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LEDs direkt am Netzteil betreiben oder extrenes nutzen?
Hallo,
habe mir nun als Hintergrundbeleuchtung für mein Monitor ca 1,3m LED Streifen angebracht (ws2801).
Laut der Verpackung braucht der Streifen ca 9 Watt/m also bei 1,3m ca 12 Watt also rund 2,4A, ist das für das Netzteil, die LEDs und andere Komponenten welche an den 5V hängen verträglich oder sollte man lieber ein externes Netzteil verwenden? Im extremsten Fall könnte ja mehrmals pro Sekunde von 0A alle aus auf 2,4A alle an auftreten.
Wenn ich nurn kleines 400er E10 zu Grunde lege wären das schon 17A auf +5V die dauerhaft geliefert werden können. Da kannste 10 Meter von deinen LED-Strips dranhängen.
Rund 1,2 m 3528 LEDs direkt am Fan-Anschluss vom Mobo, kein Problem. Man muss bei so etwas dann natürlich auf die Watt achten. Beim Anschluss an das NT spielt das keine Rolle.
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Hatte mir eigentlich vor Ambilight für den TV zu bauen mit Raspberry Pi etc. und 5 Meter von den LEDs bestellt, die für den PC waren dann halt übrig.
War kein Bundle, aber mehr als die LEDs und einen Arduino UNO braucht man auch nicht (deswegen die eigentliche Frage ob auch das Netzteil die LEDs verträgt)
Anders als bei Ambilightnachbauten am TV braucht man hier nichts zwischen zuschalten, dass ganze wird über USB gesteuert.
Eigentlich sogar recht günstig mit ca 24Euro für den Arduino und ca 16Euro für die LEDs pro Meter
Funktioniert bisher mit allem was auf dem Bildschirm angezeigt wird, auch Spiele.
1.)
Benötigt wird wie gesagt ein Arduino/Genuino UNO (USB Kabel und Gehäuse muss man extra Kaufen) und dazu noch WS2801 LEDs (gibt es als Streifen oder auch als Kette mit Kabel dazwischen z.B. für die Löt faulen) LPD8806 LEDs sollen auch gehen, aber nicht getestet besser gleich zu WS2801 greifen. Und eine Packung Jumperkabel ist auch nicht schlecht für die Verbindung mit dem Arduino und den einzelnen Teilen des LED Streifens.
2.)
Der Zusammenbau ist relativ einfach, der LEDstreifen oder die Teile davon beginnen immer an den schwarzen Chip auf dem Streifen. So kann man sich die die gewünschte Länge zusammenbauen.
Am Ende vom Streifen brauchst man nichts verbinden. Am Anfang braucht man dann ein Kabel für 5V+ welches an das Netzteil geht, einmal Clock welches an PIN13 am Arduino angeschlossen wird, einmal DATA welches an den PIN11 kommt und einmal GND was man mit dem Netzteil und dem GND Pin am Arduino verbindet.
mal etwas grob dargestellt.
3.)
Nun nurnoch die Arduino IDE und Adalight (https://github.com/adafruit/Adalight) herunterladen von Adalight brauchst du nur den Ordner LEDstream welcher sich im Ordner Arduino befindet. Diesen einfach nach C:\Benutzer\denname\Dokumente\Arduino kopieren.
Dann die Arduino IDE starten File->Sketchbook->LEDstream wählen,
danach Tools-> Board ->und den Arduino anwählen (war schon bei mir eingestellt)
Jetzt Tools->Serial Port-> den COM port anwählen (war bei mir auch schon auf COM3 wenn nicht wird der Port auch im Gerätemanager unter Anschlüsse angezeigt)
Nun nurnoch Upload drücken und wenn jetzt die Leds alle aufleuchten war alles richtig.
4.)
Nun könnte man Processing wie bei adafruit beschrieben verwenden, aber ich benutze lieber Prismatik von Lightpack welche sehr einfach zu bedienen und selbsterklärend ist.
Cool wäre wen du ne kleine einkaufsliste erstellen könntest weil den arduino hab ich gefunden leds auch aber bei den kabeln etc bin ich ned sicher. So könnte man das ganze noch über neujahr im conrad oder sonst wo bestellen. Das wär echt cool.
Danke
Eventuell werde ich mal einen zusammengefassten Guide für Adalight und dem Raspberry Pi Gegenstück für HDMI verfassen welcher nicht so ausschweifend und teilweise kompliziert ist wie viele im Internet, so das man auch als kompletter Anfänger zusammenbauen kann. Denn das schwerste ist sich anfangs ersteinmal durch die vielen Komplizierten, teilweise veralteten Guides zu lesen.
einen Molex Stecker (eigentlich die Buchse welche auf das Gegenstück vom Netzteil passt) hatte ich von einem alten Netzteil zu Lüfter Adapter (ACHTUNG DIE 5V PINS NEHMEN)
USB A auf USB B Kabel
jeweils 4 von den Jumperkabeln habe ich mittig zerschnitten und an die einzelnen Teile des Streifens angelötet, so hat man flexible verbindungen und kann diese auch nach belieben zusammenstecken
am Anfang von dem Streifen habe ich dann 3 Jumperkabel genommen und das Ende mit der "Buchse" abgeschnitten und an GND,DATA und CLOCK angelötet. Hier kann man dan beliebig immer wieder welche ranstecken bis man zu seinem Arduino kommt.
Das Lautsprecherkabel habe ich dann an V+ und and GND (hier ist auch schon eines der Jumperkabel) angelötet und am Ende den Molex Stecker welcher am Netzteil steckt.