Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

kurz und knapp: ja

damals gabs noch Details, Tiefe, Charakteridentifikation, Story, Musik!, Logik, selten Bugs, Neues und und und... ist halt alles auf der Strecke geblieben irgendwie
Jupp, leider ....

Ich bange derzeit um Dragon Age 2, Origins war noch ein schöner Nachhall alten Rollenspielgefühls von anno dazumal, Teil 2 wiederfährt grad das, was der gesamten Branche wiederfährt: Verkonsolisierung, Überdosis an Action und Effekten rein, auf schnelles Geld ausgerichtet/kurze Entwicklungszeit, zerhackte Spiele in Form von DLC (naja, war bei Origins auch schon) ...

Dragon Age Origins war mein persönlicher Liebling aus 2009, und imo noch das beste Rollenspiel der letzten paar Jahre (vom gepatchten Witcher vielleicht mal abgesehen), aber was Bioware (selbst Bioware!) da als Demo zur GamesCom abgeliefert hatte zu DA2 hat mich fast erbrechen lassen ... ich hoffe ich hab da nur überreagiert und die Jugns versuen es nicht, dafür fand ich das Universum und den Ersttitel zu gut .. :(
 
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Warnung, OT!

@ BigBubby

In meinen Augen ist 2142 der bisher beste Teil der Serie, da ich ein großer Fan des Titanmodus bin, welchen man natürlich bei BF 2 nicht hatte. Ansonsten sind die beiden Teile ziemlich gleichwertig. BC2 kommt in meinen Augen weder an 2 noch an 2142 ran, da man doch merkt dass das Spiel für Konsolen entwickelt wurde und man sich erst nachträglich entschieden hat, es auch für den PC herauszubringen.

Allerdings ist BC2 ja auch nur ein Lückenfüller, EA selbst sagt dass BF 3 der wahre Nachfolger von BF 2 sein wird. Und diese Aufgabe erfüllt BC2 sehr gut, trotz nachwievor zahlreicher Bugs und geringerem Funktionsumfang macht es eine Menge Spaß. An BF 3 habe ich sehr große Erwartungen, was man in letzter Zeit an Infos hört lässt einen positiv stimmen.
 
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Damals war so gut wie jedes Spiel "innovativ", weil es etwas ähnliches davor einfach noch nicht gab!
Leider wird es heute immer schwieriger, neue Innovationen zu erschaffen.
Sobald ein Spiel etwas aufgreift was es schonmal gab, ist es sofort altbacken und langweilig.
Wenn sich ein Spiel in die Länge zieht war es damals gut, hatte "Spieltiefe" usw, heute wird sowas dann kritisiert!
Früher hatten wir auch nicht die enorme Auswahl und den Vergleich wie heute.
Aus diesem Grund wird ein Gran Turismo 5 wird das Rad nicht neu erfinden können!

Hätten wir die derzeitigen Spiele sei es ein NFS, COD, MOH, GTA und wie sie alle heißen (auch mit der schlechten Grafik) damals spielen können, wären die Spiele überragend gewesen, aber heute sind diese dann nur noch Mittelmaß!
Wir spielten Games wie NFS 2 oder GTA 1 und waren hin und weg, setz dich heute davor, und du fragst dich warum du so viel Zeit damit verbracht hast...

Jeder von uns, der die ganze Entwicklung durchgemacht hat, wird es schwer haben, heute noch etwas Innovatives zu erleben.
Ich selbst bin 20 und finde es teilweise schwer ein Spiel zu finden das mich richtig fesselt!
Die meisten Spiele, müssen für die meisten doch kürzer sein, weil wir nicht mehr die Zeit haben so lang an einem Spiel zu sitzen!
Ich hab lieber ein Spiel wie COD, was mir ständig Action bietet und sich selbst gut in Szene setzt, als ein Gothic oder sonstwas!
Schaue ich dagegen meinen kleinen 8 jährigen Cousin an, dann ist er von seinem Nintendo DS und den Spielen einfach besessen, die ich eben schon vor 10 Jahren gespielt hab.
Als ich in seinem Alter war, war ich auch vom Super Nintendo besessen...

