News Linux vs. Windows: Open Source auf dem Vormarsch

Das Anti-Cheat Dilemma, wenn das mal gelöst ist, dann würde ich tatsächlich auf Linux wechseln.
Das wird (von Linux-Seite) wohl nie zu lösen sein. Bevor Torvalds und Co. Anticheat-Treiber in den Kernel lassen friert die Hölle zu (mMn zu Recht).
Valve arbeitet mit Anticheat-Herstellern an einer Lösung, aber ich bin da eher wenig optimistisch. Eventuell speziell angepasste Linux-Versionen mit Custom-Kernel, aber so einem System würde ich dann auch nicht mit Daten trauen.
Nicht zu vergessen: Der Microsoft SQL Server ist seit der Version 2017 auch für Linux (offiziell unterstützt: RHEL, SLES und Ubuntu LTS) sowie Container verfügbar. Auch wenn man einen Blick auf die Liste der unter Linux nicht unterstützten Funktionen werfen sollte.
Warum sollte man MSSQL mit Einschränkungen verwenden anstelle einer der zahlreichen Alternativen, egal ob kommerziell oder Open Source? :ka:
Zumal man selbst unter Windows wenn man etwas automatisieren, auslesen, ... möchte, man mit Powershell und cmd schneller und besser bedient ist.
Manche Dinge gehen auch nicht ohne Powershell. Zumindest hätte ich noch kein VPN-Split-Tunneling ohne hinbekommen.
Außer es geht um das Partitionieren oder Klonen eben dieser oder um von MBR auf GPT umzusteigen, da bist du unter Windows mit Tools wie MiniTool PartitionWizard und ein paar Klicks schneller.
:ugly:
Wenn ich mir für alles, wofür man Kommandozeilen Tools braucht, ein passendes graphisches Executable suchen und herunterladen muss geh ich in Pension bevor ich fertig bin...
Wer als Windowsadmin nicht mit der Sysinternals Toolchain umgehen (wovon einige Tools keine GUI haben) oder ein simples Batch bzw. PS File schreiben kann, hat den Beruf verfehlt.
 
Warum sollte man MSSQL mit Einschränkungen verwenden anstelle einer der zahlreichen Alternativen, egal ob kommerziell oder Open Source? :ka:
Vorgaben der Softwarehersteller. Die andere Alternative die man da meist hat ist Oracle Database.

Manche Dinge gehen auch nicht ohne Powershell. Zumindest hätte ich noch kein VPN-Split-Tunneling ohne hinbekommen.
NIC Teaming. Via Server Manager mit Server 2019 deprecated und mit Server 2022 unsupported.
 
EDIT: Sorry schon mal für den Wall of Text im vorraus. Ist doch mehr geworden als ich dachte.

4,45 zu 72% nennt der Autor "auf dem Vormarsch? 😂
Der ist gut.
Und jetzt drücken wir das bitte mal in konkreten Zahlen aus.
Das ist Bauchmuskeltraining pur und wird die Linux Fanboys wieder mal ordentlich puschen, die haben ja sonst nichts😁
Linux ist und bleibt ein" Nerdsystem" für die breite Masse viel zu umständlich und Zeitaufwändig.
Ich würde schon sagen das ein Wachstum von über 400% in wenigen Jahren ein Vormarsch sind. Wann hatte Windows so ein Wachstum?
Wer behauptet, dass Linux ein Nerdsystem ist und vor allem bleibt, outet sich als ahnungsloser. Die Zeiten, in denen Linux nur von Nerds bedient werden kann, ist seit über 15 Jahren vorbei.
Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig mit dem Wort "Fanboy". Das gilt mittlerweile auch schon als Beleidigung.

Diesen Vorteil verlieren sie aber zusehends durch Steam Proton.
Kleine Korrektur, nicht nur Proton sonders insbesondere Vulkan. Ohne Vulkan wäre auch Proton nicht möglich gewesen.

Wir reden hier vom Desktop. Auf Smartphones läuft Linux speziell angepasst, da wird am System nichts verändert. Der Hersteller passt es an und das wars.
Richtig, deswegen fließt die Nutzung von Android, Routern, Smart TV's, Servern, usw. auch nicht in die Nutzungsstatistik der DESKTOP Linux installationen mit ein.
Bei allem anderen außer auf Desktop und Workstation PCs sieht es für Microsoft genau anders herum aus.

Unwissenheit, ich habe mich mehrmals an Linux versucht, verschiedene Distributionen, immer scheiterte es an Inkompatibilität und ich hatte einfach keine Lust mehr Stundenlang nach funktionierenden Lösungen zu suchen.
Sorry wenn ich das so sagen muss (ist nicht böse gemeint!), aber nur weil du ein paar mal Linux installiert und für (maximal?) ein paar Tage genutzt hast, hast du nicht plötzlich Ahnung von Linux.
Wie lange ist es her, dass du es versucht hast? Welche Distros hast du denn versucht? Was war inkompatibel?

Die Kompatibilität und Usability von Linux hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert!
Wenn deine Versuche also 5 Jahre oder länger her sind, lass dich noch ordentlich beraten. Mit dem richtigen Ton helfen viele Linux versierte Nutzer sehr gerne beim Umstieg.
Alles funktioniert sauber, alle Geräte funktionieren sofort (auch bei Wechsel).
Versuch mal das selbe Windows bei einem neuen Mainboard zu booten. Wird nicht funktionieren. Mit einem Linux kannst du das in den meisten Fällen völlig problemlos machen.
Das was da bei Windows Out-of-the-Box funktioniert, sind meist Universaltreiber ohne jegliche Optimierung und mit minimalstem featureset. Das ist bei Linux oft anders.
Mag sein, dass Linux in etwa 40 Jahren aufgeholt hat, aber abwarten wie sich Windows bis dahin schlägt. Auch dort kann sich von jetzt auf gleich viel verändern. Großkonzerne loten immer aus was geht und was die Masse mitmacht. Es gab Tiefschläge (ME z. B.) und Hoch Zeiten (XP)
Wenn Microsoft so weiter macht, dürften sich die Nutzerzahlen schon in deutlich kürzerer Zeit zu einer ernsten Konkurrenz für Windows entwickeln.

