News Amazon-Betrug: Käufer erhält statt 5.000 Euro teurer RTX 5090 nur wertlose Steine

Zweifel:

Solch ein Fall muss genau geprüft werden. Bisher gibt es nur Behauptungen. Das Video ist nur bedingt hilfreich, da dieses auch fungiert sein kann, zumal das Siegel merkwürdigerweise schon beschädigt war. Das Siegel kann auch der Käufer beschädigt haben. Ich würde hier keinem Glauben schenken. Außerdem ist die Darstellung nicht konsistent. Der Käufer hat dort nach eigener Aussage viermal eine ähnliche Erfahrung geschildert und dann trotzdem erneut bestellt. Wer bestellt dann erneut eine Grafikkarte für bis zu 5000€?

Retourenbetrug:

Natürlich kommt dies vor. Ich setze jetzt aber mal voraus, dass wenn eine sehr teure Betrugsretoure mit Steinen zurück nach Amazon geht, die Retoure überprüft wird und nicht an den nächsten Kunden weiterverschickt wird. Insbesondere bei Artikeln wie einer teuren Grafikkarte.

Amazon ist nicht blöd. Wenn Amazon ein Paket vor meiner Tür abstellt oder in den Briefkasten steckt, dann werden Fotos gemacht. Das ist gängige Praxis bei jeder Kundenauslieferung. Die haben auch die Schnauze voll, von Kunden mit falschen Behauptungen.

Ich halte es für mehr als wahrscheinlich das Standards bei der Retourenabwicklungen implementiert sind.

Eigene Erfahrungen:

Ich bestelle fast alle Computerteile bei Amazon und hatte bisher noch keine Probleme. Ich schicke meine Retouren brav zurück und kaufe völlig normal ein. Darunter SSDs, RAM, Grafikkarten etc. Meine Bestellungen liegen pro Jahr bei bis zu 10K und in diesem Umfang bestelle ich seit 6 Jahren. Bisher ohne eine einzige negative Erfahrung.

Ich glaube, dass ich bei dem Unternehmen einen recht guten Score habe, und im Betrugsfall das Kundenverhalten in der Vergangenheit berücksichtigt wird. Ich bin auch keiner der ständig im Chat hängt und Preisvergünstigungen abstauben will, weil der Artikel nicht im gewünschten Zustand war.
 
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Oder es war ein Händler direkt der Amazon die Logistik übernehmen lässt. Da wird alles in einen Haufen geworfen und man kann es nciht mal mehr aufs schwarze Schaf zurückverfolgen. Am Ende hat ein Konkurrenzhändler das Problem an der Backe. Ist zwar wie weiter oben bereits verlinkt ab März nicht mehr möglich aber bisher eine wohl beliebte Masche bei Amazon.
 
Oder es war ein Händler direkt der Amazon die Logistik übernehmen lässt. Da wird alles in einen Haufen geworfen und man kann es nciht mal mehr aufs schwarze Schaf zurückverfolgen. Am Ende hat ein Konkurrenzhändler das Problem an der Backe. Ist zwar wie weiter oben bereits verlinkt ab März nicht mehr möglich aber bisher eine wohl beliebte Masche bei Amazon.
Die Aussage des Käufers ist nicht konsistent. Das Video mit dem angeblich defekten Siegel hat keine Beweiskraft. Er hat viermal eine ähnliche Erfahrung gemacht und trotzdem eine Grafikkarte für bis zu 5000€ bestellt.

Der würde bei einer polizeilichen Anhörung knallhart gefragt werden: "Warum bestellen Sie denn dort eine teure Grafikkarte, wenn Sie bereits beim selben Händler viermal zuvor schlechte Erfahrungen gemacht haben?" - Wenn er darauf keine logische und überzeugende Antwort gibt, dann wird gegen ihn ermittelt und nicht gegen den Versandhändler.

Wahrscheinlich wird er sich bei einer knallharten Zeugenaussage widersprechen. Die Polizeibehörden fragen dann solche Sachen wie, "schildern Sie das Ereignis mal rückwärts", um eine auswendiggelernte Aussage von einem tatsächlichen Ereignis zu unterscheiden. Die kennen viele Tricks, um Fake Behauptungen von einem realen Geschehen zu unterscheiden. Zentrale Frage ist, ob das gesagte konsistent bleibt. Aussagen die ausgedacht wiedergegeben werden, sind aus dem Gedächtnis nämlich schlechter zu schildern als reale Erlebnisse. Da geht es um Details, Wissen, zeitliche Abläufe etc.

Wahrscheinlich bricht an diesem Punkt schon das Kartenhaus in sich zusammen.

Schließlich werden dann noch die viermaligen Fehllieferungen genauer untersucht und nach Mustern Ausschau gehalten. Das angebliche Video wird analysiert u.s.w.

Der ist dann im Arsch und bricht unter den gesammelten Widersprüchen zusammen.
 