Wir als "alte Generation" haben heute einfach ein Luxusproblem, das wir irgendwie alles schonmal gespielt haben!
Aus diesem Grund bilden wir uns auch ein, dass die damaligen Spiele viel besser waren!
 
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Kann ich zum großen Teil zustimmen wenn ich an Gothic 2 denke oder die Stronhold Serie also die alten vor nem zweier :D, oder Age fo Empires 2, das waren Spiele die ich heute auch noch gerne Spiele.

Prototype war für mich was cooles neues :), aber auch Crysis,Risen oder Hellgate London fesseln mich immer noch vor den Bildschirm.

In gewissem Maße ist es ne persönliche betrachtungsweise was gut udn schlecht ist, aber im großen und ganzen kommt wirklich nur Schrott raus,der Entweder teilweise oder gar keinen Spaß macht, siehe Gothic 4 als Beispiel, alle coolen Features die die vorgänger ausgeziechnet hat wurden über Bord geworfen aber unsichtbare Wände eingebaut, toll :D
 
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Ich könnt' ein ganzes Buch schreiben. Ich meine jein. Denn Spiele sind und bleiben zwar ne feine Sache aber sie haben sich einfach abgenutzt. Spiele sind halt was alltägliches geworden.
Wer erinnert sich nicht an das erste mal selber Auto fahren, die erste Achterbahn usw.? Beim Gaming kann man es zwar nicht auf einen einzelnen Titel beziehen aber wenn man den ganzen Prozess betrachtet, kommts aufs selber raus.
Vor allem die älteren Gamer dürften den Abnutzungseffekt stärker spüren als diejenigen die quasi mit Games aufgewachsen sind. Für die Erstgenannten waren Spiele ja noch viel spektakulärer weil es ja anfänglich gar keine gab. Was spiele betrifft war man ja damals so fasziniert wie ein Eingeborener dem men ne Taschenlampe in die Hand gedrückt hat.

wer kennt das noch? Zaxxon :hail: (coleco vision)
 
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Alles? Nein, aber fast alles.

Wie hier schon erwähnt, werden Spiele immer simpler, eintöniger und fordern viel weniger ab. Das Gameplay hat sich somit sogar zurückentwickelt. Die Vielfalt ist auch enorm zurückgegangen. Ich kann mich noch dran erinnern wie das vor 15 Jahren war als jeden Monat so viele Spiele rauskamen dass ich mich gar nicht entscheiden konnte. Und das waren nicht nur alles Shooter, RPGs oder vereinzelte RTS. Sondern da war ALLES dabei. Flugsimulatoren, Wirtschaftssimulationen, Adventures, Action Adventures, und natürlich das was es heute auch schon gibt. Damals gab es Prozentmäßig, trotz der Masse der Spiele, aber auch sehr viel weniger schlechte Spiele. Man fand eher sogar ziemliche Perlen, wenn man auch mal unbekannte Entwickler sich anschaute. Bei der Grafik in den letzten 3 Jahren hat ebenfalls vieles verschlechtert, denn wenn ich mir Crysis anschaue und dann neue Spiele, dann frage ich mich was da passiert ist...
Der Inhalt wurde auch stark beschnitten, was ich aber auch am ehesten tolerieren kann, da Spiele nunmal mehr in der Entwicklung kosten heutzutage. Eine erhöhung der Preise wäre mir egal. 60 Euro wäre egal wenn die SPielzeit immer noch in Shootern 12 Stunden oder in RPGs 80+ Stunden bieten würde. Stattdessen haben einige Hersteller den Preis erhöht und sogar noch weniger Inhalt geboten, ja sogar LAN, Dedicated Server und andere, eigentlich selbstverständliche Features rausgenommen.

Auch MP Spiele sind nicht mehr das was sie mal waren. Bestes Beispiel ist eigentlich TF2. Dumme achievements die man als Anfänger nicht bekommt (in anderen Spielen ist das noch schlimmer) und dazu noch extrem versimpeltes Gameplay. Wenn man sich dagegen mal TFC (der Vorgänger) anschaut, dann wirkt das wie ein Arcadeshooter vs. einer Simulation.
Generell wird das Gameplay überall versimpelt und damit es dann nicht zu langweilig wird, bauen sie dumme RPG-Elemente ein, die eigentlich nichts in einem Shooter zu suchen haben.