Sollte es wirklich jemals geschehen, dass Linux sich gegen Windows durchsetzt wird es mit 99% Kommerziell. Das ist der Lauf der Dinge. Es wird von einem Konzern gekauft und vermarktet. Wie alles was einmal kostenlos begonnen hat.
Hier zeigst sich wieder wie wenig Ahnung du von der Linux Welt hast. Linux hat sich schon lange gegen Microsoft durchgesetzt. Nur eben nicht auf dem Desktop, sondern in allen anderen Bereichen. Es ist völlig unmöglich das gesamte Linux System proprietär zu machen. Was nötig wäre, um es komplett kommerziell vertreiben zu können.
Davon mal abgesehen gibt es zu viele verschiedene Interessengruppen, darunter auch Microsoft selbst, die ein Interesse daran haben, dass Linux offen bleibt.
Was aber in dem Fall passieren wird, ist, dass es deutlich mehr kommerzielle Software für Linux zu kaufen geben wird.
Möglich ist auch, dass einzelne Projekte ihre Lizenz so abändern, dass sie in Zukunft Geld damit verdienen können.
Bei bereits vorhandener Software ist das aber super schwer, weil die alten Versionen noch immer unter einer der vielen OS Lizenzen stehen und geforkt (also kopiert und verändert) werden dürfen.
Linux hat seine Daseinsberechtigung, keine Frage, aber es existiert nur, weil grosse Konzerne daraus Kapital schlagen. Mich würde interessieren wo Linux wäre, wenn die Nutzung nur Privat erlaubt wäre?
"Was wäre wenn" kann ich in dem Fall nicht beantworten. Was ich dir aber beantworten kann ist, dass Linux auch schon zu Anfang eine immer größer werdende Gemeinschaft hatte, die das Projekt "Linux" privat weiter entwickeln wollten. Und nein, Linux existiert, weil ein Informatikstudent keine Lust hatte hunderte Dollar für eine Unix Lizenz zu bezahlen und dann komplett allein den ersten Kernel entwickelt hat. Das GNU Projekt, das verschiedene Programme entwickelt hatte, aber eben keinen Kernel, schloss sich dann mit Linus Torvals zusammen und es entstand das, was man heute (GNU) Linux nennt. Das Interesse der Konzerne kam erst als klar wurde, was man mit diesem neuen Betriebssystem alles anfangen konnte und dass man nicht Millionen Dollar Lizenzkosten zahlen musste.
Ich finde es aber auch nicht verwerflich, dass große Konzerne ihren Teil dazu beitragen. Es trägt ja zur Verbesserung für alle bei, anstatt dass nur einer profitiert.

Nun, ich baue meine Rechner immer komplett selbst und habe einmal ein Windows gekauft. Eben 3.11.
Dann hast du dir den Rest illegal beschafft! Bis Windows 10 waren auch die Upgrades kostenpflichtig.
Zur Soundkarte habe ich ein Interessantes Beispiel. Seit Win 7 nutze ich eine Asus Essence 2. Ab Win 11 keine Treiberunzerstützung seitens ASUS. Alternative:Craeative (kommt mir nicht in den Rechner) Microsoft hatte ein Einsehen umd hat den Win 10 Treiber freigegeben (nicht Asus) und die Essence läuft wieder problemlos.
Das ist ein Einzelfall. In der Regel springt Microsoft nicht ein, wenn der Hersteller den Treiber Support einstellt. Außer, es besteht ein gesteigertes Interesse bei Großkunden. Oftmals ist es sogar so, dass Hersteller erst gar keinen eigenen Treiber mehr entwickeln, weil es einen Universaltreiber gibt, der aber nur dafür sorgt, dass die Hardware läuft, aber sonst nichts bietet.

Bei Linux-Anwendungen ist man hingegen von "Paketen" abhängig (von denen es nochmal unterschiedliche Formate gibt, die nicht miteinander kompatibel sind), die über die Paketverwaltung heruntergeladen werden, wo noch ein Rattenschwanz an Dependencies dranhängt, die zusätzlich heruntergeladen werden müssen.
Das stimmt nur zum teil. Die Distributionen basieren noch immer auf paketmanagern (was im übrigen auch klare Vorteile bietet!). Mittlerweile gibt es verschiedene Paketmanager bzw Softwareverwaltungen, die Distributionsunabhängig sind.
- AppImage ist eine einzige ausführbare Datei, die ein Programm samt aller Abhängigkeiten enthält und ohne Installation ausgeführt werden kann.
- Flatpak ist ähnlich wie ein normaler Paketmanager, ist aber Distributionsunabhängig und erzeugt vom System unabhängige Kontaner mit dem Programm und allen Abhängigkeiten.
Das glaube ich gerne. Das Problem ist halt, dass dich komplett davon abhängig machst, sowohl von dem für deine Distribution spezifischen Paketformat, als auch von der Paketverwaltung als Dienstleistung selbst.
Wie ich oben beschrieben habe, stimmt das so nicht mehr. Außerdem haben Paketmanager wie auch schon erwähnt deutliche Vorteile. Windowsnutzer genießen die Vorzüge im übrigen erst seit Windows 10. Davor hast du Stunden damit verbringen müssen, die aktuellste Software und Treiber zusammenzusuchen und dann mühsam alles einzeln installieren zu müssen. Mit einer zentralen Paketverwaltung geht das in unter 10 Minuten.

Meine letzte Erfahrung mit Desktop-Linux war:
Okay, sie haben eine GTX1070.
Waaas? Sie möchten 3D Beschleunigung benutzen?

