nierensteine treten warscheinlich durch die Schwerelosigkeit auf, aber auf dem Mars gibt es Schwerkraft.

Die sollte eher eine semi-permanente Mondbasis bauen und dort langzeit Tests machen, die sind anhand der 1/4 Schwerkraft relevanter zum Mars als auf der ISS.
Schreibt ja der Artikel.
Die monatelange Reise ist das Thema, nicht zwingend dann der Aufenthalt auf dem Mars (sieht man mal von der extremen Strahlung und den Staubstürmen, dem kaum vorhandene Atmosphärendruck und den -80° C. Durchschnitttemperatur ab).
Alle Filme, in denen Weltraumfahrer mit "leichten" Raumanzügen übern Mars stolpern, sind realitätsfremd.
Du brauchts einen ordenlichen Druckanzug, sonst explodierst du instant auf der Oberfläche.

Edit:
Mit Erstaunen nahm ich den Film "The Martian" wahr, in dem der Held wochenlang in einem Rover von x nach y gefahren ist.
Nur ein wenig Blech zw. ihm und er harten Strahlung...
Im wahren Leben wäre der als schwarzgebranntes Grillwürstchen am Lander angekommen, ist leider so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unser Körper sind eben nur für das Leben hier auf der Erde geschaffen.
Da draussen ist es total lebensfeindlich.
Nicht erschaffen, angepasst. Das Leben an Land war einst für das was wir waren auch lebensfeindlich.
Über viele Generationen würden sich die Menschen auch an das Leben auf anderen Planeten anpassen.
Aber anpassen tun sich immer nur wenige und aus den wenigen werden dann wieder mehr, weil sie besser angepasst sind, der Rest stirbt aus. Das ist Evolution.
Nur das All gibt einem nicht die Zeit dazu...
 
Im schlimmsten Fall Nierentransplantation?
Möchte nicht wissen, wieviele tausend sich dafür freiwillig melden würden, um einer Handvoll Marsbesucher nach ihrer Rückkehr eine Niere zu spenden. ;)

Die (fehlende) Gravitation ist ja nicht neues.
Deshalb gibt es ja u.a. Langzeitmissionen auf der ISS.
Die Russen waren schon 600-800 Tage am Stück im All, nachfolgende Auswirkungen mal dahingestellt.

Ich denke das ein Raumschiff das zum Mars fliegen wird, zumindest in bestimmten Bereichen Gravitation mittels Fliehkraft erzeugen wird, damit negativen Auswirkungen auf den Körper reduziert werden.
 
Nicht erschaffen, angepasst.
Ich hatte geschaffen und nicht erschaffen geschrieben. :D
Das Leben an Land war einst für das was wir waren auch lebensfeindlich.
Stimmt. Die Urerde war praktisch unbewohnbar.
Erst als die sich verändert hat konnte sich Leben entwickeln.
Den Menschen gibt es evolutionär betrachtet ja noch nicht so lange.
Über viele Generationen würden sich die Menschen auch an das Leben auf anderen Planeten anpassen.
Glaube ich nicht. Dann müsste der Planet ähnlich wie unserer aktueller Planet beschaffen sein.
Nur das All gibt einem nicht die Zeit dazu...
Eben!
 
Nicht erschaffen, angepasst. Das Leben an Land war einst für das was wir waren auch lebensfeindlich.
Über viele Generationen würden sich die Menschen auch an das Leben auf anderen Planeten anpassen.
Aber anpassen tun sich immer nur wenige und aus den wenigen werden dann wieder mehr, weil sie besser angepasst sind, der Rest stirbt aus. Das ist Evolution.
Nur das All gibt einem nicht die Zeit dazu...
Das könnte funktionieren, wenn es einen Planeten gäbe, der eine atembare Atmophäre hätte.
Der Mars ist zu extrem, als dass ich hier in überschaubarer Zeit eine evolutionäre Lösung abzeichnen würde.
 
Wenn das nur ein kalter Gesteinsbrocken ohne Atmosphäre ist, wird da gar nichts ausgeübt.
Das meine ich nicht. Evolution ist ja Anpassung an sich verändere Umgebungen.
Wenn du aber Technik benutzt, um dein Habit zu erzeugen, gibt es keinen evolutionären druck sich anpassen zu müssen.
Du kannst aber keinen Menschen auf den Mars aussetzen. die Evolution läuft viel zu langsam ab, der Mensch würde sterben, bevor er sich anpassen kann.
der Mensch wäre vor 500 Millionen Jahren auch auf der erde nicht überlebensfähig gewesen.
Nur die Borg können sich anpassen. :D
 
Das meine ich nicht. Evolution ist ja Anpassung an sich verändere Umgebungen.
Wenn du aber Technik benutzt, um dein Habit zu erzeugen, gibt es keinen evolutionären druck sich anpassen zu müssen.
Du kannst aber keinen Menschen auf den Mars aussetzen. die Evolution läuft viel zu langsam ab, der Mensch würde sterben, bevor er sich anpassen kann.
der Mensch wäre vor 500 Millionen Jahren auch auf der erde nicht überlebensfähig gewesen.
Wenn es eine technische Evolution und Anpassungsmöglichkeit gibt, ist die biologische doch egal.
Bzw die wird dann ja der technischen Veränderung angepasst.
Und es ist keine biologische Anpassung mehr nötig.
Aber wir haben die Technik dafür nicht.
 