Auch das, was PC Spiele so besonders gemacht hat, das Modding, flacht immer mehr ab. Manche Spiele lassen sich sogar gar nicht mehr Modden oder nur noch beschränkt.

Was die Systeme angeht hat es sich eigentlich auch nur verschlechtert. Leuten wird DRM und Accountbindung (und somit die Ausrottung des Gebrauchtmarktes) schmackhaft gemacht indem sie Service geboten bekommen, den sie auch vorher schon hatten, nur alles in einem Programm.
Internetverbindung wird vorausgesetzt und man muss 12 verschiedene Accounts samt Programmen im Hintergrund haben. Und dann sind die Hersteller auch noch so dreist und meckern über die Schwierigkeit für den PC Bugfrei zu programmieren, obwohl gerade DRM Systeme und Programme im Hintergrund oft der Grund von technischen Problemen sind.

Ich habe nun auch versucht lange drüber nachzudenken was sich verbessert hat, trotzdem ist mir nichts eingefallen. Vielleicht nennt mir das mal jemand.
Wenn ich mir echte PC-Spiele wie ArmA 2 anschaue, weiß ich dass sich einiges verbessert hat, aber generell sehe ich nichts was sich verbessert hat in den letzten 3 Jahren.
 
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ich machs mal kurz aus den innovativen Spielemachern von einst ist eine gewinnorientierte Spieleindustrie geworden (Profit ists was zählt ) normal müsste man sich von den Blockbustern wegbewegen und die Independent Spiele ausprobieren
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Ich finde schon das vom Gameplay und Umfang her früher die Spiele besser waren. Denke ich an Spiele wie Baldurs Gate 2 zurück die bis in die Details ausgearbeitete Handlung und Nebenquests boten und vergleiche das mit Spielen wie Dragon Age: Origins muss ich schon sagen das Baldurs Gate 2 nicht nur länger war sondern eben auch detailreicher.
Aber auch Schooter sind nicht mehr das was sie waren, der ganze Kram mit dem Waffen freispielen und das einbinden von RPG-elementen sind ja noch ok solange es sich auf den Singleplayer beschränken würde, aber leider wird das auch alzuoft auf den Mulitplayer angewendet wo es dann schon mal nicht mehr fair sein kann.

Aber auch die wachsende Accountbindung und die immer mehr kostenpflichtig erscheinenden DLC's welche Inhalte nachschieben welche man im Spiel als fehlend empfindet sind ärgerlich.
Früher gab es ab und zu kostenlose Inhalte per Patch nachgeschoben die heute als DLC's für 7,99€ pro Stk. erscheinen.

Sicher auch früher war nicht alles besser, es gab auch unfertige Spiele und solche die stark verbugt waren, doch viele dieser Maroten die heute an den Tag gelegt werden, womit man versucht dem Spieler das Geld aus der Tasche zu ziehen damit er ein Spiel im vollem Umfang genießen kann finde ich einfach nur dreißt und unangebracht.
Würde man sich als Entwickler wieder auf alte Tugenden besinnen, keine Acocuntanbindung, reine Entwicklungen für den PC, wieder mehr Inhalt statt mehr Grafik und kostenloser Zusatzcontent statt kostenpflichtige DLC's, ich glaube man würde wieder mehr Erfolg haben und mehr Spiele verkaufen als das man den Markt mit der Gier des Geldes wie es momentan ist langsam aber sicher immer mehr kaput macht.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Frühere Spiele waren in Anbetracht früherer Zeiten besser, ganz klar. Alles war neu, so gt wie jedes Spiel wieder eine neue Erfahrung und Kundenansprüche hatten noch keine Vergleichswerte. Heute kommt einfach zwangsweise der Faktor Geld dazu. Wer nicht erfolgreich wirtschaftet geht unter. Klarerweise kriegt man da als Kunde das Gefühl, dass es immer schlechter wird, aber man sollte auch ein bisschen über den Tellerrand hinaus denken. ;)

Frühere Spiele in anbetracht der heutigen Zeit? Ich weiß nicht. Meiner Meinung nach machen sich viele Leute auch einiges vor, da sie noch in guten Erinnerungen schwelgen. Es gab zwar sicher ein paar zeitlose Perlen, die sich auch heute noch gut spielen lassen, aber der Großteil ist für heutige Maßstäbe auch zu simpel.