Okay, kein Problem. Das ist "ganz einfach". Sie müssen dazu nur die /bash öffnen und sich auf <Internetseite A> den Vendor ihrer GPU raussuchen, dann ganz einfach als Linux.-Neuling ohne tiefere /bash Kenntnisse <Webseite C> die mehrzeilige Befehlssyntax entnehmen, die sie aus Gründen allerdings nicht direkt copy&pasten können und deshalb abtippen müssen um den Systemkernel ihres OS neu zu kompilieren und den Treiber aus dem Paketmanager installieren zu lassen.
Auch hier stellt sich wieder die Frage wann und womit hast du das probiert. Es gibt Ditributionen die Proprietäre Software und Treiber explizit verbieten und unterbinden. Man weiß halt nie was so eine Software mit dem System alles anstellt. Nvidia stellt auch erst seit kurzem einen (mehr als dürftigen) open Source Treiber zur Verfügung. Mit AMD (und Intel?) hättest du die Probleme zum Beispiel nicht gehabt.
Aber selbst die Installation des Proprietären Nvidia Treibers stellt bei den meisten Distributionen schon seit über 15 Jahren schon keine Hürde mehr da. In die Konsole muss man dafür erst recht nicht mehr.


Linux ist eine ewige Rumbastelei um nach viel Recherchearbeit und Kopfschmerzen die essentiellen Funktionen, die man bei Windows Out-of-the-Box hat, irgendwie zum Laufen zu bekommen.
Da du nicht genauer schreibst, was für dich essenziell ist, muss ich dir widersprechen. Linux bietet sehr wohl "essenzielle" Funktionen Out-of-the-Box die es auch in Windows gibt. Teilsweise sogar mehr als man in Windows Out-of-the-Box bekommt.
Eine ewige Bastelei ist es auch nicht. Es kommt halt immer darauf an, was du haben willst.

@PureLuck es macht wenig Sinn Spieleperformance zu testen auf Betriebssystemen, die von den Spieleentwicklern nicht offiz. unterstützt werden.
Natürlich macht das Sinn! Dank Wine, DXVK, Vulkan und Proton ist es performance mäßig kaum ein Unterschied ob du mit Windows oder Linux spielst. Grade die aktuelle Printausgabe der PC Games Hardware hat einen fetten Artikel, der genau das behandelt. Und Überraschung ... in einigen Titeln ist Linux mit Proton sogar besser! Mit einem Spezialkernel hängt Linux Windows dann sogar ab. Aber das ist dann wirklich Gefrickel und nicht ganz ohne Risiko.

Damit die Spiele auf Linux überhaupt funktionieren, werden 3rd Party Biblitheken/Runtimes/whatever benötigt, die von Hobbyprogrammierern entwickelt werden (z. B. DXVK usw.). Im Grunde sind das alles nur "Workarounds", welche je nach Spiel mal besser, mal schlechter funktionieren und weiterhin nicht bugfrei sind.
Viel gespielt hast du unter Linux nicht oder? Glaub mir, das spielen unter Linux funktioniert besser als du glaubst. Selbst neue AAA(A) Titel laufen unter Linux reibungslos. Das was nicht läuft sind Multiplayer titel bei denen die Benutzung der Anti-Cheat Software unter Linux vom Entwickler gesperrt wurden. Die würde mit Proton nämlich meistens auch laufen.

So ist es...und im Prinzip ist auch genau das der "Geist von Linux" (und OpenSource allgemein). Wäre es anders, dann wäre es Windows oder MacOS. Und deswegen wird eher ein noch nicht entwickeltes OS Windows oder MS auf dem Desktop den Rang ablaufen als Linux.
Das glaube ich weniger. Je weiter Linux auf dem Desktop verbreitet ist, desto mehr Interesse wird daran bestehen Linux zu supporten. Je mehr Support, desto interessanter wird es.
Natürlich ist das ein Stück weit Wunschvorstellung. Deine Behauptung ist da aber auch nicht realistischer.

Bei Linux muss ich leider passen. Ich habe es spaßeshalber einmal als dual Boot eingerichtet. Ich konnte (Kein) einziges Steam Game von mir starten. Es lief kein einziges. Außerdem warte ich sehnsüchtig auf den 8ten Oktober, da erscheint das Silent Hill 2 Remake, und unter den genannten Systemanforderungen zu silent hill 2 ist Linux nicht einmal erwähnt worden.
Man muss in den Steam Einstellungen leider erst manuel SteamPlay aktivieren. Das aktiviert den Protonsupport. Ansonsten kannst du nur Linux native Spiele spielen.

a viele spiele laufen aber sehr neue nicht 0 days playing gibt s nicht
Das stimmt nicht. Viele Spiele, darunter auch AAA Titel, laufen vom Releasetag auch mit Proton in Linux.
Natürlich gibt es auch Spiele, die nicht (sofort) laufen. Es sind aber eben nicht alle.

Kleine Korrektur des Idealfalls- "USB Stick rein, Programm starten (ohne irgendwas installieren zu müssen), loslegen." Ist bereits bei sehr vielen Windows Programmen der Fall.
Auch von mir eine kleine Korrektur, in dem Fall wäre eine externe SSD (mindestens USB3.0!) dann doch besser. Die sind schneller und persistent. Das Live-System von einem USB-Stick läuft im RAM und kann in fast allen Fällen weder Updates speichern noch sonst was.

Aber in Linux gedacht ist es für deine Wünsche vermutlich gleich besser, du spielst dir dein gesamtes OS auf einen USB Stick, mit allen Programmen die du benötigst und startest davon je nach Bedarf.
Nein, kein USB Stick. Für ein persistentes Linux ist eine externe SSD mit mindestens USB 3.0 besser geeignet.
(Siehe oben ;) )

Das ist nur die bittere Wahrheit. Ich bin ITler und kenne mich schon etwas mit Linux aus, tolles OS und so interessant, in einigen Bereichen sogar nicht wegzudenken und das beste was es gibt. Aber für den Otto Normal einfach unmöglich. Wollte mal nebenbei Ubuntu auf mein LapTop für Testzwecke installieren, 7Stunden Installation Dauer am Ende Absturz und der Tanz musste wieder von vorne gehen. Ich hab es dann gelassen und Windows 11 in 25min (+Updates während Installation) hochgefahren. Sehr flüssig obwohl mein LapTop ein 8GB RAM und ein alter 11th 2 Kern Intel ist. Man kann von Windows halten was man will, aber das Teil ist einfach ein Alles Könner. Für Otto Normal ist Linux "zur Zeit" einfach U N M Ö G L I C H. Da kann sich die Linux Fanboy Armee von der PCGH Redaktion so sehr bemühen, die Schönrederei bleibt eben nichts weiter als Schönrederei.
Nein, das ist nicht die bittere Wahrheit! Außer du hast versucht Linux auf einem über 30 Jahre alten 486 zu installieren.
Wenn ich so was lese, frage ich mich woher die Behauptung kommt man wäre ITler ... Jeder mit halbwegs Ahnung hätte schnell gemerkt das was nicht stimmen kann und die Installation abgebrochen! Klar, du hast Ahnung von Linux, wovon denn? Du hast keinen Schimmer von Linux, du hast es ja nicht mal hinbekommen es zu installieren!
Ich halte das eh für Unfug!

