EDIT: Sorry schon mal für den Wall of Text im vorraus. Ist doch mehr geworden als ich dachte.
4,45 zu 72% nennt der Autor "auf dem Vormarsch?

Der ist gut.
Und jetzt drücken wir das bitte mal in konkreten Zahlen aus.
Das ist Bauchmuskeltraining pur und wird die Linux Fanboys wieder mal ordentlich puschen, die haben ja sonst nichts

Linux ist und bleibt ein" Nerdsystem" für die breite Masse viel zu umständlich und Zeitaufwändig.
Ich würde schon sagen das ein Wachstum von über 400% in wenigen Jahren ein Vormarsch sind. Wann hatte Windows so ein Wachstum?
Wer behauptet, dass Linux ein Nerdsystem ist und vor allem bleibt, outet sich als ahnungsloser. Die Zeiten, in denen Linux nur von Nerds bedient werden kann, ist seit über 15 Jahren vorbei.
Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig mit dem Wort "Fanboy". Das gilt mittlerweile auch schon als Beleidigung.
Diesen Vorteil verlieren sie aber zusehends durch Steam Proton.
Kleine Korrektur, nicht nur Proton sonders insbesondere Vulkan. Ohne Vulkan wäre auch Proton nicht möglich gewesen.
Wir reden hier vom Desktop. Auf Smartphones läuft Linux speziell angepasst, da wird am System nichts verändert. Der Hersteller passt es an und das wars.
Richtig, deswegen fließt die Nutzung von Android, Routern, Smart TV's, Servern, usw. auch nicht in die Nutzungsstatistik der DESKTOP Linux installationen mit ein.
Bei allem anderen außer auf Desktop und Workstation PCs sieht es für Microsoft genau anders herum aus.
Unwissenheit, ich habe mich mehrmals an Linux versucht, verschiedene Distributionen, immer scheiterte es an Inkompatibilität und ich hatte einfach keine Lust mehr Stundenlang nach funktionierenden Lösungen zu suchen.
Sorry wenn ich das so sagen muss (ist nicht böse gemeint!), aber nur weil du ein paar mal Linux installiert und für (maximal?) ein paar Tage genutzt hast, hast du nicht plötzlich Ahnung von Linux.
Wie lange ist es her, dass du es versucht hast? Welche Distros hast du denn versucht? Was war inkompatibel?
Die Kompatibilität und Usability von Linux hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert!
Wenn deine Versuche also 5 Jahre oder länger her sind, lass dich noch ordentlich beraten. Mit dem richtigen Ton helfen viele Linux versierte Nutzer sehr gerne beim Umstieg.
Alles funktioniert sauber, alle Geräte funktionieren sofort (auch bei Wechsel).
Versuch mal das selbe Windows bei einem neuen Mainboard zu booten. Wird nicht funktionieren. Mit einem Linux kannst du das in den meisten Fällen völlig problemlos machen.
Das was da bei Windows Out-of-the-Box funktioniert, sind meist Universaltreiber ohne jegliche Optimierung und mit minimalstem featureset. Das ist bei Linux oft anders.
Mag sein, dass Linux in etwa 40 Jahren aufgeholt hat, aber abwarten wie sich Windows bis dahin schlägt. Auch dort kann sich von jetzt auf gleich viel verändern. Großkonzerne loten immer aus was geht und was die Masse mitmacht. Es gab Tiefschläge (ME z. B.) und Hoch Zeiten (XP)
Wenn Microsoft so weiter macht, dürften sich die Nutzerzahlen schon in deutlich kürzerer Zeit zu einer ernsten Konkurrenz für Windows entwickeln.
Sollte es wirklich jemals geschehen, dass Linux sich gegen Windows durchsetzt wird es mit 99% Kommerziell. Das ist der Lauf der Dinge. Es wird von einem Konzern gekauft und vermarktet. Wie alles was einmal kostenlos begonnen hat.
Hier zeigst sich wieder wie wenig Ahnung du von der Linux Welt hast. Linux hat sich schon lange gegen Microsoft durchgesetzt. Nur eben nicht auf dem Desktop, sondern in allen anderen Bereichen. Es ist völlig unmöglich das gesamte Linux System proprietär zu machen. Was nötig wäre, um es komplett kommerziell vertreiben zu können.
Davon mal abgesehen gibt es zu viele verschiedene Interessengruppen, darunter auch Microsoft selbst, die ein Interesse daran haben, dass Linux offen bleibt.