Ich seh's ja selbst an mir. Wie oft hab ich nicht schon ein Spiel herausgekramt und mir gedacht:" Boah, das Spiel war früher toll, das probier ich gleich nochmal!" Nach der Installation kam dann aber die böse Überraschung...
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Naja, aber warum muss es denn immer was neues sein?
Ich find gerade aktuell wird versucht immer noch was vom Vorgänger zu erweitern, das ganze wird dann irgendwann so unübersichtlich und kompliziert, dass oftmals noch nichtmal die Entwickler durchblicken und dann gibts wieder Bugs und/oder scheiss Balancing.
Bei RPGs wird die Charakterentwicklung immer komplizierter und vielfältiger - aber muss das wirklich sein? Nehmen wir Diablo als Beispiel. Ich finde die Serie hat einfach ein einzigartiges Spielgefühl und macht absolut Süchtig. Ich hoff nun, dass D3 nicht versuchen wird alles aus den Vorgängern noch viel umfangreicher anzubieten und dadurch alles so kompliziert wird, dass das eigentliche simple Hack 'n Slay mit ganz wenigen Skills erhalten bleibt. Wenn ich mir anschau wie komplex manche Spiele geworden sind, ists bei mir schon wieder vorbei. Mag sein, dass es Leute gibt, denen die Herausforderung gefällt, aber wenn ich, um wirklich ordentlich spielen zu können, 100 Tasten im Kopf haben muss und dort auch ne gewisse Reihenfolgen, Timings und was weiss ich noch alles - sorry, da hörts einfach auf. Shooter wie CS waren so erfolgreich, weil sie ein simples, schnelles, actionreiches Spielgefühl geboten haben.
Ich hab Crysis nie gespielt - nur mal die Demo, aber wenns dann schon wieder los geht mit Anzug, Waffen usw. mitten im Kampf zu verstellen. Da lob ich mir klassisches Geballer. Schiessen, Nachladen, vllt. mal ne Granate reinhauen und wieder schiessen.
Bei MMORPGs wirds auch immer wilder. Um wirklich was zu reissen, muss ich 10 Spezialfertigkeiten dauernd auf Cooldown halten und nebenbei noch wilde Kombos um mich schmeissen. Wie hier schon jemand gesagt hatte, das mag für Leute interessant sein, die täglich mehrere Stunden in Spiele investieren, aber für nen Gelegenheitszocker? Und nur weil die Entwickler meinen es muss immer mehr sein wie beim Vorgänger.
Dagegen find ich dass extreme Vereinfachung im Sinne von Autoaim, Gesundheitsregeneration und was weiss ich noch alles ala CoD usw. auch keinen Spass machen. Da rennst wirklich durch die Levels und musst auf nix achten - ein paar Treffer? Kein problem, kurz hinter ne Kiste gekniet und weiter gehts.

Fallout 3 war z.B. ein Spiel das ich absolut genial fand/find. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich, die Story gut und das Spiel ist auch für nen Casualgamer gut zu bedienen. Schade find ich hier, dass es doch viele Probleme mit der Engine gab/gibt (abstürze bei Quadcoresystemen, probleme mit diversen Soundkarten usw.).
Stalker ist ebenso klasse, da auch hier nix zu kompliziert ist. Wenn ich mir überleg ich müsst anfangen meinen Charakter zu skillen von wg. Stärke, Ausdauer, Imunitäten usw.
Nein danke!
Also liebe Entwickler, ihr müsst es nicht übertreiben mit den Neuerungen und der Spielweltgröße usw.
Nutzt die heutigen Möglichkeiten doch lieber um "kleine" Spielwelten schön darzustellen und kombiniert Bewährtes mit neuen Möglichkeiten wie verbesserter Grafik, tollem Soundsystem usw.
Weil was nutzt mir ne riesige Spielwelt die nur leer, tot und uninteressant wirkt? Oder ein Skillsystem das so komplex ist, dass ich wochenlang testen muss bis ich mal was brauchbares hinbekomm?!
 