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Die Aussage des Käufers ist nicht konsistent. Das Video mit dem angeblich defekten Siegel hat keine Beweiskraft. Er hat viermal eine ähnliche Erfahrung gemacht und trotzdem eine Grafikkarte für bis zu 5000€ bestellt.

Der würde bei einer polizeilichen Anhörung knallhart gefragt werden: "Warum bestellen Sie denn dort eine teure Grafikkarte, wenn Sie bereits viermal vorher schlechte Erfahrungen gemacht haben?" - Wenn er darauf keine logische und überzeugende Antwort gibt, dann wird gegen ihn ermittelt und nicht gegen den Versandhändler.

Wahrscheinlich wird er sich bei einer knallharten Zeugenaussage widersprechen. Die Polizeibehörden fragen dann solche Sachen wie, "schildern Sie das Ereignis mal rückwärts", um eine auswendiggelernte Aussage von einem tatsächlichen Ereignis zu unterscheiden. Die kennen viele Tricks, um Fake Behauptungen von einem realen Geschehen zu unterscheiden. Die gesamte Aussage wird daraufhin untersucht, ob das gesagte stabil und konsistent bleibt. Aussagen die ausgedacht sind, sind nämlich aus dem Gedächtnis schlechter zu schildern als reale Erlebnisse.

Dann werden die viermaligen Fehllieferungen untersucht und nach Mustern Ausschau gehalten. Das angebliche Video wird untersucht.

Der ist dann im Arsch und bricht unter den gesammelten Widersprüchen ein.
Bezog sich auf den geschilderten Hergang nicht darum ob der Kunde nun wirklich betrogen wurde oder nicht.
Bei 4x wirft es unweigerlich fragen auf. Die Sache bleibt aber das bei Amazon betrug leider stellenweise sehr einfach geht.
Abgesehen davon du überschätzt das Verhör der Polizei. Wäre es so einfach Kriminelle zu schnappen hätten wir weit weniger Probleme.
 
Bezog sich auf den geschilderten Hergang nicht darum ob der Kunde nun wirklich betrogen wurde oder nicht.
Bei 4x wirft es unweigerlich fragen auf. Die Sache bleibt aber das bei Amazon betrug leider stellenweise sehr einfach geht.
Abgesehen davon du überschätzt das Verhör der Polizei. Wäre es so einfach Kriminelle zu schnappen hätten wir weit weniger Probleme.
Natürlich wird die Staatsanwaltschaft nicht ermitteln. Die Konsequenz für ihn wäre, dass ihm keiner bei der Klage unterstützt.

Sollte sich, aus unerklärlichen Gründen, die Staatsanwaltschaft mit ihm und den Fall beschäftigen, dann würde der Fall aufgeklärt.

Ich würde fragen, warum er erneut bestellt, wenn er bereits mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht hat? Ob es Zeugen gab, die bestätigen, dass er das Paket wirklich zum ersten Mal geöffnet hat als er das Video erstellte? Jede Antwort von dem Beschuldigten muss nachträglich überprüfbar und schlüssig sein. So einfach ist Lügen nun mal nicht.

Dann schaut man sich die angeblichen vorherigen Fake Bestellungen an, die von der Zahl her schon auffällig sind? Gibt es Muster, Ungereimtheiten? Da wird einiges zu Tage treten.

Wenn bei seiner ersten Aussage schon logische Fehlschlüsse vorhanden sind, dann werden diese noch größer bei genauer Ermittlung.

Natürlich werden diese Ressourcen gegen ihn nicht eingesetzt. Da hat er Glück gehabt. Unterstützung bekommt er aber keine.
 
Das wird noch öfter passieren, so lange die Käufer auf Marktplattformen Grafikkarten kaufen. Es wurde mehr als genug gewarnt. Der sicherste Weg ist immer noch ein Händler der renommiert für seine Hardware ist.:top:
Aber 5000 € für ne Karte ausgeben? Ist der Mensch noch gesund?:stupid::klatsch:
 
Dennoch stellt sich die Frage, warum der Nutzer so viele Grafikkarten über den Versandhändler bestellt.
Na, ist doch logisch: Entweder handelt es sich um jemanden, der nach dem besten Chip sucht und keine Geldsorgen hat oder es ist schlicht ein Scalper.
 
S*ftladen. Quersubventioniert bis die Wettbewerber pleite sind. Unfärer Wettbewerb als Strategie, da kauf ich seit 20 Jahrhunderten nix. :-$
 
Wenn Amazon ein Paket vor meiner Tür abstellt oder in den Briefkasten steckt, dann werden Fotos gemacht. Das ist gängige Praxis bei jeder Kundenauslieferung. Die haben auch die Schnauze voll, von Kunden mit falschen Behauptungen.

Die können so viele Fotos machen wie sie möchten.

Wenn der Zusteller das Paket um 10.30 Uhr vor die Tür stellt, oder es aus dem Briefkasten herausschaut und es um 18 Uhr nicht mehr da ist wenn der Empfänger nach Hause kommt, haftet dieser nur, wenn er zuvor eine Abstellgenehmigung erteilt hat.