Linux ist besser für Otto Normal geeignet als Windows! Alle bekannten, darunter auch Senioren, haben mit einem Linux Mint so gut wie nie Probleme geäußert seit sie auf Linux umgestiegen sind. Davor durfte ich ständig gucken, weil wieder irgendwas mit Windows nicht richtig gehen wollte oder weil es einfach nur total lahm war.
Windows ist nicht im Geringsten Nutzerfreundlich! Es scheint nur so, weil es einfach zu bedienen ist. Man muss aber ein echter ITler mit Erfahrung und zu wissen, wie man die Spyware Windows zumindest teilweise bis zum nächsten Update entschärft.
Und wenn du noch mal das Wort Fanboy benutzt, melde ich dich. Von jemandem wie dir empfinde ich das als Beleidigung!

Sorry wenn ich etwas ausfallend werde, aber bei so einem Blödsinn platzt mir wirklich die Hutschnur!

Und das liegt jetzt nicht an der aggressiven Vermarktung von Microsoft Windows, der Trägheit der User oä., in der weiten Welt gäbe es genug Menschen, die kostenlose Software unbedingt bräuchten, aber auch die arbeiten lieber mit Windows-Raubkopien...
Doch, es liegt genau an der aggressiven Vermarktung seitens Microsoft. Jemand, der keine Ahnung hat denkt, er würde Windows kostenlos dazu bekommen (obwohl er 100€ bis 200€ für Lizenz draufzahlen muss) und macht sich keine Gedanken darum, dass es alternativen gibt. Auch die Existenz von illegalen Windows-Kopien (es gibt keine RAUB-Kopie) ist auch kein Beleg dafür, dass die Leute lieber Windows nutzen. Wie gesagt, viele wissen einfach nicht das es alternativen gibt. Oder haben keine Lust auf die Umstellung.

Es ist schier zum Verzweifeln, warum sich nicht endlich mal irgendjemand, bestenfalls ein Team, dransetzt und die ganze Chose bis in die hinterste Ecke einheitlich bedienbar macht, bestenfalls auch noch logisch aufgebaut.
Weil Linux kein Windows Klon ist und auch nicht sein will. Es ist eine Alternative die eben auch andere Wege geht. Ich musste das auch erst mal verstehen bevor ich mit Linux wirklich warm werden konnte ;)

Linux funktioniert größtenteils mit Konfigurationsdateien. Die sind meistens übersichtlich in ihrer Struktur, gut dokumentiert und in den meisten fällen auch an zentralen (wenn systemweit) nachvollziehbaren Orten gespeichert.
Ja, da gibt es auch mal außnahmen von.
Das ist so geblieben weil sich die Handhabung mit solchen Dateien als viel angenehmer und praktischer herausgestellt hat als mit grafischen Werkzeugen.

Im Moment stellt sich das Ganze für mich so dar, dass das elitäre Häufchen Linuxnutzer/Entwickler, Linux mit Absicht so gestaltet, dass man nur als Cern-Wissenschaftler, Radioastronom, Mensa-Asprirant oder indem man ein Sabbatjahr nimmt, eine Chance hat, dieses Stück Software zu erschließen - sehr schade.
Nein das ist keine Absicht. Wusstest du sofort auf Anhieb wie man mit Windows umgeht? Du hast sicher auch einige Zeit gebraucht dich damit zurecht zu finden.
Bei Linux ist es nicht anders. Du kannst dein Windows Wissen nicht mitnehmen und musst fast komplett von null anfangen. Als frischer Umsteiger denkt man schnell mal "Wenn dies oder das so funktionieren würde wie in Windows wäre es doch viel besser". Bei Windos und Linux verhält es sich aber so wie mit Autos und Motorrädern. Beide haben gemeinsamkeiten, haben aber unterschiedliche vor und Nachteile.

Zumal bei Biglinux kein Wine gebraucht wird um Windows zu installieren. Weil Windows schon mit drauf. Und es läuft.
Ich kenne die Distro zwar nicht aber wie kommst du darauf das da Windows mit drauf wäre? Microsoft würde die in Grund un boden Klagen wenn das so wäre. Mal ganz davon abgesehen das Windows nicht Binärkompatibel zu Linux ist. Das was sein kann ist das Wine und Co schon vorinstalliert sind.

Ich bin zum einen zu Alt und zu dumm um Linux zu lernen, sonst wäre ich bereits umgestiegen.
Gleichzeitig bin ich aber auch zu sehr Gamer und auf Linux läuft ja fast nix, da muss man ja eine Windows Simulation laufen lassen.

Wäre doch auch nicht schlecht?
Dann wäre die Welt wenigstens nicht mehr so Toxisch wie sie jetzt schon ist.
Keine ahnung wie alt du bist, aber meine Eltern sind beide fast 80 und kommen ganz gut mit Linux klar. Okay, ab und zu müssen sie mal fragen wie was geht. Das war mit Windows aber noch schlimmer. Man kann sich also noch im hohen alter umgewöhnen ;)

Es laufen unter Linux sogar sehr viele Spiele. Mit Steam ist es am einfachsten, man aktiviert in den Einstellungen "SteamPlay" lässt die Einstellung auf experimentell und kann dann ziemlich viel zocken. Außerhalb von Steam ist es etwas schwiriger. Dafür gibt es aber Lutris. In den meisten fällen funktioniert es 1A wenn du über Lutris den Launcher (zum Beispiel Battlenet) installierst (auf der Webseite findest du installer Skripte die man aber nur anklicken muss) und darin dann das oder die Spiele die du zocken willst.