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ganz einfach nein,
mal für ne halbe stunde zocken ist mittlerweile zwar schwieriger, aber wenn man sich überlegt warum (komplexität, genauigkeit, etc) können alte spiele nur als fun-games punkten .alte spiele sind ab einer persönlichen schmerzgrenze (meine ist bleifuß) nicht mehr spielbar. nur mal so, die meisten die hier schreiben sind ja auch keine browser-game monotonisten ;)
mfg beercarrier
 
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Das fehlende Modding hängt auch sicher mit dem Thema "DLC" zusammen - die Hersteller wollen doch garnicht, dass es gratis Content von den Fans gibt, lieber dreht man denen irgend nen Müll für 10€ an.
Ich denk am liebsten wär den Entwicklern sowieso, wenns nurnoch Konsolen geben würd. Da gibts kein Modding, die Spieler lassen sich wunderbar kontrollieren und bevormunden, man hat überall die gleiche Hardware usw.
Aber ich würd wohl aufhören zu zocken, wenns nurnoch Konsolen geben würd. Ich mag einfach die Möglichkeiten am PC die Grafik aktiv beeinflussen zu können und das Miteinander in Foren usw.
Ich behaupte das Onlinespielen auf Konsolen ist viel anonymer als auf dem PC. Man joint ein Game zockt n bissl und geht wieder. Gelaber im Teamspeak o.ä., Clans/Gilden/Teams usw. gibts dort sicher auch weitaus weniger.
 
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Ich denke man kann nicht so richtig auf diese Frage antworten, Fakt ist das früher viele Spiele einfach revolutionär waren, sie gehen einem nicht mehr aus dem Kopf, wie gerne ich mich noch dran erinnere, wie mein Bruder und ich mit unserer alten PC Kiste, tagelang vor Spielen saßen wie C&C Alarmstufe Rot, oder Age of Empiere oder Gothic 1 und 2, :hail: oder wie gesagt einem so einfachen Shooter wie Moorhuhn, diese Spiele waren neuland für die meisten, und man erinnert sich immer noch daran, obwohl man sie vielleicht seit über 5 Jahren nicht mehr gespielt hat.

Heute gibt es sowas nur noch selten. Was es gibt sind natürlich diese Hardware und Grafik-Kiddys, die meinen, das eine schöne und man kann sagen in manchen Spielen durchaus beeindruckende Grafik z.B. Crysis das einzige ist um das es geht. Man kann die Cod-Reihe als Beispiel nehmen. Die ersten Teile waren super Knüller, man konnte sie rauf und runter spielen, als man dann am 3ten angelangt war, musste etwas neues her, worauf dann auch Moderne Warfare folgte. Es war auch nicht schlecht, da es eine neue moderen Welt des Shooters aufrufte, aber ab dort ging es abwärts, Teil 5, eine grafische Wiederbelebung der alten Teile, ich habs gespielt, kann mich nicht mehr dran erinnern, Teil 6 ein Spiel bei dem sehr wenig gedacht wurde und das durch kleine Gadgets wie spezielle Waffen und ''sehr tollen Missionen im SP'' Spieler gefallen wollte, die keine Ahnung von Spielen haben. Das 7 Teil wird nicht anders werden wie die Anderen das kann ich jetzt schon sagen! Das liegt an der Geldgier von Infinity!

Aber es gibt nicht nur diese Seite, Spiele wie Assassins Creed oder Bioshock, Borderlands und Gta oder die Anno-Reihe sind Beispiele; wer sie mal gespielt hat, und offen für Neues ist, liebt sie, oder hasst sie vielleicht, aber er müsste festgestellt haben das alle etwas einzigartiges haben was noch kein Spiel davor so hatte, und obwohl sie schon eine Reihe von 4 oder mehr Spielen sind, z.B. GTA, können sie immer noch den Spieler mit einer bestimmten Aura bezaubern die es nur bei diesen spielen gibt!