Was aber in dem Fall passieren wird, ist, dass es deutlich mehr kommerzielle Software für Linux zu kaufen geben wird.
Möglich ist auch, dass einzelne Projekte ihre Lizenz so abändern, dass sie in Zukunft Geld damit verdienen können.
Bei bereits vorhandener Software ist das aber super schwer, weil die alten Versionen noch immer unter einer der vielen OS Lizenzen stehen und geforkt (also kopiert und verändert) werden dürfen.
Linux hat seine Daseinsberechtigung, keine Frage, aber es existiert nur, weil grosse Konzerne daraus Kapital schlagen. Mich würde interessieren wo Linux wäre, wenn die Nutzung nur Privat erlaubt wäre?
"Was wäre wenn" kann ich in dem Fall nicht beantworten. Was ich dir aber beantworten kann ist, dass Linux auch schon zu Anfang eine immer größer werdende Gemeinschaft hatte, die das Projekt "Linux" privat weiter entwickeln wollten. Und nein, Linux existiert, weil ein Informatikstudent keine Lust hatte hunderte Dollar für eine Unix Lizenz zu bezahlen und dann komplett allein den ersten Kernel entwickelt hat. Das GNU Projekt, das verschiedene Programme entwickelt hatte, aber eben keinen Kernel, schloss sich dann mit Linus Torvals zusammen und es entstand das, was man heute (GNU) Linux nennt. Das Interesse der Konzerne kam erst als klar wurde, was man mit diesem neuen Betriebssystem alles anfangen konnte und dass man nicht Millionen Dollar Lizenzkosten zahlen musste.
Ich finde es aber auch nicht verwerflich, dass große Konzerne ihren Teil dazu beitragen. Es trägt ja zur Verbesserung für alle bei, anstatt dass nur einer profitiert.
Nun, ich baue meine Rechner immer komplett selbst und habe einmal ein Windows gekauft. Eben 3.11.
Dann hast du dir den Rest illegal beschafft! Bis Windows 10 waren auch die Upgrades kostenpflichtig.
Zur Soundkarte habe ich ein Interessantes Beispiel. Seit Win 7 nutze ich eine Asus Essence 2. Ab Win 11 keine Treiberunzerstützung seitens ASUS. Alternative:Craeative (kommt mir nicht in den Rechner) Microsoft hatte ein Einsehen umd hat den Win 10 Treiber freigegeben (nicht Asus) und die Essence läuft wieder problemlos.
Das ist ein Einzelfall. In der Regel springt Microsoft nicht ein, wenn der Hersteller den Treiber Support einstellt. Außer, es besteht ein gesteigertes Interesse bei Großkunden. Oftmals ist es sogar so, dass Hersteller erst gar keinen eigenen Treiber mehr entwickeln, weil es einen Universaltreiber gibt, der aber nur dafür sorgt, dass die Hardware läuft, aber sonst nichts bietet.
Bei Linux-Anwendungen ist man hingegen von "Paketen" abhängig (von denen es nochmal unterschiedliche Formate gibt, die nicht miteinander kompatibel sind), die über die Paketverwaltung heruntergeladen werden, wo noch ein Rattenschwanz an Dependencies dranhängt, die zusätzlich heruntergeladen werden müssen.
Das stimmt nur zum teil. Die Distributionen basieren noch immer auf paketmanagern (was im übrigen auch klare Vorteile bietet!). Mittlerweile gibt es verschiedene Paketmanager bzw Softwareverwaltungen, die Distributionsunabhängig sind.
- AppImage ist eine einzige ausführbare Datei, die ein Programm samt aller Abhängigkeiten enthält und ohne Installation ausgeführt werden kann.
- Flatpak ist ähnlich wie ein normaler Paketmanager, ist aber Distributionsunabhängig und erzeugt vom System unabhängige Kontaner mit dem Programm und allen Abhängigkeiten.
Das glaube ich gerne. Das Problem ist halt, dass dich komplett davon abhängig machst, sowohl von dem für deine Distribution spezifischen Paketformat, als auch von der Paketverwaltung als Dienstleistung selbst.
Wie ich oben beschrieben habe, stimmt das so nicht mehr. Außerdem haben Paketmanager wie auch schon erwähnt deutliche Vorteile. Windowsnutzer genießen die Vorzüge im übrigen erst seit Windows 10. Davor hast du Stunden damit verbringen müssen, die aktuellste Software und Treiber zusammenzusuchen und dann mühsam alles einzeln installieren zu müssen. Mit einer zentralen Paketverwaltung geht das in unter 10 Minuten.