Das was halt nicht geht sind Anti-Cheat clients, die von den Spieleentwicklern axplizit für die benutzung in Linux blockiert wurden.
 
@Gemar klar und solche Threads, wie dieser vor gerade mal 10 Monaten, sind einfach nur unfähige Leute:
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Linux ist eine ewige Rumbastelei um nach viel Recherchearbeit und Kopfschmerzen die essentiellen Funktionen, die man bei Windows Out-of-the-Box hat, irgendwie zum Laufen zu bekommen.

Was Updates angeht- viele Portable Apps bieten auch Updatefunktion im portablen Modus- z. B. Firefox, Thunderbird, Telegram, Jdownloader2, etc. Bei anderen Portable Apps, sind die Einstellungen in der Registry gespeichert oder in den Roaming/Local Ordnern gespeichert. Damit reicht es wenn man von der portablen App eine neue portable Version runterlädt und einfach die neuere Version startet (z. B. MPC-HC und ich meine auch VLC), dann muss man nicht mal die Einstellungen erneut anpassen. Bei anderen portablen Apps reicht wiederum einfach nur den "Profile" Ordner in die neuere portable Version rein zu kopieren und man hat alle Einstellungen und den gesamten Inhalt in der neueren Version- z. B. wie bei qBittorrent, Firefox, Thunderbird im portablen Modus.

Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, dass es zuverlässiger ist die Updates bei Bedarf hin und wieder mal manuell durchzuführen, statt sich auf Autoupdate zu verlassen. Zu oft schleichen sich bei Updates irgendwelche anderen Bugs mit rein, welche eine elementare Funktion des Programms zerschiessen und in so einem Fall hätte man mehr Aufwand das ganze wieder downzugraden. Hatten wir schon oft bei Firefox Updates und auch bei anderen Programmen.

Ich update nur alle paar Monate und auch nur auf Versionen, welche schon ein paar Wochen alt sind und bei denen keine gravierenden Bugs bekannt sind.

@Hardwarebeschleunigung: OK, mein Fehler! Die fehlende Hardwarebeschleunigung wusste ich tatsächlich nicht. Gebe ich gerne zu, wenn ich da falsch lag. Mit dem YouTube Codec gibt es wirklich Probleme oder fehlende Unterstützung der Hardwarebeschleunigung. Habe mein Kommentar dazu entsprechend erweitert.

So, aber warum ständig dieses Gerede über diese Rumbastel bei Linux? Das gibt es in dieser Form einfach nicht mehr. Das ist schon ein Relikt von vor über 5-10 Jahren. Das war einmal. Das darfst Du gerne mal abhaken. Danke! ;)

@4K Videos: Aber wie gesagt 4K Videos auf YouTube laufen problemlos und absolut flüssig mit 60FPS. Die Auslastung der CPU ist dabei nicht nennenswert und somit überhaupt kein Problem und läuft auf allen Browsern.

@portable Apps: Vielen Dank! Das war sehr informativ. Kannte ich so noch nicht, weil ich es nicht so exzessiv nutze.
Daher kann ich Dir jetzt nicht sagen wie das dann unter Linux laufen würde. Ich habe ein paar portable Apps, die ich einfach so starte, wie z.B. Balena Etcher, ein Image-Flash Tool. Ansonsten arbeite ich lieber mit den installierten Tools, weil sie dann im System integriert sind, sich untereinander kennen und automatisch verlinkt sind. Das finde ich praktischer.

Wenn ich Linux Mint installiere bin ich nach wenigen Minuten fertig. Die Einrichtung geht extrem schnell und evtl Updates lasse ich danach einfach schnell durchlaufen. Ich wähle einfach nur noch meine Apps und fertig. Einrichten muss ich Linux Mint nicht groß, weil nach der Installation alles soweit passt. Die Peripherie läuft immer sofort auf Anhieb, brauche da keine Treiber zu suchen oder zu installieren. Somit kann ich mein Linux System in unter 1 Std komplett clean neu aufsetzen. Absoluter Luxus. :)

Das habe ich bei Windows so nicht, da müsste ich noch zu aktualisierende Treiber suchen, Windows Einstellungen suchen, Recherchieren, viele Treiber und Programme downloaden und installieren. Und manchmal Windows verbieten Aktualisierungen von Treibern durchzuführen, weil es sein kann dass das Gerät nicht mehr läuft. Dauert alles viel zu lange und läuft dann doch nicht so wie man es haben will. Besonders mit der nervenden Kontofunktion und den Zwangsupdates neuer Apps oder Funktionen, die ich nicht möchte und brauche. So ist schnell mal der halbe Tag weg. Aber das mal nur nebenbei. Ich kenne durchaus die Vorteile bei Windows zu bestimmter verfügbarer Software, das ist dann aber aktuell auch der einzige Vorteil, den nicht jeder benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann hast du dir den Rest illegal beschafft! Bis Windows 10 waren auch die Upgrades kostenpflichtig.
Kann sein, muss aber nicht. Microsoft hat meines Wissens für Mitarbeiter bestimmter Unternehmen irgendwelche Super-Sonder-Programme am laufen. Zumindest in der Vergangenheit. Für Studenten an TUs gab/gibt es solche Programme dächtig auch. Zumindest ist mir das so noch von meinen Geschwistern bekannt, wo es in dem Zug z.B. einen Schwung Lizenzen für Windows 2000 oder später XP gab.
 
Ja besten, danke der Nachfrage :daumen:


Wer solche Aussagen macht, sollte sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern
Azure Cloud und nativ Linux für den Endverbraucher sind aber auch verschiedene Sachen. SaaS gilt hier nicht ^^
Du hast einfach das Thema in eine Richtung geschossen mit der unsere Diskussion nichts zutun hat. Die Frage war, warum es wenige Programme für die Linux gibt also für die Nutzer. Die Gründe die ich genannt habe sind nicht erfunden sondern realistisch. Nochmals, ich bin eigentlich auf eurer Seite und ich möchte das Linux immer mehr Nutzer erreicht, aber ich bin bei Vergleichen zwischen Microsoft Windows vs Linux für den OttoNormal Verbraucher einfach realistisch.