Das waren ein paar Beispiele wie sich Spiele ins Schlecht und auch Gute entwickeln. Man kann auf die Frage ob alt besser ist, eigentlich nicht eindeutig JA sagen, man kann sagen es war einzigartiger, und ist darauf hin eindrücklicher, aber damals war auch nicht jedes Spiel super gut, doch es war noch überschaubar, heute kommen jeden Tag zig Spiele raus, die sich bis auf den Titel nicht groß voneinander unterscheiden, man kann den Markt nicht mehr überschauen, aber ab und zu tanzt ein spiel aus der reihe, und wird zu etwas was man nicht vergisst!
Es wird sich nicht viel in der Spielewelt ändern, außer die Darstellung der Spiele aber solange es noch Games gibt die es Wert sind gespielt zu werden solange werde wir und da spreche ich nicht nur von der PCGH-Community sondern von jedem Spieler/in der/die auf so etwas wert legt, noch weiter zocken, skillen, aufbaun, abreißen, racen ,fliegen, und Zombie Armen umlegen. :D :D :D
 
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Ja, definitiv.
Ich "zocke" nun seit 20 Jahren. Damals '89 hatte ich nen Schneider PC. Man das war ärgerlich unter DOS zu zocken aber es ging.
Irgendwann hat man alle Lucasarts Adventures gezockt. Himmlisch. Dann Dune, prince of persia. CGA, EGA, dann VGA, dann SVGA Grafik und irgendwann kam windows. Die Spielen waren immernoch super. Heutzutage gibt es immernoch spiele ohne die ich nicht kann wie Oblivion oder Medieval Total War.
Aber die Grafik von damals erinnert einfach an die Kindheit und war, trotz ihrer alten Grafik, sehr detailverliebt. Ich sage nur Monkey Island 1! Die Insel bei Nacht. Das sind Momente, an die man sich gern noch zurück erinnert. Solche Spiele werde ich, wenn ich mal Kinder habe, sicher spielen lassen!
 
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ich glaube technisch, spielerisch waren die Spiele nicht besser.


Die bessere Qualität ist eine, durch die Vergangenheit positiv verklärte, Illusion.

Früher war alles spielerisches Neuland, da hatte es eine neue Spielidee einfacher.

- Monkey Island...Wow
- Doom..wow..habe ich gezockt ohne Ende
- Strategiespiele...Warcraft...Zocksession ohne Ende

z.b. Doom.
Klar, der erste richtig gute 3D-Shooter, das er es als alleiniger Platzhirsch, der vollkommenes Neuland betritt, leicht hat die Massen zu begeistern ist doch einleuchtend.
Die ersten Spiele haben sich einfach ins Gedächtnis gebrannt, quasi die Spiele die den Platz als beste Spiele im Gehirn eingenommen haben, und den Platz nicht mehr hergeben.

Wenn ich an nette Spiele denke, denke ich immer sofort an Doom. Tolle Zeit.
Nüchtern betrtachtet, die Grafik kann man heute nicht mehr betrachten ohne Augenrkebs zu bekommen.
Die Story ist leicht erzaehlt. Laufe durch die Gänge zu Ausgang und mache alles nieder, was dir in den Weg stellt.

Bad Company 2 da wesentlich aufwändiger, Lichtjahre besser, trotzdem... das GEFÜHL bei Doom ist immer noch besser.

Am besten kann man es so erklären.
Man stelle sich vor, ein aktuelles Spiel und eines der alten Spiele wären damals gleichzeitig auf den Markt gekommen.
Ich glaube ich muss nicht weiterschreiben....

Wir sind einfach abgestumpft. Es ist wie der erste Sex, war vielleicht ne Katastrophe, aber man vergisst ihn nie.
 
