AW: Massiv Hörbarer Untschied zwischen Soundchips?
Also sagt ihr, die Kombination macht's aus..
D.H. was wäre eine gute Kombination.
Wie teuer sollte der Soundchip sein und wie teuer das Equip.
Muss man noch andere Dinge einbringen, Verstärker etc.?
Natürlich macht es die Kombination aus. Schließlich haste von ner R9 290 auch nix, wenn du nur nen Pentium IV hast
Gute Kombinationen gibt's abertausende, diese unterscheiden sich je nach Anspruch "gut" und nach der eigenen Präferenz (verschiedene Wandler "klingen" unterschiedlich) des Klangbildes.
Siehe auch Beispiele weiter unten.
Aber um ehrlich zu sein, mit X-530 und G35 brauchst du nicht anfangen, nach besseren DACs (Wandler = "Soundchip") und Amps zu schauen, das erübrigt sich, da du damit eher am alleruntersten Ende der Nahrungskette im Audio-Segment bist (Etwa: Phytoplankton) und jegliche Investition dort besser in neue Lautsprecher und Kopfhörer angebracht wäre. Ohnehin nehmen Kopfhörer und Lautsprecher meistens weit mehr Einfluss auf den Klang, als der DAC - der Verstärker bzw. der jeweilige Ausgang des Geräts machen oft sogar noch mehr aus, als der DAC an sich. Allerdings ist gerade bei Soundkarten (Die Verstärker und Wandler in einem sind) oder den typischen DAC/AMP-Kombinationen, wie ich sie etwa weiter unten aufliste natürlich manchmal (gerade ohne viel Hörerfahrung und dem Überblick, welche Einheit den Klang wie beeinflussen sollte) schwer zu unterscheiden, was mehr ausmacht - es ist schließlich ein Gerät. Getrennt kann man das dann jeweils mit verschiedenen Standalone-DACs und AMPs ausmachen.
Ob es einen zusätzlichen Verstärker braucht, ist dann wieder von den verwendeten Lautsprechern und Kopfhörern sowie der natürlich vorhandenen Quelle abhängig.
Aber gerade weil du das X-530 besitzt und ich das X-540 besessen habe und mit OnBoard und einer Xonar Xense getestet habe: Ja, man kann auch, wenn man weiß wo man hinhören muss, dort Unterschiede ausmachen. Drastisch sind diese keinesfalls und eine 100€-Soundkarte ist für die Dinger komplett rausgeschmissenes Geld.
Ich möchte dich nun natürlich nicht angreifen, nur solltest du dir das mal vor Augen führen, weil ich die Aussage lustig finde:
Für mich klingt die X-530 herrlich.
Der Klang ist mir bei mobilen Kopfhörern sehr sehr sehr wichtig..
Unter 50 Euro kommt bei mir nichts in die Ohren, (und das ist für In-Ears schon ein bisschen) da achte ich sehr genau auf alles. Höhen, Tiefen, Rauschen, das Verhalten bei Unterschiedlicher Lautstärke.
Das G35 nutze ich lediglich wenn ich mich auch damit unterhalte, sonst sind imemr die Boxen an.
Wenn unter 50€ nichts auf die Ohren kommt, warum dann ein X-530, wo der Lautsprecher keine 10€ wert ist? Wenn das herrlich ist, geh doch mal in den nächsten Hifi-Laden und hör einfach mal ein 200€-Stereo System oder sowas Probe

Auch 50€+ sind für In-Ears noch kein bisschen. Hier lohnt es sich genauso wie überall anders im Soundbereich, drei- oder vierstellige Summen auszugeben. Natürlich nur, wenn man tatsächlich den Anspruch hat - manche geben jedes Jahr 500€ für ne Grafikkarte aus, möchten aber keine 100€ für Kopfhörer ausgeben, die sie 10 Jahre haben (gut, bei In-Ears vielleicht nicht) - da fasst man sich als Audio-Affiner Mensch dezent an den Kopf, am Ende hat aber jeder seine eigenen Präferenzen, wie er sein Geld ausgibt.
Teuer lohnt sich nicht unbedingt. Von Massiv brauchen wir da gar nicht erst sprechen... Wenn man nen klanglichen Unterschied hört, dann nur mit entsprechenden HighEnd Anlagen und geschultem Gehör. Wenn überhaupt.[...]
Ich habs zwar noch nicht ausgetestet, aber ich würde mal pauschal behaupten mit equip < 5K€ und entsprechendem Pegel braucht man da gar nicht anfangen nach unterschieden zu suchen. Korrigiert mich, wenn nicht.
Da kommt es halt wieder darauf an was teuer ist - massive Unterschiede definiert, gerade im Soundbereich aufgrund mangelhafter "Benchmarkbarkeit" können deine minimalen Unterschiede meine massiven Unterschiede sein.
Und natürlich kann und darf man nach Unterschieden suchen, selbst mit günstigerem Equipment. Simpelstes Beispiel: Zwischen meiner Xonar Essence One und meinem FiiO E07K kann ich an meinem "billigen" BlueSky Exo² sehr gut unterscheiden, welcher DAC gerade dran ist - der FiiO ist nämlich dumpfer, träger und detailärmer. Auch zwischen Xonar Essence One und dem etwa gleich teuren Audiolab Q-Dac war ein Unterschied zu hören - diesmal in der Charakteristik, der Q-Dac ist nämlich extrem zurückhaltend. Natürlich sind wir hier nur im Einsteiger-Mittelklasse-Segment und weit weg von High-End.
Andersherum kann ich aber an meinem Takstar Hi-2050 (50€-Kopfhörer) keine Unterschiede zwischen FiiO E07K und Essence One ausmachen - bedeutet für mich, der Kopfhörer ist am Limit.