Meine letzte Erfahrung mit Desktop-Linux war:
Okay, sie haben eine GTX1070.
Waaas? Sie möchten 3D Beschleunigung benutzen?
Okay, kein Problem. Das ist "ganz einfach". Sie müssen dazu nur die /bash öffnen und sich auf <Internetseite A> den Vendor ihrer GPU raussuchen, dann ganz einfach als Linux.-Neuling ohne tiefere /bash Kenntnisse <Webseite C> die mehrzeilige Befehlssyntax entnehmen, die sie aus Gründen allerdings nicht direkt copy&pasten können und deshalb abtippen müssen um den Systemkernel ihres OS neu zu kompilieren und den Treiber aus dem Paketmanager installieren zu lassen.
Auch hier stellt sich wieder die Frage wann und womit hast du das probiert. Es gibt Ditributionen die Proprietäre Software und Treiber explizit verbieten und unterbinden. Man weiß halt nie was so eine Software mit dem System alles anstellt. Nvidia stellt auch erst seit kurzem einen (mehr als dürftigen) open Source Treiber zur Verfügung. Mit AMD (und Intel?) hättest du die Probleme zum Beispiel nicht gehabt.
Aber selbst die Installation des Proprietären Nvidia Treibers stellt bei den meisten Distributionen schon seit über 15 Jahren schon keine Hürde mehr da. In die Konsole muss man dafür erst recht nicht mehr.
Linux ist eine ewige Rumbastelei um nach viel Recherchearbeit und Kopfschmerzen die essentiellen Funktionen, die man bei Windows Out-of-the-Box hat, irgendwie zum Laufen zu bekommen.
Da du nicht genauer schreibst, was für dich essenziell ist, muss ich dir widersprechen. Linux bietet sehr wohl "essenzielle" Funktionen Out-of-the-Box die es auch in Windows gibt. Teilsweise sogar mehr als man in Windows Out-of-the-Box bekommt.
Eine ewige Bastelei ist es auch nicht. Es kommt halt immer darauf an, was du haben willst.
@PureLuck es macht wenig Sinn Spieleperformance zu testen auf Betriebssystemen, die von den Spieleentwicklern nicht offiz. unterstützt werden.
Natürlich macht das Sinn! Dank Wine, DXVK, Vulkan und Proton ist es performance mäßig kaum ein Unterschied ob du mit Windows oder Linux spielst. Grade die aktuelle Printausgabe der PC Games Hardware hat einen fetten Artikel, der genau das behandelt. Und Überraschung ... in einigen Titeln ist Linux mit Proton sogar besser! Mit einem Spezialkernel hängt Linux Windows dann sogar ab. Aber das ist dann wirklich Gefrickel und nicht ganz ohne Risiko.
Damit die Spiele auf Linux überhaupt funktionieren, werden 3rd Party Biblitheken/Runtimes/whatever benötigt, die von Hobbyprogrammierern entwickelt werden (z. B. DXVK usw.). Im Grunde sind das alles nur "Workarounds", welche je nach Spiel mal besser, mal schlechter funktionieren und weiterhin nicht bugfrei sind.
Viel gespielt hast du unter Linux nicht oder? Glaub mir, das spielen unter Linux funktioniert besser als du glaubst. Selbst neue AAA(A) Titel laufen unter Linux reibungslos. Das was nicht läuft sind Multiplayer titel bei denen die Benutzung der Anti-Cheat Software unter Linux vom Entwickler gesperrt wurden. Die würde mit Proton nämlich meistens auch laufen.
So ist es...und im Prinzip ist auch genau das der "Geist von Linux" (und OpenSource allgemein). Wäre es anders, dann wäre es Windows oder MacOS. Und deswegen wird eher ein noch nicht entwickeltes OS Windows oder MS auf dem Desktop den Rang ablaufen als Linux.
Das glaube ich weniger. Je weiter Linux auf dem Desktop verbreitet ist, desto mehr Interesse wird daran bestehen Linux zu supporten. Je mehr Support, desto interessanter wird es.
Natürlich ist das ein Stück weit Wunschvorstellung. Deine Behauptung ist da aber auch nicht realistischer.