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Mich wundert es schon ein wenig dass fast alle in diesem Thread vergangenen Zeiten hinterhertrauern, schaut man jedoch in so Foren wie Grafikkarten oder Prozessoren, diese voll von Threads sind welche neue Graka oder Prozzi sich man denn zulegen solle, um solche inhaltsleeren Spiele wie Crysis oder Metro auf 1.920x1.200 in 16xSMSSMLMorphSuperDuperHyperUltraSchießMichTot-AA mit 120 Fps zocken zu können (weil es wird ja erst ab 60 Fps flüssig).
 
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@Skade:

Du solltest den Vergleich aber so bedenken, ein altes Spiel + ein aktuelles würden mit einer gleichwertigen Grafik auf den Markt kommen. Wie würds da aussehn? Vor allem wenn das "neue" erst mal 10 Patches braucht um die gröbsten Fehler zu beseitigen...
 
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um mal ein bißchen gegen den Strom zu schwimmen:

NEIN



In vielen Fällen liegt imho eine vollkommen verzerrte Perspektive vor.

Sicherlich gibt es heute weniger Innovationen unter den AAA Titeln, als früher. Das liegt zum einen an den großen Teams und den damit einhergehenden Druck zu weniger Risiko durch die Finanzierer (mit einem -weiterhin schmerzlich vermissten- Nachfolger zu Transport Tycoon anfangen und mit RollercoasterTycoon enden kann man eben nur als 1-Mann-Team), zum anderen natürlich auch daran, dass es mitlerweile keine alten Konzepte gibt, die dank neuer Technik endlich als "Innovation" umgesetzt werden können. Aber auch früher gab es riesige Lücken zwischen zwei Innovativen Titeln.
Viele Leute nehmen das aber nicht war und fast immer bezieht sich "früher war alles besser" auf die ersten 2-3 Jahre ihrer Spielerkarriere oder es ist ein Vergleich zwischen den letzten 2-3 Jahren und der gesamten Spielerkarriere. Das letzteres unfair ist, ist klar - wer die letzten 2-3 Jahre mit den letzten 2-3 Jahrzehnten vergleicht wird zwangsläufig einen Unterschied in der Zahl der Innovationen finden (vom technischen Effekt -s.o.- mal ganz abgesehen).
Aber auch wer sich auf die Anfangszeit seiner Spielerkarriere konzentriert, ist alles andere als objektiv. Als ich in der zweiten Hälfte der 90er auf aktuelle PC-Titel gewechselt bin (nach Mega Drive und 286er Zeiten), wurden mir auch Schlag auf Schlag "Innovationen" präsentiert. NfS3, Civ2, Alarmstufe Rot, The Darkening, ... !!!
Einigen wird auffallen: Jeder einzelne dieser Titel war eine Fortsetzung und 99% seiner Vorzüge waren im Vorgänger enthalten, z.T. waren die schönen Elemente sogar Genrespezifisch. Aber für mich waren sie neu und rückblickend entsteht schnell der Eindruck, dass man damals eine ungeheuer kreative Zeit miterlebt hat - und das bei allen, egal ob sie 85, 90, 95, 00 oder 05 angefangen haben.
(was nicht heißt, dass es nicht doch etwas mehr Originalität gab - siehe oben: Hobbyprojekte hatten einfach bessere Chancen. Aber Nostalgiker schwärmen i.d.R. genauso wenig von Creatures und den Sims, wie sie Pychonauts berücksichtigen)

Was wird neben Innovation noch gerne genannt? Athmosphäre!
Imho genauso falsch. Die Grafik eines Discworld2 ist garantiert nicht besser geeignet, um einen Stimmung zu versetzen, als Vampire Bloodlines. Und der Sound von Grand Prix Circuit muss ein ganz kleines bißchen hinter einem aktuellen NfS zurückstecken. Warum gelten alte Titel trotzdem als besser inszeniert? Zum einen natürlich wieder selektive (man denkt an Deus Ex, nicht an Pazifik Admiral) und unpräzise Erinnerung (mal wie N.I.C.E. angeguckt? gräßlich), imho aber auch einfach die eigene Phantasie und Ansprüche. Die meisten Leute schwärmen von den Spielen ihrer Jugend. Aber wer sich z.B. heute mal die Fernsehserien anguckt, die er im gleichen Zeitraum toll fand, der wird sich nicht nur beim Plot, sondern auch bei der Inszenierung fragen, wie er sich das je antun konnte.

