News Linux 7.0: Geforce und Radeon profitieren von neuem Kernel

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Linux 7.0 ist erschienen und bietet einmal mehr zahlreiche Verbesserungen in vielen Bereichen. Anwender profitieren vom Support für neue Hardware, während Nvidia Geforce und AMD Radeon vom neuen Kernel einmal mehr beschleunigt werden.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Linux 7.0: Geforce und Radeon profitieren von neuem Kernel

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Auf Manjaro wird der 7.0 seit ein paar Wochen angeboten, steht allerdings noch auf "Experimentell".
Werde ihn installieren, sobald der Kernel-Status auf "Echtzeit" wechselt. Momentan nutze ich noch 6.18, ein LTS-Kernel. Der läuft wunderbar.

Wenn mit einem neuen Kernel Probleme auf meiner Installation auftreten, passiert das meist nach dem Aufwachen aus dem Standby. Ist schon mal vorgekommen das dann z.B. der Ton nicht mehr geht. In dem Fall Ärger ich mich nicht lange herum sondern Wechsel auf ältere Kernel. Dann einfach ein paar Tage auf das nächste Update warten. Das hat mir schon viele Stunden entspanntes Zocken eingebracht und Kiloweise Nerven geschont. :D
 
Auf Manjaro wird der 7.0 seit ein paar Wochen angeboten, steht allerdings noch auf "Experimentell".
Werde ihn installieren, sobald der Kernel-Status auf "Echtzeit" wechselt. Momentan nutze ich noch 6.18, ein LTS-Kernel. Der läuft wunderbar.
"Echtzeit", bzw. "Real Time" ist nicht das Gegenstück zu "experimentell". Das sind spezielle Kernel für Echtzeitanwendungen. So wie ich das hier sehe gibt es ansonsten noch "recommended", also vermutlich "empfohlen", das sind aber scheinbar nur die LTS-Kernel, zu denen 7.0 meines Wissens nach nicht gehört. Der nächste LTS-Kernel könnte 7.4 oder so werden.
 
"Echtzeit", bzw. "Real Time" ist nicht das Gegenstück zu "experimentell". Das sind spezielle Kernel für Echtzeitanwendungen. So wie ich das hier sehe gibt es ansonsten noch "recommended", also vermutlich "empfohlen", das sind aber scheinbar nur die LTS-Kernel, zu denen 7.0 meines Wissens nach nicht gehört. Der nächste LTS-Kernel könnte 7.4 oder so werden.
Die Manjaro Kernel sind wenn sie kein Label haben Derivate der stable Kernel. Also für den daily use freigegeben, aber mit kurzem Support-Zeitraum. Recommended sind wie bereits gesagt eigentlich ausschließlich LTS Kernel, das sind stabile Kernel, die länger gepflegt werden. Experimentell sind RC-Kernel, also Kernel die noch in der Erprobung sind und noch nicht als stable gelten.
Echtzeit ist wie gesagt überhaupt keine Aussage über die Stabilität sondern ein zusatzfeatures, es gibt für den Linux Kernel einige Patches, die Kernel Echtzeitfähig bzw. Echtzeitfähiger machen, diese werden aber nicht standardmäßig angewendet, da eine Echtzeitfähigkeit nur dann sinnvoll ist, wenn man sie denn auch benötigt. In vielen use cases kann es sogar die Perfomance verschlechtern.
Das Echtzeit flag kann also an allen Kernel anhängen und sagt nur "enthält die Echtzeit Patches". Das kann ein RC, stable und LTS kernel sein, aber das eine bedingt nicht das Andere.
Persönlich würde ich am daily PC einfach einen LTS Kernel nehmen, der ist ja auch Standard, wer Experimentierfreudiger ist auch gerne ein stable Kernel (also wenn nix weiter dabei steht). Experimentell ist eigentlich eher was für Leute die Bock haben auch die Stabilität zu testen und Feedback zu geben wenn was nicht funktioniert.

Zum Thema: https://wiki.manjaro.org/index.php/"What_should_I_be_aware_of_if_I'm_not_on_an_LTS_kernel?"
 
"Echtzeit", bzw. "Real Time" ist nicht das Gegenstück zu "experimentell". Das sind spezielle Kernel für Echtzeitanwendungen. So wie ich das hier sehe gibt es ansonsten noch "recommended", also vermutlich "empfohlen", das sind aber scheinbar nur die LTS-Kernel, zu denen 7.0 meines Wissens nach nicht gehört. Der nächste LTS-Kernel könnte 7.4 oder so werden.
Für einen "normalen" PC will man eigentlich keinen Real Time Kernel. Es klingt zwar cool, aber es gibt dir nicht das, was du willst.

"Real Time" (Echtzeit) bedeutet einfach, dass der Kernel extrem schnell auf Hardware Anfragen (Interrupts) reagiert, es ist optimiert auf minimale Zugriffszeiten (vor allem für Spezialanwendungen, embedded Systeme usw). Der Kernel wird für "normale" Anwendungen dadurch eher langsamer und instabiler...
 