Bei Linux muss ich leider passen. Ich habe es spaßeshalber einmal als dual Boot eingerichtet. Ich konnte (Kein) einziges Steam Game von mir starten. Es lief kein einziges. Außerdem warte ich sehnsüchtig auf den 8ten Oktober, da erscheint das Silent Hill 2 Remake, und unter den genannten Systemanforderungen zu silent hill 2 ist Linux nicht einmal erwähnt worden.
Man muss in den Steam Einstellungen leider erst manuel SteamPlay aktivieren. Das aktiviert den Protonsupport. Ansonsten kannst du nur Linux native Spiele spielen.
a viele spiele laufen aber sehr neue nicht 0 days playing gibt s nicht
Das stimmt nicht. Viele Spiele, darunter auch AAA Titel, laufen vom Releasetag auch mit Proton in Linux.
Natürlich gibt es auch Spiele, die nicht (sofort) laufen. Es sind aber eben nicht alle.
Kleine Korrektur des Idealfalls- "USB Stick rein, Programm starten (ohne irgendwas installieren zu müssen), loslegen." Ist bereits bei sehr vielen Windows Programmen der Fall.
Auch von mir eine kleine Korrektur, in dem Fall wäre eine externe SSD (mindestens USB3.0!) dann doch besser. Die sind schneller und persistent. Das Live-System von einem USB-Stick läuft im RAM und kann in fast allen Fällen weder Updates speichern noch sonst was.
Aber in Linux gedacht ist es für deine Wünsche vermutlich gleich besser, du spielst dir dein gesamtes OS auf einen USB Stick, mit allen Programmen die du benötigst und startest davon je nach Bedarf.
Nein, kein USB Stick. Für ein persistentes Linux ist eine externe SSD mit mindestens USB 3.0 besser geeignet.
(Siehe oben

)
Das ist nur die bittere Wahrheit. Ich bin ITler und kenne mich schon etwas mit Linux aus, tolles OS und so interessant, in einigen Bereichen sogar nicht wegzudenken und das beste was es gibt. Aber für den Otto Normal einfach unmöglich. Wollte mal nebenbei Ubuntu auf mein LapTop für Testzwecke installieren, 7Stunden Installation Dauer am Ende Absturz und der Tanz musste wieder von vorne gehen. Ich hab es dann gelassen und Windows 11 in 25min (+Updates während Installation) hochgefahren. Sehr flüssig obwohl mein LapTop ein 8GB RAM und ein alter 11th 2 Kern Intel ist. Man kann von Windows halten was man will, aber das Teil ist einfach ein Alles Könner. Für Otto Normal ist Linux "zur Zeit" einfach U N M Ö G L I C H. Da kann sich die Linux Fanboy Armee von der PCGH Redaktion so sehr bemühen, die Schönrederei bleibt eben nichts weiter als Schönrederei.
Nein, das ist nicht die bittere Wahrheit! Außer du hast versucht Linux auf einem über 30 Jahre alten 486 zu installieren.
Wenn ich so was lese, frage ich mich woher die Behauptung kommt man wäre ITler ... Jeder mit halbwegs Ahnung hätte schnell gemerkt das was nicht stimmen kann und die Installation abgebrochen! Klar, du hast Ahnung von Linux, wovon denn? Du hast keinen Schimmer von Linux, du hast es ja nicht mal hinbekommen es zu installieren!
Ich halte das eh für Unfug!
Linux ist besser für Otto Normal geeignet als Windows! Alle bekannten, darunter auch Senioren, haben mit einem Linux Mint so gut wie nie Probleme geäußert seit sie auf Linux umgestiegen sind. Davor durfte ich ständig gucken, weil wieder irgendwas mit Windows nicht richtig gehen wollte oder weil es einfach nur total lahm war.
Windows ist nicht im Geringsten Nutzerfreundlich! Es scheint nur so, weil es einfach zu bedienen ist. Man muss aber ein echter ITler mit Erfahrung und zu wissen, wie man die Spyware Windows zumindest teilweise bis zum nächsten Update entschärft.
Und wenn du noch mal das Wort Fanboy benutzt, melde ich dich. Von jemandem wie dir empfinde ich das als Beleidigung!
Sorry wenn ich etwas ausfallend werde, aber bei so einem Blödsinn platzt mir wirklich die Hutschnur!
Und das liegt jetzt nicht an der aggressiven Vermarktung von Microsoft Windows, der Trägheit der User oä., in der weiten Welt gäbe es genug Menschen, die kostenlose Software unbedingt bräuchten, aber auch die arbeiten lieber mit Windows-Raubkopien...