Was bleibt sind weniger Bugs, kein Kopierschutzterror, längere Spielzeit und höherer Schwierigkeitsgrad. Ersteres wird in solchen Vergleichen imho aber übertrieben (selbst mit Grafikfehlern sehen aktuelle Titel besser aus), auch wenn es ganz unabhängig davon ein starkes Nichtkaufargument ist. Zweiteres scheint für die meisten nur ein Grund zum Jammern zu sein, aber so schlimm, dass man z.B. auf den 23236234 Steam-Titel verzichtet, finden es die wenigsten. Lange Spielzeiten? Kann ich gerade kein Kommentar zu abgeben, Fallout3 ruft (und das schon deutlich länger, als F1). Da verwechseln imho einige Leute das zusätzliche Angebot kurzer Titel in der Tradition von Max Payne (was mitlerweile selbst gern in der "früher war alles besser" Liste steht) mit dem Wegfall der alten. Die werden nur genauso ausgeblendet, wie die ersten Versuche "interaktiver Spielfilme". Und der Schwierigkeitsgrad? Mal wieder einen alten Titel rausgekramt? In NfS3 mit C gegen B Klasse gewonnen?
Das heute weniger Titel von-Freaks-für-Freaks gemacht werden stimmt, aber das einige selbst auf höchstem Schwierigkeitsgrad lasch sind, mag auch daran liegen, dass man einfach ein bißchen Übung hat und nicht mehr das dumme Kiddie ist, das dem Gegner 30mal in die offenen Arme rennt. (und wenn Strategie-NPSc heute mit halben Baukosten und genauer Kenntniss der Spielerpositionen antreten, gibts -zu Recht- Gemecker)


Mein Fazit:
Nein, früher war nicht alles besser. Ettliches war schlechter, einiges war gleich gut. Aber das merkt man nur, wenn man "früher" mal mit der gleichen Aufmerksamkeit und Voreingenommenheit betrachtet, wie heute.


P.S.: Kommentar von jemandem, der alle genannten Spiele durchgespielt hat, dessen Lieblingsspiel 94 erschien, der 95% seiner Lieblingsspiele vor 2001 erworben hat und der sich in den folgenden 9 Jahren nur für 6 neue Spiele begeistern konnte: Fallout 3. Portal. Vampire Bloodlines. Far Cry. Civ3. Mafia.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Ich fand die Spiele früher auch besser. Mit früher meine ich die späten 80er frühen 90er Jahre. Was aber nicht unwesentlich damit zusammenhängt das ich als Kind für sowas eher zu begeistern war als heute. Als Erwachsener hat man oftmals schönere Beschäftigungen wie z.B. Frauen, Autos, ... .

Da kommt kein Spiel mehr mit :lol:.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Warnung, schon wieder OT:

Die meisten Leute schwärmen von den Spielen ihrer Jugend. Aber wer sich z.B. heute mal die Fernsehserien anguckt, die er im gleichen Zeitraum toll fand, der wird sich nicht nur beim Plot, sondern auch bei der Inszenierung fragen, wie er sich das je antun konnte.

Einspruch Euer Ehren!

Wenn ich mir heute ein paar Folgen Miami Vice reinziehe, bin ich immer noch von dieser unglaublichen Coolness fasziniert, die Crocket und Tubbs ausstraheln. Ich habe seitdem keine Serie gesehen, deren Coolness auch nur im Ansatz herankommt. Schaue ich mir Star Trek: The Original Series aus den Sechzigern an, schmunzle ich natürlich über die damaligen Requisiten und Special Effects, bin aber trotzdem von Captain Kirk und Mr. Spock fasziniert. Und bei jeder Folge von The Next Generation bin ich nachwievor tief beeindruckt von dem Charisma und der Integrität eines Captain Picard, der nicht nur damals mein Idol war, sondern immer noch ist.

BTW, ich schaue aber auch gern aktuelle Serien wie z.B. Dr.House, bevor es hier irgendwie heißt ich würde nur alte Serien gucken.
 
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