Die Zukunft gehört Linux, aber der Weg dahin wird noch dauern.
 
Vorgaben der Softwarehersteller. Die andere Alternative die man da meist hat ist Oracle Database.
Also Pest vs. Cholera :ugly:
NIC Teaming. Via Server Manager mit Server 2019 deprecated und mit Server 2022 unsupported.
Bezog mich auf Endpoints. Für interne Server und Services mit Whitelisting brauch ich unseren VPN. Den gesamten Traffic darüber zu schicken machts aber unnötig langsam.

Allerdings sind wir sowieso mittlerweile auf Wireguard umgestiegen wo man das alles im Config File einstellen kann. Ist weniger umständlich.
Kleine Korrektur, nicht nur Proton sonders insbesondere Vulkan. Ohne Vulkan wäre auch Proton nicht möglich gewesen.
Vulkan, Wine, Proton, DXVK. Es kommt einiges zusammen. Valve baut klarerweise auf den vorangegangenen Leistungen aus der Community und anderen Firmen auf. Das ist ja das wunderbare an Open Source. =)
Ich nenne Proton explizit, weil es für mich der Kipppunkt war, mit dem Gaming auf Linux wirklich massentauglich wurde.
Kann sein, muss aber nicht. Microsoft hat meines Wissens für Mitarbeiter bestimmter Unternehmen irgendwelche Super-Sonder-Programme am laufen. Zumindest in der Vergangenheit. Für Studenten an TUs gab/gibt es solche Programme dächtig auch. Zumindest ist mir das so noch von meinen Geschwistern bekannt, wo es in dem Zug z.B. einen Schwung Lizenzen für Windows 2000 oder später XP gab.
Also ich musste an meiner TU (wenn auch nur marginal) für Windows-Lizenzen bezahlen. Es gibt auch .NET (jetzt Azure) Geschichten mit Windows-Lizenzen, aber die gab es nicht immer.
 
In einem Punkt gebe ich dir Recht, Adobe Produkte gibt es nicht, aber Adobe ist auch ein "Fucking Greedy Evil", dagegen ist Google ein Apostel.
Nur als Ergänzung. Adobe Photoshop gibt es zwar nicht nativ, aber Photoshop 2021 und 2022 sollen nach einem "Patch" mit Wine laufen. Photoshop 21 inzwischen sogar mit Hardwarebeschleunigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
@PureLuck es macht wenig Sinn Spieleperformance zu testen auf Betriebssystemen, die von den Spieleentwicklern nicht offiz. unterstützt werden.

Das ist doch sehr informativ. Man kann sehen, dass Linux so gut performt wie Windows und wo die Unterschiede in den Spitzen liegen.

Damit die Spiele auf Linux überhaupt funktionieren, werden 3rd Party Biblitheken/Runtimes/whatever benötigt, die von Hobbyprogrammierern entwickelt werden (z. B. DXVK usw.). Im Grunde sind das alles nur "Workarounds", welche je nach Spiel mal besser, mal schlechter funktionieren und weiterhin nicht bugfrei sind.

Wenn Du in ein paar Jahren Unterstüzung für diese Spiele suchen würdest, wirst Du an erster Stelle bei Linux fündig werden. Das Interpretieren hat tatsächlich auch große Vorteile, wenn es um Kompatibilität geht.
Als Hobby Workarounds würde ich das nicht bezeichnen. Es ist durchaus komplizierter und fundierter und eine sehr kostbare Ressource.

Und dann wäre da noch die Frage- für wen soll PCGH sich den riesen Aufwand machen, für die 3-4% linux Gamer? Steamdeck spielt nicht wirklich eine Rolle, das ist ein Handheld ohne Hardware-Upgrademöglichkeit (auf die CPU und GPU bezogen).

Das könntest Du so auf jedes neue Gerät und System beziehen. Betriebssysteme sind aber auch eine sehr umfangreiche und komplizierte Geschichte. Somit benötigt dies auch mehr Zeit. Linux ist aber schon extrem weit fortgeschritten. Du solltest auch bedenken, dass Windows nur in wenigen Ländern kostenlos geupgradet werden darf.

3-4% Linux Gamer sind schon mehrere Millionen. Wenn sich ein Spiel über das Deck nur 100.000 mal häufiger verkaufen kann, lohnt sich das schon für viele Entwickler. Die Linux Desktop Nutzer dabei nicht einmal mitgezählt.
Nenne mir bitte ein Handheld mit sinnvoller Option auf Hardwareupgrades. Sauge Dir bitte keine haarsträubende Gründe aus den Fingern.

@rum in diesem Fall hinkt der Vergleich mit dem Bauer. Der Bauer ist sehr wohl bereit was anderes zu probieren, sogar liebend gerne- nur wenn's nicht schmeckt, wird's nicht weiter gegessen. Viele haben Linux getestet (und nicht nur 1 Mal) und sind dann trotzdem zum Windows zurückgekehrt.

Der Umstieg ist nicht leicht, aber eigentlich nur weil man Windows gewohnt ist und ja die meisten Leute haben immer noch keinerlei Ahnung wie man ein OS installiert und trauen sich nicht da ran. Auch von der Zeit und Geduld her. Egal ob Windows oder Linux. Daher würden das wirklich nicht so viele ausprobieren. Viele wissen nicht einmal wie man ein Backup macht und einige machen nicht einmal ein Backup ihrer wichtigen Daten. Linux müsste von vornherein schon auf dem PC oder Laptop installiert sein, aber das werden wohl nur wenige kommerzielle Anbieter so tun.

Dennoch ist Linux derzeit gut am wachsen, wohl weil es wirklich easy zu installieren und einzurichten ist und dem Nutzer eben keinerlei Gängelei auflädt. Und viele haben Linux getestet und sind auch dabei geblieben. Die Auslegung von Dir ist etwas zu einseitig. ;)
Man sollte sich einfach mal fragen, warum ein Betriebssystem, das eigentlich in fast jeder Hinsicht Windows überlegen ist und zudem kostenlos, mit diverser freier Software, auf kaum 4 Prozent Verbreitung kommt...