Der würde bei einer polizeilichen Anhörung knallhart gefragt werden: "Warum bestellen Sie denn dort eine teure Grafikkarte, wenn Sie bereits beim selben Händler viermal zuvor schlechte Erfahrungen gemacht haben?" - Wenn er darauf keine logische und überzeugende Antwort gibt, dann wird gegen ihn ermittelt und nicht gegen den Versandhändler.

"Ich möchte den Händler, der es schwer genug hat in diesen Zeiten, nicht für die schlechten Menschen bestrafen."

Ist logisch und in sich schlüssig.

Wahrscheinlich wird er sich bei einer knallharten Zeugenaussage widersprechen. Die Polizeibehörden fragen dann solche Sachen wie, "schildern Sie das Ereignis mal rückwärts", um eine auswendiggelernte Aussage von einem tatsächlichen Ereignis zu unterscheiden. Die kennen viele Tricks, um Fake Behauptungen von einem realen Geschehen zu unterscheiden.

Falls er ein Betrüger sein sollte, ist er sehr wahrscheinlich auch clever genug, nicht zu einer Vernehmung zu erscheinen und seine Zeugenaussage schriftlich durch einen Anwalt verfassen zu lassen.
 
Wenn der Zusteller das Paket um 10.30 Uhr vor die Tür stellt, oder es aus dem Briefkasten herausschaut und es um 18 Uhr nicht mehr da ist wenn der Empfänger nach Hause kommt, haftet dieser nur, wenn er zuvor eine Abstellgenehmigung erteilt hat.
Da hast du recht. Das Verhalten von Amazon schützt höchstens vor der Aussage "das Paket wurde bei mir nicht abgegeben".
"Ich möchte den Händler, der es schwer genug hat in diesen Zeiten, nicht für die schlechten Menschen bestrafen."

Ist logisch und in sich schlüssig.
Meinst du die Begründung als Satire?

Solch eine Antwort weicht eindeutig von einem normalen Verhalten ab. Keiner kauft eine bis zu 5000€ Grafikkarte, um einen armen Händler wie Amazon zu unterstützen. Die Aussage ist merkwürdig.

Jetzt könnte der Ermittler prüfen, ob der Käufer in der Vergangenheit ebenfalls "arme Händler" unterstützt hat. Wenn das nicht der Fall ist, dann wird gegen ihn ermittelt.

Die Aussage an sich ist aber schon grinch.

Falls er ein Betrüger sein sollte, ist er sehr wahrscheinlich auch clever genug, nicht zu einer Vernehmung zu erscheinen und seine Zeugenaussage schriftlich durch einen Anwalt verfassen zu lassen.
Betrüger sind nicht immer clever, sondern habgierig. Wenn er es sich leisten kann, dann nimmt er einen Anwalt aber das kommt bei Kleindelikten nicht vor.

Der "Betroffene" aus dem Artikel hat doch bereits in der ersten Aussage mehr Informationen preisgegeben als nötig. Die Aussage "das er viermal betrogen wurde und erneut eine teure Grafikkarte beim selben Händler bestellt", ist eine Aussage die ihn belastet. Diese Information hätte er gar nicht teilen müssen.

Habgier und Hochmut entlarvt.
 
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Meinst du die Begründung als Satire?

Solch eine Antwort weicht eindeutig von einem normalen Verhalten ab. Keiner kauft eine bis zu 5000€ Grafikkarte, um einen armen Händler wie Amazon zu unterstützen. Die Aussage ist merkwürdig.

Völlig ernst meine ich das.

Was die Ermittler denken, beeinflußt vielleicht ihr Denken und Handeln, hat aber mit der Rechtssprechung am Ende nix zu tun.

Es gibt auch Menschen, die haben den Ermittlern mit einem fetten Grinsen ins Gesicht gelogen und sind damit durchgekommen, obwohl jeder wusste das sie schuldig sind.
Beweisen können muss man den mutmaßlichen Betrug.

Ok, es gibt natürlich auch Verurteilungen aufgrund von Indizien, die sind aber selten.

Das es reichlich Betrüger gibt die denken sie wären clever und sind es nicht, steht außer Frage.
 
Amazon Fahrer sind schlimmer als die von DPD. Amazon Fahrer wissen anscheinend, was sich im Paket befindet. Die wissen genau, dass RTX 5090 GPUs, ohne Rechnung, für mindestens 2000 Euro über Kleinanzeigen verkauft werden.
 
"In seinem Post beschreibt Dazzling_Course8755, dass es bereits der vierte solcher Vorfall ist, den er erlebt."

Nee, also beim besten Willen glaub ich das nicht. Nee nee... :stupid:
Was ist, wenn er selbst diesen Vorfall fingiert, nur um eine Chance zu bekommen, kostenlos eine weitere Karte abzugreifen. Ein manipuliertes Auspackvideo kann man zu jeder Zeit drehen.
 
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