Doch, es liegt genau an der aggressiven Vermarktung seitens Microsoft. Jemand, der keine Ahnung hat denkt, er würde Windows kostenlos dazu bekommen (obwohl er 100€ bis 200€ für Lizenz draufzahlen muss) und macht sich keine Gedanken darum, dass es alternativen gibt. Auch die Existenz von illegalen Windows-Kopien (es gibt keine RAUB-Kopie) ist auch kein Beleg dafür, dass die Leute lieber Windows nutzen. Wie gesagt, viele wissen einfach nicht das es alternativen gibt. Oder haben keine Lust auf die Umstellung.
Es ist schier zum Verzweifeln, warum sich nicht endlich mal irgendjemand, bestenfalls ein Team, dransetzt und die ganze Chose bis in die hinterste Ecke einheitlich bedienbar macht, bestenfalls auch noch logisch aufgebaut.
Weil Linux kein Windows Klon ist und auch nicht sein will. Es ist eine Alternative die eben auch andere Wege geht. Ich musste das auch erst mal verstehen bevor ich mit Linux wirklich warm werden konnte
Linux funktioniert größtenteils mit Konfigurationsdateien. Die sind meistens übersichtlich in ihrer Struktur, gut dokumentiert und in den meisten fällen auch an zentralen (wenn systemweit) nachvollziehbaren Orten gespeichert.
Ja, da gibt es auch mal außnahmen von.
Das ist so geblieben weil sich die Handhabung mit solchen Dateien als viel angenehmer und praktischer herausgestellt hat als mit grafischen Werkzeugen.
Im Moment stellt sich das Ganze für mich so dar, dass das elitäre Häufchen Linuxnutzer/Entwickler, Linux mit Absicht so gestaltet, dass man nur als Cern-Wissenschaftler, Radioastronom, Mensa-Asprirant oder indem man ein Sabbatjahr nimmt, eine Chance hat, dieses Stück Software zu erschließen - sehr schade.
Nein das ist keine Absicht. Wusstest du sofort auf Anhieb wie man mit Windows umgeht? Du hast sicher auch einige Zeit gebraucht dich damit zurecht zu finden.
Bei Linux ist es nicht anders. Du kannst dein Windows Wissen nicht mitnehmen und musst fast komplett von null anfangen. Als frischer Umsteiger denkt man schnell mal "Wenn dies oder das so funktionieren würde wie in Windows wäre es doch viel besser". Bei Windos und Linux verhält es sich aber so wie mit Autos und Motorrädern. Beide haben gemeinsamkeiten, haben aber unterschiedliche vor und Nachteile.
Zumal bei Biglinux kein Wine gebraucht wird um Windows zu installieren. Weil Windows schon mit drauf. Und es läuft.
Ich kenne die Distro zwar nicht aber wie kommst du darauf das da Windows mit drauf wäre? Microsoft würde die in Grund un boden Klagen wenn das so wäre. Mal ganz davon abgesehen das Windows nicht Binärkompatibel zu Linux ist. Das was sein kann ist das Wine und Co schon vorinstalliert sind.
Ich bin zum einen zu Alt und zu dumm um Linux zu lernen, sonst wäre ich bereits umgestiegen.
Gleichzeitig bin ich aber auch zu sehr Gamer und auf Linux läuft ja fast nix, da muss man ja eine Windows Simulation laufen lassen.
Wäre doch auch nicht schlecht?
Dann wäre die Welt wenigstens nicht mehr so Toxisch wie sie jetzt schon ist.
Keine ahnung wie alt du bist, aber meine Eltern sind beide fast 80 und kommen ganz gut mit Linux klar. Okay, ab und zu müssen sie mal fragen wie was geht. Das war mit Windows aber noch schlimmer. Man kann sich also noch im hohen alter umgewöhnen
Es laufen unter Linux sogar sehr viele Spiele. Mit Steam ist es am einfachsten, man aktiviert in den Einstellungen "SteamPlay" lässt die Einstellung auf experimentell und kann dann ziemlich viel zocken. Außerhalb von Steam ist es etwas schwiriger. Dafür gibt es aber Lutris. In den meisten fällen funktioniert es 1A wenn du über Lutris den Launcher (zum Beispiel Battlenet) installierst (auf der Webseite findest du installer Skripte die man aber nur anklicken muss) und darin dann das oder die Spiele die du zocken willst.
Das was halt nicht geht sind Anti-Cheat clients, die von den Spieleentwicklern axplizit für die benutzung in Linux blockiert wurden.