AW: Übersicht mechanische Tastaturen
Nicht ganz richtig. Die Noppoo Choc Mini z.B. wird auch über USB angeschlossen hat aber NKRO.
Mag sein. Oder auch nicht.
Aber das sie es können soll, habe ich auch gelesen. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht weiter recherchiert habe als bis zur unten genannten Liste.
Die X4 kanns ja angeblich auch - allerdings ist das eine Rubbeldumm-Tastatur. Der Begriff NKRO wird zum Teil sehr großzügig ausgelegt, wie man auch hier in
diesem Thread lesen kann.
Erzähl's den Hardware-Gurus, die durchaus plausibel erklären, dass (und warum) NKRO unter USB nicht geht.
Wobei ich allerdings nicht glaube, dass es grundsätzlich nicht geht - ist nur eine Frage des Aufwandes.Wenn die Tastatur es grundsätzlich kann, z.B. unter PS/2, dann lässt sich das auch unter USB hinkriegen.
Ich kann die Gründe, warum NKRO mit USB nicht (oder nicht zuverlässig) geht, nicht aus dem Kopf herunterbeten, ich hab's schlicht vergessen. Ich müsste mir das Thema nochmal durchlesen. Trotzdem behaupte ich mal dreist, das es grundsätzlich möglich ist, zumindest mit der Unterstützung von etwas intelligenterer Hardware.
Ansonsten halte ich mich lieber an den Kanon und an
sowas hier.
Bei den Legenden, die ständig im Netz verbreitet werden, ist das auch besser so, glaubt mir.
Da sehe ich leider schon oft genug bei Themen, in denen ich anders als bei Tastaturen recht sattelfest bin, was für unsinnige Märchen und Mythen sich dort hartnäckig halten. Ich würde manchen "Fakten" nicht weiter trauen, als moparcrazy seine Déck werfen kann - und das ist bei dem Gewicht nicht sehr weit.
Wer keine Lust hat, sich durchzuarbeiten - in der Liste des angegebenen Links steht die Choc (groß und klein mit gleichem Ergebnis) als: 18KRO USB and NKRO PS/2. Das ist doch sehr gut, aber kein NKRO unter USB.

Da für die KRO-Einstufung die kleinstmögliche Kombi zählt, braucht eigentlich keine Mensch mehr als 6KRO unter der Voraussetzung, dass eine Hand immer auf der Maus liegt. 18KRO kann eigentlich nur ein Haluter (die kennt man, wenn man mal Perry Rhodan gelesen hat: die hätten drei Hände mit je sechs Fingern neben der Maushand frei) nutzen.
Bei der BWU muss man nicht lange testen: Mehr als sechs Tasten geht nicht.
ZXC geht im Gegensatz zur Liste zwar, aber das ist natürlich eine Täuschung, weil Y und Z im DE-Layout gegenüber dem US-Layout vertauscht sind. YXC geht nicht, aber YX - damit wären wir bei 2KRO.
Im Rahmen meines Herz- und Nieren-Tests der BWU konnte ich es natürlich nicht lassen, die Tastatur an PS/2 anzuschnörpseln. Entsprechende Adapter hat man ja immer in der Ramsch-Schublade herumliegen.
Pft... Bitte direkt live miteinander vergleichen.
So schwierig ist es nicht, LEDs ordentlich leuchten zu lassen. Wenn Deck behauptet, ihre LEDs sind zigmal heller als die anderer illuminierter Tastaturen - naja - Marketing ist geduldig.

Sie kochen auch nur mit Wasser, ist alles kein Hexenwerk.
Ansonsten kommt die BWU in einigen Tests als recht hell weg. Grundsätzlich wirkt blau aber fast immer intensiver, auch wenn es messtechnisch nicht wirklich heller ist. Aber auch bei Déck sind die Helligkeiten unterschiedlich. In Candela gemessen ist bei denen grün heller als blau oder rot. An der Spitze liegt weiß.
Dass man die Helligkeit bei der BWU nur in drei Stufen (neben AUS und dem komischen Puls-Modus) regulieren kann, sehe ich auch nicht als Nachteil.
Keine Sorge: Ich käme nicht einmal ansatzweise auf die Idee, eine Deck qualitätsmäßig mit der iONE oder BWU zu vergleichen bzw. annähernd auf einer Stufe einzuordnen.
Für den doppelten Preis würde ich aber auch nicht weniger an Qualität verlangen. Der Haken ist, dass Déck, auf den Preis bezogen, die Qualitätsvorteile nicht wirklich ins rechte Licht rücken kann. In den USA liegen eine iONE und eine Déck preislich sehr viel näher beieinander als zum Beispiel hier eine BWU und eine Déck. So kann Déck bezogen auf das P/L-Verhältnis deutlich stärker punkten als in Deutschland.
Beim Design finde ich, dass bei der Legend durchaus noch Verbesserungspotential steckt. Das fällt aber unter Geschmackssache.
Deck hat ein eigenes system KEINE Cherry Stablisatoren!
Gottchen, reg dich nicht auf.

