Leistungsverlust bei alten CPUs?

ImZype

Schraubenverwechsler(in)
Heyho,
ich bin neu hier und möchte jetzt gerne "brandneu" in den Hardwarebereich einsteigen.
Meine erste Frage: Ich habe jetzt schon 900€ zusammen und benötige ~975€ für meinen neuen Computer.
Ich dachte mir, dass ich bei Komponenten auch sparen kann, ohne Leistungsverlust zu haben.
Ich habe ein recht gutes Angebot bei eBay gefunden, was meinen PC dann auf 910€ bringt.
Der CPU ist laut Verkäufer 14 Monate alt. Verliert ein CPU nach langer benutzung seine Leistung? Kann man also auch gebrauchte CPUs kaufen?
Liebe Grüße;
 
Verliert ein CPU nach langer benutzung seine Leistung?

Nein. Eine CPU ist nach 10 Jahren Dauerbenutzung noch genauso schnell wie beim Neukauf.
Das bedeutet NICHT, dass CPUs keinen Verschleiß hätten, den haben sie sehr wohl. Nur wird eine CPU nicht mit der Zeit langsamer sondern es verringert sich der stabil mögliche Takt bei gleicher Betriebsspannung. In der Praxis bedeutet das, dass eine stark verschlissene CPU einfach bei Werkstakt instabil ist und der PC spontan abstürzt. Das kommt aber bei normaler Nutzung ohne starkes Übertakten erst nach Zeiträumen vor, die praktisch irrelevant sind (minimum 10 Jahre).

Gebrauchte CPUs kann man kaufen - wie stark diese bereits verschlissen sind sieht man ihnen aber nicht an. Bei "normaler" Nutzung ists quasi egal ob ne CPU 5 Jahre alt ist, wenn man den bösen Buben erwischt der seine CPU mit 5GHz und 1,5v bei 98°C an der Schmelzgrenze betrieben hat ist ne 4 Wochen alte CPU schon am Ende.
Ist wie bei Autos - nach 10.000km ist bei normaler Fahrweise ain Wagen quasi neu, wenn du nen Vollgaspfosten erwischst der die 10.000 im Drehzahlbegrenzer absolviert hat ist das Ding nach wenigen Wochen durch.
 
Nein, aber sie altert wie jedes Bauteil mit der Zeit.
14 Monate sind aber nicht viel.
Sofern man sie nicht schlecht behandelt laufen CPU's locker über 10 Jahre vorher geht der RAM oder das Board kaputt.
 
Es kann sein, dass sich die Bauteile nach einer Zeit nicht mehr so gut übertakten lassen, aber selbst das fällt eigentlich nicht ins Gewicht. Lediglich bei Netzteilen, Festplatten oder Lüftern ist mit Verschleiß zu rechnen.

Was für ein Angebot hast du denn und was möchtest du wofür kaufen? Nicht dass du bei deinem ersten eigenem so viele Fehler machst wie ich damals.
 
Es kann sein, dass sich die Bauteile nach einer Zeit nicht mehr so gut übertakten lassen, aber selbst das fällt eigentlich nicht ins Gewicht. Lediglich bei Netzteilen, Festplatten oder Lüftern ist mit Verschleiß zu rechnen.

Was für ein Angebot hast du denn und was möchtest du wofür kaufen? Nicht dass du bei deinem ersten eigenem so viele Fehler machst wie ich damals.

Ich möchte einen AMD FX-8350 kaufen. Ist ein Angebot von einem alten Bekannten, der holt sich nen iCore 7 4790k, daher würde er mir den FX8350 für 65€ geben.
 
Der Rest ist auch noch interessant.
Wenn du gebraucht so gut ran kommst ist das kein schlechtes Angebot, aber in Spielen wirst du meistens nicht weit über einen i5 2500 rauskommen.

Ein Mainboard für die CPU gibts auch gebraucht, ab Mitte März, sollte Bedarf bestehen :D
 
Ich möchte einen AMD FX-8350 kaufen. Ist ein Angebot von einem alten Bekannten, der holt sich nen iCore 7 4790k, daher würde er mir den FX8350 für 65€ geben.

Der AMD FX8350 säuft Strom wie ein Loch und ist für Spiele eine schlechte Wahl. AMD sollte mit ZEN einiges drauflegen, ansonst herrscht Intel über alles.

-> AMD FX-835 „Vishera“ im Test (Seite 9) - ComputerBase

Fazit (aus dem Jahre 2012)
->
AMD FX-835 „Vishera“ im Test (Seite 14) - ComputerBase
 
Gebrauchte CPUs kann man kaufen - wie stark diese bereits verschlissen sind sieht man ihnen aber nicht an. Bei "normaler" Nutzung ists quasi egal ob ne CPU 5 Jahre alt ist, wenn man den bösen Buben erwischt der seine CPU mit 5GHz und 1,5v bei 98°C an der Schmelzgrenze betrieben hat ist ne 4 Wochen alte CPU schon am Ende.
Ist wie bei Autos - nach 10.000km ist bei normaler Fahrweise ain Wagen quasi neu, wenn du nen Vollgaspfosten erwischst der die 10.000 im Drehzahlbegrenzer absolviert hat ist das Ding nach wenigen Wochen durch.
10.000 km im Drehzahlbegrenzer sind völlig i.o. wenn die nötige Viskosität erreicht ist. Da ist es irrelevant ob nun dauerhaft 3900 oder 6200 rpm gefahren wurden.
 
Und ich hab mir vorher schon gedacht "sollte wirklich nen Autovergleich bringen da kommt bestimmt wieder einer ders besser weiß". Dummerweise hab ich mich falsch entschieden.
Ja, ich weiß dass dem so ist, mein Beruf ist Maschinenbauingenieur. Ich lebe davon das zu wissen. Und nein, ich kann nicht jedes Detail von wegen Viskosität erklären und berücksichtigen wenn ein kleiner Vergleich gezogen wird in eine andere Branche dass es einem Hardwareeinsteiger leichter fallen könnte das Gesagte zu verstehen. Aber wenn du dann beruhigter bist dann tritt der besagte Vollgaspfosten seine Karre auch kalt in den Begrenzer (sofern die Motorsteuerungssoftware das erlaubt, ich weiß...). :schief:
 
Ich habs nur geschrieben weil ich wusste wie nervig sowas ist, da mir so ne ******** auch immer passiert :D. Da schreibste nen Vergleich, und dann kommen 500 User die sagen "Neee! Das geht so aber jetzt nicht!".
 
Ich möchte einen AMD FX-8350 kaufen. Ist ein Angebot von einem alten Bekannten, der holt sich nen iCore 7 4790k, daher würde er mir den FX8350 für 65€ geben.

Mal kurz und knapp, wenn du um die 900€ bzw. fast 1000€ für einen PC ausgeben willst.........dann kauf dir auf keinen Fall diese CPU.
Das soll auch kein AMD-Bashing oder sonst was sein, aber die FX Reihe ist einfach....nicht zeitgemäß, zieht einen haufen Saft und bringt wenig Leistung.
 
Für 1000 flocken stellen dir Jungs hier nin super pc zusammen. Vorallem abgestimmt auf den Anwender bereich. Denn hast du super Qualität mit Garantie. Daher würde ich in der Preis Kategorie lieber schon was gutes neues kaufen
 
Für 1000 Euro kaufst du dir mindestens einen i5 6600k oder mindestens auch einen i7 4790k.
Wobei da ein i7 6700k minimal besser wäre.

Natürlich nur wenn auch 1000 verfügbar sind.
 
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