Das ist Marktwirtschaft, Psychologie und Werbung.
Jedem sollte klar sein, nicht das beste Produkt wird sich verbreiten. Es gibt eine Reihe an Faktoren. Meistens mal der Erste am besten. Um so später, um so schwerer.

Überlegen würde ich auch nicht sagen. Die Systeme geben sich eingentlich nicht viel.
Ich würde Windows gerne weiter nutzen, aber Microsoft macht das mit seinen zweifelhaften Entscheidungen so gut wie unmöglich. Zudem überwiegen zumindest bei mir die Vorteile von Linux. Es ist also jedem selbst überlassen, was besser passt.

Und das liegt jetzt nicht an der aggressiven Vermarktung von Microsoft Windows, der Trägheit der User oä., in der weiten Welt gäbe es genug Menschen, die kostenlose Software unbedingt bräuchten, aber auch die arbeiten lieber mit Windows-Raubkopien...

U.a. Unwissenheit eben! Wie ich oben schon schrieb, wer zuerst malt ...

Im Laufe der Jahrzehnte habe ich immer mal wieder Anläufe unternommen und Linux installiert.
Die Vorteile sind unbestritten - ABER: sobald man, egal bei welcher Distribution, eine Ebene tiefer gehen muss oder möchte, landet man unweigerlich in der Konsole und bei den unsäglichen Manpages!
Es ist schier zum Verzweifeln, warum sich nicht endlich mal irgendjemand, bestenfalls ein Team, dransetzt und die ganze Chose bis in die hinterste Ecke einheitlich bedienbar macht, bestenfalls auch noch logisch aufgebaut.

Da stimme ich Dir zu. Auch ich bin an manchen Kleinigkeiten schon halb verzweifelt. Vieles wurde aber auch durch neue Versionen einfach behoben oder hat tatsächlich ein Feature dafür bekommen.
Aber unter Windows hatte ich das auch zu genüge. Bei einem nicht zu funktionierenden wollenden Headset half nach vielen Stunden nur noch die Neuinstallation von Windows. Und manchmal funktionierte etwas nach viel rumprobieren wieder, aber es war nicht nachvollziehbar warum.

Im Moment stellt sich das Ganze für mich so dar, dass das elitäre Häufchen Linuxnutzer/Entwickler, Linux mit Absicht so gestaltet, dass man nur als Cern-Wissenschaftler, Radioastronom, Mensa-Asprirant oder indem man ein Sabbatjahr nimmt, eine Chance hat, dieses Stück Software zu erschließen - sehr schade.

Nimm einfach Linux Mint oder Zorin OS und Du bist im Grunde von Anfang an glücklich. :D
Ich habe viele populäre Distros ausprobiert (ca 20 verschiedene) und ja, einige Distros können oder werden irgendwann hart nerven. Ubuntu ist sehr populär, konnte ich aber nie verstehen. Die neuste Version sieht mittlerweile schon sehr schick aus, aber es ist einfach nicht das was ich mag. Ich bin immer wieder zu Linux Mint gekommen und damit nun einfach zufrieden. Auf meinem Zweitsystem habe ich Zorin Os, auch damit bin ich soweit zufrieden. Ich habe für jemanden sogar Ubuntu auf seinen Laptop installiert, weil sich dort Windows abgeschossen hat und das läuft ebenfalls einwandfrei. Für den allgemeinen PC würde ich aber immer wieder zu Linux Mint greifen. Weil es einfach keine Probleme macht. Es ist die Universallösung. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein kostenlose OS Upgrade ist ein Grund, plötzlich Linux zu nutzen? So etwas kann man sich nicht ausdenken.
Oder das mit KI Funktionen. Früher waren es bestimmt... Funktionen.
Die neuerliche TPM-2.0-Pflicht bei Windows 11
Ich mag mich irren aber die gab es ab dem ersten Tag.
Sicherlich wird das Steam Deck also seinen Teil zu der steigenden Zahl der Linux-Nutzer beigetragen haben.
Wird das Teil da mitgezählt?
Wenn ja, sind es wohl noch immer ~3% auf dem Desktop.

Und Microsoft treibt mit ihrer Produktpolitik auch viele Nutzer ins gegnerische Lager.
Und das seit Dekaden...

Ich würde schon sagen das ein Wachstum von über 400% in wenigen Jahren ein Vormarsch sind. Wann hatte Windows so ein Wachstum?
Von nichts auf mehr als nichts ist natürlich deutlich mehr Wachstum möglich.
Versuch mal das selbe Windows bei einem neuen Mainboard zu booten. Wird nicht funktionieren.
Ja, dann versuch es doch mal und lass dich überraschen.

Das Beweisstück A steht rechts neben mit: vom defekten MSI Z68A-GD65 auf, rein zufällig auch MSI, B75MA-P45.
Das was da bei Windows Out-of-the-Box funktioniert, sind meist Universaltreiber ohne jegliche Optimierung und mit minimalstem featureset.
Dieses Märchen ist wie alt? 30 Jahre mindestens. :rollen:
Was macht ein obskur optimierter Treiber besser? Gibt es da irgendwas handfestes? Mehr als generalisierende Behauptungen sind mir in der Zwischenzeit nicht untergekommen.

Für diejenigen, die das die letzten 20 jahre nicht mitbekommen haben: https://www.intel.com/content/www/us/en/download/19347/chipset-inf-utility.html
The Intel Chipset Device Software installs the Windows* INF files. An INF is a text file that provides the operating system with information about a piece of hardware on the system. In the case of the current Intel Chipset Device Software, that information is primarily the product name for the piece of hardware. This allows the operating system to show the correct name for that piece of hardware in Device Manager.

Microsoft hatte ein Einsehen umd hat den Win 10 Treiber freigegeben (nicht Asus) und die Essence läuft wieder problemlos.
Diesen einfach so installieren wär zu einfach gewesen?

Meine ehemalige TV-Karte lief bis vor 1-2 Jahren problemlos mit dem Win 7 Treiber.
 