In dem Bericht steht, das kürzlich Wassereis an einem der Pole entdeckt wurde....ich meine gelesen zu haben, das Wassereis am Äquator nachgewiesen wurde, an den Polen weiß man das schon länger...
 
Es ist eben der einzige Planet in erreichbarer Entfernung, der einem Menschen theoretisch mit massiv technischer Hilfe eine Überlebensmöglichkeit bietet.
Der Mond ist deutlich unwirtlicher, dafür problemloser zu erreichen.
Die Frage ist insofern durchaus berechtigt, als dass paar tausend Tonnen Zeugs und ein paar Hansels über Jahre für irrwitzig Geld durchs All fliegen zu lassen ja irgendeinen tieferen Sinn ergeben sollte.
Sprich die Strategie oder das Zeil ist mir noch etwas unklar.
Nur um ne Flagge in den roten Staub zu drücken, ist ein wenig -äh - zu teuer.

Es ist mehr oder weniger statistisch aus vergangenen Epochen von Kleinvölkern/Volksgruppen belegt, dass wenn der Plan ein zweites humanoides Standbein sein sollte, die Mindestgruppengröße irgendwas zw. 3.000 und 5.000 Leutz bestehen sollte (Genpoolthemen, Reproduktionsraten, ect.).
Alles unter 3.000 Heldinnen/Helden wird irgendwann degenerieren und /oder aussterben.

Die Kosten, um solch eine Gruppe dauerhaft und erfolgreich auf dem Mars anzusiedeln würde m. E. aber sämtliche Ressourcen der Erde aktuell völlig überfordern und das Geld in Klimaschutz oder dgl. wäre ein Fliegenschiss dagegen.

Je länger man darüber nachdenkt, könnte die dystopie, das sich eine wohlhabende Elite von hier verabschiedet udn neu auf dem mars anfängt, eine wahgr eGeschichte werden.
Das notwendige Kapital, schätze ich, ist nur für einen der beiden Pläne vorhanden.
A) Erde bewahren
B) Minivolk auf den Mars aussiedeln

Das Problem der Reproduktion könnte man durch Samenspenden von der Erde lösen. So wäre der Genpool ausreichend Groß. Eine Natürliche Reproduktion schließt sich dann zumindest bis zu einer gewissen Populationsgröße aus.
Mein Vorschlag wäre, erstmal den Mond anzusteuern und als Testplatz zu nutzen. Dort hat man auch das Strahlungsproblem. Zusätzlich treten dort auch die anderen Probleme auf, die man bei der Reise zum Mars hat. Da der Mond innerhalb von zwei bis drei Tagen erreichbar ist, ist es bei Problemen einfacher zurück zur Erde zukommen. Findet man die Lösungen für die Probleme, kann man dann den Mars als nächstes Ziel wählen. Es besteht ja auch das Interesse beim Helium-3, was man auf den Mond findet. Das ließe sich zum Beispiel als Brennstoff beim Schiff nutzen.

Das Problem mit der Konstruktion des Marsschifts lässt sich auch mithilfe Mondes lösen. Baust im Orbit des Mondes eine Werf für das Ding. Schickst von der Erde die Rohstoffe grundverarbeitet zum Mond, die weiteren Schritte können dann vor Ort erledigt werden. Außerdem lässt es sich im Mondorbit relativ gefahrlos bauen, da der Orbit noch frei von Müll ist. Auch die Nutzung eines Weltraumaufzug zum Transport der Teile ist möglich, da es kaum Müll gibt. Nur das Problem mit den Asteroiden wäre noch vorhanden.
Das wird nicht funktionieren. Wenn die Nazis auf der Rückseite des Mondes davon Wind bekommen, ist die Kacke am dampfen.
 
Wieso geht der Artikel von einer zweiten Schädigung der Nieren beim Rückflug aus?
Der Mars ist doch als Endlager für Musk und seine Anhänger gedacht.
 
Wenn es eine technische Evolution und Anpassungsmöglichkeit gibt, ist die biologische doch egal.
Eben. Daher wird sich die Menschheit nur dort anpassen können, wenn die dort über viele Tausend Jahre dort heimisch ist.
Der Mensch existiert seit 300.00 bis 500.000 Jahre und ist evolutionär immer noch ein Steinzeitmensch. Dass wir Supermärkte zur Versorgung haben, ist in den Genen noch nicht angekommen, weil sowas eben echt lange dauert.
Bzw die wird dann ja der technischen Veränderung angepasst.
Und es ist keine biologische Anpassung mehr nötig.
Aber wir haben die Technik dafür nicht.
Doch, haben wir. Man könnte ein Raumschiff mit zentripetaler Beschleunigung bauen und es mittels elektrischer Abschirmung vor Partikelstrahlung schützen. Gegen kosmische Strahlung hilft Masse. Dazu müsste sich die Crew permanent im Zentrum aufhalten. also 99% Masse und 1% Platz für die Crew. So ein Raumschiff könnte niemals auf der Erde gebaut werden. Es müsste im Orbit entstehen.
Dazu müsste man Gerätschaft vorausschicken, damit auf dem Mars bereits Wohngruppen vorhanden sind, wenn die Crew kommt.
 
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