Wenn mit einem neuen Kernel Probleme auf meiner Installation auftreten, passiert das meist nach dem Aufwachen aus dem Standby. Ist schon mal vorgekommen das dann z.B. der Ton nicht mehr geht. In dem Fall Ärger ich mich nicht lange herum sondern Wechsel auf ältere Kernel. Dann einfach ein paar Tage auf das nächste Update warten. Das hat mir schon viele Stunden entspanntes Zocken eingebracht und Kiloweise Nerven geschont. :D
Jo, warum nicht auf Nummer sicher gehen!? Für diejenigen, die es nicht kennen: Unter CachyOS kann mensch bspw. folgendes machen - quasi eine Kernel-Backup-Methode via dem KernelManager mit GUI, den mensch via Klick auf Schaltfläche über CachyOS Hello starten kann. Ich habe zwei Kernel-"Reihen" "abonniert" (an genügend Speicherplatz bzw. großzügig dimensioniert Bootpartition denken), d.h. ich erhalte Updates für folgende 2 Kernelausgaben:
  1. cachyos-znver4/linux-cachyos "stable"
  2. cachyos-znver4/linux-cachyos-lts "longterm"
Ich warte wie @Unfaced darauf, dass der 7.0 im "stable" Stream erscheint. Im Linux-Bootmenü werden mir beide Kernel als Startoptionen angeboten. Wenn also der "stable" wider Erwarten Probleme bereiten sollte, kann ich immer noch den lts-Kernel hochfahren. Das ist recht sicher und komfortabel, finde ich. :)

Ich bin außerdem gespannt auf mögliche Performance-Zuwächse für meinen PC, in dem noch eine Radeon RX Vega 56 8 GiB VRAM werkelt. Unter CachyOS soll es da ja Verbesserungen geben, wie @PCGH_Sven, meine ich, letztens berichtete, im Falle von zuvor erlebten VRAM-Mangel. Diese Mangel-Grenze kann durch Priorisierung für das Spiel offenbar nach hinten geschoben werden.

Für einen "normalen" PC will man eigentlich keinen Real Time Kernel. Es klingt zwar cool, aber es gibt dir nicht das, was du willst.

"Real Time" (Echtzeit) bedeutet einfach, dass der Kernel extrem schnell auf Hardware Anfragen (Interrupts) reagiert, es ist optimiert auf minimale Zugriffszeiten (vor allem für Spezialanwendungen, embedded Systeme usw). Der Kernel wird für "normale" Anwendungen dadurch eher langsamer und instabiler...
Ja, ich meine, bei Audioproduktion wird das empfohlen, hingegen beim Zocken von Nachteil.
 
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Bei mir läuft rc5 ohne Probleme. Wenn es die Zeit zulässt werde ich wieder aktualisieren.
Dein Debian-System, oder? *scnr*
Persönlich würde ich am daily PC einfach einen LTS Kernel nehmen, der ist ja auch Standard, wer Experimentierfreudiger ist auch gerne ein stable Kernel (also wenn nix weiter dabei steht). Experimentell ist eigentlich eher was für Leute die Bock haben auch die Stabilität zu testen und Feedback zu geben wenn was nicht funktioniert.
Bei neuerer Hardware kann es sich schon ziemlich lohnen, eine Weile Non-LTS-Kernel zu nutzen, weil LTS-Kernel halt nur einmal im Jahr erscheinen und sich am Anfang oft noch viel tut. Solange man stabile Kernel nutzt, hat man auch nur eine ziemlich geringe Wahrscheinlichkeit, dass was nicht funktioniert (und zurück kann man ja immer noch), nur halt eben alle zwei Monate anstatt nur einmal im Jahr.

Aber ansonsten ist das auf jeden Fall eine gute Faustregel und bei etwas abgehangeren Systemen gibt es auch kaum noch Argumente dagegen und bei Systemen, bei denen absolute Stabilität im Vordergrund steht, sollte man die auch möglichst nutzen.
 
Ich hab auch damals 2023 als ich bereits ein halbes Jahr Manjaro only nutzte nur den normalen Stable Kernel verwendet und das war nie ein Problem. (damals 6.1 - 6.6 genutzt)

LTS Kernels sehe ich als Sinnvoll in LTS Distros, aber bei Rolling Release oder regulären Release Zyklen wie Fedora / Ubuntu, etc reicht der normale stable Kernel. Ist jedenfalls meine Meinung.
 
LTS Kernels sehe ich als Sinnvoll in LTS Distros, aber bei Rolling Release oder regulären Release Zyklen wie Fedora / Ubuntu, etc reicht der normale stable Kernel. Ist jedenfalls meine Meinung.
Eine andere Variante wäre - um auf Deinen Punkt einzugehen - wenn einem "stable" Kernel stabil genug sind, rc-Kernel zu "abonnieren", diesen für gewöhnlich zu nutzen und den "stable" als Backup zu haben. So hätte mensch, den heißesten Sch@#€. Oder alle drei. Auch das ist unter CachyOS einfach möglich. So, "Werbedurchsage" zuende. :haha:
Gibt es so einen Kernelmanager, wie ich ihn beschrieb, auch bei Manjaro?
 
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bis Manjaro den 7er ausrollt.
Den habe ich gerade installiert bekommen

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