Hat auch niemand behauptet. Aber was wäre so schlimm daran, wenn es so wäre?
Bei beiden sind die Stabilisatoren, robust, schwarz (falls sie bei dir nicht schwarz sein sollten: häng dich nicht dran auf - auf den Bildern, die ich sah, waren sie eben
schwarz), geschlossen und mit relativ dicken äh... Metallspangen (keine Ahnung, wie man die Dinger nennt, die dazu gedacht sind, die Stabis synchron auf Höhe zu halten) verbunden.
Aber eine Schande wäre es für Déck nicht, wenn sie Cherry-Stabis nutzen würden. Die sehen auch verdächtig ähnlich aus - wenn Déck sich wirklich die Mühe macht, eigene Stabilisatoren zu bauen, dann sage ich mal: gut geklaut.
Allerdings vergesse ich immer gern, wie alt meine G80 ist. Wer weiß, was sie heute als Stabis nutzen. Aber das heißt ja nicht, das Cherry keine vernünftige Stabilisatoren im Programm hat.
Aber ich habe mich wohl zu früh aufgeregt. Anscheinend sind die Stabis aus heutiger Sicht Standardqualität und nicht minderwertig. Spillerige Führungsdrähte in Ösen, die unten in den Kappen stecken. Die Basisführungen auf der Grundplatte nicht geschlossen, sondern links und rechts offen. Kein Wunder, dass sich die Tasten fröhlich nach links und rechts drehen lassen. Mal abgesehen davon, dass die Führungsdrähte an der Stabilizer-Basis bei Filco und DAS an etwas anderer Stelle angebracht sind, ist das System dort ziemlich gleich und wirkt immer noch ziemlich windig. Okay - die Ösen wirken etwas breiter, ich wills mal nicht übertreiben. Auf jeden Fall fehlt es auch dort an Seitenführung. Das
Noppoo Choc Mini hat auch das Ösensystem. Bei
iONE (bzw. den in der Beziehung baugleichen Razers) hat man das Gefühl, wenn nicht gaaaanz vorsichtig die Kappe nach oben gezogen wird, dass man ruckzuck die Ösen (die deutlich weniger robust wirken, als etwa die der Choc Mini) ausgerissen hat.
Oh je... das fällt wohl unter die Rubrik "Früher war vieles besser!". In dem Fall stimmt es wohl. Bei Tastaturen und Zubehör lag das Minimallevel früher deutlich höher.
Deck Tasten sind Dye Sublimiert eine der hochwertigsten und haltbarsten verfahren der Beschriftung dazu bestehen sie aus PBT Kunststoff. Die sind nicht nur möglicherweise sondern ganz sicher eine Ausnahme!
Mit "ganz sicher" bin ich immer "ganz vorsichtig".

Jetzt erwähnt man schon eine Hardware als potentielle positive Ausnahme, dann ist es deren Usern noch nicht gut genug. <seufz>

Das die Beschichtung ins Trägermaterial hineindiffundiert, ist eine feine Sache. Das dürfte zumindest gegen Abblättern und Abkratzen schützen, weil quasi untrennbar verbunden.
Die Dicke ist aber trotzdem begrenzt.
Was den Verschleiß von PBT-Tasten angeht, so habe ich auch meine Erfahrung.
Bei meiner G80 ist der durchaus vorhanden.
Mal abgesehen davon, dass viele der ehemals rauen Tasten spiegelglatt sind, ist die Färbung der vertieften Buchstaben auch untrennbar mit der Oberfläche verbunden.
Die Vertiefung schützt sie erfolgreich vor dem Verschleiß, allerdings nicht bei den Pfeiltasten, weil die Symbole eben flächiger sind und deshalb auch berührt werden können. Da sind die Pfeilspitzen z.T. nicht mehr gefüllt. Verschleiß findet also statt.
Sprechen wir in 10 Jahren nochmal über deine Caps.
Aber grundsätzlich streite ich das Potential für eine wesentlich längere Haltbarkeit nicht ab.
