Nein natürlich nicht notwendig aber es ist wohl ein unbestrittener Fakt das Spielesoftware am meisten raubkopiert werden oder nicht

. Ebenfalls vertrete ich die Meinung das Spiele generell zu teuer sind und würden sie für sagen wir mal 30€ anstatt 60€ angeboten, fiele die Raubkopierbereitschaft um ein vielfaches geringer aus oder bist du da anderer Meinung ??
In Anbetracht dessen, dass die meisten Spiele nach wenigen Monaten, z.T. sogar nach wenigen Wochen (auf alle Fälle lange vor dem Zeitpunkt, an dem alle Bugs ausgemerzt wurden, die das Spiel ja nach Meinung so vieler eh "unspielbar" machen...) für eben diese 30 € zu haben sind:
Ich wär da anderer Meinung. Die Hauptmotivation scheint nicht "günstig spielen" zu sein, denn das geht auch ohne Raubkopien hervorragend. Da geht es offensichtlich um "umsonst" - und das geht eben nicht.
Kein Wunder, wenn man heutzutage 60€ für Copy&Paste Produktionen (Call of... *hust*) zahlen soll.
Es gibt nur sehr wenige Programme/Spiele die ihren Preis gerechtfertigen.
Merkwürdig nur, wievielen Leuten dieser ""Schrott"" offensichtlich so große Teile ihrer wertvollen Freizeit wert ist, sobald sie keinen Cent mehr dafür abdrücken müssen...
Illigal ist es, das ist keine Frage. Um mal auf dein Beispiel einzugehen. Zwischen Diebstahl und Vervielfälltigung gibt es einen Unterschied. Beim Diebstahl ist deine Ware weg, bei der Vervielfälltigung nicht. D.h bei deinen Beispiel wären weiterhin 2000 Stk Ware vorhanden, beim Diebstahl sind es nur noch 1000. Das schwierige ist es ob nicht trotzdem ein Schaden enstanden ist, weil durch die Vervielfälltigung Kunden verloren gehen und man auf seiner Ware sitzen bleibt.
Letztlich geht es ums Geld und da muss man ganz klar sagen: Software ist bei weitem nicht das einzige Produkt, bei dem die Stückkosten einen winzigen Anteil am Verkaufspreis haben. Da könntest du z.B. auch High-End-CPUs statt Windows klauen, ausgabenseitig ist das beides mal ziemlich egal im Vergleich zu fehlenden Einnahmen.
Jedenfalls kann man nicht von ausgehen, das ein Raubkopierer auch ein potenzieler Kunde ist. Jedenfalls kann man es nicht 1:1 umrechnen.
Das nicht, aber es gibt einen direkten Zusammenhang. Gerade bei Spielen gibt es fast nie gleichwertige open source Alternativen, aber eine große Zahl an Mitbewerbern. Vielleicht hätte nicht jeder MW3-Raubkopierer MW3 auch gekauft. Sondern stattdessen BF3. Aber wie viele hätten wohl einfach gar keinen aktuellen Shooter gezockt, wenn sie keinen hätten klauen können? Vermutlich ein winzige Minderheit, denn die GTX670-Fraktion kauft ein Spiel eben nicht deswegen nicht, weil prinzipiell kein Geld dafür da wäre. Sondern weil sie das Geld lieber für was anderes ausgibt, solange sie die Wahl dazu hat. (Vermutlich fließt dann sogar über den Umweg der Diskobetreiber ein Teil des Geldes doch noch in Richtung Medienschaffende...)
Die Unternehmen maximieren jedes Jahr ihren Gewinn um das vielfache von dem Gewinn des Vorjahres, aber trotzdem werden die Spiele usw. teurer. Da darauf viele kein Bock haben kann man sich schon vorstellen
Zeig mir ein Softwareunternehmen, dass im vergangenen Jahr "ein Vielfaches" des Gewinns vom Vorjahr eingefahren hat.
Eigentlich haben die Softwarehersteller eher zurückgehende Umsätze gemeldet, einige zum ersten Mal seit langem/seit Gründung rote Zahlen verzeichnet. Und schließende/kurz vor der Pleite aufgekaufte Entwickler sind mittlerweile auch die unschöne Regel. Das einzige Segment der Spielebranche, mit dem es steil bergauf geht, sind Casual Games für Facebook&Mobile. Zufällig (!?!) die Sparte, die vermutlich 0 Belastungen durch Raubkopierer verzeichnet.