AW: Leihen statt Kaufen: Händler bietet Grafikkarten auf Monatsbasis
Desweiteren würde mich mal interessieren wie sehr sich das aus Unternehmerischer Sicht überhaupt lohnt, also abgesehen von PR und der Chance auf Marken-Wiedererkennung und ggf. anderer Leistungen die dann im Shop in anspruch genommen werden könnten. Bei den mietpreisen müsste es ja schon mindestens 1,5 Jahre dauern bis die Karte durch die Miete ihren Einkaufspreis wieder reingeholt hat.
Kleines Gedankenspiel dazu:
Die 515€ entsprechen ziemlich genau dem heutigen Tagespreis der Gainward am Endkundenmarkt ohne Steuern.
Die Firma wird aber wohl kaum den Consumerpreis ohne Steuern zahlen. Also liegen wir mit dem Einkaufspreis wohl eher noch etwas darunter.
Deine 1,5 Jahre dürften damit ganz gut hinkommen und die Karte hat sich selbst finanziert.
Das die Firma die Karten als GWG abschreiben kann bezweifle ich, ich gehe von einer AfA von 3 Jahren aus.
Betrachten wir den Gebrauchtmarkt am Beispiel einer 980GTX Erscheinungsdatum 2015.
Die Karte kostete damals rund 600€ und ist jetzt gebraucht auf Ebay (3 Jahre später) zwischen 200€ und 350€ zu haben.
In meinem Gedankenspiel staple ich jetzt mal bewusst tief und sage, die Firma verkauft die Karte um 1/3 des Neupreises, am Beispiel der 980 also um 200€.
Von diesen 200€ ziehen wir 31% (62€) an Steuern ab, bliebe also ein endversteuerter Gewinn von 138€.
138€ Gewinn an einer Grafikkarte für 600€ zu machen, ist gar nicht mal schlecht. Kann sich also durchaus rechnen.
Bevor mir jemand unterstellt, dass die Rechnung so nicht stimmen kann, da ja Gebäude, Löhne, etc. zu berücksichtigen sind, möchte ich daran erinnern, dass das ein Gedankenspiel ist und kein Businessplan.