Du willst nicht wirklich das ich mit der Liste anfange. Es gibt genug die ich auf Linux nicht hatte. Du glaubst doch nicht das ich lüge :)
Die Aussaes gibt wenige Programme für Linux ist halt einfach falsch.
Das es nicht diejenigen sind welche es für Windows gibt ist jetzt eine völlig andere Aussage.
Für Ottonormalbürger gibt es da mehr als genug Programme. Für die die er unter Windows kennt gibt es eigentlich immer eine Alternative.

Ich denke nicht, dass Du lügst. Ich denke eher, Du hast was ein anderes OS als Windows ist, weniger Wissen.

Gruß Andreas
 
Schon bemerkenswert, wie viele eingefleischte Linux hardcore fans sich in dem Thread auf den Schlips getreten fühlen und mit Argumentationen wie "bei mir läuft alles perfekt" daher kommen. Wenn man dann Links mit immer noch bestehenden Problemen postet, kommt dann "ach ja, richtig, scheint noch nicht zu funktionieren... aber bei mir läuft trotzdem alles perfekt"... Da kann man sich weitere Diskussionen gleich sparen.

Und dann noch die Trilliarde einzelner Quotes in einem Post... --> Wie man allen sagt, dass man ein eingefleischter Hardcore Fanboy ist, der alles schönredet, ohne es allen zu sagen.
 
Kann sein, muss aber nicht. Microsoft hat meines Wissens für Mitarbeiter bestimmter Unternehmen irgendwelche Super-Sonder-Programme am laufen. Zumindest in der Vergangenheit. Für Studenten an TUs gab/gibt es solche Programme dächtig auch. Zumindest ist mir das so noch von meinen Geschwistern bekannt, wo es in dem Zug z.B. einen Schwung Lizenzen für Windows 2000 oder später XP gab.
Danke für die Aufklärung. Dass es da Programme gab oder gibt, wusste ich noch nicht.

Ich nenne Proton explizit, weil es für mich der Kipppunkt war, mit dem Gaming auf Linux wirklich massentauglich wurde.
Ja, mir ging es genau so. Ich habe seit 1996 mit SUSELinux 5.3 das erste Mal mit Linux zu tun und seit Ubuntu 2005 oder 2006 dann richtig eingearbeitet. Den endgültigen Umstieg habe ich aber auch erst mit Proton geschafft.
 
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Schon bemerkenswert, wie viele eingefleischte Linux hardcore fans sich in dem Thread auf den Schlips getreten fühlen und mit Argumentationen wie "bei mir läuft alles perfekt" daher kommen. Wenn man dann Links mit immer noch bestehenden Problemen postet, kommt dann "ach ja, richtig, scheint noch nicht zu funktionieren... aber bei mir läuft trotzdem alles perfekt"... Da kann man sich weitere Diskussionen gleich sparen.

Und dann noch die Trilliarde einzelner Quotes in einem Post... --> Wie man allen sagt, dass man ein eingefleischter Hardcore Fanboy ist, der alles schönredet, ohne es allen zu sagen.
Für mich genauso interessant wie viel Unwissen offensichtlich vorhanden ist. Ich habe ab und an den Eindruck, dass durch ein anderes OS dem Windows Nutzer irgendetwas streitig gemacht wird. Anders kann ich mir nicht erklären warum so viele eingefleischte Win Nutzer über angebliche Probleme von Linux sprechen.
Ist man behilflich und versucht diesem Unwissen Abhilfe zu verschaffen ist man Fanboy.
 
Und dann noch die Trilliarde einzelner Quotes in einem Post... --> Wie man allen sagt, dass man ein eingefleischter Hardcore Fanboy ist, der alles schönredet, ohne es allen zu sagen.
Das ging dann wohl an mich. Wo rede ich denn alles schön? Wie du schon so unfreundlich festgestellt hast, weiß ich durch mindestens 20 Jahre Erfahrung mit Linux wovon ich rede. Ich kenne also sehr wohl auch die Schwächen von Linux. Die Phase des Hardcore Fanboys, der alles schönredet, weil er selbst nur Halbwissen besitzt, habe ich also hinter mich gelassen.

Wenn da also jemand herkommt und Sachen behauptet, von denen ich aus eigener Erfahrung weiß, dass sie Schwachsinn sind, dann korrigiere ich das. Ich habe leider auch die Erfahrung machen müssen, dass viele gescheiterte Neulinge gar nicht mehr an Argumenten oder Tipps interessiert sind. Sie haben es nicht hinbekommen, deswegen ist Linux jetzt grundsätzlich scheiße. Natürlich werden dann auch mal gerne irgendwelche Argumente an den Haaren herbeigezogen, um das noch zu bekräftigen.

Leute werden auch mal gerne pampig, wenn man ihnen keine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung liefert, sondern nur einen Link zu einem Wiki Artikel oder ähnliches.

Du selbst bist ja nicht mal auf die durchaus ernst gemeinten Fragen eingegangen und hast mich gleich als "Hardcore Fanboy der alles schönredet" beschimpft.

Ich bin im Übrigen der Letzte, der was dagegen sagt, wenn jemand sagt das Linux einfach nicht seins ist.
Wenn Leute dann aber herkommen und alles schlecht reden, weil sie eben einfach keine Ahnung haben, dann argumentiere ich natürlich auch dagegen. Wenn die Leute dann noch unverschämt werden, sehe ich eben auch nicht ein dann noch nett und verständnisvoll zu sein.
 
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Wer als Windowsadmin nicht mit der Sysinternals Toolchain umgehen (wovon einige Tools keine GUI haben) oder ein simples Batch bzw. PS File schreiben kann, hat den Beruf verfehlt.
Das stimmt, aber bezogen auf den Endnutzer: Warum sollte jemand einen Befehl recherchieren und nutzen, wenn man das in 3 Klicks funktional schneller erledigen kann?
 
Das stimmt, aber bezogen auf den Endnutzer: Warum sollte jemand einen Befehl recherchieren und nutzen, wenn man das in 3 Klicks funktional schneller erledigen kann?
Der Endnutzer wird normalerweise nicht in der PS bzw in der Konsole arbeiten.
Aber angeblich geht das ja nur unter Windows. Für Linux bist Du ja Raketenwissenschaftler und nutzt nicht nur die Konsole sondern hast nicht einmal eine grafische Oberfläche. :lol:
 
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